- AxelKruse_FG
- Granadaseggl
Man darf sich keinen Illusionen hingeben: Die Russen sind nach wie vor militärisch haushoch überlegen. Was in den westlichen Medien geschwätzt wird, ist schönfärberisches Wunschdenken, man könnte auch Propaganda sagen. Der Erobergungszug im Osten ist in vollem Gange UND er liegt im Plan. Russland hat jetzt einen gesicherten Landzugang zur Krim und damit einen sicheren Zugang zum Schwarzen Meer. Das war Putins erstes Ziel.
Sein zweites Ziel, die Vernichtung der ukrainischen Armee ist insofern ebenso im Gange. Die ukrainischen Verlustzahlenschätzungen sind mit allerhöchster Vorsicht zu genießen, da könnte auch ein Faktor 10 zuviel dabei sein.
Daß außerdem der Angriff auf Kiew abgebrochen wurde - und damit das Ziel, die ukrainische Regierung abzusetzen und durch eine moskauhörige Truppe zu ersetzen, heißt nicht, daß er nicht wieder aufgenommen wird, das war Putins drittes Kriegsziel. Sie räumen jetzt eben erst mal im Osten auf. Wenn sich die Möglichkeit ergibt, bis nach "Transnistrien" durchzustoßen, werden sie das auch tun. Damit hätten sie nicht nur eine Landverbindung zu ihren Volksgenossen in Moldawien, sie hätten außerdem die Ukraine komplett vom schwarzen Meer abgetrennt und damit den überlebenswichtigen Seehandel mit Getreide unterbunden. Gut, um die Ukraine langfristig wirtschaftlich extrem zu schwächen, und damit bereit zu machen für eine vollständige Besetzung, falls es jetzt noch nicht klappt.
Ist in dem Zusammenhang mal jemand aufgefallen, daß die Medienberichte, nach denen der überragende Teil der Russen hinter Putin steht überhaupt nicht zu den Aussagen passt, daß die russichen Soldaten völlig demotiviert und planlos wären?