welcher von den beiden?
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.
Southern Comfort hat geschrieben:Ich glaube irgendwie, Wenger ist so ein Biotoptrainer wie Finke oder Schaaf.
Nice Weather hat geschrieben:Southern Comfort hat geschrieben:Ich glaube irgendwie, Wenger ist so ein Biotoptrainer wie Finke oder Schaaf.
Da liegt ein Missverständnis vor. Wenger ist Arsenal. Es gibt in diesem Verein niemanden, der jemals einen Trainer verpflichtet hat.
Ivan Gazidis ist ein fähiger CEO, aber Erfahrung mit der Trainersuche hat er auch nicht – und mit der sportlichen Seite hat er nur zweimal im Jahr was zu tun: wenn es darum geht, Geld für Neuzugänge zu überweisen. Die Greenkeeper und Zeugwarte sind Wenger unterstellt, nicht einem Sportdirektor. Wenger kümmert sich dort um so viele Dinge, dass er nicht mal Zeit hat, das tägliche Training zu leiten – und das ist natürlich auch eins der Probleme.
Arsenal ist nicht Wengers Biotop – Wenger ist Arsenals Biotop.
Southern Comfort hat geschrieben:Gut, Finke-Vergleich passt noch. Der hat auch alles alleine machen müssen.
Southern Comfort hat geschrieben:Allerdings könnte ich mir auch vorstellen, dass er lediglich den Trainerposten abgibt und weiterhin als der Puppetmaster bleibt. Ferner: Ist es denn überhaupt realistisch, dass er geht?

Bosz hatte, ehe er im Sommer 2016 nach Amsterdam kam, bei Heracles Almelo, Vitesse Arnheim und Maccabi Tel Aviv gearbeitet. Es sind eher kleine Klubs im großen Fußballgeschäft. Die Ergebnisse, die Bosz mit diesen Klubs erzielte, waren solide, aber keineswegs beeindruckend.
Doch nach einer Begegnung im März 2016 ging es mit Bosz' Trainerkarriere plötzlich aufwärts. Kurz vor seinem Tod besuchte Johan Cruyff den Trainer in Tel Aviv. Sie sprachen, sie fachsimpelten, sie diskutierten. "Ich habe in einer Woche genug für zehn Jahre gelernt", sagte Bosz. In dieser Zeit las der Niederländer zudem das Buch von Marti Perarnau über Pep Guardiolas erstes Jahr beim FC Bayern. Zehn Minuten habe er sich bis dato auf den Gegner vorbereitet, gab Bosz an. Dass Guardiola dafür Tage brauchte, hatte er nie verstanden. Doch nach der Lektüre begriff er: Es kommt genau auf diese Kleinigkeiten an, zum Beispiel wer bei Ballgewinn des Gegners frei steht. Seitdem gewinnt Bosz.
Zehn Minuten habe er sich bis dato auf den Gegner vorbereitet


