2114 Beiträge

Wie ist eure Meinung zur Corona-Impfung?

Vollständig geimpft (außer J&J)
37
86%
Vollständig geimpft (J&J)
1
2%
Einmal geimpft (außer J&J)
2
5%
Ersttermin in Aussicht
0
 
Kein Ersttermin in Aussicht
1
2%
Genesen und geimpft
2
5%
Genesen und Impftermin in Aussicht
0
 
Einmal geimpft aber aufgrund heftiger Reaktion keine Zweitimpfung möglich (außer J&J)
0
 
Aufgrund einer Krankheit kann ich mich nicht impfen lassen, würde es aber gern
0
 
Impfgegner oder "Wenn sich alle anderen impfen lassen, muss ich es nicht tun"
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Frank N Furter
Haber hat geschrieben:Für mich gehört das zusammen.


Auswurf hat geschrieben:für mich hat das eine mit dem anderen nichts zu tun.


Covid und Klimawandel haben zumindest eine Schnittstelle dort, wo der Mensch den Lebensraum wild lebender Tiere so weit zurückgedrängt hat, als dass faunische Virenarten immer dichter an unsere Siedlungsgrenzen heranreichen. Das erhöht dann natürlich das Risiko für einen Übersprung auf den Menschen erheblich. Zoonosen und Umweltzerstörung gehören also in jedem Fall zusammen betrachtet. Und Umweltzerstörung und Klimaschutz auch. Die Schnittstelle von Covid und Klimawandel ist also die Umweltzerstörung.

Aber warum muss man überhaupt nochmal darauf hinweisen. Das wurde doch bereits zu Beginn der Pandemie in epischer Breite diskutiert?

Auswurf
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Grasdaggl
ff
bei uns reichen siedlungsräume auch an alles heran.
Zoonosen in europa sind wohl am ehesten der massentierhaltung geschuldet.
Ansonsten würde ich behaupten dass der verzehr von fledermäusen oder von affen, eben ein höherer risikofaktor für deren entstehung bergen, als die industielle normung des fleischverzehrs hierzulande.


Werden nicht schon ewig im kongo affen verzehrt, oder in china fledermäuse?
These - früher blieben die zoonosen eben in ihrem seitental im nirgendwo hängen,
heute landen die kadaver in millionenstädten.

Überbevölkerung ist keine folge des klimawandels
- sondern genau andersrum wird eine schuh draus.
Ebenso sind zoonosen folgen von überbevölkerung und nicht des klimawandels

da mag es berührungspunkte geben,
aber keine grundsätzlich ursächlichen
Aber warum muss man überhaupt nochmal darauf hinweisen
blubber
das ist doch keine Musik



Frank N Furter
Auswurf hat geschrieben:bei uns reichen siedlungsräume auch an alles heran.
Zoonosen in europa sind wohl am ehesten der massentierhaltung geschuldet.
Ansonsten würde ich behaupten dass der verzehr von fledermäusen oder von affen, eben ein höherer risikofaktor für deren entstehung bergen, als die industielle normung des fleischverzehrs hierzulande.

Hä?
Corona ist eine Infektionskrankheit über die Atemwege. Mit Fleischverzehr hat Corona gar nichts zu tun.

Auch hier dachte ich, solche einfachen Zusammenhänge seien in allen Teilen der Bevölkerung mittlerweile angekommen...

Auswurf hat geschrieben:Werden nicht schon ewig im kongo affen verzehrt, oder in china fledermäuse?
These - früher blieben die zoonosen eben in ihrem seitental im nirgendwo hängen,
heute landen die kadaver in millionenstädten.

Blubber, Blubber, Fleischgeblubber....

Auswurf hat geschrieben:Ebenso sind zoonosen folgen von überbevölkerung und nicht des klimawandels

Blubber...

Die Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 1959 besagt einschränkend, dass Zoonosen Infektionskrankheiten sind, die auf natürliche Weise zwischen Mensch und anderen Wirbeltieren übertragen werden können.

Es gab schon Zoonosen, als es noch keine Millionen Menschen gab. Unser menschliches Genom besteht zu einem großen Teil innerhalb der Exons wie der Introns aus durch Viren eingeschlepptes Material. Die Viren sind Teil unserer Evolution.

Der Grund weshalb Zoonosen heute häufiger werden, liegt hauptsächlich daran, dass wir kaum noch ursprüngliche Ökosysteme dulden und diese systematisch durch Kulturlandschaften ersetzen zum Zwecke der wirtschaftlichen Ausbeutung. Es entstehen da also keine Städte, sondern Palmölplantagen und dergleichen. Und dann weichen die Corona-Viren-tragenden Wirbeltieren selbst aktiv aus, an den Rand von bereits vorher existierenden Siedlungen, weil ihnen sonst kein Lebensraum mehr bliebe.

Soviel zum Thema "Blubber"


Frank N Furter
Auswurf hat geschrieben:es ging nicht darum, wie der einzelne sich ansteckt, sondern um den ursprung der krankheit
und da hatten wir uns auf geeinigt, dass es eine zoonose ist.
Also durch fleischkonsum...


Nein, Auswurf, Corona wurde definitiv nicht durch Fleischkonsum übertragen!

Wenn es so wäre, müssten wir jetzt alle Kannibalen sein, damit sich Corona weiter verbreiten könnte.
Corona hat den Sprung auf den Menschen als Atemwegserkrankung geschafft, weil es sich an das menschliche Atemwegssystem heranevolutionierte. Nur so ist es überhaupt denkbar, dass es bei uns als Atemwegs-Pandemie erfolgreich sein konnte. :idea:


Frank N Furter
@Auswurf

Man kennt den Überträger, also den sagenumwobenen Zwischenwirt bis heute noch nicht.

Was man bisher herausgefunden hat, ist, dass dasjenige Corona-Virus welches man bis heute finden konnte, dass unserem pandemischen Covid-19-Virus am ähnlichsten ist, von Fledermäusen stammt. Allerdings liegt die Übereinstimmung dieser beiden Viren nur bei 98%. Das ist deutlich zu wenig. Das Virus im sagenumwobenen Zwischenwirt, müsste eine genetische Übereinstimmung von 99,5 + x haben, also ganz dicht an 100%. Solange man dieses Virus in einem Tier nicht gefunden hat, bleibt die Sache eine offene Frage. Zwischen dem 98% Virus und Covid19 liegen noch mindestens 5,6,7 Kettenglieder, die wir nicht kennen.

Die Zuchttierhypothese ist zwar auch noch nicht ganz vom Tisch, aber wahrscheinlich ist sie auch nicht. Das liegt an diesem ACE2-Rezeptor, also dem Protein an der Oberfläche unserer Zellen, an dem der Virus mit seinem Spike-Protein wie ein Schlüssel andockt, um die Türe in die Zelle zu öffnen. Denn der ACE2-Rezeptor dieser Tiere ist genetisch auch noch deutlich zu weit weg, damit vorstellbar wäre, das sei der Zwischenwirt von Covid-19 gewesen, bzw. dass Virus, welches den Sprung schaffte am Zuchttier-ACE2-Rezeptor hätte genauso effektiv binden können wie an den menschlichen ACE2-Rezeptor, so dass eine Zoonose überhaupt stattfinden konnte.

Das was (kurzfristig) an der Zuchttierhypothese plausibel war, war, dass man die Tiere bei lebendigem Leib häutete, wobei sie natürlich wie am Spieß schrien und das Virus hätte sich tatsächlich aus ihren Atemwegen freisetzen können. Weil ein totes Tier kommt auch nicht wirklich als Überträger in Frage, denn dessen Atemwege sind ja erloschen und übertragen nicht mehr (also näherungsweise 0).


Spielgerät
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Halbdaggl
Mal wieder deutliche Worte von Klopp. Gut so!!!

Mich würde interessieren, wie hoch die Imfquote in der Bundesliga insgesamt ist (Google spuckt dazu nur einen wenig aufschlussreichen Bild-Artikel aus). In dem FAZ-Artikel ist nur am Rande davon die Rede, dass bei Mainz im Sommer angeblich noch jeder dritte Spieler ungeimpft war... :evil:

https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/premier-league-juergen-klopp-irritiert-von-impfbereitschaft-17569265.html

Impfluencer Klopp

Jürgen Klopp ist irritiert von der fehlenden Impfbereitschaft im Profisport. Ungeimpfte Spieler dürfen nur vor Publikum spielen, da sich dort Menschen für eine Impfung entscheiden und andere schützen.

In Großbritannien stehen derzeit nicht nur viele Lastwagen still. Auch die Impfkampagne, die das Land in einen Alltag der Normalität zurückführen sollte, hat zuletzt an Tempo verloren. Eine Entwicklung, die auch in der Premier League anschaulich wird: Nicht einmal ein Drittel der Profis dort sei bisher vollständig geimpft worden, nur sieben der zwanzig Klubs wiesen eine Impfquote von mehr als fünfzig Prozent auf. So schreibt es die Daily Mail. Die Sun berichtet zudem, dass mindestens fünf englische Nationalspieler, die von Trainer Gareth Southgate für den aktuellen Kader nominiert worden sind, bisher eine Impfung verweigern.

Zahlen, die irritieren. Auch Jürgen Klopp, den Trainer des FC Liverpool. Er versicherte am Wochenende, dass 99 Prozent seines Teams geimpft seien und dass er keinen einzigen Spieler oder Betreuer habe überzeugen müssen. Und er sagte: „Ich habe mich nicht nur impfen lassen, um mich zu schützen, sondern um alle Menschen um mich herum zu schützen.“

Klopp ist kein Virologe, kein Wissenschaftler, aber offenbar ein Trainer mit gesundem Menschenverstand. Das, was er sagt, wird nicht nur durch verschiedene Studien belegt, es ist für jeden unübersehbar. Obwohl die Stadien in der Premier League längst wieder bis auf den letzten Platz gefüllt werden dürfen, sterben in England derzeit weit weniger Menschen pro Woche an den Folgen einer Corona-Erkrankung als noch im April 2020 – kurz nachdem sich das Vereinigte Königreich in den ersten Lockdown verabschiedet hatte.

Geimpfte und Genesene zahlen
Und doch ist das Offensichtliche noch immer nicht für jeden sichtbar. Das gilt auch für die Bundesliga. Dort kämpfen die Klubs zwar weiter für die Rückkehr der Fans auf die Zuschauerränge und stellen nach und nach auf das 2-G-Modell um, um die Auslastung in den Arenen erhöhen zu dürfen. Dennoch lassen sich viele Profis noch immer nicht impfen. In den Reihen von Mainz 05 verzichtete im Sommer beispielsweise jeder dritte Spieler darauf, sich impfen zu lassen.


Das ist das gute Recht eines jeden, seine freie Entscheidung – zugleich aber auch ein Widerspruch: Schließlich zahlen hier Geimpfte oder Genesene durch den Erwerb von Tickets oder Bratwürsten auch das Gehalt ungeimpfter Spieler, die vor allem deshalb ihrem Job wieder vor großem Publikum nachgehen dürfen, weil sich die Mehrheit der Menschen in England oder Deutschland entschieden hat, sich selbst und andere schützen zu wollen.

Vielleicht ist es bloß ein Zufall, dass der Profi-Fußball wieder einmal aus der Reihe fällt – die Basketball-Bundesliga beispielsweise gibt die Impfquote aller Spieler, Trainer und Betreuer mit 99 Prozent an –, aber vielleicht ist es auch die Bestätigung dafür, dass da eine Branche weiter das macht, was sie kann. Und nicht das, was sie tun sollte. Dabei wäre nun ein guter Zeitpunkt zur Selbstreflexion: Was tun die Hauptdarsteller im Fußball-Business eigentlich für andere? Klopp ist vorangegangen, er hat seine Stimme erhoben. Das wird nicht jedem gefallen, aber vielleicht kann er Unentschlossene beeinflussen. Es wäre ein Gewinn für alle.

"In this world there's two kind of people: Those who have loaded guns and those who dig. And you dig."

Tamasi
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Allmachtsbachel
Ich könnte mir vorstellen, dass manch ein Leistungssportler Angst vor körperlichen Beeinträchtigungen hat. Die Sorge vor einer Herzmuskelentzündungssache ist bei denen sicher anders gewichtet.

Jetzt im laufenden Spielbetrieb wollen manche vielleicht auch nicht für zwei, drei Trainingstage ausfallen und ihren Platz fürs nächste Spiel riskieren. Die Sommerpause wäre ideal gewesen. Aber die ist vorbei & verpasst.

Von außen finde ich das natürlich ziemlich bescheuert.

CoachingZone
Halbdaggl
Tamasi hat geschrieben:Ich könnte mir vorstellen, dass manch ein Leistungssportler Angst vor körperlichen Beeinträchtigungen hat. Die Sorge vor einer Herzmuskelentzündungssache ist bei denen sicher anders gewichtet.

Jetzt im laufenden Spielbetrieb wollen manche vielleicht auch nicht für zwei, drei Trainingstage ausfallen und ihren Platz fürs nächste Spiel riskieren. Die Sommerpause wäre ideal gewesen. Aber die ist vorbei & verpasst.

Von außen finde ich das natürlich ziemlich bescheuert.


Meine auch, während der Berichterstattung zu Olympia von mehr als einem/einer SportlerIn gehört zu haben, den/die die Impfung durchaus auch über längere Zeit mitgenommen hat...
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -


CoachingZone
Halbdaggl
Derweil die neuesten Zahlen in Deutschland:

In Deutschland sind nun 79 Prozent der Erwachsenen mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Vollständig geimpft sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag 75,3 Prozent der Erwachsenen.

Unter den Kindern und Jugendlichen von 12 bis 17 Jahren haben inzwischen 42,2 Prozent mindestens eine erste Spritze bekommen, 35,2 Prozent sind vollständig geimpft. 817.313 Menschen in Deutschland haben mittlerweile eine Auffrischungsimpfung erhalten. Sie wird unter anderem älteren Menschen und Risikogruppen angeboten, bei denen die vollständige Impfung schon mindestens sechs Monate zurückliegt.


Quelle: Corona-News-Tciker von web.de

Finde den Status von mehr als einem Drittel vollständig geimpfter Kinder und Jugendlicher beeindruckend, wenn man bedenkt, wie lange sich die Stiko geziert hat (basierend auf Daten zum Wildtyp!!!). Gut, wird vermutlich den meisten so gehen wie unserer Tochter, die sich durch die Impfung auch wieder mehr Freiheitsgrade erlauben darf...

Und wir fahren in der kommenden Woche zum ersten Mal seit zwei Jahren in den Urlaub (per TGV nach Paris) und vertrauen darauf, dass das Ganze durch Impfung und weitere Schutzmaßnahmen (Maskenpflicht in den Innenräumen sowie umfassende Zertifikatspflicht (3G) ) auch ausreichend sicher für alle Beteiligten ist. (Und entfliehen dadurch natürlich auch den Unannehmlichkeiten durch die zeitgleich stattfindenden Baumaßnahmen in unserem Haus/unserer Wohnung).
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

de mappes
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Spamferkel
Tamasi hat geschrieben:Ich könnte mir vorstellen, dass manch ein Leistungssportler Angst vor körperlichen Beeinträchtigungen hat. Die Sorge vor einer Herzmuskelentzündungssache ist bei denen sicher anders gewichtet.

Jetzt im laufenden Spielbetrieb wollen manche vielleicht auch nicht für zwei, drei Trainingstage ausfallen und ihren Platz fürs nächste Spiel riskieren. Die Sommerpause wäre ideal gewesen. Aber die ist vorbei & verpasst.

Von außen finde ich das natürlich ziemlich bescheuert.


Sommerpause dann aber auch eher J&J, welcher als Vector-Impfstoff ja bei jungen auch eher kritisch gesehen wird
Bei Biontech/Moderna kriegen sie den zweiten Piks 6 Wochen später inmitten der Vorbereitung und sind 1-2 Wochen (je nachdem) raus
Auch schwierig, finde ich
Don't criticize what you can't understand