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darkred
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Halbdaggl
Jo.
Fürth war uns mental haushoch überlegen.
Bei uns meinen immer noch zu viele ausloten zu müssen, ob es nicht auch mit 90% geht.

Hatte von der Gegengerade (Reihe 4) gestern übrigens beste Gelegenheit Zimmer bei der Arbeit zu beobachten. So bissig er in der Defensive arbeitet so unzureichend ist sein Offensivspiel. Schnell alleine bringt halt nichts. Pässe zumeist unsauber, Flanken gehen i.d.R. ohne Adressat auf die Reise. Seine Technik ist da auch sehr limitiert. Eine Flanke, wo er auf Höhe 16er von rechts schlägt, spielt er mit so viel Schnitt, dass sich die Murmel wieder aus dem 16er dreht und keiner damit was anzufangen weiß. Folge Ballverlust. Und auch Gentner habe ich über eine gewisse Zeit verfolgt. Wie hier schon einer richtig angemerkt hat war er wieder damit beschäftigt Löcher zu zu laufen. Da es davon aber wieder viel zu viele gab, verpufften die Bemühungen einfach nur in einem großen Nichts.

Weder Terodde noch Ginczek hatten Bindung bzw. Zugriff in der ersten Halbzeit. Simon hat glaub ich kein Kopfballduell gewonnen und Ginni wirkte wie ein Fremdkörper, der nicht so richtig weiß was er auf dem Platz machen soll.
Aber am allermeisten regt mich auf, dass wir weit zu oft nicht die Hälfte an Biss und Willen auf dem Platz bringen können wie der Gegner.
Ich kann einfach nicht nachvollziehen wie man immer und immer wieder in dieselbe Falle tritt, indem man meint, dass es schon irgendwie geht, der eine sich auf den anderen verlässt und man sich selber nicht voll rein werfen brauch.
Da kommen schon 7.000 Fans aus Stuttgart mit und dann bietet man denen so einen uninspirierten Mist an. Mir deucht, vielen der verhätschelten Profis ist da einfach das gesunde Verhältnis zu Leistung und Leistungsbereitschaft verloren gegangen... wie sollte es anders zu erklären sein?

Cleansman
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Granadaseggl
darkred hat geschrieben:Jo.
Fürth war uns mental haushoch überlegen.
Bei uns meinen immer noch zu viele ausloten zu müssen, ob es nicht auch mit 90% geht.


Da fällt mir immer wieder Tuíffert ein nach einer desolaten Leistung beim abgeschlagenen Schlulicht Rostock 2005. Mit weit aufgerissenen Augen sagte er total fassungslos: "Wir dachten doch, das gehe hier auch so..."
Also mit halber Kraft und im Sparmodus. Und dann geschockt sein, dass der Gegner da nicht mitgemacht hat.


exmatthes
Granadaseggl
ja, war megaenttäuschend gestern.
vor allem kämpferisch - man, ich jedenfalls, wird regelrecht aggressiv mittlerweile, wenn hinterher die sackdoofen "sindnichtindiezweikämpfegekommen"- bzw. "habendieerstehälfteverschlafen"-ausredenfloskeln kommen.
unbegreiflich - ich raff's einfach nicht.

zu zimmer: dem Trainer tät ich raten, den "einfach" größtenteils auf die defensive zu beschränken. der Kerle will offenkundig einfach zu viel; und kann's nach vorne nunmal eher nicht. ein rechts-insua ist er nicht, punkt.
soll seine seite dichtmachen, das kann er m.e. ganz gut - und vorne muß dann halt z.b. gentner den mane unterstützen.

rundum schlecht gestern.
als wirklich nur ganz leicht mildernder umstand darf gelten, daß fürth richtig gut drauf ist zur zeit.
und ja, mappes hat's bestimmt schon angemerkt: etwas Pech mit diesem Linienrichter war auch wieder dabei - aber auch glück, daß die anderen fürther Chancen ungenutzt geblieben sind.

jetzt kauen wir bis Dresden halt an dem dreck rum - aber ohne hang zum Masochismus kannst halt kein vfb-fan sein.
so isch no au wiedr!

Cleansman
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Granadaseggl
darkred hat geschrieben:Jo.
Fürth war uns mental haushoch überlegen.

Aber am allermeisten regt mich auf, dass wir weit zu oft nicht die Hälfte an Biss und Willen auf dem Platz bringen können wie der Gegner.
Ich kann einfach nicht nachvollziehen wie man immer und immer wieder in dieselbe Falle tritt, indem man meint, dass es schon irgendwie geht, der eine sich auf den anderen verlässt und man sich selber nicht voll rein werfen brauch.


Das ist leider nicht neu. Ich weiß nicht, ob man es als VfB-Syndrom, VfB-Virus oder VfB-Krankheit nennen kann oder muss. Man spielt nach dem Motto "Wir laufen immer und immer wieder gegen diese Wand, irgendwann wird sie dann schon einstürzen!" Und holt sich doch nur einen Brummschädel und versteht die Welt nicht mehr. Und das passiert bei jedem Trainer immer wieder. Das ist wohl die Selbstzufriedenheit der Komfort-Zone VfB. Die uns in Liga Zwei gebracht hat.


Aleksiander
Grasdaggl
rundum schlecht gestern.
als wirklich nur ganz leicht mildernder umstand darf gelten, daß fürth richtig gut drauf ist zur zeit.


Die Dresdner sind leider keinen Deut schlechter drauf. Das wird wohl die nächste Zitterpartie.
Hoffentlich Ginczek nicht von Beginn an, Asano links, Mane rechts und wer weiss, vielleicht ist Terroddes Nase
bis dahin auch wieder OK.
Nichts muss, aber alles kann.


de mappes
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Spamferkel
tommes hat geschrieben:
Btw: hat nagelsmann einen flüsterer?

Braucht er wohl nicht, weil er nie so aufstellen würde.
Man kann nicht mit Ginzcek auf links beginnen. Geht gar nicht.
Und man wusste, wie aggressiv Fürth spielt. Da beginne ich nicht mit 2 Mittelstürmern, von denen einer gar nicht weiß, wie er den Gegner anzulaufen hat.


bedeutet also, der nagelsmann ist der bessere coach?

btw sehe ich das genauso...ginni, maxim...solche spieler auf der außenbahn?
warum?
Zuletzt geändert von de mappes am 20. März 2017 08:31, insgesamt 1-mal geändert.
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de mappes
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Spamferkel
tschippi hat geschrieben:Was mir aufgefallen ist, dass wir die zweiten Bälle im Zweikampf (die "Rebounds"), zu 90% verlieren. Da sind unsere Gegner gedankenschneller, spritziger. Unsere Spieler viel zu schläfrig.


jepp...und auch das ist schon monate, wenn nicht jahre zu beobachten
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Manolo
Grasdaggl
trifft mane ins tor braucht wolf keinen flüsterer. gibt der schiri das tor auch nicht. stimmt die einstellung und das ergbenis wie gegen heidenheim auch nicht. heißt er nicht wolf, sondern tuchel oder guardiola und vercoacht sich, braucht es auch keinen flüsterer.

PS: hasenhüttl sollte dringend mal jemand was flüstern sonst verzocken die noch den dirketen cl.platz. vielelicht stellt rangnick ja jemand mit ahnung von fußball ein.
Hier könnte ihre Werbung stehen.

ayala
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Granadaseggl
Hauptproblem war die Einstellung und die Zweikampfführung.

Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass Wolf mit diesem Personal eine Dreierkette spielen lässt und die Doppelsechs mit Zimmermann und Gentner besetzt. Dazu Zimmer im Mittelfeld.
Irgendwie habe ich den Eindruck, dass die Aufstellung leider zu oft unter dem Aspekt, alle bei Laune halten anstatt Leistung zustande kommt. Da war oder ist sich der Trainer vielleicht enteggen allen Beteuerungen doch auch schon zu sicher gewesen.... Und dabei hatte man doch eine Zeitlang das Gefühl, dass es endlich nur nach Leistung geht....

Blöd mal wieder, dass es jetzt in die Länderspielpause geht. Nicht so viel Zeit um aufzuarbeiten. Aber viel Zeit, um den Druck weiter ansteigen zu lassen.

Dennoch gab es in Fürth auch einen Lichtblick: Pavard hat eine erstklassige Leistung als IV abgeliefert. Der muss da bleiben und Kaminski sollte wie beim KSC ins defensive Mittelfeld neben Grgic. Dann hätten wir vielleicht auch mal die Chance, nicht jedes Kopfballduell im MF zu verlieren. Und Gentner würde bei mir höchstens noch auf Bewährung spielen.

Ich hoffe und wünsche mir natürlich, dass Wolf diese Minikrise in den Griff und die Mannschaft wieder in die Spur bringt.

darkred
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Halbdaggl
Wolf sagte ja im IV gestern, dass er sich den Schuh mit der nicht unriskanten Startformation gerne anziehe, meinte aber halt auch, dass es egal sei welches System man spielen lässt, wenn die Spieler nicht in die Zweikämpfe kommen und stetig einen Schritt zu spät dran sind.
Tja, jetzt sieht er sich halt exakt der Problematik gegenüber, wie einige Trainer vor ihm auch.

Paleto Gaffeur
Halbdaggl
Blöd mal wieder, dass es jetzt in die Länderspielpause geht. Nicht so viel Zeit um aufzuarbeiten. Aber viel Zeit, um den Druck weiter ansteigen zu lassen.


Genau der Punkt. Die ganze Bande gehört beim Psychiater aufs Sofa! Durch Medien, Fankontakte, Internet etc. haben die in knapp 2 Wochen die Hosen gestrichen voll.
Und sollen dann den "Trend" brechen.

Schlurger
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Granadaseggl
ayala hat geschrieben:Dennoch gab es in Fürth auch einen Lichtblick: Pavard hat eine erstklassige Leistung als IV abgeliefert.


Ich stand genau hinter dem Tor. In den ersten zwanzig Minuten war Pavard sehr deutlich die Verzweiflung anzusehen, wo er denn jetzt hinstehen oder -laufen soll. Die Zuordnung oder Abstimmung mit Baumgartl in der Dreierkette hat überhaupt nicht gestimmt.

Später wurde es besser, insgesamt war Pavard auch keiner der schlechteren. Ich seh's insbesondere als Systemfehler.
Eine neue Liga ist wie ein neues Leben!

exmatthes
Granadaseggl
schwacher auftritt.
vom Trainer, dessen plan diesmal grandios in die hose ging, und von der Mannschaft.

trotzdem, mit ein wenig abstand: war's denn wirklich so sehr viel schlechter als sonst?
ich behaupte: eher nicht. bzw.: nicht so sehr.

dies explizit nicht(!), um an der Leistung in fürth irgendwas zu beschönigen.

sondern weil man viel zu viele spiele davor zwar gewonnen, aber eben auch kaum überzeugt hatte.

diese zweite Liga ist dermaßen was von eng - es schlägt doch buchstäblich (fast) jeder jeden.

und derzeit sind die fürther mit am besten drauf - und haben dazu das berühmt-berüchtigte glück des tüchtigen; dann geht so ein 30-meter-geschoß auch mal rein.

z.b. gegen sandhausen hätte der vfb grad so gut verlieren können wie jetzt in fürth
gegen Kaiserslautern hat's auch alles gebraucht. in Heidenheim dieses megaduseltor nebst riesendusel zum schluß in der defensive - es gäb der Beispiele noch mehr.

von wirklicher Überlegenheit, gar Souveränität keine spur. siehe all die knappstmöglichen Ergebnisse.

aber halt gewonnnen - und damit erscheint dann nunmal alles in milderem licht.

was ich sagen will: die Leistung in fürth war zwar dürftig, aber so sehr viel besser war der vfb leider eher selten.

trotzdem glaub ich an den aufstieg.
weil wir sind nicht viel, aber meistens wohl etwas besser als die allermeisten anderen.

ein bisele einen lauf, die oft zitierten Kleinigkeiten, die individuelle Qualität - und tatsächlich ab und zu ein bisele schlachtenglück (so sehr's den fußballstrategen gegen den strich gehen mag: je enger ein spiel ist, desto eher entscheidet der (un)glückliche eine, womöglich einzige Moment rüber oder nüber) - dann wird's klappen.

Voraussetzung: es sieht sich nach nem spiel kein dödel mehr bemüßigt, bullshit ala "sind nicht in die zweikämpfe gekommen" abzusondern.
sonst lauf ich nämlich irgendwann nicht mehr nur geistig Amok. :puke: :twisted:

muffinho
Selbst wenn es die Schuld vom Trainer war (was ich nicht beurteilen kann, denn ich kenne seine Gedankengänge nicht, was sein eigentlicher Plan war und war nicht in der Kabine dabei), ist es mir trotzdem egal. Er ist ein junger Trainer, und Trainer müssen ab und zu testen, auch außerhalb von Testspielen. Mir ist ein Trainer, der flexible System beherrscht und sich seine Gedanken macht, lieber als ein unflexibler Strick, der immer den gleichen Scheiß spielen lässt und irgendwann nicht weiter weiß. Und es ist mir auch scheißegal, wenn Leute (auch hier), die selbst früher mal beim VfB Fussball gespielt haben, nun denken sie müssen hier den Taktikguru raushängen lassen und eine Dauerkritik an Wolf starten. Ehemalige Fussballer im Profibereich gibt es zu hunderttausenden und solange sie nicht selbst beweisen, dass sie es besser können, geht mir das Gelaber am Arsch vorbei, bestes Beispiel Packing-Scholl.

Daher habe ich kein Problem, wenn Wolf Fehler macht, ich habe nur ein Problem damit wenn er aus diesen Fehlern nicht lernt. Ich mag den Kerle echt, aber Fussball ist nunmal ein Erfolgssport, daher hoffe ich dass wir Erfolg haben, denn mit dieser Mannschaft ist der Aufstieg Pflicht. Noch sind wir im grünen Bereich, aber wir haben eine mehr als komfortable Ausgangssituation verspielt. Jede Mannschaft hat mal ihren Einbruch, BS hatte ihren, wir jetzt unseren, ich hoffe dass nun bald Union dran kommt.



muffinho
tommes hat geschrieben:Ich lese und höre immer wieder, dass mit dieser Mannschaft der Aufstieg Pflicht ist.
Ist die VfB-Mannschaft denn so viel besser besetzt? Das sehe ich mittlerweile nicht mehr so.


Sind denn die anderen Mannschaften viel besser besetzt? Kaminski spielt einen soliden IV, Pavard hat mich bei den Spielen, die ich mit ihm gesehen, total überzeugt (und jetzt komm mir keine mit "er stand bei dem Tor zu weit weg", ich möchte mal den fehlerfreien IV in der 2. sehen). Asano hat sicherlich noch viel Potential in Sachen Vollstreckung, aber gerade Du betonst doch immer den Wert eines Spielers anhand anderer Qualitäten ,etwa bei Özcan. Asano zieht immer wieder 2-3 Leute auf Außen, die dann an anderer Stelle fehlen. Seine Pässe waren zeitweise herrlich, das Zusammenspiel mit Mane hat relativ schnell geklappt.

Und auch wenn ich selbst nicht der größte Bewunderer von Zimmer oder Klein bis, aber sind die anderen Mannschaften dort so viel besser aufgestellt?

de mappes
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Spamferkel
Das kommt halt auch jede woche dazu

@matthes
Stimme dir prinzipiell zu...kaum ein spiel haben wir souverän nach hause gebracht
Dennoch meine ich, dass alle spiele verdient gewonnen wurden.
Klautern hatte keine einzige Torchance, sandhausen 1-2 , während wir doch einiges mehr heraus spielten.
In heidenheim wurde ein klarer handelfer nicht gegeben, der bei 2-tore-führung sicher keine solch heisse Schlussphase kreiert hätte

In Halbzeit 1 hatte heidenheim eine chance...auch da hätte mané schon entscheiden müssen...leider lässt er derzeit wichtige tore vermissen bei grosschancen
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Kronenclub
Granadaseggl
Das ist doch jetzt nicht Frage
... aber ich kann dir gerne nochmal sagen, dass wir im Zweikampfverhalten, in der Geschwindigkeit im Zentrum sowie hinten, schlechter sind als genügend andere Mannschaften.
Da hat sich seit Saisonbeginn auch nicht viel geändert an meiner Meinung.

Wenn so wie jetzt Spieler wie Asano, Mane oder Terodde nicht in Form sind, dann reicht es eben nicht mehr.
#verpisst euch alle#