Ganz ehrlich - mir stinkt es so langsam, und zwar richtig.
Der Gabriel hat zum Beispiel ein paar sehr richtige Sachen gesagt. Zum Beispiel, dass man auch bei der Ukraine aufpassen muss, welche Geschichten man hört. Und auch nicht jede Forderung einfach übernommen werden kann. Klar, das klingt wieder nach Relativiererei, nach Hosenscheißertum. Aber es stimmt. Die Ukraine kämpft medial mit harten Bandagen (klar, würde ich auch tun!). Aber dieses total undifferenzierte "wir müssen jetzt schwere Waffen liefern" allenthalben ist kaum auszuhalten. Wenn sich Stimmen melden, die sagen, dass es Monate dauert (mindestens!), bis man da Leute ausgebildet hat, dann wird das einfach ignoriert. Wenn auf "Schwierigkeiten" (will sagen: Nichtvorhandensein) bei der Lieferkette verwiesen wird, egal. Mich nervt so was. Weil es Realitäten ausblendet. Und wenn dann ne Millarde Euro überwiesen wird, dann ist es gefühlte Feigheit vor dem Feind.
Ich habe von unserem Anti-Napoleon ihm seine Rede nicht gehört, sondern nur Auszüge gelesen. Aber: wenn man sagt: das wird jetzt abgestimmt, gerade die osteuropäischen NATO-Staaten machen ihre Bestände leer, und wir ersetzen das dann mit der Zeit durch Neuware (#scheckbuch), dann ergibt das eine Menge Sinn und erscheint mir deutlich effektiver als dieses "wir müssen schwere Waffen liefern". Was Himmels Willen ist daran jetzt falsch?
Den Scholz könnte man meinetwegen gerne zum Mond schießen. Aber könnten wir bitte mal alle eine Pille Realismus schlucken?
Der Gabriel hat zum Beispiel ein paar sehr richtige Sachen gesagt. Zum Beispiel, dass man auch bei der Ukraine aufpassen muss, welche Geschichten man hört. Und auch nicht jede Forderung einfach übernommen werden kann. Klar, das klingt wieder nach Relativiererei, nach Hosenscheißertum. Aber es stimmt. Die Ukraine kämpft medial mit harten Bandagen (klar, würde ich auch tun!). Aber dieses total undifferenzierte "wir müssen jetzt schwere Waffen liefern" allenthalben ist kaum auszuhalten. Wenn sich Stimmen melden, die sagen, dass es Monate dauert (mindestens!), bis man da Leute ausgebildet hat, dann wird das einfach ignoriert. Wenn auf "Schwierigkeiten" (will sagen: Nichtvorhandensein) bei der Lieferkette verwiesen wird, egal. Mich nervt so was. Weil es Realitäten ausblendet. Und wenn dann ne Millarde Euro überwiesen wird, dann ist es gefühlte Feigheit vor dem Feind.
Ich habe von unserem Anti-Napoleon ihm seine Rede nicht gehört, sondern nur Auszüge gelesen. Aber: wenn man sagt: das wird jetzt abgestimmt, gerade die osteuropäischen NATO-Staaten machen ihre Bestände leer, und wir ersetzen das dann mit der Zeit durch Neuware (#scheckbuch), dann ergibt das eine Menge Sinn und erscheint mir deutlich effektiver als dieses "wir müssen schwere Waffen liefern". Was Himmels Willen ist daran jetzt falsch?
Den Scholz könnte man meinetwegen gerne zum Mond schießen. Aber könnten wir bitte mal alle eine Pille Realismus schlucken?
Zuletzt geändert von Tifferette am 19. April 2022 19:28, insgesamt 1-mal geändert.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."
(Batman)
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