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megges
Schoofseggl
Bundes-Jogi hat geschrieben:Die Stuttgarter Revolver-Blätter stellen sich wieder hinter Vogt und den AR und gegen SM (und wohl auch PM). Okay, dann sollen sie es halt wieder so machen, wie häufig in der Vergangenheit. Aktionismus, und externe und eigenständige KOMPETENTE sportliche Leitung feuern, und dann Leute aus der Klüngel-Clique ans Ruder bringen. Dann steigt der VfB halt wieder ab.


Ist das so? Hab ausser dem Interview mit Mislintat noch nichts dazu gelesen...

@Frank'n'Furter...
Mislintat sagt ganz klar, daß niemand aus dem AR mit ihm spricht. Allein das disqualifiziert den AR. Kommunikation ist in einer gut geführten Firma das mit Abstand wichtigste Führungselement. Diese fehlende Kommunikation mahnt Mislintat an.

Im übrigen ist der Verkauf von Anteilen an Investoren zuvorderst der Job des Vereins. Dem gehören die Anteile nunmal. Aber auch da ist es sinnvoll, den VS der AG einzubeziehen. So wie ich Hitz und nun Mislintat verstehe, passiert auch hier nix.
Wir sind hier nicht bei "Wünsch Dir was" sondern bei "So isses".

Frank N Furter
megges hat geschrieben:@Frank'n'Furter...
Mislintat sagt ganz klar, daß niemand aus dem AR mit ihm spricht. Allein das disqualifiziert den AR. Kommunikation ist in einer gut geführten Firma das mit Abstand wichtigste Führungselement. Diese fehlende Kommunikation mahnt Mislintat an.


Naja, jetzt hat erst mal Mislintat mit den Medien gesprochen und behauptet es spreche der AR nicht mit ihm. Das ist eben nur eine Seite. Warten wir mal ab, ob und wie sich Adrion und Vogt dazu stellen.

Iron
Grasdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:
megges hat geschrieben:@Frank'n'Furter...
Mislintat sagt ganz klar, daß niemand aus dem AR mit ihm spricht. Allein das disqualifiziert den AR. Kommunikation ist in einer gut geführten Firma das mit Abstand wichtigste Führungselement. Diese fehlende Kommunikation mahnt Mislintat an.


Naja, jetzt hat erst mal Mislintat mit den Medien gesprochen und behauptet es spreche der AR nicht mit ihm. Das ist eben nur eine Seite. Warten wir mal ab, ob und wie sich Adrion und Vogt dazu stellen.



Das sind aber keine Anzeichen, dass es beim VfB passt. Es wurde eigentlich schon sehr viel Personal ausgetauscht, am Ende muss aber jemand noch den Überblick behalten und die beiden wichtigsten Männer beim VfB sind Mislintat und der Trainer.

Wenn Mislintat zu der Presse etwas sagt, dann sollte dem einer gewissen Bedeutung beigemessen werden.

Frank N Furter
Iron hat geschrieben:Wenn Mislintat zu der Presse etwas sagt, dann sollte dem einer gewissen Bedeutung beigemessen werden.

Warum redet Mislintat mit der Presse dazu? Entscheidet neuerdings die Presse darüber, wer welche Position im Verein besetzen darf?

Iron
Grasdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:
Iron hat geschrieben:Wenn Mislintat zu der Presse etwas sagt, dann sollte dem einer gewissen Bedeutung beigemessen werden.

Warum redet Mislintat mit der Presse dazu? Entscheidet neuerdings die Presse darüber, wer welche Position im Verein besetzen darf?


Der VfB ist ein Fußballclub. Natürlich gehen da die Personalentscheidungen die Öffentlichkeit etwas an. Du solltest aufhören zu glauben, dass der VfB ein normalem Wirtschaftssystem unterliegt.

Der sportliche Erfolg entscheided alles und dafür ist numal Mislintat zuständig und wenn der die Öffenltichkeit infomieren möchte, weil die Kommunikation intern nicht gut ist, dann ist das ein Instrument, dass er bedienen muss. Dazu gehören auch Wasserstandmeldungen über seinen Vertrag, seine Ziele, etc.

Ich sehe hier absolut kein ungewöhnliches Verhalten. Wenn ich dich so höre, das müsste Materazzo demnächst keine Pressekonferenz mehr abhalten, was geht denn das die Öffentlichkeit an, wer wie trainiert oder aufgestellt wird...


Frank N Furter
Iron hat geschrieben:Der VfB ist ein Fußballclub. Natürlich gehen da die Personalentscheidungen die Öffentlichkeit etwas an. Du solltest aufhören zu glauben, dass der VfB ein normalem Wirtschaftssystem unterliegt.


Es ist egal wie Du das nennst. In jeder Organisationsstruktur gibt es Verantwortlichkeiten und Hierachien. Wenn da jeder glaubt zu jedem Thema mitentscheiden zu dürfen, sogar öffentliche Debatten darüber entfachen zu dürfen, wird die Organisationsstruktur de facto zerstört.

Vogt ist mit 92% der gewählte Präsident. Er entscheidet über die e.V.-Anteile, er ist der Aufsichtsratsvorsitzende, er trägt zusammen mit Adrion und Riethmüller die organisatorische Verantwortung. Und dafür wird auch er - im Gegensatz zum Angestellten Mislintat - zur Verantwortung gezogen und muss sich den Mitglieder in Wahlen stellen.

Kann ja sein, dass das einigen Hitzköpfen :mrgreen: nicht passt, aber es ist einfach die normative Kraft des Faktischen.

Iron hat geschrieben:Wenn ich dich so höre, das müsste Materazzo demnächst keine Pressekonferenz mehr abhalten, was geht denn das die Öffentlichkeit an, wer wie trainiert oder aufgestellt wird...

Unfug, grober. Für diese Pressekonferenz ist der Trainer expressis verbis legitimiert. Er muss sie sogar abhalten, weil das sicherlich so in seinem Vertrag steht.
In Mislintats Vertrag steht aber sicher nicht, dass er irgendein öffentliches Vorschlagsrecht für die Besetzung von Positionen oberhalb seiner eigenen besitzt. Sowas steht für gewöhnlich nämlich in niemandens Vertrag. :idea:

Frank N Furter
megges hat geschrieben:@Frank N'Furter
Sorry, aber bei Dir kann nicht sein, was nicht sein darf.

Was bei mir sehr gut sein darf, ist, dass Du eine eigene Meinung vertreten kannst. Wenn Du das argumentativ machst und auch möchtest, diskutiere ich das gerne mit Dir. Ohne Argumente aber kann ich nicht diskutieren.

flux
Frank N Furter hat geschrieben:Von Vogt, der für die Faustballer und Tischtennisleute zuständig ist, aus seiner Besenkammer heraus, kann man das ja nicht erwarten.

Frank N Furter hat geschrieben:Vogt ist mit 92% der gewählte Präsident. Er entscheidet über die e.V.-Anteile, er ist der Aufsichtsratsvorsitzende, er trägt zusammen mit Adrion und Riethmüller die organisatorische Verantwortung.

Ja was denn nun? :mrgreen:

Frank N Furter
@flux

Als Präsident ist Vogt gestaltend für die anderen Sportarten und das Schiedsrichterwesen zuständig.
Als Aufsichtsratsvoritzender nimmt er für den e.V. die Kontrollfunktion für die operative Führung der AG ein.
Soviel Sophismus zu Sophismus.

Vogt bekommt jetzt neuerdings 50.000 € im Jahr plus Dienstwagen. Operativ ist für den Profifussball noch Hitzlsperger zuständig, dafür bekommt dieser 650.000 € im Jahr. Wenn im AG-Bereich gespart werden muss, oder Einnahmen generiert werden müssen, ist dafür uneingeschränkt Hitzlsperger als Vorstandsvorsitzender der AG zuständig.

Aleksiander
Grasdaggl
Am 4. Mai diesen Jahres war man sich noch sicher, einen zweiten Investoren gefunden zu haben, - auch wenn aus Bayern. 60 Millionen, ........ war zu lesen. Lösen sich solche Blubberblasen einfach in Luft auf? Wollte jemand kein bayrisches Geld? Wer hats verbockt? Fragen über Fragen und keine Antworten zu finden.
Nichts muss, aber alles kann.

flux
@FnF: Du müsstest dich halt mal entscheiden, ob Vogt nun das arme Hascherl ist, das nichts zu melden hat. Oder ob er gemeinsam mit Adrion über 80% der Anteile bei der Hauptversammlung der AG vertritt und die beiden damit quasi im Alleingang bestimmen können, wer im AR sitzt und wer nicht? Und ob die beiden das nicht leidlich genutzt haben, um den um keine Loyalitätsbekundung verlegenen Kollegen Riethmüller in eben diesen zu hieven, die anderen Posten aber unbesetzt zu lassen, um als Präsidiumstrio mindestens die Personalentscheidungen zum AG-Vorstand alleine fällen zu können? Und ob Vogt und Adrion sich auf der MV im Sommer nicht nur haben wiederwählen lassen, sondern im Vorfeld auch noch die Kandidaten für den Vereinsbeirat mindestens mitbestimmt haben? Und eine Satzungsänderung auf die Tagesordnung gesetzt haben, nach deren Annahme sie als Amtsinhaber zur Wiederwahl automatisch gesetzt sind, über die Frage, ob und wenn ja welche Gegenkandidaten es beim nächsten Mal gibt, genau dieser selbstgezimmerte Vereinsbeirat entscheidet?

Wenn du die Fragen alle beantwortet hast, können wir über Vogts Rolle beim VfB gerne nochmal diskutieren. Ich sag es dir vorab: Vogt und seine Seilschaften haben mittlerweile soviel Macht beim VfB, wie Dietrich, Hundt und MV selbst zusammen niemals gehabt hätten. Wenn nun erst Hitzlsperger und möglicherweise bald auch Mislintat das Weite suchen, wenn offenkundig zwischen Mehrheitseigner und Ankerinvestor Daimler das Tischtuch zerschnitten ist (sonst gäbe es schon einen Porth-Nachfolger im AR) und sich freilich unter diesen Vorzeichen auch kein zweiter Investor finden lässt, dann tragen Vogt und sein Gefolge dafür die Verantwortung. Und zwar ausschliesslich.

Frank N Furter
@flux
Ich habe beim VfB keine tiefen Einblicke. Ich kann bestenfalls das lesen, was in Zeitungen steht. Von dem was Du da immer schilderst, respektive konstruierst, lese ich da nichts. Warum sollte ich das dann diskutieren?

Bis vor Kurzen sollte man auch noch diskutieren, ob die "Vogtisten" (Dein Sprech), Rahic und Prechtls & Co "installiert" hätten. Alles was man Vogt bisher Negatives andichten wollte, hat sich bis heute in heiße Luft aufgelöst. Er hat Hitzlsperger nicht rausgeschmissen, sondern ihm eine Vertragsverlängerung angeboten. Er hat sich auch nicht in die operative Arbeit eingemischt.

Hitzlsperger, Mislintat und Matarazzo können unter Vogt bisher genauso arbeiten, wie sie es für richtig halten. Dazu habe ich bisher noch nichts gelesen, was auch nur den kleinsten Zweifel schürte.

Dass wir nach der Ausgliederung einen schwelenden Grundkonflikt im Verein haben, würde ich aber auch nicht bestreiten. Es scheint mir auch keine sonderlich gute Lösung eine AG auszugliedern, die dann doch unter der Aufsicht des e.V. steht. Aber sie wollten es ja unbedingt so.

flux
Frank N Furter hat geschrieben:@flux
Ich habe beim VfB keine tiefen Einblicke. Ich kann bestenfalls das lesen, was in Zeitungen steht. Von dem was Du da immer schilderst, respektive konstruierst, lese ich da nichts. Warum sollte ich das dann diskutieren?

Du könntest mich ja aufklären, an welcher Stelle ich deiner Ansicht nach falsch liege. Aber dass etwas nicht in der Zeitung steht, ist kein Argument, ok?
Zuletzt geändert von flux am 29. November 2021 20:19, insgesamt 1-mal geändert.

flux
Frank N Furter hat geschrieben:Dass wir nach der Ausgliederung einen schwelenden Grundkonflikt im Verein haben, würde ich aber auch nicht bestreiten. Es scheint mir auch keine sonderlich gute Lösung eine AG auszugliedern, die dann doch unter der Aufsicht des e.V. steht. Aber sie wollten es ja unbedingt so.

Die Diagnose des ersten Satzes teile ich. Der zweite Teil ist schlicht Konsequenz der 50+1 Regel.

PS.: Man kann das ganze Geschehen ja unterschiedlich bewerten. Aber in einem Punkt sollte man ehrlich sein: Die Vorraussetzungen, unter denen Hitzlsperger, Mislintat & Co. ihr Werk angefangen haben, passen nicht zu den Vorstellungen von Vogt, Adrion & Co. - und umgekehrt.

Frank N Furter
flux hat geschrieben:Und ob Vogt und Adrion sich auf der MV im Sommer nicht nur haben wiederwählen lassen, sondern im Vorfeld auch noch die Kandidaten für den Vereinsbeirat mindestens mitbestimmt haben?

Warum soll ich solche Unterstellungen aufnehmen, wenn Du sie selbst noch für so spekulativ hältst, dass Du sie alle mit einem rhetorischen Fragezeichen versehen musstest? Sorry, für mich ist das die gleiche Nummer, wie diese ewigen Rahic-Verschwörungstheorien.

flux hat geschrieben:Die Diagnose des ersten Satzes teile ich. Der zweite Teil ist schlicht Konsequenz der 50+1 Regel.

Ja, das war aber bekannt. Wenn wir nochmal zurück schauen, glaubte man damals einfach, man müsse nur einen möglichst "schwachen" Präsidenten finden, dem gleich mal zeigen wos jetzt langgeht (die "Besenkammer zuweisen"), ihm im Vereinsbeirat mit Mutschler und Gaiser in den Schwitzkasten nehmen und dann käme man schon klar...

Da hat man sich mit Vogt halt komplett verspekuliert. Aber selbst dann - und das ist ja mit dem Blick nach Vorne entscheidend - wenn man Vogt irgendwann wieder los werden würde, ist die Wahrscheinlichkeit einfach überragend groß, dass man in dieser Konstruktion mit dem nächsten Präsidenten wieder dasselbe Problem kriegen würde.

Im Grunde hat man mit der aktuellen Konstruktion, die weder Fisch noch Fleisch ist, die schlechteste aller möglichen Optionen gewählt.

flux
Frank N Furter hat geschrieben:
flux hat geschrieben:Und ob Vogt und Adrion sich auf der MV im Sommer nicht nur haben wiederwählen lassen, sondern im Vorfeld auch noch die Kandidaten für den Vereinsbeirat mindestens mitbestimmt haben?

Warum soll ich solche Unterstellungen aufnehmen, wenn Du sie selbst noch für so spekulativ hältst, dass Du sie alle mit einem rhetorischen Fragezeichen versehen musstest? Sorry, für mich ist das die gleiche Nummer, wie diese ewigen Rahic-Verschwörungstheorien.

Nunja, was ich an dieser Stelle geschrieben habe, steht so in der Satzung:
Kandidaten werden spätestens zwei Monate vor der Mitglie-
derversammlung entweder vom Präsidium oder einem
Mitglied vorgeschlagen oder kandidieren bis zu diesem
Zeitpunkt aus eigener Initiative. Für jede Gruppe bilden der Präsident sowie die amtierenden Mitglieder des Vereinsbeirats aus den jeweils anderen beiden Gruppen den
Wahlausschuss; der Präsident ist stets der Vorsitzende
des Wahlausschusses. Aus allen Kandidaten wählt der
jeweilige Wahlausschuss mit einfacher Mehrheit für jede
der drei Gruppen die aus seiner Sicht am besten geeigne-
ten Kandidaten aus und schlägt diese der Mitgliederver-
sammlung zur Wahl vor.

Es gibt zwei Punkte, in denen ich keine nachlesbaren Fakten wiedergebe, sondern Behauptungen aufstelle:
1. Die Nichtbesetzung dreier AR-Posten ist Absicht des Präsidiums, weil es ihm die Stimmenmehrheit im AR sichert.
2. Weil weder vom Mehrheitseigner, noch vom Daimler irgenwelche Ambitionen bzgl. Porth-Nachfolge vernehmbar sind, ist das Tischtusch zwischen beiden zerschnitten.

Über beide Thesen können wir gerne streiten, der Rest sind unbestreitbare Fakten. Anders gesagt: Die meisten der gestellten Fragen waren in der TAt rein rhetorische Fragen.

Frank N Furter hat geschrieben:
flux hat geschrieben:Die Diagnose des ersten Satzes teile ich. Der zweite Teil ist schlicht Konsequenz der 50+1 Regel.

Ja, das war aber bekannt. Wenn wir nochmal zurück schauen, glaubte man damals einfach, man müsse nur einen möglichst "schwachen" Präsidenten finden, dem gleich mal zeigen wos jetzt langgeht (die "Besenkammer zuweisen"), ihm im Vereinsbeirat mit Mutschler und Gaiser in den Schwitzkasten nehmen und dann käme man schon klar...

Da hat man sich mit Vogt halt komplett verspekuliert. Aber selbst dann - und das ist ja mit dem Blick nach Vorne entscheidend - wenn man Vogt irgendwann wieder los werden würde, ist die Wahrscheinlichkeit einfach überragend groß, dass man in dieser Konstruktion mit dem nächsten Präsidenten wieder dasselbe Problem kriegen würde.

Im Grunde hat man mit der aktuellen Konstruktion, die weder Fisch noch Fleisch ist, die schlechteste aller möglichen Optionen gewählt.

Egal, welche formalen Strukturen gewählt werden (beim VfB im Prinzip durch das Aktiengesetz festgelegt): Es kommt immer darauf an, dass alle Beteiligten eine ähnliche Idee davon haben, wie diese formalen Strukturen mit Leben erfüllt werden sollen. Da herrscht bei uns aber großer Dissenz.

PS.: Gaiser und Mutschler waren im Präsidium, nicht im Vereinsbeirat.
Zuletzt geändert von flux am 29. November 2021 21:06, insgesamt 2-mal geändert.

Frank N Furter
flux hat geschrieben:PS.: Gaiser und Mutschler waren im Präsidium, nicht im Vereinsbeirat.

Sorry, das war natürlich ein Verschreiber.

Gang Cannstatt hat geschrieben:Hier (im SM fred) geht es immer um Gescheiterte, Geflüchtete, Kapitulierte, Korrupte oder Überführte, das reicht mir jetzt mal echt so langsam.


:D

Iron
Grasdaggl
Frank N Furter hat geschrieben:Es ist egal wie Du das nennst. In jeder Organisationsstruktur gibt es Verantwortlichkeiten und Hierachien. Wenn da jeder glaubt zu jedem Thema mitentscheiden zu dürfen, sogar öffentliche Debatten darüber entfachen zu dürfen, wird die Organisationsstruktur de facto zerstört.


Klar in einer Diktatur ist das so.

Frank N Furter hat geschrieben:Vogt ist mit 92% der gewählte Präsident. Er entscheidet über die e.V.-Anteile, er ist der Aufsichtsratsvorsitzende, er trägt zusammen mit Adrion und Riethmüller die organisatorische Verantwortung. Und dafür wird auch er - im Gegensatz zum Angestellten Mislintat - zur Verantwortung gezogen und muss sich den Mitglieder in Wahlen stellen.


:lol: So etwas kannst du dir nicht ausdenken. Natürlich muss sich Mislintat rechtfertigen, auch wenn er nicht auf der HV abgewählt werden kann.

Frank N Furter hat geschrieben:Kann ja sein, dass das einigen Hitzköpfen :mrgreen: nicht passt, aber es ist einfach die normative Kraft des Faktischen.


Im Fußball gelten nunmal andere "Regeln". Wer immer das mit eine Struktur in der Wirtschaft vergleicht ... Fakt ist, dass Mislintat sich vor der Öffentlichkeit rechtfertigen muss, wenn es sportlich nicht läuft. Auch wenn das die Buchhalter etwas anders sehen, aber es wäre sehr, sehr dumm wenn jetzt plötzlich der senile Adrion, der häßliche Bücherverkäufer und der Reiniger ein Proficlub leiten ... :lol: Moment :bleich:

Frank N Furter hat geschrieben:Unfug, grober. Für diese Pressekonferenz ist der Trainer expressis verbis legitimiert. Er muss sie sogar abhalten, weil das sicherlich so in seinem Vertrag steht.


:D Du hast natürlich nicht den Sinn verstanden.

Iron
Grasdaggl
Auch wenn Frankfurter das nicht wahr haben möchte. Der aktuell "starke Mann" beim VfB heißt Mislintat. Mit dieser Öffentlichkeitsmeldung festigt er natürlich seine Machtstellung. Der Vorstand um Adrion und Vogt hätte natürlich die Möglichtkeit Mislintat abzusägen, aber wie lange würde sie das überleben? Da braucht man sicher nicht die HV abwarten. Auch wenn das Konstrukt etwas anderes hergibt. Genauso müsste sich Mislintat im Misserfolg verantworten auch wenn Vogt, Adrion von ihm absolut überzeugt wären.

Also wie auch mmer, die Vergleiche mit der Wirtschaft bringen nichts. Da stehen keine Fans im Stadion, da gibt es keine Presse die Tag und Nacht berichten, da gibt es oft auch wenig öffentliches Interesse.

Mislintat lenkt aktuell den Verein, warum sollte er also nicht der Öffentlichkeit seine Interessen mitteilen? Er ist eben nicht der Befehlsempfänger in einer strengen Hirachie ...

RedBlues
Halbdaggl
Dass Sven Mislintat ein solches Interview gibt sollte schon als Zeichen verstanden werden. Wie iron geschrieben hat, er ist aktuell der starke Mann beim VfB und solange sich der VfB in der Liga halten kann, wird er das auch bleiben.

Höchstens die neuen Herrscher beim VfB sehen das anders und sind bereit dazu, SM ihrem eigenen Machtbestreben zu opfern.

Was ich erwarte ist, dass man SM keine weiteren Befugnisse einräumen wird. Und dann kommt es darauf an, in wie weit die neuen Strukturen mit ihm zusammenarbeiten werden.

Eines dürfte aber klar sein, Mislintat ist viel zu begehrt auf dem Markt, als dass er hier bleibt, sollte man ihm Steine in den Weg räumen.

publicenemy
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Halbdaggl
So wird er das vermutlich auch sehen. Wenn er zum Abgeben von Verantwortung bereit wäre, hätte es ihn wahrscheinlich bereits nach Dortmund verschlagen. Der VFB hat sich zurecht schon nach seinen Vorstellungen aufgestellt.

Öcher
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Granadaseggl
Siehe Bayern MV was wirtschaftsnahe verantwortliche zuleisten im Stande sind.
Vogt und Adrion sind gut bedient Mislintat mitzunehmen.
Es gibt für den VfB keine andere Option als den Weg den Mislintat einschlägt. Wenn man die Ankündigung von Hitz noch dazu liest, ohne Zuschauer bei den Heimspielen braucht der VfB wieder ähnliche Nettotransfererlöse sehe ich zwar mehr Zukunft als die anderen Clubs, aber nicht gerade ein Umfeld das spaß macht für mislintat.
always nai dahanne

Tamasi
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Allmachtsbachel
RedBlues hat geschrieben:Höchstens die neuen Herrscher beim VfB sehen das anders und sind bereit dazu, SM ihrem eigenen Machtbestreben zu opfern.

Ersetze "Machtbestreben" durch "Geltungsbedürfnis". Ich befürchte, das ist eher der Antrieb.