13598 Beiträge

Soll der Bundestag einen neuen Kanzler wählen?

Ja
6
43%
Bin da unschlüssig.
3
21%
Nein, Merz macht gute Arbeit
2
14%
Nein, des machts auch net besser
3
21%
Merz soll die Vertrauensfrage stellen und Neuwahlen ermöglichen
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Keine Ahnung, keine Angabe
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Tifferette
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Grasdaggl
Auswurf hat geschrieben:
Das Durchschnittsgehalt von Vollzeitbeschäftigten lag im April 2022 in Deutschland bei 4 105 Euro brutto.


= 49260 im jahr

Ja, mag sein. Aber one-size-fits-all wird halt manchmal schwierig. Für eine Wohnung in München bei Neubezug (also: neuer Mietvertrag) zahlst Du zB locker über EUR 20/qm kalt, für eine familientaugliche Wohnung wird es dann schnell sehr teuer. Und auch für Leute, die deutlich über dem Durchschnittseinkommen liegen, sehr eng. Ist natürlich ein Extrembeispiel, denn anderswo hat man es natürlich günstiger. Aber mich stört dieser automatische Beißreflex einfach.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

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jagdhuette
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Halbdaggl
Das Problem dass der Immobilienmarkt völlig aus dem Ruder gelaufen ist und sich selbst gut ausgebildete Doppelverdiener kaum mehr eine eigene Immobilie leisten können, wäre durchaus auch etwas wo der Staat gefragt wäre. Stichwort Besteuerung von Mieteinnahmen etc.

Auswurf
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Grasdaggl
hm

"Boah, EUR 150.000 ist aber ganz schön reich"
denk ich auch.
Wir beide schauen eben von der jeweils anderen perspektive auf die sachlage.

wenn gespart werden soll (antreiber FDP),
man aber ausgerechnet an so nem punkt den rotstift in der tasche lässt..

Das zu verteilende geld dürfte weniger werden auf absehbare zeit, das seh auch ich auch so.
Der größte spaltkeil für die gesellschaft, ist soziale ungleichheit
- da scheiss ich doch nicht auch noch sehenden auges auf den größen haufen,
wenn ich ansonsten eigenverantwortung predige.

bevor ich ich über die " Erhöhung der Attraktivität der Herstellung späterer Einzahler in das Rentensystem" für gutsituierte nachdenken würde, kämen erstmal alle anderen dran


zwischenzeitlich neue beiträge von euch...

Tiffi
was soll da erst der geringverdiener sagen, der in München arbeitet, weil er dort gebraucht wird um kaffee zu servieren oder die straße zu fegen?

mist- ich muss jetzt arbeiten
das ist doch keine Musik


Tifferette
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Grasdaggl
Auswurf hat geschrieben:Tiffi
was soll da erst der geringverdiener sagen, der in München arbeitet, weil er dort gebraucht wird um kaffee zu servieren oder die straße zu fegen?



Riesenthema und Riesensauerei. Und das sind nicht nur Geringverdiener, sondern auch klassische (notwendige!) Berufe wie Polizist, Krankenpfleger, etc. Die müssen immer weiter rausziehen, mit Pendelzeiten von einer Stunde.

Nur: man kann nicht jede politische Gestaltung damit zerreden, dass es anderen noch schlechter geht. Dann passiert nämlich gar nichts. Ich erinnere mich noch, als hier im Forum mal das Thema Aktienrente zur Sprache kam. Da gab es dann selbst von reflektierten Usern Kommentare wie "Na toll, aber das bringt armen Leuten gar nichts, usw." Ja, stimmt. Aber es bringt dem Großteil der Bevölkerung eine ganze Menge. Mich stört das.
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knaust
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Lombaseggl
Tifferette hat geschrieben:
... Die EUR 150.000,- klingen erst einmal sehr viel. ...

dann fällt man auf EUR 75.000 brutto runter...



In dieser Hinsicht sollte man aber beachten, dass sich die EUR 150.000,- auf das steuerpflichtige Einkommen bezieht. Das heißt das Bruttoeinkommen dürfte eher im Bereich 180.000 - 200.000 liegen.

Dementsprechend fällt man dann auch nicht 75.000 sondern auf 90.000 € (und dürfte im Folgejahr auch noch erheblich vom Ehegattensplitting profitieren...)

Tifferette
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Grasdaggl
@knaust: Völlig richtig. Aber es ändert nichts daran, dass sich das massiv auf Lebensstandard und -planung auswirkt. Wenn man ein familienfördendes Instrument wie das Elterngeld will (und das scheint parteiübergreifend weitestgehend so zu sein), dann leuchtet mir so was Kontraproduktives nicht ein.

Soll man meinetwegen gerne eine streng nach Einkommen gestaffelte Lösung in Anlehnung an die Bedürftigkeit machen. Hat auch seine Vorzüge. Aber das wäre ein anderes Thema.
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Tifferette
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Grasdaggl
Gibts des hat geschrieben:Verstehe ich nicht: wieso sollte nicht bei den Bedürftigsten angefangen werden?

Okay, Du verstehst das nicht. Habe ich kapiert.

Aber man könnte sich im allerersten Schritt mal fragen, ob man sich eigentlich in der Politik genug für die "Normalen" interessiert. Die nicht ganz unten sind, aber irgendwo in der Mitte. Die kein Problem mit Gleichberechtigung haben, für die Gendern aber Irrsinn ist. Die das mit dem Klimawandel verstehen, die aber schlichtweg Angst um ihr Häusle haben. Und so weiter und so fort.

Wenn ich das Gefühl hätte, dass es für mich sozial und gesellschaftlich langsam aber schrittweise bergab geht, und die Politik kümmert sich um alles, nur nicht um mich, dann ist das brandgefährlich. Denn die nächste Wahl kommt bestimmt.
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Goofy
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Grasdaggl
@Tiffi,
das war jetzt aber nicht aufs Elterngeld bezogen, oder?
Für genau die beschriebenen, irgendwo in der Mitte, gibts ja weiterhin Elterngeld in bisheriger Höhe - obwohl insgesamt gekürzt werden musste.




Tifferette hat geschrieben:Nur: man kann nicht jede politische Gestaltung damit zerreden, dass es anderen noch schlechter geht. Dann passiert nämlich gar nichts.


In dem Fall ists anders rum. Es passiert was, (Elterngeld wird ab 150 000€ gestrichen), mit dem Hinweis, dass es anderen noch schlechter geht. 8)

Tifferette
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Grasdaggl
Gibts des hat geschrieben:Und Du findest das eine schließt das andere aus?
:?:

Nein, finde ich nicht. Aber es gibt nun mal Schwerpunktsetzungen in der Politik. Sowohl in dem, was gemacht wird. Als auch in dem, worüber geredet wird. Und wir sollten uns mal bitte ganz, ganz dringend drüber unterhalten, was unsere Gesellschaft eigentlich zusammenhält. Wenn die Mittelschicht weiter wegschmilzt, und gerade diese Leute Angst haben und sich vernachlässigt fühlen, dann wird mir Angst und Bange.

Diese totale Fixierung auf unterste Einkommensschichten, Minderheiten etc. kann ich moralisch vollkommen nachvollziehen. Genauso auf Klimawandel, Menschenrechte. Aber ich habe manchmal das Gefühl, dass die Politik den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Wenn zB Gewerkschaften anfangen, sehr wirtschaftsnahe Positionen zu vertreten (weil unter Mitgliedern die nackte Angst umgeht), dann ist das ein Alarmzeichen allererster Güte.
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knaust
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Lombaseggl
jagdhuette hat geschrieben:Ich kann den Reflex der Grünen nachvollziehen, wenn es nicht genügend Geld für beide Themen gibt. Die Frage ist dann eher ob das wirklich so ist? Und ob man mit Erbschaftsteuer, Vermögenssteuer etc da nicht was machen könnte.


Erbschaftssteuer und Vermögenssteuer sind mit der FDP wohl kaum zu machen. Im Gegenteil durch den Abbau der kalten Progression wurde der Haushalt mit 34 Milliarden € belastet.

Quelle (leider nicht ohne Account zugänglich):
https://www.zeit.de/politik/deutschland ... -kommentar

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Goofy hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben:Wenn zB Gewerkschaften anfangen, sehr wirtschaftsnahe Positionen zu vertreten


Tun sie das? Mehr als früher?


Die Bundesrepublik unterschied sich schon immer dadurch von anderen Ländern, z.b. Frankreich, Großbritannien und Italien, dass die Gewerkschaften "wirtschaftsnah" denken. Insbesondere ist dies bei der IG Metall, der IG Bergbau und Chemie (IGBCE) der Fall.
Das "Co-Management" der Gewerkschaft bewirkt dort, wo auf der anderen Seite vernünftige Unternehmer stehen, weniger Streiktage, mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und letztendlich auch mehr Leistungen für die Arbeitnehmer. Ich habe das selbst einige Jahre im Aufsichtsrat einer AG beobachten können. Wenn Arbeitgeber und Gewerkschafter im Sinne des Unternehmens UND der Beschäftigen miteinander umgehen, profitieren beide Seiten davon. Natürlich muss man von Gewerkschaftsseite aus sehr genau darauf achten, die Grenzen der Gegnerunabhängigkeit nicht zu überschreiten. Es ist manchmal schon ein Balanceakt.

Eine Gefahr, dass die Gewerkschaften wirtschaftsnahe Positionen, sprich "wirtschaftsnähere" als bisher, vertreten könnten, sehe ich augenblicklich nicht. Mir scheint eher das Gegenteil der Fall zu sein. Wenn es den Menschen schlechter geht, nimmt auf Gewerkschaftsseite der Gestaltungsdruck zu, siehe die gegenwärtige Auseinandersetzung zwischen der DB und der EVG.

Nachtrag:
Wenn aber in den nächsten Jahren der deutsche Automobilbau den Bach runtergeht, weil die Unternehmen, im Gegensatz zu Japan und insbesondere China, noch mehr der technischen Entwicklung hinterherhecheln, kann sich das allerdings anders darstellen.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Tifferette
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Grasdaggl
An dieser Stelle mal ein mE guter Kommentar der sehr geschätzten Janina Kugel:

https://www.manager-magazin.de/unterneh ... 22250c0897

Und bei den Gewerkschaften dachte ich zB an Yasmin Fahimi (DGB-Vorsitzende und nun wirklich nicht als allzu industriefreundlich bekannt), die unter anderem von für die Industrie existensbedrohenden Energiekosten gesprochen hat. Ganz neue Töne.
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Tifferette
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Grasdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:l schon ein Balanceakt.

Eine Gefahr, dass die Gewerkschaften wirtschaftsnahe Positionen, sprich "wirtschaftsnähere" als bisher, vertreten könnten, sehe ich augenblicklich nicht.


Wieso "Gefahr"? Sagt doch niemand, dass Positionen per se gegensätzlich sein müssen? Es geht ja nicht immer nur um die Höhe der nächsten Lohnrunde.
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Tifferette
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Grasdaggl
Der Ausgewogenheit halber hättest Du vielleicht auch den Teil unmittelbar davor kopieren können, ne.

Die derzeitige Debatte über eine mögliche Obergrenze von 150.000 Euro Familieneinkommen ist deshalb nicht nur ein komplett falsches Signal, sondern ich halte sie schlicht für ein plumpes Ablenkungsmanöver. Und zwar von der Tatsache, dass die Politiker*innen in Deutschland viel zu wenig tun für Kinder aus einkommensschwachen Haushalten. Die Ursprungsidee des Elterngelds war es nämlich nie, sozial benachteiligte Familien zu unterstützen. Sondern es ging ja genau darum, möglichst für alle Eltern finanzielle Anreize zu schaffen.
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de mappes
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Spamferkel
schwaebi hat geschrieben:Kann man eigentlich den Scheuer wegen Veruntreuung von Steuergeldern verklagen?


frage ich mich auch
oder genießt der Immunität?
Dass der für solche peinlichen Fehler in keinster Weise haften muss aber ggfs. noch irgendwo davon profitierte...aber dann über Politik-Verdruss beklagen
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de mappes
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Spamferkel
Tifferette hat geschrieben:Diese Gerede beim Elterngeld von den "mittleren Einkommen" ist kontraproduktiv. Die EUR 150.000,- klingen erst einmal sehr viel. Und irgendwo in Dunkeldeutschland ist das natürlich ein kleines Vermögen.

Aber der entscheidende Punkt ist doch nicht, wie viel man vorher verdient, sondern auf welches Level man herunterfällt. Und wenn ich zB in München lebe, und wir nehmen jetzt einfach mal eine gleiche Einkommensverteilung zwischen den Eltern an, dann fällt man auf EUR 75.000 brutto runter. Viel Spaß damit als Einzeleinkommen in einer teuren Stadt.

Ja, man wird damit überleben, natürlich. Aber die finanziellen Einbußen sind erheblich, und die Bereitschaft zur Fortpflanzung wird nicht gerade erhöht. Und genau DAS war doch der primäre Zweck des Elterngelds. Kontraproduktive Idee. Und gleichzeitig ein schönes Beispiel für einen typischen Beißreflex.


:nod: :nod:
absolut richtig
das wurde mir als Saarländer auch erst klar, als ein nach München ausgewanderter Freund seine Sicht auf diesen Vorschlag darlegte.

ich gehe aber einfach mal davon aus, dass dies so nicht durchsetzbar sein wird, weil die Gleichberechtigungsbemühungen dadurch ad absurdum geführt werden
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de mappes
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Spamferkel
jagdhuette hat geschrieben:Das Elterngeld war schon immer für Gutverdienende eine Zäsur.

Wer bspw 3.000€ netto verdient und dann „plötzlich“ nur 1.800€ bekommen hat, hat das auch gespürt. Vor allem weil dann ja erstmal die großen Ausgaben anstehen. In der Regel wird dann vermutlich eher der zu Hause bleiben der weniger verdient also in sehr vielen Fällen die Frau.
-> Tschüss Gleichberechtigung.
Allerdings kann man von dieser Einkommensgruppe auch eher erwarten sich ein Polster zuzulegen.
Trotzdem finde ich die Gefahr dass dadurch weniger Menschen Kinder bekommen wirklich traurig und hoffe, dass da noch Chancen für eine Nachbesserung sind.
Ich kann den Reflex der Grünen nachvollziehen, wenn es nicht genügend Geld für beide Themen gibt. Die Frage ist dann eher ob das wirklich so ist? Und ob man mit Erbschaftsteuer, Vermögenssteuer etc da nicht was machen könnte.


Deutschland ist in vielen Dingen nicht besonders Kinder/Familienfreundlich. Wer kennt es nicht mit seinen Kindern ins „falsche“ Restaurant zu gehen und alle nervigen Blicke einzufangen.
Für Museen, Ämter usw gilt oft das gleiche.

Und die Message die die aktuelle Regierung damit sendet ist eben verheerend. Nämlich sie zeigt dass Kinder noch lange nicht an erster Stelle stehen.


:nod: :nod:
auch ein sehr guter Beitrag
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flux
de mappes hat geschrieben:
schwaebi hat geschrieben:Kann man eigentlich den Scheuer wegen Veruntreuung von Steuergeldern verklagen?


frage ich mich auch
oder genießt der Immunität?
Dass der für solche peinlichen Fehler in keinster Weise haften muss aber ggfs. noch irgendwo davon profitierte...aber dann über Politik-Verdruss beklagen

Er genießt - ist ja noch Abgeordneter - Immunität, kann aber natürlich trotzdem verklagt werden. Ist ja auch reichlich geschehen, prominentestes Beispiel hier:
https://www.fabio-de-masi.de/de/article/2519.strafanzeige-gegen-verkehrsminister-scheuer.html
Die Folgen davon werden z.B. hier beschrieben:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/pkw-maut-keine-ermittlungen-gegen-verkehrsminister-scheuer-16628494.html
Die mangelnde Fähigkeit, EuGH-Urteile vorherzusehen, ist demnach nicht strafbar, weshalb erst gar nicht ermittelt wurde.

flux
jagdhuette hat geschrieben:Und die Message die die aktuelle Regierung damit sendet ist eben verheerend. Nämlich sie zeigt dass Kinder noch lange nicht an erster Stelle stehen.

Man sollte fairerweise erwähnen, dass die Regierung ganz schön viele Anliegen an dieser "ersten Stelle" unterbringen muss... 8)

schwaebi
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Grasdaggl
Spannende Diskussionen hier, toll! Und auch noch sachlich :prost:

Scheuer: Klar, Wahrsagerei bzgl. EuGH ist nicht leistbar. Aber die Dummheit vorher Verträge zu unterschreiben bevor Gesetzessicherheit besteht, die sollte schon strafbar sein.

Elterngeld: Hat schon mal jemand ausgerechnet was billiger wäre - Elterngeld oder freie Kinderbetreuung und (tatsächliche) Lehrmittelfreiheit (die es übrigens nicht in jedem Bundesland gibt) für alle?

Auch spannend: die unterschiedlichen Definitionen von Mittelschicht...
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.

de mappes
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Spamferkel
flux hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:
schwaebi hat geschrieben:Kann man eigentlich den Scheuer wegen Veruntreuung von Steuergeldern verklagen?


frage ich mich auch
oder genießt der Immunität?
Dass der für solche peinlichen Fehler in keinster Weise haften muss aber ggfs. noch irgendwo davon profitierte...aber dann über Politik-Verdruss beklagen

Er genießt - ist ja noch Abgeordneter - Immunität, kann aber natürlich trotzdem verklagt werden. Ist ja auch reichlich geschehen, prominentestes Beispiel hier:
https://www.fabio-de-masi.de/de/article/2519.strafanzeige-gegen-verkehrsminister-scheuer.html
Die Folgen davon werden z.B. hier beschrieben:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/pkw-maut-keine-ermittlungen-gegen-verkehrsminister-scheuer-16628494.html
Die mangelnde Fähigkeit, EuGH-Urteile vorherzusehen, ist demnach nicht strafbar, weshalb erst gar nicht ermittelt wurde.


bei solchen "Urteilen":
...aber dann über Politik-Verdruss beklagen

:roll:
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