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Southern Comfort
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Grasdaggl
Hasenrupfer hat geschrieben:Ähm, Arrival, anyone..?


Jetzt kommt der hier mit Literaturverfilmung... Warum nicht gleich "arthouse"... ?

:mrgreen:


(ich fand ihn gut)
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

RedBlues
Halbdaggl
Hasenrupfer hat geschrieben:Ähm, Arrival, anyone..?

Außerdem kommt ja noch der Villeneuv'sche Blade Runner dieses Jahr.


Arrival fand ich solala

"BladeRunner" ist genau das was ich vorhin schon mal angespielt habe, voll kreativ, nochmal aufwärmen, ...


Hasenrupfer
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Grasdaggl
Nilkheimer hat geschrieben:
Hasenrupfer hat geschrieben:Ähm, Arrival, anyone..?


Hä?


2016

2017

-->

letztes Jahr

dieses Jahr.



Oder Edgar Itt?


Kein plan, mir scheint ich hätte den im Januar gesehen. Tut auch nix zur Sache, denn ich mach hier keine Listen, aber war jedenfalls ein astreiner KINOfilm, im Sinne von für die große Leinwand gemacht.

Dein Homo F. heißt übrigens Sam Shepard! Schade um ihn, einer meiner Lieblings-"Nebendarsteller". Jemand, der jede Rolle mit Leben ausfüllen konnte. Geheimtipp: Blackthorn

RedBlues
Halbdaggl
Hasenrupfer hat geschrieben:Tja, und genau das bleibt abzuwarten.
Aber allein der Trailer hat mehr Atmosphäre als all die Film-gewordenen CGI-Computerspiel-Baller-Orgien, die heutzutage unter Sci-Fi firmieren...


Also dass das eine Fortsetzung eines 35 Jahre alten Filmes wird, das muss ich jetzt abwarten. Und deine Kritik teile ich.

Ich hab in letzter Zeit zu viele Filme gesehen, die nach dem Standardmuster abgefilmt werden

Hasenrupfer
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Grasdaggl
Abwarten, wie aufgewärmt dies tatsächlich sein wird, du sollst.
Das Ganze wird ja kein Remake oder Reboot oder was auch immer, sondern eine eigene Geschichte. Zumal Denis Villeneuve einer der vielseitigsten und kreativsten Regisseure der letzten Jahre ist, da mach ich mir wenig Sorgen.


sturgtr
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Granadaseggl
Man muss da ein bisschen unterscheiden. Space Opera und SciFi sind nicht das gleiche. Arrival und Guardians of the Galaxy kann man bspw. nicht mit einander vergleichen. Arrival ist Hard-SciFi, wo unter der Prämisse von Science Fiction die Themen Sprache und Zeit untersucht werden, während Space Operas wie Guardians oder auch Star Wars (was mMn mehr in den Bereich Fantasy/Märchen gehört) All und Technik nur als Setting für jeweilige Abenteuer verwenden. Im Endeffekt sind beide soweit voneinander entfernt, wie Silence of the Lambs und Hot Fuzz. In beiden Filmen ist ein Cop auf der Suche nach einem Killer, aber es sind doch sehr unterschiedliche Filme.

Apropos SciFi, diese Woche kommt War for the Planet of the Apes ins Kino, die ersten beiden waren besser als es Filme mit sprechenden Affen sein sollten!
"I ... I don't believe it"

"That is why you fail."

Plan B
Grasdaggl
Space Opera ist genauso SciFi wie Hard Science. Das Setting und die Ideen dazu sind halt grundverschieden. Genauso sind viele Zombiefilme SciFi, das läuft dann halt unter Dystopie. Das ist auch ein ganz weites Feld, von MadMax über Triffids bis zu 1984.
Carpe diem.

sturgtr
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Granadaseggl
Darauf wollte ich hinaus, auch wenn eine Space Opera nicht zwingend Science Fiction sein muss. Nur weil etwas im All spielt ist es nicht automatisch Science Fiction. Wie gesagt, Star Wars ist in meinen Augen mehr Fantasy als SciFi, auch wenn es natürlich Elemente davon hat. Der springende Punkt den ich klar machen wollte ist eben, dass man nicht alle SciFi-Filme in die selbe Schublade stecken kann.
"I ... I don't believe it"

"That is why you fail."

RedBlues
Halbdaggl
Naja, aber man das grundsätzliche Genre und die Qualität eines Filmes schon vergleichen. Wer zum Beispiel sagt dass Valerien Logikfehler hat und deshalb den Film schlecht findet, sollte den gleichen Maßstab zum Beispiel bei StarWars anwenden.

sturgtr
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Granadaseggl
Valerian hat für mich schwache bzw. falsch besetzte und vor allem uncharismatische Schauspieler, furchtbare Dialoge, ne dünne Story und einen durchschnittlichen Score. Besonders die ersten beiden trüben für mich das Gesamtbild schon sehr. So klischeehaft das klingen mag, aber einen jungen Harrison Ford oder bspw. Chris Pratt in der Titelrolle vll mit Alicia Vikander oder Brie Larson als Loreline, das hätte gemeinsam mit nem Skriptdoktor schon einiges gerettet.

Das ist ne wunderbare, liebevoll erschaffene Welt, mit tollen Ideen und Konzepten. Aber man braucht sympathische und charismatische Charaktere die einen durch so ein Abenteuer führen. Und es hilft nicht wenn da absolut keine Chemie zwischen beiden Hauptdarstellern herrscht.
"I ... I don't believe it"

"That is why you fail."

Frank N Furter
Was ein Science Fiction ist und was nicht, ist doch keine höchstrichterliche Entscheidung.

Nehmen wir mal die hier schon zitierte "Arrival-Story". Hat der Film eine wissenschaftliche Fiktion? Ja, wenn man die Linguistik adressiert als Wissenschaft. Nein, wenn man die Fiktion in den Vordergrund stellt.

Interessanter: Hat die Kurzgeschichte auf die der Film Arrival beruht von Ted Chang eine wissenschaftliche Fiction? Jaaaa!. Der Film ist vielleicht nicht schlecht, aber Ted Changs Kurzgeschichte ist einfach phantastisch. Im Gegensatz zum Film schafft er es zu beschreiben, wie aus Sprache wieder eine Technologie wird und wie man diese Technologie als Fiktion einsetzen könnte. Vom intellektuellen Reifegrad der Fiction bei Chang, spielt er da in einer Liga mit dem wohl weltbekanntesten Linguisten Naom Chomsky. Chang beschreibt in seiner Kurzgeschichte eine Art von Sprache, die so revolutionär ist, dass noch nie ein Mensch darauf gekommen ist Sprache könne so etwas leisten. Der Film transportiert die Ideen des Originals entweder gar nicht oder stellenweise nur höchst unzureichend.

Kurz: Was zur Hölle soll ich darüber streiten ob ein Film oder ein Buch ein Science Fiction ist, die zentrale Frage ist nicht das Genre, sondern die pure Qualität eines Werkes. Die "Kritik" ist schließlich kein Verwaltungsfachstudium.

sturgtr
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Granadaseggl
Ein Film hat aber natürlich auch eine viel kürzere Zeit Themen so zu untersuchen. Dazu ist die Erzählstruktur prinzipiell zu verschieden. Der Film Arrival handelte auch nicht zwingend vom Wie sondern vom Ob. Die Sprache als Solche wurde wohl nicht so ausführlich behandelt wie in der Kurzgeschichte, aber die Themen der Kommunikation und des Miteinanders wurden mMn hervorragend transportiert. Daher war die Aufgabe des Films auch viel mehr die Sprachgestaltung/erkennung glaubhaft darzustellen und nicht sie auf's kleinste zu untersuchen. Der Punkt den Villeneuve machen will ist klar und die Logik dahinter mehr als ausreichend (imo).

Ich hab die Kurzgeschichte nicht gelesen, aber Jurassic Park ist ja auch so ein Fall wo der Film drastisch vom Buch abweicht. Trotzdem sind beide klasse, eben auf unterschiedliche Art und Weise. Ist mir jedenfalls lieber wenn ein Filmemacher diesen Weg geht, anstatt zu versuchen das Buch möglichst genau wieder zu geben und dann zig Punkte wegkürzen muss (looking at you Harry Potter).
"I ... I don't believe it"

"That is why you fail."




Southern Comfort
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Grasdaggl
:lol:

War schönes Gezicke darüber, wer jetzt das Schäufelchen halten darf...
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Nilkheimer
Halbdaggl
Die zeigen nicht wirklich den AUDI-CUP in der ARD und verkürzen die Tagesthemen deswegen auf 9 Minuten plus x?

Man möcht' ausrasten. Das ist alles so falsch. Grundfalsch.
Aber das macht doch nichts.



de mappes
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Spamferkel
meinst du wegen dem weglassen des wetterberichts?
glaube nämlich vielerorts ist genau wegen dem wetter die glotze an

verkürzen die Tagesthemen deswegen auf 9 Minuten


ja da ist dir echt was entgangen :lol:
Don't criticize what you can't understand