Tamasi hat geschrieben:mappes,
die Kommentare standen unter dem Zeit-Artikel, Link von Monitor.
Tamasi, genau über diese von dir zitierten ZEIT-Kommentare habe ich mir Gedanken gemacht, natürlich in Verbindung meiner inzwischen häufigeren Erfahrungen zu Gerinnungsproblemen / Thrombopholie (auch im familiären und sonstigen nahen Umfeld).
Heute habe ich den Rest der meisten ZEIT-Kommentare von hinten nach vorne gelesen (aktuell sind es 53 Seiten und ca. #220 Antworten). Gestern kam ich nur bis ca. Seite 25 +
Auch da gäbe es für mich besonders kritische Fragen und Antworten. Wäre ich seit einiger Zeit nicht so drin in dem Thema, hätte ich womöglich andere Schlüsse gezogen (bin immer noch Laie). Trotzdem gibt es da Bedarf an weiteren Antworten und Erfahrungsberichten.
Es gibt m. W. und den Gesprächen mit den Fachärzten (u. a. Gefäßmediziner u.w.) bisher keine
(von mir jetzt laienhaft ausgedrückt >) Reihenuntersuchungen, ob Personen welche erhöhte
Gerinnungsprobleme haben (alle Altersklassen). In der Praxis der Gefäßmediziner hat man mir wiederholt gesagt, wie wünschenswert / hilfreich das wäre. Vielleicht sind solche wichtigen Labor-Tests einfach für jedermannfrau zu teuer. Werden diese Untersuchungen aktuell nur gemacht, wenn ein Fall in der Familie vorkommt oder wenn jemand eine Lungenembolie o. a. überstanden (überlebt) hat?
Noch nie habe ich von einem Arzt gehört, dass man
vor einer Impfung mit dem Blutverdünner aussetzen soll.Es wird u. a. eine besonders feine Injektionskanüle genommen. Auch vor einem Zahnarztbesuch musste der
Blutverdünner nicht abgesetzt werden, außer bei einer Zahn-Implantats-OP oder vor anderen OPs.
Allerdings nicht 2-3 Tage davor, wie es dieser User #199.2

Pippilangstrumpfvictualia(siehe ganz unten) angedacht hat.
Vor dem Impfen muss immer deutlich darauf hingewiesen werden, wenn man Blutverdünner nimmt.Ich erinnere mich aber an eine Impfung, bei der ein anderer / spezieller Impfstoff gegeben werden musste.
Der gängige Impfstoff sollte nicht gegeben werden und wurde extra bestellt und die Impfung wurde dann erst später vorgenommen.
Impfen bei BlutungsneigungPatienten mit
Gerinnungsstörung oder Blutungs*neigung können fast immer subkutan (s.c.) geimpft werden. Die s.c.-Applikation ist bei den meisten Impfstoffen durch die Zulassung abgedeckt bzw. es findet sich ein anderer Impfstoff gegen den entsprechenden Erreger mit s.c.-Zulassung. Sollte keine
Zulassung für eine s.c.-Gabe vorliegen, kann die Impfung ggf. auch intramuskulär (i.m.) mit einer sehr feinen Injektions*kanüle und der anschließenden festen Komprimierung der Einstichstelle über mindestens 2 Minuten erfolgen, wenn eine individuelle Risiko-Nutzen-Abwägung zugunsten einer Impfung ausfällt.
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/AllgFr_Kontraindi/FAQ06.html
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Einige Auszüge der ZEIT-KommetareTheEagle
#171 — vor 15 Stunden
5
An alle Kommentatoren,
die ASS 100 als gute Option propagieren, um Thrombosen nach AZ auszuschließen.
Das ist keine gute Idee!Grund:
1)ASS wirkt auf Blutplättchen und verhindert deren Verklumpung im arteriellen Schenkel des Kreislaufs.
Die Thrombosen, die verhindert werden sollen, entstehen durch plasmatische Gerinnung im venösen Schenkel..., Blutplättchen haben damit primär nichts zu tun.
Ergo ist eine ASS Prophylaxe Unfug.2) ASS kann aber nach einer i.m. Injektion zu einer lokal verstärkten Nachblutung führen. Wer das „prophylaktisch“ vor der Impfung nimmt, riskiert ein unnötig großes Hämatom an der Einstichstelle....
XyzX #167 — vor 16 Stunden
3
Ich bin zwar sehr verstimmt wegen mangelhafter Transparenz von AZ und Verschleierungsversuchen bezüglich UAW und gruppenspezifischer Wirksamkeit
(Data Sets zB von GB und Irland zT noch immer nicht einsehbar), so muß hier dennoch objektiv analysiert werden.
Altersgruppenübergreifend haben wir in kaukasischen Ethnien eine Inzidenz
von ca. 1400-2000 VTE- Ereignisse auf 1 Mio. Menschen /Jahr. Gehen wir von 2000/ 1 Mio Menschen/ Jahr aus.
https://zefq-journal.com/article/S1865-9217(18)30173-9/pdfAus den überwiegenden TVBT entwickeln sich leider unbehandelt für mind. 3 % eine tödliche Lungenembolie.https://www.msdmanuals.com/de-de/profi/herz-kreislauf-krankheiten/periphere-venenerkrankungen/tiefe-venenthrombose-tvtMit rechtzeitiger Diagnostik & Therapie können wir dies auf 1,5- 2% drücken.
Arbeiten wir mit einem CFI (Case Fatality Index) von 2% weiter.
Nehmen wir obige Inzidenz für einen Zeitraum von 1 Monat, hätten wir unter
3 Mio. Menschen 500 VTE- Ereignisse und 10 Tote. Ohne Impfung
Hm...was stimmt hier nicht ? Wieso wurden die epidemiologisch erwartbaren Fälle in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung nicht festgestellt ? Schützt die AZ-Impfung plötzlich vor VTE ?
Wahrscheinlich nicht.
Wir können die Korrelation allein aufgrund mangelhafter Surveillance (wenn sogar Erwartbares nicht dokumentiert wird, s.o.) nicht verwerten.
Geschweige denn, daraus eine Kausalität abzuleiten
XyzX #167.1 — vor 16 Stunden
1
Ach Mist, es heißt natürlich TBVT>>>>>
Anmerkung: Tiefe Venenthrombose (TVT)#176
CorryRainerFür alle, die an eine direkte Kausalität zwischen AstraZeneca und den oben erwähnten tragischen Fällen glauben, möchte ich meine eigenen Erfahrungen aus England schildern:
Mitte Januar litt ich plötzlich an schmerzhaften Blasen, Entzündungen und geplatzten Blutgefäßen an meinen Füßen. Erst vor ungefähr zwei Wochen wurden sogenannte Covid-Zehen diagnostiziert, aber mit der Einschränkung, daß es nicht mehr nachzuweisen ist, weil ich meine AstraZeneca Impfung vor drei Wochen erhielt. Es sieht so aus, als ob ich ein asymptomatischer Covid-Fall gewesen bin. Die Blutgerinnsel sind in meinem Fall eindeutig vor der Impfung entstanden, und wahrscheinlich ein Symptom des Virus. Das heißt natürlich nicht, daß das Vakzin nicht auch Blutgerinnsel hervorrufen kann, aber die Testergebnisse scheinen dagegen zu sprechen.
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Pippilangstrumpfvictualia #199.2 — vor 3 Stunden
"Könnte man nicht nach solch einer Impfung für einige Wochen prophylaktisch Blutverdünner ,bzw. Gerinnungshemmer einnehmen?"
Wissen Sie, welches Risiko dann wieder steigt? Dass Sie an einer Verletzung verbluten könnten.
Blutverdünner sollten 2-3 Tage vor einer Covid- Impfung abgesetzt werden, damit es nicht zu Blutungen kommt. Es müsste geprüft werden, ob die Thrombosen/Embolien in diesem Zusammenhang aufgetreten sind.
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