Unter Westfalen hat geschrieben:Hintergrundbericht über FOX:
https://www.zeit.de/2020/43/fox-news-us ... iv/seite-3
Schaut euch diese Serie an. Nach einer wahren Story.
Da kann man sehen was Roger Ailes für ne Type war. Der Aufstieg von Fox News.
Unter Westfalen hat geschrieben:Hintergrundbericht über FOX:
https://www.zeit.de/2020/43/fox-news-us ... iv/seite-3
Cantona hat geschrieben:https://taz.de/Plaedoyer-gegen-abstrakt ... /!5721820/
Flache9 hat geschrieben:Unter Westfalen hat geschrieben:Hintergrundbericht über FOX:
https://www.zeit.de/2020/43/fox-news-us ... iv/seite-3
Schaut euch diese Serie an. Nach einer wahren Story.
Da kann man sehen was Roger Ailes für ne Type war. Der Aufstieg von Fox News.
Nice:
Ausgewogener Text. Die Älteren werden sich erinnern, ich habe schon vor 10 Jahren oder so in Vorgängerforen lamentiert, dass man die Diskussion um den Islam und dessen Auswüchse den Rechten überlassen wird, wenn man sich nicht traut, sie selbst in aller Deutlichkeit anzuschlagen. Das gilt für alle, aber den klassischen Linken darf man gern gesondert auf die Mütze hauen: die geben viele Themen nicht nur aus der Hand, sondern servieren sie den Rechten auch noch auf dem Silbertablett. Schlafhauben, Drückeberger, Vollpfosten. Total enttäuschende Performance der richtigen Seite.
Große Teile der Linken überlassen die dringend notwendige Kritik des Islam den Fremdenhassern von rechts, anstatt eine an einer allgemeinen Emanzipation und an einer über sich selbst aufgeklärten Aufklärung orientierte Kritik an der islamischen Menschenzurichtung zu formulieren.
Die Tweets stören sie zwar, aber auch nach vier Jahren sind viele Amerikaner von Donald Trump begeistert – unter ihnen Akademiker, Unternehmer und Latinos. Sie erzählen, warum sie auch diesmal für Trump stimmen werden.
Ich bin nicht der einzige Akademiker, der Donald Trump unterstützt, aber einer der wenigen, die das öffentlich zugeben. Viele meiner Kollegen fürchten ein Nachspiel an ihren Fakultäten oder im akademischen Umfeld, sollten sie sich öffentlich zum Präsidenten bekennen. Ich wiederum kann mir das erlauben, als Professor an der Antonin Scalia Law School an der George Mason University in Fairfax arbeite ich in einem recht konservativen Umfeld.
Ich stamme ursprünglich aus Kanada, lehrte dort lange an der McGill University in Montreal und bin seit 2014 auch amerikanischer Staatsbürger. Mit meiner Frau, unseren zwei Katzen und zwei Deutschen Schäferhunden lebe ich in Virginia, auf der anderen Seite des Potomac und des Hauptstadtbezirks Washington. Meine erwachsene Tochter lebt in Seattle.
In Kanada war ich ein Unterstützer der Tories, aber ich stimmte auch einst für Pierre Trudeau. In den USA jedoch widern mich die Demokraten von heute an. Die Partei, die einst für den wirtschaftlichen Aufstieg der Unter- und der Mittelschicht kämpfte, ist nun die Partei von Geschlechter- und Rassenfragen, die andere Meinungen zensuriert. Es ist eine Partei der Eliten, die auf weniger Gebildete mitleidig hinabschaut.
Die Leute denken oft, Latinos müssten gegen Trump sein, aber das ist gerade bei uns Kubanern nicht so. 2016 gründete ich mit zwei Freundinnen die Gruppe «Latinas por Trump» und organisierte Events in Miami mit Tausenden von Teilnehmern. Andere Latinos haben uns danach beschimpft und bedroht. Trump traf ich auch persönlich und dankte ihm im Namen meines Grossvaters dafür, dass er eine Position der Härte gegenüber den Diktatoren in Kuba einnimmt. Auch dieses Jahr organisiert unsere Gruppe wieder viele Veranstaltungen. Wir haben auch Listen mit Wählern, die wir anrufen, um sicherzustellen, dass sie auch abstimmen. Wir Latinos sind «soft voters», gehen also oft nicht wählen; das muss dieses Jahr anders sein.
Ich bin eine von mehr als 1,5 Millionen «Cuban Americans» in Florida. Meine Eltern flüchteten aus Kuba, als sie 12 und 16 Jahre alt waren, und lernten sich hier kennen. Ich selbst war noch nie in Kuba und werde auch nie dorthin reisen, solange es keinen Regimewechsel gibt. Mein Grossvater starb als politischer Gefangener, als meine Mutter klein war.
Als Donald Trump dann Bush ausstach und der Kandidat der Republikaner wurde, habe ich ihn unterstützt – einfach, weil er nun der Anwärter der Partei war, deren Agenda mich eher angesprochen hat. Wir haben in den USA eben nur zwei wichtige Parteien. Bis heute bin ich mit Trump recht zufrieden, wobei ich auf seine Taten schaue, nicht auf seine Worte.
Trump ist ein klassischer «Disruptor», das finde ich gut. Er führt die Regierung so wie seine Geschäfte: Wenn er mit jemandem nicht zufrieden ist, entlässt er die Person. Und er tut auch genau das, was er versprochen hat – was für einen Politiker etwas Neues ist und die Medien oft ärgert.
Sherry Rossiter, 73 Jahre, Psychologin aus Missoula, Montana
Ich war die erste Helikopterpilotin in Kaliforniens Nationalgarde, sechs Jahre habe ich dort gedient. Dank dem Militärdienst habe ich Psychologie studieren können, heute arbeite ich als private Therapeutin in Montana, in der Universitätsstadt Missoula.
Donald Trump kannten wir aus der Fernsehserie «The Apprentice», Steve und ich hatten ein, zwei Staffeln geschaut. Wir schätzten damals Trumps Ratschläge als Geschäftsmann. Im Wahlkampf 2016 war ich dann zuerst für Ted Cruz, aber im Laufe der Debatten hat Trump mich überzeugt. Man hat gemerkt, dass er kein Dummchen ist. Ich mag auch, dass er so direkt sagt, was er denkt.
Frank N Furter hat geschrieben:Diejenigen, die die Menschenrechtsverletzungen von Islamisten beschweigen, sind keine Linken.
Die ehemals Linken, die sich national und international für die Schwächsten eingesetzt haben, waren vor allem deshalb links, weil sie bis zur Selbstaufgabe bereit waren, das woran sie glaubten auch zu leben. Einige tatsächlich bis in den Tod. Diese echte Linke gibt es nicht mehr. Und diejenigen die jetzt für sich reklamieren "links" zu sein, sind bürgerliche Faltenärsche die noch nicht einmal bereit sind für den Klimaschutz auch selbst weniger zu fliegen oder sich in irgendeiner Sache tiefer zu engagieren.
Also zu sagen, dass die Linken den Islamismus nicht kritisierten ist im Grunde eine Verleumdung.
Hasenrupfer hat geschrieben:Das ist halt so ne Art der Berichterstattung, die kannsch in die Tonne klopfen. Gilt in beide Richtungen, selbstverständlich. Man könnte genauso gut 8 Leute finden, die's bereuen, Trump gewählt zu haben.
Anekdotische Evidenz, ohne jeglichen Mehrwert.
Tifferette hat geschrieben:Hasenrupfer hat geschrieben:Das ist halt so ne Art der Berichterstattung, die kannsch in die Tonne klopfen. Gilt in beide Richtungen, selbstverständlich. Man könnte genauso gut 8 Leute finden, die's bereuen, Trump gewählt zu haben.
Anekdotische Evidenz, ohne jeglichen Mehrwert.
Warum? Es ist doch klar, dass das nicht repräsentativ ist. Aber es hilft, zu verstehen. Darum geht es doch bei dieser Spielart des Journalismus. Wenn ich ein fünfseitiges ZEIT-Dossier (kleine Schrift) lese, dann werde ich da keine investigativen Enthüllungen lesen. Sondern was über Hintergründe, Sichtweisen, etc.
Ich war vor drei Jahren ein paar Monate in den USA wohnhaft und habe mal ganz bewusst versucht, das mit Trump zu verstehen. Hilft wirklich - ich kann wesentlich besser verstehen, warum so viele (auch normale!) Amis den gewählt haben. Das macht es nochmals schwieriger, dieses Kontrukt namens USA zu verstehen, das stimmt.
fkAS hat geschrieben:Tifferette hat geschrieben:Hasenrupfer hat geschrieben:Das ist halt so ne Art der Berichterstattung, die kannsch in die Tonne klopfen. Gilt in beide Richtungen, selbstverständlich. Man könnte genauso gut 8 Leute finden, die's bereuen, Trump gewählt zu haben.
Anekdotische Evidenz, ohne jeglichen Mehrwert.
Warum? Es ist doch klar, dass das nicht repräsentativ ist. Aber es hilft, zu verstehen. Darum geht es doch bei dieser Spielart des Journalismus. Wenn ich ein fünfseitiges ZEIT-Dossier (kleine Schrift) lese, dann werde ich da keine investigativen Enthüllungen lesen. Sondern was über Hintergründe, Sichtweisen, etc.
Ich war vor drei Jahren ein paar Monate in den USA wohnhaft und habe mal ganz bewusst versucht, das mit Trump zu verstehen. Hilft wirklich - ich kann wesentlich besser verstehen, warum so viele (auch normale!) Amis den gewählt haben. Das macht es nochmals schwieriger, dieses Kontrukt namens USA zu verstehen, das stimmt.
Mir helfen die obigen Aussagen wenig, Trump zu verstehen. Ich versteh, wenn Leute aus ökonomischen Motiven Trump wählen. Profiteure von Steuersenkungen oder der Umweltgesetzgebung auch wenn beides kurzsichtig ist. Für Waffennarren und Abtreibungsgegner mögen die Präferenzen auch klar sein.
Was ich nicht verstehe ist, wenn behauptet wird, er hätte seine Versprechen gehalten. Drain the Swamp? Von wegen, alles schlimmer. Healthcare for all? Torpediert. Und dann Totalversagen in der Pandemie...
Nice Weather hat geschrieben:NZZ halt.
Tifferette hat geschrieben:Ein ganz wichtiger Satz zur US-Politik kommt von Bill Maher: "we have nowhere else to go." Will sagen: ein waschechter Republikaner wählt nicht Demokraten, und anders herum.
fkAS hat geschrieben:Was ich nicht verstehe ist, wenn behauptet wird, er hätte seine Versprechen gehalten. Drain the Swamp? Von wegen, alles schlimmer. Healthcare for all? Torpediert. Und dann Totalversagen in der Pandemie...