higgi hat geschrieben:muffinho hat geschrieben:... Rensing wäre auch so nicht mehr rangekommen. ...
das glaube ich hingegen nicht, wenn der Ball nicht abgefälscht worden wäre, wäre er direkt in Rensings Armen gelandet
Ansonsten aber ein schönes Tor
In die Arme halte ich für übertrieben, aber mit einer entsprechenden Reaktion hätte er die Finger vielleicht noch drangehabt. So kann er eben nur hinterherschauen. Aber das ist eben beim Fussball so. Es wird ganz ganz wenig Fussballer auf der Welt geben, die einen Ball so schießen können, dass er auf den cm genau dort ankommt, wo er hin soll, sowohl ruhend als auch - und besonders - aus dem Lauf. Daher geht der eine Ball eben mal von der Latte ins Tor und der nächste übers Tor. Das ist IMMER Glück oder Pech, denn kein Spieler kann den Ball aus 20 Meter so kontrolliert schießen, dass er von der Latte ins Tor geht. Analog zum Kopfball. Man kann die Richtung einigermaßen gezielt bestimmen, aber letzlich ist es Glück, ob der Ball nun 20 cm zu weit nach Rechts geht (und damit der TW noch rankommt) oder 20 cm zu weit nach Links (und damit an den Pfosten) oder eben genau in die Mitte zwischen Handschuhe und Pfosten. Auch wenn ein Abwehrspieler dem TW die Sicht versperrt oder getunnelt wird, alles eine Frage von Glück oder Pech. Die Abwehr spricht sich nicht ab, Missverständnis oder Pech/Glück? Linienrichter erkennt gleiche Höhe nicht (wie bei DD-BS), Pech oder völlig normal, dass man bei gleicher Höhe eben daneben liegen kann, schließlich erfolgt die Ernennung eben manuell per Sichtung und nicht per Laser, der automatisch anschlägt. Oder wenn die Bolzermannschaft gegen die Edeltechniker spielen und es übel regnet, Pech oder Schicksal?
Könnte man endlos weitermachen, Fussball besteht zu großen Teilen aus Glück und Pech, aber das betrifft eben alle Mannschaften. Teil des Spiels, gehört dazu, mal gewinnt man, mal verliert man. Kann man auch mal erwähnen, etwa wenn man in der letzten Minute den Siegtreffer hätte erzielen können, aber nur den Pfosten trifft. Wo aber ist der Unterschied, wenn man den Pfosten nun in der 30. getroffen hätte? Wäre es dann weniger Pech gewesen? Daher kann ich mit dieser Heulerei bzgl. Glück/Pech oder unverdient gewonnen wenig anfangen. Im Einzelfall ist das ok, ist mir auch schon passiert, aber wenn es chronisch wird, würde ich professionelle Hilfe suchen. Auch im Saarland ist die Zeit der Schamanen vorbei, inzwischen wird es auch dort entsprechende Personen geben, die sich die Probleme ihrer Mitmenschen anhören.