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flux
flux hat geschrieben:Auf längere Sicht und im globalen Maßstab sind es aber wirtschaftliche Gründe, die zur Migration motivieren.

Lies halt mal richtig.

higgi
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Grasdaggl
Auswurf hat geschrieben:Ja, ich weiß...
Es ist total albern, sich ne gerechte Welt zu wünschen und sehr unrealistisch, solange Menschen an den Hebeln sitzen.

Nach dem Guten streben machen nur Idioten,
die Klardenker handeln knallhart nach ihrer eigenen Werteskala .

Israel
Einzige Lösung wären 2 Staaten, seit Jahrzehnten - man entfernt sich von der Lösung.

Flüchtlinge
Einzige Lösung Fluchtursachen bekämpfen.
Fortschritt Null und Deppen, die das verneinen

Du willst also die Fluchtursachen auf dem afrikanischem Kontinent und dem mittleren und ferneren Osten bekämpfen.
Mit deutschem Steuergeld
:lol:
Wer ist hier der Depp?
von daher

Auswurf
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Grasdaggl
Es wäre ein erster Schritt, Sie nicht auszubeuten.
Der Westen, hat nicht nur Steuergelder zur Verfügung und ich frage mich ob gesundende Länder nicht auch ein besserer Absatzmarkt für hochwertige Produkte wären.

Du bezahlst lieber die Fluchtfolgen, als den Brunnen vor Ort
Klingt durchdacht.

Du hälst Dich nicht für zuständig, was nachhaltige Lösungsansätze angeht, rufst aber laut nach Vollzug von drakonischem Scheiss.
Dufte
das ist doch keine Musik

Spielgerät
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Halbdaggl
Fluchtursachen im Herkunftsland im internationalen Verbund zu bekämpfen, ist gut und richtig. Die Auswirkungen halte ich allerdings für sehr überschaubar, ganz einfach weil es ohne atomare Verwüstungen in den reichen Ländern auf absehbare Zeit immer attraktivere und bessere Lebensbedingungen geben wird.
Ich halte es deshalb für unaufrichtig, diese Maßnahme als Heilsbringer zu verkaufen, wie es insbesondere die Grünen tun. Aber das hat wohl auch psychologische Gründe, denn es schafft eine (natürlich nur vermeintliche) win win Situation. "Wir helfen den Armen und halten dadurch gleichzeitig viele Flüchtlinge von uns fern" gibt ein deutlich besseres Gefühl als "Grenzen dicht", "Abschiebung" oder das ganze sonstige Vokabular.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

Auswurf
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Grasdaggl
Ich glaube es ist sehr eindeutig, dass Menschen am liebsten dort bleiben, wo ihre Heimat ist.
Sehen wir schon innerhalb Deutschlands.
Wo tote Hose, da tschüss.

Du musst nicht in der Verwandtschaft sammeln gehen um Einen zu schicken, wenn es vor Ort Perspektiven gibt.

Logisch, bin ich mir bewusst, dass auch das ein langer Weg wäre, selbst wenn man versuchen würde, ihn konsequent zu gehen.

Auf absehbare Zeit haben wir das Problem an der Backe - alles wird unschön sein

Wir erleben ja gerade, wie sehr die Demokratie ins wanken gerät und das, obwohl wir weit entfernt sind von der Armut der 20 er Jahre des letzten Jahrhunderts.
das ist doch keine Musik

higgi
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Grasdaggl
Auswurf hat geschrieben:Es wäre ein erster Schritt, Sie nicht auszubeuten.
Der Westen, hat nicht nur Steuergelder zur Verfügung und ich frage mich ob gesundende Länder nicht auch ein besserer Absatzmarkt für hochwertige Produkte wären.

Du bezahlst lieber die Fluchtfolgen, als den Brunnen vor Ort
Klingt durchdacht.

Du hälst Dich nicht für zuständig, was nachhaltige Lösungsansätze angeht, rufst aber laut nach Vollzug von drakonischem Scheiss.
Dufte

Was für ein Glück dass du dich für die nachhaltigen Lösungen zuständig fühlst. Am auswürfschen Wesen wird die Welt genesen

Asyl für Kriegsflüchtlinge, alle anderen zurück nach Hause
von daher

Auswurf
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Grasdaggl
Wie geht das
" zurück nach Hause"

Erkläre doch einmal, wie Du Leute in ein Land verfrachten willst, wenn dieses Land die Aufnahme verweigert und wohin Du Leute ohne Papiere abzuschieben gedenkst.

Das wird auch keinem Wilders gelingen
das ist doch keine Musik

Mago
Granadaseggl
Auswurf hat geschrieben:Erkläre doch einmal, wie Du Leute in ein Land verfrachten willst, wenn dieses Land die Aufnahme verweigert und wohin Du Leute ohne Papiere abzuschieben gedenkst.

Das wird auch keinem Wilders gelingen

Will der das überhaupt? Also das Problem beseitigen, wegen dessen Existenz er überhaupt gewählt wurde?

higgi
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Grasdaggl
Auswurf hat geschrieben:Wie geht das
" zurück nach Hause"

Erkläre doch einmal, wie Du Leute in ein Land verfrachten willst, wenn dieses Land die Aufnahme verweigert und wohin Du Leute ohne Papiere abzuschieben gedenkst.

Das wird auch keinem Wilders gelingen

Ach bitte
Es gibt 2-3 Herkunftsländer, wenn wir nicht heraus finden können wo diese Leute herkommen, sind wir ein viel größerer failed state als gedacht.

Von mir aus gebe sie beim jeweiligen Kosulat ab, sollen die doch schauen was sie mit denen machen
von daher

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Halbdaggl
ChatGPT, definiere "unterkomplex"

ChatGPT hat geschrieben:Ach bitte
Es gibt 2-3 Herkunftsländer, wenn wir nicht heraus finden können wo diese Leute herkommen, sind wir ein viel größerer failed state als gedacht.

Von mir aus gebe sie beim jeweiligen Kosulat ab, sollen die doch schauen was sie mit denen machen
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."


Frank N Furter
Fluchtursachen bekämpfen

Würden wir das tatsächlich konsequent tun, wäre das wieder ein Rückfall in den Kolonialismus. In einem Staat wie z.B. Afghanistan, müssten wir quasi erneut einmarschieren und erstmal die Fluchtursache Nr. 1, die Taliban, ausrotten. Dann einen kompletten Kulturwandel von einer nomadisch geprägten Gesellschaft zu einer modernen Industriegesellschaft, samt klimatischer Folgen. Und dann müssten wir noch die komplette Aufklärung nachholen, damit die Menschen auch einander gegenseitig so viel Freiheit zugestehen, dass jeder halbwegs nach seinem Gusto leben kann.

Was wir tatsächlich können, sind faire Handelsbeziehungen aufbauen. Davon sind wir leider immer noch sehr weit entfernt. Auch weil dann unser eigener Wohlstand plötzlich dahinschmelzen würde. Ich sehe aktuell keine politische Kraft in Europa, die so ein Projekt ernsthaft angehen wollte.

Einstweilen wird uns nichts anderes übrig bleiben, als zivilisatorisch vertretbare Wege zu finden die wachsenden Migrationsströme in Zeiten des Klimawandels besser zu kontrollieren.

Auswurf
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Grasdaggl
:lol:
Faire Handelsbeziehungen bedeutet Fluchtursachen zu bekämpfen und hätten wir nicht früher aus wirtschaftlichen Interessen Demokratien gestürzt, gäbs vielleicht gar keine Taliban bzw Mullahs
das ist doch keine Musik

Plan B
Grasdaggl
Auswurf hat geschrieben::lol:
Faire Handelsbeziehungen bedeutet Fluchtursachen zu bekämpfen und hätten wir nicht früher aus wirtschaftlichen Interessen Demokratien gestürzt, gäbs vielleicht gar keine Taliban bzw Mullahs

Genau das ist das Problem.
Der Iran wäre vermutlich heute noch laizistisch, wenn die Amis nicht den damaligen MP gestürzt hätten.
Die Franzosen und Engländer haben willkürlich eine Linie gezogen (Name gerade vergessen und es ist nicht die Mason-Dixon-Line). Das wirkt heute noch nach.
Nicht umsonst nennen manche den 1. Weltkrieg die "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts".
Carpe diem.

flux
Auswurf hat geschrieben::lol:
Faire Handelsbeziehungen bedeutet Fluchtursachen zu bekämpfen und hätten wir nicht früher aus wirtschaftlichen Interessen Demokratien gestürzt, gäbs vielleicht gar keine Taliban bzw Mullahs

Wer ist wir und welche Demokratien haben wir gestürzt?

Frank N Furter
Plan B hat geschrieben:Der Iran wäre vermutlich heute noch laizistisch, wenn die Amis nicht den damaligen MP gestürzt hätten.
Die Franzosen und Engländer haben willkürlich eine Linie gezogen (Name gerade vergessen und es ist nicht die Mason-Dixon-Line). Das wirkt heute noch nach.
Nicht umsonst nennen manche den 1. Weltkrieg die "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts".

Das war nicht nur der erste Weltkrieg. Ab dem Moment, da die Europäer technisch in der Lage waren die ganze Welt zu bereisen, begann ein Zeitalter furchtbarster Barbarei. Ich glaube es ist keine Übertreibung festzuhalten, dass von keinem anderen Kontinent so viel menschliches Leid und Elend angerichtet wurde, wie von Europa. Deshalb fand ich z.B. auch die Vergabe des Friedensnobelpreises für die Europäische Union 2012 (durch ein europäisches Gremium!). wie einen extrem zynischen Witz.

Aber es ist halt auch hier, wie meistens in der Chemie: eine Hinreaktion/Entwicklung mag spontan ablaufen, aber eine Rückreaktion/Rückentwicklung ist entropisch nicht möglich. Wir können uns also noch so sehr über die Missetaten unserer Vorfahren in Europa grämen, wir kriegen die Uhr nicht mehr zurück gestellt.

Es wäre ratsam frei von komplexen Abwägungen über Schuldfragen, hier und heute nach besseren Lösungen für Probleme zu suchen. Und wenn man sich z.B. die europäischen Handelsbeschränkungen für Waren aus Afrika betrachtet, gäbe es da auch sofort konkrete und vielversprechende Maßnahmen!
Zuletzt geändert von Frank N Furter am 6. Juni 2024 12:52, insgesamt 1-mal geändert.

Auswurf
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Grasdaggl
Flux

(Wir) der Westen - Iran

plus der Unterstützung von zb Militärregimen und Putschisten auf einigen Kontinenten.

D ist Teil des Westens und war stets mindestens ein Profiteur
das ist doch keine Musik




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Halbdaggl
Mossadegh wurde 1953 gestürzt.
Danach gab es die Weiße Revolution des Schahs.

Der Führer der Islamischen Revolution, der schiitische Geistliche Ruhollah Chomeini, wurde 1963 einem größeren Publikum im Iran dadurch bekannt, dass er sich vehement gegen das Reformprogramm des Schahs, das später den Titel Weiße Revolution tragen sollte, aussprach. Chomeini sah in dem Programm, dessen Hauptpunkte aus einer Landreform, der Stärkung der Rechte der Frauen und einer Alphabetisierungskampagne bestanden, einen Angriff auf den Islam. Obwohl Chomeini das Referendum über das Reformprogramm als ein gegen Gott gerichtetes Vorhaben brandmarkte und alle Gläubigen aufrief, nicht an der Abstimmung teilzunehmen, sprachen sich am 26. Januar 1963 5.598.711 Iraner dafür und nur 4.115 dagegen aus.


Der Schah wurde 1979 im Zuge der islamischen Revolution gestürzt und vertrieben. Mir fehlt da irgendwie die Kausalität " hätten wir den Mossadegh nicht gestürzt, gäbe es heute keine Flüchtlinge aus dem Iran". Aber was weiß ich schon.
"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

Auswurf
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Grasdaggl
wäre der Shah nicht eingesetzt worden,
hätte die Demokratie ne Chance gehabt
und wenn man sieht, mit wieviel Stunk der Iran die ganze Gegend destabilisiert, kann man der Gelegenheit nachtrauern.
Außerdem würde ich gefragt, welche Demokratien mit Hilfe des Westens gestürzt wurden.
das ist doch keine Musik