2597 Beiträge

Wen wählt ihr am 13. März in Baden-Württemberg?

Umfrage endete am 12. März 2016 21:26

CDU
5
7%
Grüne
21
31%
SPD
6
9%
FDP
8
12%
Linke
5
7%
AfD
10
15%
Sonstige
1
1%
Ich nix Baden-Württemberg
11
16%


de mappes
Benutzeravatar
Spamferkel
vivafernanda hat geschrieben:
Riesiges Problem, diejenigen deren Kinder auf das Gymnasium kommen würden haben sehr wenig Interesse daran ihr Kind ab Klasse 5 einem Experiment zu unterziehen, bei welchem versucht wird zu beweisen dass Unterricht mit potenziellen Real und Hauptschülern bis Klasse 7 keine negativen Folgen für die Entwicklung des eigenen Kindes haben wird.

WER spielt freiwillig Lotto mit der Zukunft des eigenen Kindes? Wer möchte freiwillig sein Kind zum Testhamster machen?



Das klingt sehr nach leistungsorientiertem Denken. Als ob das Gymnasium wichtig wäre für die Entwicklung eines Kindes.
Es ist wichtig, um das Abi zu kriegen, welches notwendig ist für ein Studium an einer Uni. Aber für sonst nichts.
[quote]

das würde ich als falsch ansehen...denn das umfeld, der umgang der schüler ist ein anderer dort...so zumindest meine erfahrung.
Don't criticize what you can't understand

Auswurf
Benutzeravatar
Grasdaggl
de mappes hat geschrieben:
Räpper hat geschrieben:Ich habe noch nie gelesen, dass eine Bibliothek in Deutschland Eintritt verlangt.


boah ist das peinlich


in der tat
typisches egomanische denke der fdp seit sich da die yuppies und new economy deppen der 90 er jahre sammeln.
Gesellschaftliches interesse gleich null.
"Hey, ich hab's geschafft, also kann das jeder"

wenn man anders verstanden werden möchte,
schreibt man nicht nur diesen einen satz
das ist doch keine Musik


Kronenclub
Granadaseggl
Auswurf hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:
Räpper hat geschrieben:Ich habe noch nie gelesen, dass eine Bibliothek in Deutschland Eintritt verlangt.


boah ist das peinlich


in der tat
typisches egomanische denke der fdp seit sich da die yuppies und new economy deppen der 90 er jahre sammeln.
Gesellschaftliches interesse gleich null.
"Hey, ich hab's geschafft, also kann das jeder"

wenn man anders verstanden werden möchte,
schreibt man nicht nur diesen einen satz


Muss schon schwer sein mit lauter Deppen um einen herum
#verpisst euch alle#


RedBlues
Halbdaggl
Jo, jetzt aber los mit der Entrüstungsmaschine!

Wenn auch knapp ist der Kommentar von Rapper inhaltlich komplett richtig.

Bibliotheken kosten keinen Eintritt, Schule ist im Prinzip kostenlos, das was als Studiengebühren bezeichnet wird ist sicherlich kein Hinderungsgrund im Vergleich zu den Steinen die sonst im Weg sind. Kindergarten kostet schleisslich auch.

Trotzdem scheint die monetäre Ausstattung des Elternhaus von hoher Bedeutung für die Zukunft des Kindes zu sein. Also warum?

Nebenbei, ich würde eine richtige Studiengebühr einführen, aber eben so, dass man 10 % seines Einkommens von sagen wir 5 Jahren an die Uni bezahlt, also nachdem man studiert hat. Und dieses Geld kann man dann für Stipendien verwenden

de mappes
Benutzeravatar
Spamferkel
Trotzdem scheint die monetäre Ausstattung des Elternhaus von hoher Bedeutung für die Zukunft des Kindes zu sein. Also warum?



ernst gemeint?

Bibliotheken kosten keinen Eintritt, Schule ist im Prinzip kostenlos, das was als Studiengebühren bezeichnet wird ist sicherlich kein Hinderungsgrund im Vergleich zu den Steinen die sonst im Weg sind. Kindergarten kostet schleisslich auch


650 Euro im halben jahr sind viel geld, wenn man nichts von daheim zugeschossen bekommt.
Don't criticize what you can't understand

Auswurf
Benutzeravatar
Grasdaggl
ich kenne studenten in extrem zeitaufwendigen studiengängen,
welche zusätzlich jedes we und unter der woche jobben müssen.
Wenn man mit 20 ein studium anfängt und dann feststellen muss, das falsche gewählt zu haben,
also nochmal was neues anfängt, war's das mit bafög.

Schule soll bei den schülern interesse wecken,
sozialen umgang fördern, spass an wissen erzeugen.
erfolgserlebnisse vermitteln (damit meine ich nicht die benotung).
Handwerkszeug für den umgang mit aufgabenstellungen vermitteln.

Kinder mit null input von zu hause, ohnmächtig verwaltet von frustrierten lehrern,
gehen in keine bibliothek- ganz egal was es kostet.
Es ist gut das büchereien kostenfrei sind,
aber damit alleine ist wenig gewonnen,
vor allem nicht, wenn man meint, damit das thema kohle/bildung erschöpfend behandelt zu haben

Das müsste alles hand in hand gehen
- was dann wiederum das gegenteil ist,
von früher selektion und rein erfolgsorientiertem denken.
Ziel von schulbildung ist für viele eltern gleichbedeutend mit guten noten, job der viel geld bringt, etc.
Gibt es nicht schönere sachen, auf die man bei seinen kindern stolz sein kann?
das ist doch keine Musik

Auswurf
Benutzeravatar
Grasdaggl
ich unterstreiche gerne Deinen letzten absatz.
Wobei es aber nun mal so ist,
dass häufig der sozial oder bildungsmässig besser gestellte erst in der lage ist,
sich frei von existenzängsten oder durch geistigen reichtum
seinen kindern so zu widmen. (sind ja nicht alle mit bildung auch reich)
Wir erleben doch gerade absolute geistige verarmung,
wenn man mal nur mal einen blick auf den steigenden hass im netz schaut,
wo argumente völlig irrelevant werden und empathie ein fremdwort ist

Ausserdem bin ich der meinung,
dass leistungs/lebensfähigkeit eine zwangsläufige folge ist,
wenn man die in meinem vorherigen post aufgeführten dinge zur maxime erklärt.

Bei Dir klingt das so,
als sei vor kurzem alles noch in butter gewesen bildungstechnisch.
Das kann ich nicht nachvollziehen.
Wie hoch war denn der akademikeranteil bei den eltern auf Deiner schule?
das ist doch keine Musik


Auswurf
Benutzeravatar
Grasdaggl
ja gut, dass alles in butter war,
schriebst Du nicht.
Ich hielt es aber für ne äusserst positive bilanz, die Du ziehst.
Will Dir da ja auch nichts absprechen.
Halte mittlerweile die anfordungen nur für komplexer,
als sie es früher waren und da bedarf es meiner meinung nach anderer herangehensweisen,
als die auch nur halbwegs bewährten der vergangenheit.

Mehr lehrer- ja bitte!
Meine tochter ist frischgebackene sonderpädagogin (inklusion),
hat vor und nachteile, aber auf jeden fall kann man diesen weg nur gehen,
wenn die gesellschaft bereit ist ihn angemessen zu finanzieren
das ist doch keine Musik


Manolo
Grasdaggl
RedBlues hat geschrieben:
Wenn auch knapp ist der Kommentar von Rapper inhaltlich komplett richtig.
Bibliotheken kosten keinen Eintritt, Schule ist im Prinzip kostenlos, das was als Studiengebühren bezeichnet wird ist sicherlich kein Hinderungsgrund im Vergleich zu den Steinen die sonst im Weg sind. Kindergarten kostet schleisslich auch.


will man ein buch ausleihen, muss man einen ausweis haben. der kostet dann schon wieder. privatschulen sind ebenfalls nicht kostenlos. und studiengebühren sind natürlich ein hinderungsgrund. vor allem weil man auch als akademiker nicht unbedingt einen job findet. aber wenn es eine entweder/oder-entscheidung wäre, wäre ich für einen kostenlosen kindergarten und eine kindergartenpflicht.

Nebenbei, ich würde eine richtige Studiengebühr einführen, aber eben so, dass man 10 % seines Einkommens von sagen wir 5 Jahren an die Uni bezahlt, also nachdem man studiert hat. Und dieses Geld kann man dann für Stipendien verwenden


ich finde man sollte es schon hinbekommen, vom kindergarten bis zur uni bildung ohne gebührenerhebung anzubieten. schafft man das nicht, muss man eben bestehende steuern erhöhen.
Hier könnte ihre Werbung stehen.

Kronenclub
Granadaseggl
In Anbetracht der Tatsache, dass die Wirtschaft nicht nur aus Studierten bestehen kann sondern auch das einfache Handwerk mit Fachkräften bestückt werden muss ist es schon sinnvoll, dass nicht jeder studiert.
#verpisst euch alle#

Manolo
Grasdaggl
haber:
Und da spielt das Elternhaus die entscheidende Rolle, ned die Kohle. Sondern Liebe, Fürsorge, Interesse, Zeit haben, ernst nehmen, Erziehung, Gestaltung, Anreize schaffen.... aber ned die Kohle. Auch nicht die Heizung. Sondern die Wärme die ein Kind bekommt. Seelische Wärme, ernst genommen werden, angenommen sein.


jein. wenn man es sich leisten kann, das mutter/vater nicht arbeiten und stattdessen beim kind daheim bleiben, kann man den kind natürlich mehr geben, als als alleinerziehende mutter oder vater, die/der einem ganztagsjob nachgeht.

im übrigen bin ich der meinung, dass nicht die politiker, sondern die eltern und firmen für den niedergang der werkrealschule/hauptschule verantwortlich sind. ist doch so, dass da kaum noch einer sein kind sehen will, da man mit recht befürchtet, dass es später schwer wird, einen guten job zu bekommen. und eine schulart für die es immer weniger anmeldungen gibt, kann man auch nur bis zu einem gewissen punkt künstlich am leben halten. ist im übrigen nach meinen eindruck inzwischen konsens zwischen allen parteien.
Hier könnte ihre Werbung stehen.

Manolo
Grasdaggl
Kronenclub hat geschrieben:In Anbetracht der Tatsache, dass die Wirtschaft nicht nur aus Studierten bestehen kann sondern auch das einfache Handwerk mit Fachkräften bestückt werden muss ist es schon sinnvoll, dass nicht jeder studiert.


absolut. nur sollte man nicht nicht-studieren, weil das geld fehlt, sondern weil man einen job haben will, der ein studium nicht erfordert. müsste das handwerk vielleicht auch mal besser für werben. bsp. damit, dass man als "einfacher" handwerker durchaus besser verdienen kann als dies später akademiker tun.
Hier könnte ihre Werbung stehen.

de mappes
Benutzeravatar
Spamferkel
Manolo hat geschrieben:
Kronenclub hat geschrieben:In Anbetracht der Tatsache, dass die Wirtschaft nicht nur aus Studierten bestehen kann sondern auch das einfache Handwerk mit Fachkräften bestückt werden muss ist es schon sinnvoll, dass nicht jeder studiert.


absolut. nur sollte man nicht nicht-studieren, weil das geld fehlt, sondern weil man einen job haben will, der ein studium nicht erfordert. müsste das handwerk vielleicht auch mal besser für werben. bsp. damit, dass man als "einfacher" handwerker durchaus besser verdienen kann als dies später akademiker tun.


absolut richtig.
Don't criticize what you can't understand

Kronenclub
Granadaseggl
de mappes hat geschrieben:
Manolo hat geschrieben:
Kronenclub hat geschrieben:In Anbetracht der Tatsache, dass die Wirtschaft nicht nur aus Studierten bestehen kann sondern auch das einfache Handwerk mit Fachkräften bestückt werden muss ist es schon sinnvoll, dass nicht jeder studiert.


absolut. nur sollte man nicht nicht-studieren, weil das geld fehlt, sondern weil man einen job haben will, der ein studium nicht erfordert. müsste das handwerk vielleicht auch mal besser für werben. bsp. damit, dass man als "einfacher" handwerker durchaus besser verdienen kann als dies später akademiker tun.


absolut richtig.

Absolut
#verpisst euch alle#


Iron
Grasdaggl
RedBlues hat geschrieben:Nebenbei, ich würde eine richtige Studiengebühr einführen, aber eben so, dass man 10 % seines Einkommens von sagen wir 5 Jahren an die Uni bezahlt, also nachdem man studiert hat. Und dieses Geld kann man dann für Stipendien verwenden


Die Bildung ist das Kapital des Staats und nicht das Kapital aus der Bildung



Öcher
Benutzeravatar
Granadaseggl
Ich möchte mal kurz ein Einblick in meine schulische Ausbildung zeigen, da es bei mir nicht um den üblichen Weg ging.

Ich habe die mittlere Reife absolviert um dann auf einem beruflichem Gymnasium mein Abitur zubauen.
Die beruflichen Gymnasien kann man 0,0 mit den städtischen Gymnasien vergleichen, da es dort eine ganz andere Lernkultur gibt. Die Schüler sind dort weil sie gute Noten in der Realschule hatten und das Abitur machen wollen. Da muss der Lehrer nicht gucken wo die Schüler bleiben und durch die Profilfächer wird dort eine ganz andere Lehre mit auf dem Weggegeben. 70% der Abiturnoten wurden dort (abgesehen von Mathe und Deutsch/Englisch (man muss nur eine Sprache absolvieren in der Abiturprüfung) in Projektarbeiten und Gruppenarbeiten absolviert. Man hat Interesse und neue Lernmethoden (wobei die Lehrer alle ü50 waren, ergo nicht unbedingt "neu") und da die beruflichen Gymnasien meist in Landkreisträgerschaft sind, haben die unendlich viel Geld für Materialien (Beamer, PC, Blackboards, Wlan, A1 Drucker, 3D Drucker etc pp) und der Klassenteiler war halt bei 20.
Davon abgesehen, dass ich fachlich in Mathe deutlichst weiter bin als auf den normalen Gymnasien und das erste mal Mittagschule in der 11. Klasse habe. (Wohlgemerkt war ich auf einem Technischem Gymnasium)
Jedenfalls ist meine Meinung dazu, wenn man ein gutes Lernumfeld schaffen kann und genug Geld zur Verfügung hat, kann man den Schülern viel mehr auf den Weg mitgeben ohne grundlegende Änderungen in der Schulbildung zu tätigen um "mehr rauszubekommen".

Hingegen ist ein Studium mitterweile nicht mehr auf Forschungsebene sondern auf Berufsausbildungsniveau und das finde ich schon ziemlich verwerflich. Die Exzellenz Universitäten halten ihren Namen nur mit der Vetterles-Wirtschaft, die Sie im laufe der Zeit aufgebaut haben, und rühmen sich mit ihren Abbrechern.
Da würde ich eher Änderungen bevorzugen, da man heutzutage kaum Ausbildungsberufsmöglichkeiten hat mit der Perspektive eines guten Mittelstandes ohne Abitur >2,0. Und selbst diese Jobs werden als Duale Studien ausgeschrieben :roll: .

Aber hinsichtlicher dieser Thematik sehe ich gar keine Partei mit einer vernünftigen Idee, also kann man dieses Thema nicht als Entscheidungsmerkmal seiner Wahl treffen, wohlgemerkt meiner Meinung nach.
always nai dahanne

Auswurf
Benutzeravatar
Grasdaggl
philu
wenn die kirche überhaupt noch relevant sein möchte,
darf sie sich nicht raushalten, wenn es darum geht eine zutiefst gegen nächstenliebe eingestellte partei
als solche zu benennen
das ist doch keine Musik

cron