2114 Beiträge

Wie ist eure Meinung zur Corona-Impfung?

Vollständig geimpft (außer J&J)
37
86%
Vollständig geimpft (J&J)
1
2%
Einmal geimpft (außer J&J)
2
5%
Ersttermin in Aussicht
0
 
Kein Ersttermin in Aussicht
1
2%
Genesen und geimpft
2
5%
Genesen und Impftermin in Aussicht
0
 
Einmal geimpft aber aufgrund heftiger Reaktion keine Zweitimpfung möglich (außer J&J)
0
 
Aufgrund einer Krankheit kann ich mich nicht impfen lassen, würde es aber gern
0
 
Impfgegner oder "Wenn sich alle anderen impfen lassen, muss ich es nicht tun"
0
 

CoachingZone
Halbdaggl
Sorry, aber Sanofi arbeitet mit GlaxoSmithKline zusammen und hat mit der Kooperation AstraZeneca/Oxford University überhaupt nichts zu tun.

Außerdem hatte Sanofi/GSK im Spätherbst wohl Probleme mit der Erzeugung von ausreichender Immunität bei älteren Erwachsenen durch die Impfung. Gerade dort, wo sie am nötigsten ist!

https://www.deutsche-apotheker-zeitung. ... egert-sich

Aber da war es vermutlich schon zu spät, um noch rechtzeitig mehr Impfstoff bei Pfizer/BioNTech zu ordern. Die im übrigen auch gerade dran sind, einen weniger kühlpflichtigen Impfstoff zu entwickeln...
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -



CoachingZone
Halbdaggl
higgi hat geschrieben:Das Zeug muss in die Apotheken so dass ich mir das selber injizieren kann. Das ist doch ne simple Spritze in den Oberarm.


... nein, das Zeug muss in die Menschen :!: ;)

Naja, außerdem muss man dabei noch zwischen s.c. und i.m. unterscheiden können und aufpassen, dass man nicht den Knochen rammt - selbst angeblich erfahrene Ärzte und Arzthelferinnen können da manchmal was falsch machen, glaube mir :!:
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Goofy
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Grasdaggl
Spritze in Oberarm selber machen?
Mit Anleitung in der Packungsbeilage?
Und an der Nadel eine Markierung, wie weit es rein muss?
Muss das ins Fleisch, ins Blut, oder ins Knochenmark (letzteres: aua :mrgreen: )
Stempel für den Impfpass auch selber machen?

Da das Impfpersonal ja wohl eher verfügbar ist als der Impfstoff, wirds das bestimmt net geben.


publicenemy hat geschrieben:
Plan B hat geschrieben:Was sind denn die Erwartungen?


Eine Schluckimpfung. :mrgreen:


Aufm Zuckerle :nod:
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

RedBlues
Halbdaggl
CoachingZone hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Das Zeug muss in die Apotheken so dass ich mir das selber injizieren kann. Das ist doch ne simple Spritze in den Oberarm.


... nein, das Zeug muss in die Menschen :!: ;)

Naja, außerdem muss man dabei noch zwischen s.c. und i.m. unterscheiden können und aufpassen, dass man nicht den Knochen rammt - selbst angeblich erfahrene Ärzte und Arzthelferinnen können da manchmal was falsch machen, glaube mir :!:


will gar nicht wissen wie viele Leute am Schluss ins Krankenhaus kommen würden, weil die Spritze im Auge steckt :mrgreen:









Rufus
Granadaseggl
higgi hat geschrieben:300.000 wäre Faktor 10
Dann wären wir in 0,5 Jahren durch mit einer Impfung.

Knapp daneben, du hast vergessen, dass man ja zwei Impfungen pro Person benötigt.
300.000 pro Tag bedeutet knapp 100 Mio Impfungen (also 50 Mio Menschen) in 333 Tagen, also nach ca. 11 Monaten.


higgi
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Grasdaggl
Rufus hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:300.000 wäre Faktor 10
Dann wären wir in 0,5 Jahren durch mit einer Impfung.

Knapp daneben, du hast vergessen, dass man ja zwei Impfungen pro Person benötigt.
300.000 pro Tag bedeutet knapp 100 Mio Impfungen (also 50 Mio Menschen) in 333 Tagen, also nach ca. 11 Monaten.

Nein hab ich nicht vergessen, deswegen steht da
...mit einer Impfung
von daher

Rufus
Granadaseggl
higgi hat geschrieben:
Rufus hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:300.000 wäre Faktor 10
Dann wären wir in 0,5 Jahren durch mit einer Impfung.

Knapp daneben, du hast vergessen, dass man ja zwei Impfungen pro Person benötigt.
300.000 pro Tag bedeutet knapp 100 Mio Impfungen (also 50 Mio Menschen) in 333 Tagen, also nach ca. 11 Monaten.

Nein hab ich nicht vergessen, deswegen steht da
...mit einer Impfung

???
Ich denke, die beiden Impfungen müssen im Abstand von ca. 3 Wochen durchgeführt werden.
Deine Rechnung (50 Mio Impfungen nach ca. 0,5 Jahren) bringt dir doch dann nix sondern du hast dann eben ca. 25 Mio Geimpfte mit 2 Impfungen nach ca. 0,5 Jahren.


Rufus
Granadaseggl
higgi hat geschrieben:Oder du nimmst das einfach mal 2
Das hab ich dann jedem selbst überlassen wie er das rechnen möchte

Du hast natürlich Recht.
Habe gerade die AGBs hier gelesen und festgestellt, dass manche user (du bist auch dabei) immer Recht haben ;)


Goofy
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Grasdaggl
Rufus hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:
Rufus hat geschrieben:Knapp daneben, du hast vergessen, dass man ja zwei Impfungen pro Person benötigt.
300.000 pro Tag bedeutet knapp 100 Mio Impfungen (also 50 Mio Menschen) in 333 Tagen, also nach ca. 11 Monaten.

Nein hab ich nicht vergessen, deswegen steht da
...mit einer Impfung

???
Ich denke, die beiden Impfungen müssen im Abstand von ca. 3 Wochen durchgeführt werden.
Deine Rechnung (50 Mio Impfungen nach ca. 0,5 Jahren) bringt dir doch dann nix sondern du hast dann eben ca. 25 Mio Geimpfte mit 2 Impfungen nach ca. 0,5 Jahren.


Ach, da gibt es inzwischen auch andere Stimmen.
Nämlich, dass man schon nach einer Impfung ganz gut geschützt sei. Dann könnte es sinnvoller sein, möglichst vielen Leuten eine Impfung zu geben, statt weniger Leuten zwei Impfungen.
Und dass die Zweite dann später gemacht werden könne.

Steht bestimmt irgendwo auf den Seiten vorher.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Goofy
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Grasdaggl
Rufus hat geschrieben:
higgi hat geschrieben:Oder du nimmst das einfach mal 2
Das hab ich dann jedem selbst überlassen wie er das rechnen möchte

Du hast natürlich Recht.
Habe gerade die AGBs hier gelesen und festgestellt, dass manche user (du bist auch dabei) immer Recht haben ;)


Klar.
higgi ist übrigens auch Berater von VfB-Verantwortlichen.
Er war dabei, als die persönlichen Voraussetzungen für VfB-Präsidentschaftskandidaten formuliert wurden.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Rufus
Granadaseggl
Goofy hat geschrieben:Ach, da gibt es inzwischen auch andere Stimmen.
Nämlich, dass man schon nach einer Impfung ganz gut geschützt sei. Dann könnte es sinnvoller sein, möglichst vielen Leuten eine Impfung zu geben, statt weniger Leuten zwei Impfungen.
Und dass die Zweite dann später gemacht werden könne.

Steht bestimmt irgendwo auf den Seiten vorher.

Stimmt.
Nach meinem Post hab ich den Nachrichten gehört, dass man jetzt in Deutschland die zweite Impfung nach hinten verschieben will (42 Tage??)

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Aus der FAZ

Kampf gegen Corona : Wie schafft Israel das rasante Tempo beim Impfen?

In Israel herrscht schon der dritte Teil-Lockdown, gleichzeitig schnellt die Zahl der Corona-Infektionen wieder nach oben. Im Wettlauf mit dem Coronavirus impft das kleine Land seine Bürger nun schneller als jedes andere.

Auf dem zentralen Rabin-Platz in Tel Aviv steht ein riesiges weißes Zelt. Im Minutentakt können sich Bürger dort gegen das Coronavirus impfen lassen. Schon seit dem 19. Dezember läuft in Israel eine Impfkampagne. Auf anfängliche Skepsis vieler Israelis folgte ein enormer Ansturm auf die Impfstationen.

In keinem anderen Land wird so schnell gegen Corona geimpft. Nach Angaben von Forschern aus Oxford wurden mit Stand Freitag bereits 11,55 Dosen je 100 Einwohner verabreicht. Damit steht Israel klar an der Spitze des Staatenvergleichs, erst mit deutlichem Abstand folgen Bahrein und das Vereinigte Königreich. In absoluten Zahlen indes führen China und die Vereinigten Staaten. Wie schafft das kleine Israel ein so rasantes Tempo?

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Israel bereits zum „Corona-Impfweltmeister“ erklärt. Sehr früh hatte er den Wettlauf um den Corona-Impfstoff zur Chefsache gemacht. Immer wieder telefonierte Netanjahu etwa mit Pfizer-Chef Albert Bourla, um Millionen von Impfdosen für sein Land zu sichern. Als der 71-Jährige sich als Erster mit dem Biontech-Pfizer-Impfstoff impfen ließ, sagte er, Bourla sei inzwischen „ein persönlicher Freund von mir und ein Riesenfreund des Staates Israel“. Der Regierungschef hatte früher auch gesagt, Bourla sei sehr stolz auf seine jüdisch-griechische Abstammung.

„Das ist nicht selbstverständlich“

Nach Angaben Netanjahus hat Israel mit Pfizer die Lieferung von acht Millionen Impfdosen und mit Moderna von sechs Millionen Impfdosen vereinbart. Modernas Medizinvorstand Tal Zaks ist Israeli, er hat in der Wüstenstadt Beerscheva studiert.

Millionen Impfdosen sind nach Medienberichten schon im Land – die genaue Zahl wird geheim gehalten. Als die ersten Impfdosen von Biontech-Pfizer am 9. Dezember eingeflogen wurden, nahm Netanjahu sie persönlich am Flughafen in Empfang. „Es ist nicht selbstverständlich, dass der Staat Israel, ein riesiges Land in so vielen Bereichen, aber ein kleiner Staat mit neun Millionen Einwohnern, den Impfstoff zur selben Zeit bekommt wie Großbritannien und die größten und führenden Länder der Welt“, sagte er damals.

Eine Dosis kostet doppelt so viel wie in Europa

Professor Arnon Afek, stellvertretender Direktor des Schiba-Krankenhauses bei Tel Aviv, sieht verschiedene Gründe für den besonders erfolgreichen Ablauf der Impfkampagne in Israel. „Erstens haben wir ein sehr starkes öffentliches Gesundheitssystem, mit Krankenversicherung für alle Bürger“, sagt der ehemalige Generaldirektor des Gesundheitsministeriums. Das Modell basiere auf dem deutschen System, mit Krankenkassen und Krankenhäusern. „Die deutschen Juden, die nach Israel emigrierten, haben es mitgebracht und hier eingerichtet.“ Außerdem sei Israel ein hochtechnologisches Land mit weltweit führender medizinischer Ausrüstung und ausgezeichneten Lagerungsmöglichkeiten für den Corona-Impfstoff.

Zudem seien die Israelis ein sehr engagiertes, wendiges Volk, das schnell und effektiv auf Krisensituationen reagieren könne, sagt Afek. Viele Krankenschwestern blieben etwa oft nach Dienstende freiwillig für eine weitere Schicht, um noch mehr Menschen impfen zu können. „Alle sind gemeinsam in den Krieg gezogen – den Krieg gegen das Coronavirus.“

Nicht zuletzt sei Israel ein sehr kleines Land, das nicht in Bundesländer aufgeteilt ist. „Da ist es leichter, die Bevölkerung schnell zu impfen, als in einem großen Land wie Deutschland mit mehr als 80 Millionen Einwohnern.“ Nach Informationen der Zeitung „Jediot Achronot“ sehen Biontech-Pfizer und Moderna Israel gerade wegen dieser Voraussetzungen als ideales „Pilotprojekt“, um rasch den Erfolg ihrer Impfstoffe zu beweisen.

Seine Vorreiterrolle lässt sich Israel einiges kosten: Das Land zahlt nach Medieninformationen für den Biontech-Pfizer-Impfstoff einen 40 Prozent höheren Preis als die Vereinigten Staaten, gegenüber Europa sei die Differenz sogar noch größer. Demnach zahlt Israel umgerechnet fast 23 Euro für eine Dosis, nach einer versehentlich von der belgischen Finanzstaatssekretärin Eva De Bleeker veröffentlichten Liste kostet eine Dosis in Europa nur zwölf Euro.

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Mit einer Million ist die Zahl der bislang in Israel gegen Corona Geimpften bereits mehr als doppelt so hoch wie die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie infiziert haben (mehr als 428.000). Allein am Donnerstag wurden etwa 153.400 Menschen geimpft.

Mehr als zehn Prozent der Bevölkerung, unter ihnen mehr als 40 Prozent der über 60-Jährigen, hat bereits die erste Impfdosis erhalten. Israel will seine Risikogruppen so schnell wie möglich impfen, um dann Corona-Einschränkungen zu lockern und die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. Zweimal Geimpfte sollen schon von Mitte Januar an einen „grünen Pass“ erhalten, der ihnen verschiedene Freiheiten gewährt. Wie etwa die Befreiung von der Quarantänepflicht für Staatsbürger bei der Einreise oder bei Kontakt mit einem Corona-Infizierten.

Netanjahu war wegen seiner Corona-Politik immer wieder stark in die Kritik geraten. Er weigerte sich etwa, punktuelle Lockdowns in Wohngebieten mit vielen strengreligiösen Juden zu verhängen, obwohl dort die Infektionszahlen besonders hoch waren. Seine Kritiker meinen, er habe befürchtet, die ultraorthodoxen Parteien könnten ihm ihre Unterstützung entziehen.

Nun will Netanjahu mit der beeindruckenden Impfkampagne punkten. Am 23. März wählt Israel zum vierten Mal binnen zwei Jahren ein neues Parlament. Netanjahu, gegen den ein Korruptionsprozess läuft, kämpft dabei um sein politisches Überleben. Politikwissenschaftler Jonathan Rynhold sieht Netanjahus Vorgehen bei der Impfkampagne auch als klare „Strategie, um zu zeigen, dass er der effizienteste Anführer ist und die Öffentlichkeit (...) beschützt“.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai