Auswurf
Ich gebe dir mal 2 Beispiele.
Ich war letztes Wochenende zu Fuß im Rosensteinpark unterwegs, aufgrund des enormen Geschwindigkeitsunterschied zwischen Fußgängern und Radfahrern, vor allem Pedelec-Fahrern ist es sehr unangenehm da gemütlich entlangzulaufen, ständig muss man in Habachtstellung sein um den Radfahrern aus dem Weg zu gehen. Mit der Zeit tendiert man dann dazu, gar nicht mehr auf dem Weg zu laufen, sondern auf der Wiese direkt am Rand.
Bei mir in der Region kann man eigentlich sehr angenehm entlang der Flüsse wandern, die Wege dort sind mit dem einfachen Schild ausgestattet, dass Fußgänger und Radfahrer sich die Wege teilen. Die Anzahl der Radfahrer hat nun erfreulicherweise in den letzten Jahren stark zugenommen. Da aber auch der Anteil an wesentlich schnelleren Pedelecs zugenommen hat, ist das mittlerweile wie laufen am Straßenrand, wenn dort kein Gehweg existiert.
Im Bezug auf Autobahnen diskutieren wir immer das Risiko des hohen Geschwindigkeitsunterschied zwischen einzelnen Verkehrsteilnehmer, und begründen damit die mögliche Einführung eines Tempolimits.
Ein Fußgänger läuft mit ungefähr 5km/h, ein Fahrradfahrer hat zwischen 15 und 20 km/h, mit Pedelec eher 20 km/h weil es wesentlich einfacher ist höhere Geschwindigkeiten zu fahren.
Das ist das 3 bis 4 fache an Differenz und damit für den unterlegenen „Verkehrsteilnehmer“, den Fußgänger, sehr unangenehm und auch gefährlich.
Dass wir andererseits auch rücksichtslose Fußgänger haben, die auf Radwegen laufen steht außer Frage, deshalb meinte ich ja auch, Straßen und Radwege für Fahrradfahrer, und keine gemischten Wege mehr, und wenn mit Begrenzung auf Schrittgeschwindigkeit