Ich habe mir diesen Beitrag von KI (Google-Gemini) schreiben lassen und bin überrascht, wie genau er ist.
Die Geschichte der U-Strab (kurz für Untergrund-Straßenbahn) in Stuttgart ist der entscheidende Übergang von der klassischen, oberirdischen Straßenbahn zur heutigen modernen Stadtbahn.
Was ist die U-Strab?
In den 1960er Jahren stand Stuttgart vor einem Problem: Die Autos eroberten die Stadt, und die Straßenbahnen standen immer öfter im Stau. Die Lösung war die U-Strab. Das Konzept sah vor, die Straßenbahn in der Innenstadt in Tunnel zu verlegen, während sie in den Außenbezirken weiterhin auf Schienen auf der Straße fahren sollte.
Man entschied sich damals bewusst gegen eine "echte" U-Bahn (wie in München oder Berlin), da diese viel teurer gewesen wäre und ein komplett neues Netz erfordert hätte. Die U-Strab erlaubte es, die alten gelben Straßenbahnwagen (die berühmten GT4) einfach unter die Erde zu schicken.
Der erste Knotenpunkt: Charlottenplatz
Der erste und historisch wichtigste Knotenpunkt der U-Strab ist der Charlottenplatz.
• Eröffnung: Am 10. Mai 1966 wurde hier der erste Tunnelabschnitt in Betrieb genommen.
• Besonderheit: Der Charlottenplatz war das Herzstück des neuen Netzes. Er wurde als Turmbahnhof konzipiert, bei dem sich die Schienen auf zwei verschiedenen unterirdischen Ebenen kreuzen (Ebene -1 für die Tallängslinien und Ebene -2 für die Talquerlinien).
• Der "Knoten": Bevor der Tunnel fertig war, war der Charlottenplatz bereits oberirdisch einer der verkehrsreichsten Punkte der Stadt. Mit dem Umbau verschwand die Bahn unter die Erde, was Platz für die B14 und den Autoverkehr schaffte.
Von der U-Strab zur Stadtbahn
Obwohl man mit der U-Strab begann, merkte man in den 70er Jahren, dass die schmalen Straßenbahnen an ihre Kapazitätsgrenzen stießen. 1976 fiel die Entscheidung, das System zur Stadtbahn weiterzuentwickeln.
• Die Tunnel wurden breiter gebaut.
• Es wurden die breiteren, weißen DT8-Züge eingeführt.
• Die Gleise bekamen eine dritte Schiene (Dreischienengleis), damit sowohl die alten schmalen Straßenbahnen (Meterspur) als auch die neuen breiten Stadtbahnen (Normalspur) gleichzeitig fahren konnten.
Heute erinnert am Charlottenplatz noch eine kleine Ausstellung (im Zwischengeschoss Richtung Landtag) an diese Pionierzeit des Stuttgarter Tunnelbaus.
Wusstest du, dass die letzte alte Straßenbahnlinie (die Linie 15) erst im Jahr 2007 endgültig durch die moderne Stadtbahn ersetzt wurde?
Das war gewissermaßen nicht nur eine schwäbisch-sparsame Entscheidung, sondern ein genialer Entwurf.
Der Charlottenplatz war "straßenbahnmäßig" mit 2 Bahnsteigen angelegt, andere, schon im Hinblick auf den U-Bahn Charakter der späteren Jahre mit einem, z.B. die Haltestelle am Staatstheater.
Und an die dreigleisigen Schienen kann ich mich noch gut erinnern.
Für eine freie und selbstbestimmte Ukraine.