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George Best
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Lombaseggl
Also, China taugt nun wirklich in keinem Bereich als Vorbild. Menschenrechte, Ökologie - puh! Moderne Arbeit? Mitnichten!
Das einzige, was mir einfallen würde, wäre Digitalisierung. Aber dafür braucht es aus Sicht von Deutschland China nicht - da sind selbst einige Entwicklungsländer weiter als Deutschland und würden als Vorbild taugen.

Goofy
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Grasdaggl
Cantona hat geschrieben:und das aus der grünen Ecke


Mal völlig ab vom aktuellen Thema:

Schon interessant, wie du alles kategorisierst.

Rechts, links, liberal, grün, und so weiter.

So ticken die Menschen nicht :!:

Um es mit Parteien auszudrücken: Wenn man eine Partei wegen wichtigen Themen grundsätzlich gut findet, kann man trotzdem oft anderer Meinung sein. Bei einzelnen Dingen oder bei anderen Themen.

Ein krasses Beispiel:
Nur weil einer mit der rechtsradikalen AfD sympathisiert, kann er trotzdem Klimapolitik für wichtig halten und hier die Grünen besser finden als den AfD-Standpunkt.

Obwohl, das Beispiel passt wohl eher nicht. Denn wie schon eine bekannte Band getextet hat: “wer so deutsch ist wie der xxx, der ist sonst garnichts mehr“.
Jeder kennt selbst passende Beispiele.


Für dich, Cantona, vereinfacht die Kategorisierung natürlich vieles. Du weißt immer gleich, wo du dran bist. Und bevor es mit der eigenen Argumentation zu anstrengend oder zu dünn wird, kann man auf die Schublade verweisen und diese schließen.


Du brauchst da nicht länger drüber nachdenken jetzt. Kommt ja aus der grünen Ecke. :mrgreen:
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Auswurf
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Grasdaggl
Natürlich ist das widersprüchlich
China wird uns sowas von abhängen technologisch und das bedroht deutsche Arbeitsplätze weit mehr, als das, was Du immer als Gefahr an die Wand malst Cantona.
Dein idealbild florierender deutscher hersteller wird es nicht mehr geben können, wenn man die Globalisierung betrachtet.
Also muss entweder unser Ziel ein anderes sein, als immer weiter an wachstumsschraube drehen zu wollen, oder wir müssten versuchen genauso beschissen vorzugehen wie China, was trotzdem nicht zu dem Erfolg führen würde,
welchen Du gerne hättest
das ist doch keine Musik


higgi
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Grasdaggl
George Best hat geschrieben:Also, China taugt nun wirklich in keinem Bereich als Vorbild. Menschenrechte, Ökologie - puh! Moderne Arbeit? Mitnichten!
Das einzige, was mir einfallen würde, wäre Digitalisierung. Aber dafür braucht es aus Sicht von Deutschland China nicht - da sind selbst einige Entwicklungsländer weiter als Deutschland und würden als Vorbild taugen.

Ähm räusper:
Während der BER Bauphase, hat China 60 neue Flughäfen gebaut.
China ist uns technologisch und infrastrukturell um Jahrzehnte voraus.
von daher


Flache9
Goofy hat geschrieben:
Cantona hat geschrieben:und das aus der grünen Ecke



Ein krasses Beispiel:
Nur weil einer mit der rechtsradikalen AfD sympathisiert, kann er trotzdem Klimapolitik für wichtig halten und hier die Grünen besser finden als den AfD-Standpunkt.



Sind ja beides radikale Gruppen auf ihrer Ebene. :mrgreen:

darkred
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Halbdaggl
higgi hat geschrieben:
George Best hat geschrieben:Also, China taugt nun wirklich in keinem Bereich als Vorbild. Menschenrechte, Ökologie - puh! Moderne Arbeit? Mitnichten!
Das einzige, was mir einfallen würde, wäre Digitalisierung. Aber dafür braucht es aus Sicht von Deutschland China nicht - da sind selbst einige Entwicklungsländer weiter als Deutschland und würden als Vorbild taugen.

Ähm räusper:
Während der BER Bauphase, hat China 60 neue Flughäfen gebaut.
China ist uns technologisch und infrastrukturell um Jahrzehnte voraus.


So ist es.
Aber das hat auch seinen Preis!

Goofy
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Grasdaggl
Hm, naja, es gibt inzwischen viele, die sagen, Grünen wären mit ihrer Klimapolitik eben nicht (mehr) radikal (genug).
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Flache9 hat geschrieben:
Goofy hat geschrieben:
Cantona hat geschrieben:und das aus der grünen Ecke



Ein krasses Beispiel:
Nur weil einer mit der rechtsradikalen AfD sympathisiert, kann er trotzdem Klimapolitik für wichtig halten und hier die Grünen besser finden als den AfD-Standpunkt.



Sind ja beides radikale Gruppen auf ihrer Ebene. :mrgreen:


Ich glaube, Cantona ist deuteranop.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

darkred
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Halbdaggl
Auswurf hat geschrieben:Dark
Urlaub auf ner schönen Insel!
Ich habe heute leider nur meinen zustandsbeschreibungstag ;)


Glaub mir, ich hätte heute auch lieber denn morgen eine andere Welt.
Eine Welt des Paradigmenwechsels.
Eine Welt in der ein Streben nach Höherem als dem individuellen Wohlstand herrscht.
Aber letztlich ist es immer wieder der Mensch, der das selbst verhindert, indem er seine
Lebensbahn auf eingefahrenen Spuren zieht. Und dort fortwährend versucht, von der ganzen rechten auf die ganz linke Spur kommen. Um es mal küchenphilosophisch zu fassen. ;)

Das große Bild verschwindet im Alltäglichen. Und darin liegt das Dilemma.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und in der Herde noch viel mehr.
Grundlegende Veränderungen dauern daher entweder sehr lange und sind mühsam zu erreichen oder aber sie stellen sich mehr oder minder schnell, durch mehr oder minder krasse Änderungen des Lebensrahmens ein.

Ich war früher auch ein heißblütiger Verfechter einer anderen, einer besseren, gleicheren Welt - die Lebensrealität hat mich hier jedoch nach und nach etwas der Illusion beraubt, dass die Menschheit aus sich heraus fähig ist, dieses non-altruistische Streben nach persönlichem Vorteil, dieses vornehmlich Ich-bezogene Dasein zu überwinden. Nehme mich da selbst auch gar nicht aus, denn eine bessere Welt zu denken ist das eine, eine bessere Welt zu leben was ganz anderes. Ich bewundere Menschen die das tun. Ehrlich. Die ihr Lebenszufriedenheit nicht aus Konsum, aus Besitz, aus Horten von Materiellen ziehen. Die nicht nur das Bild zeichnen, sondern es leben.

Aber ich schweife ab.
Viele, wenn nicht die Meisten, habe nur ihren "Zustandsbeschreibungstag", wenn sie Status Quo und Idealzustand abgleichen. Denn es gibt in einer Gesellschaft, wie erläutert, nichts Schwereres, als einen Paradigmenwechsel (in deinem Fall die Abkehr vom kapitalistischen, neo-liberalen, Ressourcen fressenden, die Umwelt zerstörenden Streben) herbeizuführen. Man weiß zwar wo man ungefähr hin will, aber man weiß nicht genau wie. Andere hingegen fühlen sich in der Konsumgesellschaft wohl, denken nicht groß über das Morgen nach, leben jetzt. Das ist Mensch sein - und in diesem Spannungsbogen werden wir fort leben, bis es gscheit scheppert. Denn große Veränderungen kommen von außen. Müssen von außen kommen, fürchte ich.


higgi
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Grasdaggl
darkred hat geschrieben:
Auswurf hat geschrieben:Dark
Urlaub auf ner schönen Insel!
Ich habe heute leider nur meinen zustandsbeschreibungstag ;)


Glaub mir, ich hätte heute auch lieber denn morgen eine andere Welt.
Eine Welt des Paradigmenwechsels.
Eine Welt in der ein Streben nach Höherem als dem individuellen Wohlstand herrscht.
Aber letztlich ist es immer wieder der Mensch, der das selbst verhindert, indem er seine
Lebensbahn auf eingefahrenen Spuren zieht. Und dort fortwährend versucht, von der ganzen rechten auf die ganz linke Spur kommen. Um es mal küchenphilosophisch zu fassen. ;)

Das große Bild verschwindet im Alltäglichen. Und darin liegt das Dilemma.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und in der Herde noch viel mehr.
Grundlegende Veränderungen dauern daher entweder sehr lange und sind mühsam zu erreichen oder aber sie stellen sich mehr oder minder schnell, durch mehr oder minder krasse Änderungen des Lebensrahmens ein.

Ich war früher auch ein heißblütiger Verfechter einer anderen, einer besseren, gleicheren Welt - die Lebensrealität hat mich hier jedoch nach und nach etwas der Illusion beraubt, dass die Menschheit aus sich heraus fähig ist, dieses non-altruistische Streben nach persönlichem Vorteil, dieses vornehmlich Ich-bezogene Dasein zu überwinden. Nehme mich da selbst auch gar nicht aus, denn eine bessere Welt zu denken ist das eine, eine bessere Welt zu leben was ganz anderes. Ich bewundere Menschen die das tun. Ehrlich. Die ihr Lebenszufriedenheit nicht aus Konsum, aus Besitz, aus Horten von Materiellen ziehen. Die nicht nur das Bild zeichnen, sondern es leben.

Aber ich schweife ab.
Viele, wenn nicht die Meisten, habe nur ihren "Zustandsbeschreibungstag", wenn sie Status Quo und Idealzustand abgleichen. Denn es gibt in einer Gesellschaft, wie erläutert, nichts Schwereres, als einen Paradigmenwechsel (in deinem Fall die Abkehr vom kapitalistischen, neo-liberalen, Ressourcen fressenden, die Umwelt zerstörenden Streben) herbeizuführen. Man weiß zwar wo man ungefähr hin will, aber man weiß nicht genau wie. Andere hingegen fühlen sich in der Konsumgesellschaft wohl, denken nicht groß über das Morgen nach, leben jetzt. Das ist Mensch sein - und in diesem Spannungsbogen werden wir fort leben, bis es gscheit scheppert. Denn große Veränderungen kommen von außen. Müssen von außen kommen, fürchte ich.

Wieso muss man immer davon ausgehen, dass ohne die große Veränderung, die Welt untergehen wird.

Wenn die Menschheit dem Kapitalismus/Konsum nicht abkehrt, dann, ja dann ... *Zeigefingererheb*


Nichts ja dann, es wird nichts scheppern

Die Menschheit wird in 100 Jahren kein CO2 mehr in die Atmosphäre blasen, dafür werden wir vielleicht andere Dinge tun, die nicht so gut sind. Roboter misshandeln oder was weis ich.
von daher

Goofy
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Grasdaggl
Ja. Oder weiter Tiere füttern, züchten, schlachten, essen.
Und hohe Zäune bauen, damit die Menschen aus den inzwischen unbewohnbaren Gegenden in die bewohnbaren Gebiete kommen und womöglich noch den Schlachttieren ihre Nahrung wegessen. Wo kämen wir denn da hin?

So ziemlich jeder Mist, den man macht, wird in die Geschichte eingehen. Aber ein Krieg beeinträchtigt das Leben schon nach dem Ende immer weniger. Irgendwann kaum noch. Selbst die immernoch andauernde Ausbeutung Afrikas liese sich irgendwann wieder richten.

Aber die Ausbeutung des Planeten, die lässt sich irgendwann nicht mehr stoppen oder umkehren.
Das wird sich sehr lange auswirken. Länger als wir alle denken können.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor


Hasenrupfer
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Grasdaggl
higgi hat geschrieben:
George Best hat geschrieben:Also, China taugt nun wirklich in keinem Bereich als Vorbild. Menschenrechte, Ökologie - puh! Moderne Arbeit? Mitnichten!
Das einzige, was mir einfallen würde, wäre Digitalisierung. Aber dafür braucht es aus Sicht von Deutschland China nicht - da sind selbst einige Entwicklungsländer weiter als Deutschland und würden als Vorbild taugen.

Ähm räusper:
Während der BER Bauphase, hat China 60 neue Flughäfen gebaut.
China ist uns technologisch und infrastrukturell um Jahrzehnte voraus.


Ähm, warst du mal dort? So schnell die teilweise bauen, desto schneller bröckeln deren Gebilde auch wieder.

Da ist nix mit Jahrzehnte voraus...


Cantona
Hasenrupfer hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:
George Best hat geschrieben:Also, China taugt nun wirklich in keinem Bereich als Vorbild. Menschenrechte, Ökologie - puh! Moderne Arbeit? Mitnichten!
Das einzige, was mir einfallen würde, wäre Digitalisierung. Aber dafür braucht es aus Sicht von Deutschland China nicht - da sind selbst einige Entwicklungsländer weiter als Deutschland und würden als Vorbild taugen.

Ähm räusper:
Während der BER Bauphase, hat China 60 neue Flughäfen gebaut.
China ist uns technologisch und infrastrukturell um Jahrzehnte voraus.


Ähm, warst du mal dort? So schnell die teilweise bauen, desto schneller bröckeln deren Gebilde auch wieder.

Da ist nix mit Jahrzehnte voraus...


Also ich war "dort", und da wo ich war (China ist halt auch ein weites Feld), kann ich das nicht bestätigen.
Wobei ich diese These, wonach uns China "technologisch und infrastrukturell um Jahrzehnte voraus" sein soll, genau so wenig bestätigen kann. Wir bremsen uns in Deutschland (und Europa) eben gerne selber aus, in dieser Hinsicht machen die Grünen (und diejenigen, die sich vor ihren Karren spannen lassen) nen Superjob.

Finde es im Übrigen sehr erfreulich, dass deutsche PKWs auf den chinesischen Strassen sehr präsent sind, das mal am Rande.
Zuletzt geändert von Cantona am 30. Dezember 2020 00:58, insgesamt 4-mal geändert.


Goofy
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Grasdaggl
Da :!: Schon wieder!

Unter Westfalen hat geschrieben:Ich glaube, Cantona ist deuteranop.


Ja. Eindeutig

:lol: :nod: :lol: :mrgreen: :lol:
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Cantona
Goofy hat geschrieben:Da :!: Schon wieder!

Unter Westfalen hat geschrieben:Ich glaube, Cantona ist deuteranop.


Ja. Eindeutig

:lol: :nod: :lol: :mrgreen: :lol:


Das Wort musste ich googlen... danke @UWE...
:mrgreen:


Goofy
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Grasdaggl
... das ist wohl das Erbe von Außenminister Joschka Fischer.


Zum Glück regelt Trump das jetzt.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Hasenrupfer
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Grasdaggl
Cantona hat geschrieben:
Hasenrupfer hat geschrieben:Ähm, warst du mal dort? So schnell die teilweise bauen, desto schneller bröckeln deren Gebilde auch wieder.

Da ist nix mit Jahrzehnte voraus...


Also ich war "dort", und da wo ich war (China ist halt auch ein weites Feld), kann ich das nicht bestätigen.


Sicher, das ist meine persönliche Wahrnehmung, die sich aber mit der von seit Jahren im China-Business tätigen Ingenieuren deckt. Auch die Arbeitseinstellung der Chinesen ist alles andere als furchteinflößend.

War ne Zeitlang in Changchun, der unbekannten Millionen-Metropole "nahe" der Nord-Koreanischen Grenze.