2114 Beiträge

Wie ist eure Meinung zur Corona-Impfung?

Vollständig geimpft (außer J&J)
37
86%
Vollständig geimpft (J&J)
1
2%
Einmal geimpft (außer J&J)
2
5%
Ersttermin in Aussicht
0
 
Kein Ersttermin in Aussicht
1
2%
Genesen und geimpft
2
5%
Genesen und Impftermin in Aussicht
0
 
Einmal geimpft aber aufgrund heftiger Reaktion keine Zweitimpfung möglich (außer J&J)
0
 
Aufgrund einer Krankheit kann ich mich nicht impfen lassen, würde es aber gern
0
 
Impfgegner oder "Wenn sich alle anderen impfen lassen, muss ich es nicht tun"
0
 

Strafraumgitarre
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Halbdaggl
higgi hat geschrieben:Es sind mittlerweile ein Paar Millionen Menschen geimpft.
Das heißt es besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass man direkt nach der Impfung beim Scheißen vom Blitz erschlagen wird. Da sollte man auch dringend die kausale Kette untersuchen

Alles klar: Keine Impfungen bei Gewitter und vollem Magen, dann passiert nix. Danke! :D

Ohne Dich wären wir echt verloren... :bounce: :bounce: :bounce:
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

Tamasi
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Allmachtsbachel
Warum "oh je"? Es ist natürlich absolut richtig, dass man gefährliche Nebenwirkungen genau untersucht. Aber auch bei ganz normalen Impfstoffen kommt es in vereinzelten Fällen zu gefährlichen Nebenwirkungen. Jetzt werden ZWEI österreichische Krankenschwestern rumgereicht - ohne diese Zahl ins Verhältnis zu setzen.

Wenn in Österreich bisher insgesamt nur zehn Menschen geimpft worden wären, würde ich die Aufregung verstehen. Gerüchteweise waren es aber ein paar mehr. Von daher: Hinschauen: Ja. Nervös werden & gleich alles in Frage stellen: Nö.

Aber das sind halt die Nebenwirkungen der Sozialen Medien. :-)

Übrigens, zu der KS, die aktuell im Krankehaus liegt:
Bei der 51-Jährigen habe es, laut ORF, zuvor schon öfters allergische Reaktionen gegeben.

Es war allgemein bekannt, dass bei Allergikern gewisse Risiken bestehen. Außerdem lese ich statt "Gerinnungsstörungen" immer "Gesinnungsstörungen". Ob das nur für Österreich gilt?
Zuletzt geändert von Tamasi am 11. März 2021 15:25, insgesamt 1-mal geändert.

Frank N Furter
Bleiben also, wenn man Österreich und Dänemark mit abzieht, immer noch 11 EU-Staaten, die die fragliche Charge weiter verimpfen. Klingt spontan nicht unbedingt gut.


Gründgütiger, Klampfe, das ist totaler Quatsch, sorry. Der AstraZeneca-Impfstoff ist sehr sicher. Der wurde jetzt schon mindestens 30-40 Millionen mal auf der Welt verimpft. :idea:

Die Dame in Österreich starb eine Woche nach der Impfung. Wenn Du 1 Millionen Menschen impfst, sterben davon schon rein statistisch ein paar gleich am nächsten Tag. Die Medien sind so dermaßen Scheiße und wollen mit jeder noch so depperten Story Emotionen schüren und Quote machen.

Selbst die sehr geringe Wahrscheinlichkeit an einer Covid-Erkrankung zu sterben ist astronomisch höher, als an der Impfung zu sterben! Lasst Euch impfen und nicht ins Jagdhorn boxen.


de mappes
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Spamferkel
Tamasi hat geschrieben:Warum "oh je"? Es ist natürlich absolut richtig, dass man gefährliche Nebenwirkungen genau untersucht.


weil sein Beispiel ebendies (absolut richtige Untersuchungen anstoßen) ins Lächerliche zieht...daher das Oh Je...aber ich schrob Oje oder? ;)

Es war allgemein bekannt, dass bei Allergikern gewisse Risiken bestehen.


besteht ein Zusammenhang zwischen den Allergien und den Gerinnseln?
Wurde das denn dargelegt?
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de mappes
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Selbst die sehr geringe Wahrscheinlichkeit an einer Covid-Erkrankung zu sterben ist astronomisch höher, als an der Impfung zu sterben! Lasst Euch impfen und nicht ins Jagdhorn boxen.


aber wenn wir nun zu deiner Kategorie der 30-40-jährigen gehören, in der abgewogen werden sollte :?
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RedBlues
Halbdaggl
Beim impfen geht es auch nicht nur um dich, sondern auch um die anderen die sich möglicherweise gar nicht impfen lassen können, oder bei denen möglicherweise die Impfung keine Wirkung hatte. Je mehr Menschen geimpft sind, desto geringer ist deren Risiko und das Risiko dass sich der Virus mutiert.

Also impfen lassen !

Wundermann
Granadaseggl
de mappes hat geschrieben:
Selbst die sehr geringe Wahrscheinlichkeit an einer Covid-Erkrankung zu sterben ist astronomisch höher, als an der Impfung zu sterben! Lasst Euch impfen und nicht ins Jagdhorn boxen.


aber wenn wir nun zu deiner Kategorie der 30-40-jährigen gehören, in der abgewogen werden sollte :?

Dann bist du eh zu jung für dieses Forum.

Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Tamasi hat geschrieben:Jetzt werden ZWEI österreichische Krankenschwestern rumgereicht - ohne diese Zahl ins Verhältnis zu setzen.

Wenn in Österreich bisher insgesamt nur zehn Menschen geimpft worden wären, würde ich die Aufregung verstehen. Gerüchteweise waren es aber ein paar mehr. Von daher: Hinschauen: Ja. Nervös werden & gleich alles in Frage stellen: Nö.

Aber das sind halt die Nebenwirkungen der Sozialen Medien. :-)
Frank N Furter hat geschrieben:Der AstraZeneca-Impfstoff ist sehr sicher. Der wurde jetzt schon mindestens 30-40 Millionen mal auf der Welt verimpft. :idea:

Die Dame in Österreich starb eine Woche nach der Impfung. Wenn Du 1 Millionen Menschen impfst, sterben davon schon rein statistisch ein paar gleich am nächsten Tag. Die Medien sind so dermaßen Scheiße und wollen mit jeder noch so depperten Story Emotionen schüren und Quote machen.

Selbst die sehr geringe Wahrscheinlichkeit an einer Covid-Erkrankung zu sterben ist astronomisch höher, als an der Impfung zu sterben! Lasst Euch impfen und nicht ins Jagdhorn boxen.


Jagutt, ääääh, dann zitier ich mich halt nochmal sebst, wie ich die Netzseite der tagesschau zitiert habe. Andere seriöse Quellen (Zeit & Co.) schreiben dasselbe - indem sie wiederum die "dänische Gesundheitsbehörde in Kopenhagen" zitieren:
tagesschau hat geschrieben: Wie die dänische Gesundheitsbehörde in Kopenhagen mitteilte, liegen ihr Berichte über "schwere Fälle der Bildung von Blutgerinnseln" bei Geimpften vor. Bisher sei allerdings noch nicht abschließend geklärt, ob es einen Zusammenhang zwischen den Impfungen und den Gerinnungsstörungen gibt.
https://www.tagesschau.de/ausland/eu/da ... a-101.html

"Die dänische Gesundheitsbehörde in Kopenhagen" ist jetzt zumindest mal kein anonymer Twitteraccount und die Häufigkeit von Gerinnungsstörungen (bzw. offenbar eher Gerinnselbildungen) umfasst demnach offenbar auch mehr als lediglich zwei österreichische Krankenschwestern, von denen eine ja sowieso Allergikerin war, die blöde Kuh...

Auf der einen Seite das Gegenteil von zweifelzerstreuenden Ergebnissen und auf der anderen, aber eben gleichen Seite proaktive Klugscheißerei. Das ist leider nicht das, was ich als "vertrauensbildende Maßnahme" verbuchen würde. Nichtsdestotrotz lasse ich mich NATÜRLICH :!: nicht ins Strafhorn klampfen, sondern erhalte morgen meine zweite Impfung, dabei bin ich noch gar keine 80 Jahre alt. Nur eben nicht AstraZeneca, Sachen gibt's... :banane:
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

Monitor
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Granadaseggl
Abwarten, trotzdem interessiere ich mich, was rauskommt.

ZEIT (ist keine Boulevard-Zeitung!)

https://www.zeit.de/wissen/2021-03/coro ... 2#comments

Corona-Impfstoff: Dänemark und Norwegen setzen AstraZeneca-Impfung aus

Bei Dänen, die die Vakzine von AstraZeneca erhalten haben, wurden "schwere Fälle der Bildung von Blutgerinnseln" festgestellt. Unklar ist, ob der Impfstoff Auslöser ist.

11. März 2021, 11:59 Uhr Aktualisiert am 11. März 2021, 15:54 Uhr


https://www.oxfordmail.co.uk/news/19152 ... ood-clots/
(edIt: oxfordmail ist eine Boulevardzeitung)

Six countries have suspended use of a batch of the Oxford AstraZeneca vaccine after four patients were diagnosed with dangerous blood clotting conditions after receiving their jab.


"The information available so far indicates that the number of thromboembolic events in vaccinated people is no higher than that seen in the general population,” it said.

The EMA said as of Tuesday, there had been 22 reports of such conditions among the three million people to receive the AstraZeneca jab in the European Economic Area.


~~

https://www.tagesschau.de/newsticker/li ... ltere-frei

12:32 Uhr
Südkorea gibt AstraZeneca-Impfstoff für Ältere frei

Nach dem Beginn der landesweiten Impfungen vor zwei Wochen gibt Südkorea das Vakzin von AstraZeneca auch für Menschen von 65 Jahren und älter frei. Die Entscheidung sei nach entsprechenden Empfehlungen eines Expertengremiums getroffen worden, teilte Ministerpräsident Chung Sye Kyun mit.
~

Japan sees high rate of anaphylaxis after taking Pfizer vaccine


People in Japan who received Pfizer Inc.'s COVID-19 vaccine seem to have suffered anaphylaxis at a higher rate than in the United States and Europe, the minister in charge of vaccination efforts said Wednesday.

"It's true, this seems to be more than in the United States and Europe," Taro Kono told a parliamentary committee.

The health ministry later said an additional eight cases of anaphylaxis, a severe and potentially fatal allergic reaction, were reported, bringing the total to 25 among around 148,000 health care workers who have been inoculated as of Wednesday.


https://english.kyodonews.net/news/2021 ... ccine.html
Zuletzt geändert von Monitor am 11. März 2021 16:47, insgesamt 1-mal geändert.
I could write several novels about what I do not know.

de mappes
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Spamferkel
RedBlues hat geschrieben:Beim impfen geht es auch nicht nur um dich, sondern auch um die anderen die sich möglicherweise gar nicht impfen lassen können, oder bei denen möglicherweise die Impfung keine Wirkung hatte. Je mehr Menschen geimpft sind, desto geringer ist deren Risiko und das Risiko dass sich der Virus mutiert.

Also impfen lassen !


das ist auch ein argument, ja
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Tamasi
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Allmachtsbachel
Strafraumgitarre hat geschrieben:...sondern erhalte morgen meine zweite Impfung, dabei bin ich noch gar keine 80 Jahre alt. Nur eben nicht AstraZeneca, Sachen gibt's...

Bier-Impfungen zählen nicht!! :)

Und zur Klarstellung:
Ich habe die allergischen Reaktionen bei Patientin Ö2 nicht erwähnt, weil sie eine Kuh ist. Ich habe an CZs Ausführungen von vor einigen Wochen gedacht, denen zu folge Impfungen immer mit indviduellen Risiken verbunden sind. Je nach Veranlagung mehr oder weniger und das mit den Allergien war m.W. bekannt. Da ich selbst ein Hornochse mit Grasallergie bin, nehme ich das auch durchaus ernst.

Monitors ZEIT-Link hat zu zwei Kommentaren geführt, die vielleicht hilfreich sind:
Also vielleicht mal zur Einordnung:

Jede Entzündung, auch die aseptische nach einer Injektion (eines Impfstoffs), verschiebt die Gerinnungskaskade hin zu einer „schneller“ Gerinnung / höherer Gerinnungsbereitschaft.

Das passiert also grundsätzlich bei ALLEN Injektionen unabhängig vom Impfstoff.

Es wird schwer, jetzt bereits dem Impfstoff von AstraZeneca diesbezüglich ein erhöhtes Gefährdungsprofil zu bescheinigen. Schnell im Kopf gerechnet sprechen wir von einer Häufigkeit von ca. 0,00025%...

Das geht statistisch im „Grundrauschen“ der Prävalenz thrombotischer Ereignisse in der Bevölkerung unter...


Der Verdacht liegt nahe, dass Personen mit von der Norm abweichenden Gerinnungsfaktoren im Blut hier nach Impfung mit Embolien reagieren, was eine sehr ernste Nebenwirkung wäre.
Sofern man nicht weiß, ob mit seinem Blut alles in Ordnung ist, könnte das ein Ausschlusskriterium für diesen Impfstoff sein.
Ich denke das wird untersucht, aber solange das nicht ausgeschlossen werden kann, sollte man sich eher nicht damit impfen lassen.


Und aus ebenjenem ZEIT-Artikel:
Bis zum 9. März seien von insgesamt drei Millionen mit der AstraZeneca-Vakzine Geimpften 22 Fälle von Blutgerinnseln bekannt, heißt es in der Mitteilung [der EMA].

Jetzt kann man sicher anzweifeln, ob die EMA tatsächlich über ALLE Fälle von Blutgerinnseln informiert wurde. Keine Ahnung, wie da die Melde-Wege und -Pflichten sind. Womöglich gibt es ein Land, das die Infos per Fax an die EMA schickt, weiß nicht, Moldawien vielleicht. Wenn die EMA aber halbwegs auf Stand ist, sind 22 aus 3 Mio. nicht gerade... Panik-auslösend.

Frank N Furter
Tamasi hat geschrieben:Keine Ahnung, wie da die Melde-Wege und -Pflichten sind. Womöglich gibt es ein Land, das die Infos per Fax an die EMA schickt, weiß nicht, Moldawien vielleicht. Wenn die EMA aber halbwegs auf Stand ist, sind 22 aus 3 Mio. nicht gerade... Panik-auslösend.



Das ist alles hochreguliert bis zum Gehtnichtmehr! Sogenannte SAEs, serious adverse events, sind binnen 24 Stunden meldepflichtig, sonst macht man sich strafbar. Das wird also umgehend gemeldet und in der EMA sitzt ne eigene Stelle die nichts anderes macht, als diesen SAEs nachzugehen.

vivafernanda
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Granadaseggl
Viel harmlosere Reaktion, aber trotzdem blöd: Biontechzeug am Dienstag, gilt bei mir nach überstandener Infektion als Zweitimpfung. Am Mittwoch tagsüber noch alles o.k. seit gestern Abend häng ich in den Seilen. Sehr beruhigend, dass Müdigkeit und Muskelschmerzen sehr häufig sind in Mainz, bes. nach der Zweitimpfung. Trotzdem: ich habe durch meine Zeit in den Tropen und durch meinen Beruf wirklich genug Impfungen intus. Sowas habe ich noch nie auch nur im Ansatz erlebt.
Eine Hand, die schiebt, ist besser als 100 Hände, die ziehen.

Goofy
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Grasdaggl
RedBlues hat geschrieben:Beim impfen geht es auch nicht nur um dich, sondern auch um die anderen die sich möglicherweise gar nicht impfen lassen können, oder bei denen möglicherweise die Impfung keine Wirkung hatte. Je mehr Menschen geimpft sind, desto geringer ist deren Risiko und das Risiko dass sich der Virus mutiert.

Also impfen lassen !


Ist mittlerweile geklärt, ob der Virus nach einer Impfung noch auf andere übertragen werden kann, oder nicht?


de mappes
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Spamferkel
Der Verdacht liegt nahe, dass Personen mit von der Norm abweichenden Gerinnungsfaktoren im Blut hier nach Impfung mit Embolien reagieren, was eine sehr ernste Nebenwirkung wäre.
Sofern man nicht weiß, ob mit seinem Blut alles in Ordnung ist, könnte das ein Ausschlusskriterium für diesen Impfstoff sein.
Ich denke das wird untersucht, aber solange das nicht ausgeschlossen werden kann, sollte man sich eher nicht damit impfen lassen.


das werden sie dann ja noch ermitteln können...die ggfs. abweichenden Gerinnungsfaktoren.
Wo hast du die Kommis nochmal her, @tamasi?
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de mappes
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Spamferkel
vivafernanda hat geschrieben:Viel harmlosere Reaktion, aber trotzdem blöd: Biontechzeug am Dienstag, gilt bei mir nach überstandener Infektion als Zweitimpfung. Am Mittwoch tagsüber noch alles o.k. seit gestern Abend häng ich in den Seilen. Sehr beruhigend, dass Müdigkeit und Muskelschmerzen sehr häufig sind in Mainz, bes. nach der Zweitimpfung. Trotzdem: ich habe durch meine Zeit in den Tropen und durch meinen Beruf wirklich genug Impfungen intus. Sowas habe ich noch nie auch nur im Ansatz erlebt.


:?:

bist du schon in einem gewissen alter, oder wieso gabs Pfizer?
Hab aber auch die Prio-Listen nicht mehr im kopf; Gesundheitsberufe sowohl Pfizer als auch AZ?

Goofy hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:Beim impfen geht es auch nicht nur um dich, sondern auch um die anderen die sich möglicherweise gar nicht impfen lassen können, oder bei denen möglicherweise die Impfung keine Wirkung hatte. Je mehr Menschen geimpft sind, desto geringer ist deren Risiko und das Risiko dass sich der Virus mutiert.

Also impfen lassen !


Ist mittlerweile geklärt, ob der Virus nach einer Impfung noch auf andere übertragen werden kann, oder nicht?


in israel sehen die zahlen wohl sehr gut aus diesbezüglich...für Pfizer jedenfalls
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Frank N Furter
vivafernanda hat geschrieben:Viel harmlosere Reaktion, aber trotzdem blöd: Biontechzeug am Dienstag, gilt bei mir nach überstandener Infektion als Zweitimpfung. Am Mittwoch tagsüber noch alles o.k. seit gestern Abend häng ich in den Seilen. Sehr beruhigend, dass Müdigkeit und Muskelschmerzen sehr häufig sind in Mainz, bes. nach der Zweitimpfung. Trotzdem: ich habe durch meine Zeit in den Tropen und durch meinen Beruf wirklich genug Impfungen intus. Sowas habe ich noch nie auch nur im Ansatz erlebt.


Ja, hat meine Schwester auch so berichtet, also nach der zweiten Biontech-Impfung. Und sie hatte das Original ja auch schon mindestens zweimal zuvor. Meine Schwängerin hat den Biontech-Impfstoff selbst in Pflegeheimen verimpft, größtenteils an über 90jährige. Sie meinte, dass das unverantwortlich gewesen sei. Sie macht es jetzt auch nicht mehr. Mein Schwager, Hausarzt, wird nach dem aktuellen Wissensstand auch keinen der Impfstoffe an sehr alte und bereits geschwächte Patienten verimpfen, wenn es denn mal im April losgehen soll. Ich denke, dass sich viele Hausärzte mit dieser Fragestellung gerade herumplagen.

Monitor
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Granadaseggl
Tamasi hat geschrieben:mappes,
die Kommentare standen unter dem Zeit-Artikel, Link von Monitor.


Tamasi, genau über diese von dir zitierten ZEIT-Kommentare habe ich mir Gedanken gemacht, natürlich in Verbindung meiner inzwischen häufigeren Erfahrungen zu Gerinnungsproblemen / Thrombopholie (auch im familiären und sonstigen nahen Umfeld).

Heute habe ich den Rest der meisten ZEIT-Kommentare von hinten nach vorne gelesen (aktuell sind es 53 Seiten und ca. #220 Antworten). Gestern kam ich nur bis ca. Seite 25 +
Auch da gäbe es für mich besonders kritische Fragen und Antworten. Wäre ich seit einiger Zeit nicht so drin in dem Thema, hätte ich womöglich andere Schlüsse gezogen (bin immer noch Laie). Trotzdem gibt es da Bedarf an weiteren Antworten und Erfahrungsberichten.

Es gibt m. W. und den Gesprächen mit den Fachärzten (u. a. Gefäßmediziner u.w.) bisher keine
(von mir jetzt laienhaft ausgedrückt >) Reihenuntersuchungen, ob Personen welche erhöhte
Gerinnungsprobleme haben (alle Altersklassen). In der Praxis der Gefäßmediziner hat man mir wiederholt gesagt, wie wünschenswert / hilfreich das wäre. Vielleicht sind solche wichtigen Labor-Tests einfach für jedermannfrau zu teuer. Werden diese Untersuchungen aktuell nur gemacht, wenn ein Fall in der Familie vorkommt oder wenn jemand eine Lungenembolie o. a. überstanden (überlebt) hat?

Noch nie habe ich von einem Arzt gehört, dass man vor einer Impfung mit dem Blutverdünner aussetzen soll.
Es wird u. a. eine besonders feine Injektionskanüle genommen. Auch vor einem Zahnarztbesuch musste der
Blutverdünner nicht abgesetzt werden, außer bei einer Zahn-Implantats-OP oder vor anderen OPs.
Allerdings nicht 2-3 Tage davor, wie es dieser User #199.2 :shock: Pippilangstrumpfvictualia(siehe ganz unten) angedacht hat.

Vor dem Impfen muss immer deutlich darauf hingewiesen werden, wenn man Blutverdünner nimmt.

Ich erinnere mich aber an eine Impfung, bei der ein anderer / spezieller Impfstoff gegeben werden musste.
Der gängige Impfstoff sollte nicht gegeben werden und wurde extra bestellt und die Impfung wurde dann erst später vorgenommen.

Impfen bei Blutungsneigung

Patienten mit Gerinnungsstörung oder Blutungs*neigung können fast immer subkutan (s.c.) geimpft werden. Die s.c.-Applikation ist bei den meisten Impfstoffen durch die Zulassung abgedeckt bzw. es findet sich ein anderer Impfstoff gegen den entsprechenden Erreger mit s.c.-Zulassung. Sollte keine Zulassung für eine s.c.-Gabe vorliegen, kann die Impfung ggf. auch intramuskulär (i.m.) mit einer sehr feinen Injektions*kanüle und der anschließenden festen Komprimierung der Einstichstelle über mindestens 2 Minuten erfolgen, wenn eine individuelle Risiko-Nutzen-Abwägung zugunsten einer Impfung ausfällt.

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/AllgFr_Kontraindi/FAQ06.html



~~
Einige Auszüge der ZEIT-Kommetare

TheEagle
#171 — vor 15 Stunden
5
An alle Kommentatoren, die ASS 100 als gute Option propagieren, um Thrombosen nach AZ auszuschließen.

Das ist keine gute Idee!


Grund:

1)ASS wirkt auf Blutplättchen und verhindert deren Verklumpung im arteriellen Schenkel des Kreislaufs.
Die Thrombosen, die verhindert werden sollen, entstehen durch plasmatische Gerinnung im venösen Schenkel..., Blutplättchen haben damit primär nichts zu tun. Ergo ist eine ASS Prophylaxe Unfug.

2) ASS kann aber nach einer i.m. Injektion zu einer lokal verstärkten Nachblutung führen. Wer das „prophylaktisch“ vor der Impfung nimmt, riskiert ein unnötig großes Hämatom an der Einstichstelle....


XyzX

#167 — vor 16 Stunden
3

Ich bin zwar sehr verstimmt wegen mangelhafter Transparenz von AZ und Verschleierungsversuchen bezüglich UAW und gruppenspezifischer Wirksamkeit
(Data Sets zB von GB und Irland zT noch immer nicht einsehbar), so muß hier dennoch objektiv analysiert werden.
Altersgruppenübergreifend haben wir in kaukasischen Ethnien eine Inzidenz
von ca. 1400-2000 VTE- Ereignisse auf 1 Mio. Menschen /Jahr. Gehen wir von 2000/ 1 Mio Menschen/ Jahr aus.

https://zefq-journal.com/article/S1865-9217(18)30173-9/pdf
Aus den überwiegenden TVBT entwickeln sich leider unbehandelt für mind. 3 % eine tödliche Lungenembolie.

https://www.msdmanuals.com/de-de/profi/herz-kreislauf-krankheiten/periphere-venenerkrankungen/tiefe-venenthrombose-tvt

Mit rechtzeitiger Diagnostik & Therapie können wir dies auf 1,5- 2% drücken.
Arbeiten wir mit einem CFI (Case Fatality Index) von 2% weiter.
Nehmen wir obige Inzidenz für einen Zeitraum von 1 Monat, hätten wir unter
3 Mio. Menschen 500 VTE- Ereignisse und 10 Tote. Ohne Impfung
Hm...was stimmt hier nicht ? Wieso wurden die epidemiologisch erwartbaren Fälle in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung nicht festgestellt ? Schützt die AZ-Impfung plötzlich vor VTE ?
Wahrscheinlich nicht.
Wir können die Korrelation allein aufgrund mangelhafter Surveillance (wenn sogar Erwartbares nicht dokumentiert wird, s.o.) nicht verwerten.
Geschweige denn, daraus eine Kausalität abzuleiten

XyzX

#167.1 — vor 16 Stunden
1
Ach Mist, es heißt natürlich TBVT

>>>>> Anmerkung: Tiefe Venenthrombose (TVT)

#176

CorryRainer


Für alle, die an eine direkte Kausalität zwischen AstraZeneca und den oben erwähnten tragischen Fällen glauben, möchte ich meine eigenen Erfahrungen aus England schildern:
Mitte Januar litt ich plötzlich an schmerzhaften Blasen, Entzündungen und geplatzten Blutgefäßen an meinen Füßen. Erst vor ungefähr zwei Wochen wurden sogenannte Covid-Zehen diagnostiziert, aber mit der Einschränkung, daß es nicht mehr nachzuweisen ist, weil ich meine AstraZeneca Impfung vor drei Wochen erhielt. Es sieht so aus, als ob ich ein asymptomatischer Covid-Fall gewesen bin. Die Blutgerinnsel sind in meinem Fall eindeutig vor der Impfung entstanden, und wahrscheinlich ein Symptom des Virus. Das heißt natürlich nicht, daß das Vakzin nicht auch Blutgerinnsel hervorrufen kann, aber die Testergebnisse scheinen dagegen zu sprechen.

~
:shock: :?: :roll:

Pippilangstrumpfvictualia

#199.2 — vor 3 Stunden

"Könnte man nicht nach solch einer Impfung für einige Wochen prophylaktisch Blutverdünner ,bzw. Gerinnungshemmer einnehmen?"

Wissen Sie, welches Risiko dann wieder steigt? Dass Sie an einer Verletzung verbluten könnten.
Blutverdünner sollten 2-3 Tage vor einer Covid- Impfung abgesetzt werden, damit es nicht zu Blutungen kommt. Es müsste geprüft werden, ob die Thrombosen/Embolien in diesem Zusammenhang aufgetreten sind.
~~~~
I could write several novels about what I do not know.

Frank N Furter
Monitor hat geschrieben:Vielleicht sind solche wichtigen Labor-Tests einfach für jedermannfrau zu teuer. Werden diese Untersuchungen aktuell nur gemacht, wenn ein Fall in der Familie vorkommt oder wenn jemand eine Lungenembolie o. a. überstanden (überlebt) hat?


Wer bei uns geimpft wird, muss sich vorab einer "peinlichen Befragung" unterziehen. Insgesamt sind 5 größere Fragebögen auszufüllen. Ein Fragebogen mit Fragen zu Gerinnungsstörungen und ein vollständiger Fragebogen zu Allergien. Die Fragebögen gehen dann spätestens 5 Tage vor dem Impftermin online an das entsprechende klinische Zentrum. Impflinge mit Gefährdungspotential werden dort herausgefiltert, eingeladen und getestet - bei Allergikern kann das sehr lange dauern. Nur wenn diese Menschen dann aus den spezialisierten Kliniken eine Empfehlung bekommen, wird ihr Impftermin wieder aktiviert.

Ich weiß nicht, wie das andere Krankenhäuser machen, aber so müsste das eigentlich der Standard sein. Die Charité hat aktuell 11.000 Personen zum ersten und 4.000 Personen zum zweiten mal geeimpft. Es gab bisher kein einziges SAE.

Monitor
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Granadaseggl
Frank N Furter,

dieses Zitat / Text / Frage war mehr allgemein auf Gerinnungsprobleme bezogen.
Viele Menschen wissen gar nicht, dass sie erhöhte Gerinnungsprobleme haben.
Manche erfahren es erst recht spät bzw. zufällig.
Das wollte ich einfach nochmal wiedergeben, unabhängig vom Impf-Thema.
Nicht nur bei Frauen, die Hormone einnehmen etc.

Vielleicht sind solche wichtigen Labor-Tests einfach für jedermannfrau zu teuer. Werden diese Untersuchungen aktuell nur gemacht, wenn ein Fall in der Familie vorkommt oder wenn jemand eine Lungenembolie o. a. überstanden (überlebt) hat?
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