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Auswurf
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Grasdaggl
also ich als medizinischer laie...
wenn neue symptome in verbindung mit einem schweren verlauf auftauchen, dürfte das zwangsläufig auffallen.
Ich nehme an, dass man dann schon mal nach dem verursacher sucht und findet.
Viren sind ja nicht unsichtbar und sehen auch nicht alle gleich aus.

früher, wann früher ?
gehört zumindest zu deren aufgaben
Die Weltgesundheitsorganisation (englisch World Health Organization, WHO) ist die Koordinationsbehörde der Vereinten Nationen für das internationale öffentliche Gesundheitswesen. Es handelt sich dabei um eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf. Sie wurde am 7. April 1948 gegründet
Zuletzt geändert von Auswurf am 9. April 2020 20:29, insgesamt 1-mal geändert.
das ist doch keine Musik

Goofy
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Grasdaggl
Der Anteil der Atemwegserkrankungen (mit oder ohne Fieber) der Bevölkerung ist laut RKI auf 1,7% gesunken.
Atemwegserkrankungen mit Fieber sind 0,2%.

Historischer Tiefstand. Wenn man die letzten vier Jahre betrachtet.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

knaust
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Lombaseggl
Frank N Furter hat geschrieben:
knaust hat geschrieben:Du wirst doch nicht bestreiten, dass das Infektionsrisiko bei einer Obduktion trotz Schutzvorkehrungen höher ist, als wenn man keine Obduktion durchführt?.

:lol:
Verzeihung....
...nein, bestreite ich nicht. Selbst das Risiko sich mit dem Skalpell fies in die Hand zu schneiden, ist höher bei einer Obduktion, als beispielsweise..... beim Wäsche bügeln. Trotzdem wird obduziert. Die Hasardeure machen das, weil sie wohl das Risiko für sehr überschaubar halten und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergreifen (genauso wie Fensterputzer, Bauarbeiter etc.).

Aber wir reden doch hier überhaupt nicht über das "Restrisiko", oder? Wir reden darüber, dass man durch Obduktionen für die Gesundheit von Menschen wesentlich mehr erreichen kann, als der Rechtsmediziner durch unsachgemäße Handhabung an eigener Gesundheit einbüßen könnte?

Mal sorum: Ich habe noch nie von einem Rechtsmediziner gehört, der sich an der Krankheit einer Leiche angesteckt hat. Doch, Du ahnst es, ich motiviere Dich ausdrücklich mal danach zu googeln, würde mich nämlich selbst interessieren.


In der Tat eine interessante Frage. Mir ist ein derartiger Fall auch nicht bekannt und deshalb habe ich tatsächlich gegoogelt. Und schau mal was ich gefunden habe:

https://www.pathologie.de/?eID=downloadtool&uid=497

Damit gehört die Pathologie zu denjenigen (bio-)medizinischen Disziplinen mit dem relativ höchsten Erkrankungsrisiko.


Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass gerade bei der Untersuchung und Charakterisierung "neuartiger" Krankheiten und Krankheitserreger der pathologischen Untersuchung von Leichen und erregerhaltigen Proben zentrale Bedeutung zukommt.
Da aber Erregerhäufigkeit, Infektiosität und Übertragungsmodus noch nicht bekannt sind, bestehen generell Schwierigkeiten, angemessene Schutzmaßnahmen für die besonders exponierten Beschäftigten in der Pathologie zu ergreifen.


Frank N Furter hat geschrieben:
knaust hat geschrieben:Hab ich gesagt, dass die Empfehlung lange her ist?


Nedda?

knaust hat geschrieben:Es ist doch völlig klar, dass die früheren Empfehlung des RKI darauf abzielten, das Infektionsrisiko gering zu halten.


früher ≠ früh


Frank N Furter hat geschrieben:Mit dem Eingestehen von Fehlern ist es manchmal ne wirklich schwierige Sache. Wenn man jemandem in den Kopf schießt, wird man sich hinterher auch nicht alleine mit der Behauptung herauswinden können, man hätte seinen Fehler ja eingesehen und bestünde gar nicht auf Teufel komm raus drauf.


Hast Du mir nicht erklärt, wie zeitaufwändig der wissenschaftliche Erkenntnisprozess ist und völlig zurecht darauf verwiesen wie lange die Entwicklung der medikamentösen Therapie bei HIV gedauert hat? Aber klar, weil das RKI drei Monate von Obduktionen abgeraten hat, klebt jetzt Blut an Lothar Wielers Händen.

Und weil ich Dir den Gefallen getan habe und gegoogelt habe, bist Du so lieb und liest nochmal den Unterschied zwischen Pathologie und Rechtsmedizin nach?

Wünsche Dir schöne Ostertage :prost:
Zuletzt geändert von knaust am 9. April 2020 21:37, insgesamt 1-mal geändert.

Goofy
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Grasdaggl
@Auswurf
Kommt halt drauf an, wie die Symptome sind - ob es in der Masse wirklich auffällt.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Auswurf
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Grasdaggl
wenns harmlos wär, isch ja auch druff gschissn

Ich glaub aber auch, dass alle raucher an salat gestorben sind
das ist doch keine Musik

Goofy
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Grasdaggl
Könnte ja grippeähnlich sein.

Der Tod ist jedenfalls kein sehr harmloses Symptom. 17/18 waren die weiteren Symptome wohl grippeähnlich. ;)

Wahrscheinlich wars halt einfach die Grippe.
Wir wissen es aber nicht sicher, und das wollte publicenemy wohl ausdrücken. ;)
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

publicenemy
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Halbdaggl
Ich habe jetzt nicht auf 2017/18 reflektiert. Meine Gedanken gehen eher dahin, dass die jetzige Situation vor sagen wir mal etwa 40 Jahren nicht bemerkt worden wäre. Dann wäre diese Pandemie eher ein mediales als ein medizinisches Phänomen.

Auswurf
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Grasdaggl
ich hab mich unlängst von EINER belabern lassen,
die der meinung ist, jede krankheit habe psychische ursachen
Husten zb, bedeute nur, dass das menschlein etwas unterdrückt und dann müsse man eben husten :mrgreen:

so verdient die IHRE kohle..
(aber nicht meine)


enemy
ja nee, ich finde solche gedankengänge auch spannend.
Deswegen schau ich ja auch gerne geschichtsdokus
das ist doch keine Musik

Flache9
Jeder Virologe, Epidemiologe, Pandemie Experten, Microbiologe, Lungenärzte, Ärzte im allgemeinem, etc., behaupten was anderes und auf der anderen Seite jeder gleichzeitig das gleiche.

Die Bevölkerung macht das noch maximal zwei Wochen mit, dann wird die Akzeptanz und Solidarität kippen, wenn kein eindeutiger Plan vorliegt.
Weitere 4-6 Wochen und die deutsche Wirtschaft ist irreparable beschädigt.






Flache9
Mittlerweile nerven die Zahlen nur noch, weil sie alle unbrauchbar sind. R0 ist die einzige Bemessungsgrundlage für ein wenig Durchblick.
Nicht mal die Zahl der Toten ist von Bedeutung, da keiner weiß ob Covid19 die Todesursache ist.


Rufus
Granadaseggl
Flache9 hat geschrieben:Jeder Virologe, Epidemiologe, Pandemie Experte

Auf alle Fälle tauchen jetzt ganz neue Berufsbilder auf:
Ob man wohl bereits 2021 eine Ausbildung bzw ein Studium zum "Pandemie Experten" machen kann?

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Interessanter Artikel über die Bedeutung von Viren für unterschiedliche Kulturen:

https://www.tagesspiegel.de/politik/sel ... ket-newtab

Für Haber ein kurzer Ausschnitt:

Hier, wie auch an anderer Stelle, etwa in der Klimakrise, zeigt sich aber eine große Selbsttäuschung westlicher Gesellschaften: Globalisierte Wirtschaft, Raubbaukapitalismus und Verschwendungsökonomie mit ihren Ideologien des permanenten Wachstums machten auch vorher schon krank. Das geschah nur nicht bei uns, nicht in unserer Region, nicht in unserer sozialen Schicht, der der kosmopolitischen Globalisierungsgewinnler.

Umweltverschmutzung in den Ländern der Billigproduktion, Export von toxischem Elektroschrott und anderem Müll in Länder des Globalen Südens, auch das hatte gesundheitliche Folgen, ebenso wie psychische Erkrankungen einschließlich Suchterkrankungen im reichen Norden, etwa auf Grund des sozial-ökonomischen Verdrängungswettbewerbs in den unteren Bereichen der sozialen Verteilungskurve, am Fuße der Waren- und Konsumkette.


Und,
meinst du, es lohnt sich weiter zu lesen?
;)
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Flache9
Rufus hat geschrieben:
Flache9 hat geschrieben:Jeder Virologe, Epidemiologe, Pandemie Experte

Auf alle Fälle tauchen jetzt ganz neue Berufsbilder auf:
Ob man wohl bereits 2021 eine Ausbildung bzw ein Studium zum "Pandemie Experten" machen kann?


Gestern noch C- Promi Experte und morgen schon Pandemie Experte. Im TV kann man ganz schnell alles werden.

Cantona
"Hier, wie auch an anderer Stelle, etwa in der Klimakrise, zeigt sich aber eine große Selbsttäuschung westlicher Gesellschaften: "

Habe den Artikel noch nicht gelesen, aber thematisiert er auch die grosse Selbsttaeuschung nah- und fernoestlicher gesellschaften, afrikanischer oder suedamerikanischer gesellschaften??

Wuerde mich interessieren... :vfb:

Cantona
Nachdem ich den Artikel nun gelesen habe, wuerde mich interessieren, wie der Schreiber uns die Entwicklung Chinas (einschub: chinesischen unternehmen sind in nicht unerheblichen masse an deutschen unternehmen wie daimler, die deutsche bank, opel (ueber die beteiligung an PSA) etc beteiligt, um ein paar wenige zu nennen) trotz "kolonialer" Globalisierung beschreiben wuerde.

Findet er jetzt Globalisierung gut oder scheisse?
Muss man daraus ableiten: weniger Desindustrialisierung in Deutschland und Europa bzw. in den "westlichen" Gesellschaften?
Oder geht es einfach nur wieder darum, unser westliches Gesellschaftsmodell kaputt zu reden?

Fragen ueber Fragen... :vfb:

de mappes
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Spamferkel
Goofy hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:
Goofy hat geschrieben:Ich will keine Berechnungen machen.
Mich würde eben nur interessieren, wie gut oder schlecht die Chancen so sind, wenn es einen richtig erwischt. Habe da so garkein Gefühl dafür.

Hab kürzlich einen Bericht gelesen, dass in den USA nur 1 von 5 Beatmeten es schafft vom Beatmungsgerät wieder runter zu kommen.


Laut RKI von heute wurden 1939 “intensivmedizinische Behandlungen“ bisher abgeschlossen.
579 davon endeten nicht gut, d.h. sie haben es nicht überlebt.

Wenn man jetzt noch bedenkt, dass 78% der intensivmedizinischen Behandlungen beatmet werden, dann kann man das bestimmt ungefähr ausrechnen.

30% der Covid-19 Patienten überleben die Intensivstation nicht.
Hört sich schon nicht so gut an - habe aber keine Ahnung, wie die Quote dort sonst so ist.


Und die übrigen 2000 toten starben schon bevor man mit ner Behandlung begann?
Müsste dann ja hauptsächlich in alten-und Pflegeheimen gewesen sein
Don't criticize what you can't understand

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Cantona hat geschrieben:Nachdem ich den Artikel nun gelesen habe, wuerde mich interessieren, wie der Schreiber uns die Entwicklung Chinas (einschub: chinesischen unternehmen sind in nicht unerheblichen masse an deutschen unternehmen wie daimler, die deutsche bank, opel (ueber die beteiligung an PSA) etc beteiligt, um ein paar wenige zu nennen) trotz "kolonialer" Globalisierung beschreiben wuerde.

Findet er jetzt Globalisierung gut oder scheisse?
Muss man daraus ableiten: weniger Desindustrialisierung in Deutschland und Europa bzw. in den "westlichen" Gesellschaften?
Oder geht es einfach nur wieder darum, unser westliches Gesellschaftsmodell kaputt zu reden?

Fragen ueber Fragen... :vfb:


Das mit China ist doch genau die "koloniale Globalisierung". Nur halt andersrum. :!: :idea:
Und dass er nicht nur die nordamerikanischen, sondern auch die südamerikanischen Gesellschaften gemeint hat, hast Du bestimmt herausgelesen. :D
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Flache9
Die unhygienischen Zustände mancher Kontinente und Essgewohnheiten sind keine Grund die Globalisierung zu verteufeln. Hätte man die internationalen Billionen für die Corona Pandemie für die Entwicklung dieser Länder investiert, wäre die Globalisierung und Zusammenleben schon weiter.