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CoachingZone
Halbdaggl
Yep. Vielen Dank. Hab zwar auch mal kurz auf tm.de bei der Konkurrenz nachgesehen, was die so schreiben, aber bei weitem nicht so ausführlich, wie du das gemacht hast - und diese Stichproben decken sich mit deinen Tiefbohrungen. Hinzuzufügen wäre noch, dass er jeweils jüngere Zuarbeiter (Scouts) hatte wie Boldt in Leverkusen oder Neppe bei den Unaussprechlichen, denen hohe Kompetenz nachgesagt wird (und die ihn auch z.T. beerbt haben), die aber alle erst während seiner Amtszeit engagiert wurden. Könnte also sein, dass er nebenbei quasi auch noch eine Spürnase z.B. für Scout-Talente hat - und die könnten wir durchaus gebrauchen.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Goofy
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Grasdaggl
Manchmal hat es doch Vorteile, Artikel nicht nur zu verlinken, sondern zu kopieren.
Sonst wären diese beiden hier im Nirvana und hätten nicht den Weg ins Segglforum gefunden.

Süddeutsche, November 2008 und 11Freunde, Januar 2009.

Bayer 04 Leverkusen hat schwierige Sanierungsjahre erfolgreich überstanden - auch dank des stillen Sportmanagers Michael Reschke

Seinen 60. Geburtstag feierte Reiner Calmund am vergangenen Sonntag in einem brasilianischen Restaurant in Köln. FC-Präsident Wolfgang Overath war eingeladen, blieb aber wegen Schneetreibens zuhause. Dafür kam eine dermaßen stattliche Delegation aus Leverkusen, dass ein Gast erstaunt feststellte: "Eigentlich war das eine Bayer-Veranstaltung." Wie ehedem in den goldenen Zeiten um die Jahrhundertwende unterhielt Jens Nowotnys Onkel (und Berater) Georg Bischoff die Gäste mit Musik, und im Lokal vergnügten sich diverse von Calmund respektive dem Klub an die Luft gesetzte Trainer von Kremer, Daum bis Toppmöller und Vogts. Außerdem: Mitarbeiter der Geschäftsstelle und des Betreuerstabs, frühere Spieler, Pressechef Dost, der ehemalige Konzernbeauftragte von Einem und die Sportmanager Rudi Völler und Michael Reschke. Nur Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser fehlte.

Im März 2006, im Zuge der - später eingestellten - Ermittlungen wegen Veruntreuung gegen den früheren Manager, hatte Calmund Bayer die Freundschaft gekündigt. "Das war mein Verein. Aber das ist er nicht mehr", hatte er erklärt und in diesen Bann auch seinen alten Vertrauten Reschke einbezogen. Dabei hatte er ihn bei seinem Abschied von Bayer knapp zwei Jahre zuvor noch ausdrücklich als Erben eingesetzt. "Mach" mein Ding weiter", hatte er ihm zugerufen. Dem Befehl hat Reschke entsprochen, aber zum Bruch kam es trotzdem.

Der Klub stand unter dem Sparzwang der Bayer AG, die erfolgreiche, aber zum Ende ausufernd luxuriöse Ära Calmund musste rigoros aufgearbeitet werden, und der dicke Mann, der 27 Jahre den Auf- und Ausbau der Fußballabteilung betrieben hatte, fühlte sich ausgegrenzt. Dass es nun einen neuen Handschlag gibt, "das ist eine Befreiung für uns alle", sagt ein Geburtstagsgast. "Das ist gut für Calli und gut für den Klub." Und es schließt einen Kreis in der Entwicklung: Die schwierigen Sanierungsjahre sind überstanden, die Ära Calmund ist Geschichte und kann wieder unbelastet gesehen werden.

Von den 44 Spielern, die zum Ende von Calmunds Amtszeit in Bayers Personalabteilung geführt wurden, durch direkte Vertragsverhältnisse, Leih- oder Optionsgeschäfte, ist nur noch Bernd Schneider da. 12,3 Millionen Euro Transferüberschuss hat der Verein seitdem erzielt (wobei Calmunds Käufe Lúcio und Berbatov 28 Millionen Verkaufserlös zur Bilanz beitrugen). Dank junger Profis wie Adler, Castro, Rolfes, Vidal, Renato Augusto, Helmes oder Kießling beträgt der Handelswert des Teams laut interner Kalkulation 110 Millionen Euro - was die Anschaffungskosten mehr als dreimal übertrifft. Die Rechnung mag großzügig sein, doch dass die Leverkusener clever planen und auf dem Transfermarkt oft schneller und schlauer als die kaufkräftigere Konkurrenz sind, das ist unbestreitbar. Als der FC Bayern Interesse am Angreifer Helmes zeigte, da war er schon längst Bayer versprochen. Transfergebühr: null. Marktwert: wenigstens 15 Millionen.

Im neuen Zeitalter ist Völler die prominente Figur im Sportmanagement, und Reschke ist der stille Mann im ständigen Außendienst. Dem Publikum ist sein Gesicht kaum vertraut, aber er trägt viel Verantwortung für den Aufbau der Elf, die sich zutrauen darf, am Samstag den FC Bayern herauszufordern. Reschke, 51, kam 1979 als Jugendtrainer zu Bayer, Calmund hatte ihn angeheuert. Die beiden kannten sich schon, waren damals aber zerstritten. Calmund hatte aus Reschkes B-Juniorenteam bei Viktoria Frechen zwei Spieler für Bayers Nachwuchs abgeworben, monatelang wechselte man kein Wort miteinander. Eines Tages trat Reschke nach vollbrachtem Sonntagsdienst als Lokalsportreporter bei der Kölnischen Rundschau ins Freie und lief Calmund in die Arme. Der folgende Dialog soll sich so zugetragen haben: Calmund: "Da bist du ja endlich." Schweigen. Calmund: "Du wirst jetzt Jugendleiter in Leverkusen." Reschke: "Nee." Calmund: "Doch."

Demnächst feiert Reschke 30-jähriges Jubiläum bei Bayer ("gegen Calmunds Gewalt konnte ich mich nicht durchsetzen"), aber er ist nicht der einzige Verantwortliche, der Bayers Start ins Profizeitalter miterlebt hat. Chefscout Norbert Ziegler und Nachwuchsleiter Jürgen Gelsdorf gehörten 1977 zur Bayer-Aufstiegself. Die Reisestelle des Klubs hat mit den drei Männern und ihren Zuträgern viel Arbeit. Pro Wochenende beobachten die Bayer-Späher 15 und mehr Spiele, vom Juniorenkick in Erkenschwick bis zum Punktspiel der brasilianischen Liga in Curitiba, mindestens. Den Südamerika-Spezialisten Ziegler bezeichnet Reschke als "Kopf und Auge" der Jagd-Abteilung.

Beispielhaft für das jahrzehntelang erprobte Vorgehen ist die Anwerbung des Schweizer Mittelfeldspielers Tranquillo Barnetta, 23. Reschke hatte ihn 2002 bei der U17-EM in Dänemark gesichtet. Drei Wochen später besuchte er die U21-EM in der Schweiz und nebenbei Familie Barnetta in St. Gallen. Er saß im Wohnzimmer und schwärmte Vater und Sohn von den Aussichten in Leverkusen vor, und gerade als die beiden sich für das Engagement zu interessieren begannen, spielte Reschke noch einen psychologischen Trick aus. "Wir wollen dich haben", sagte er zu Tranquillo Barnetta, "aber nur, wenn du nicht zu uns kommst." Erstaunen. Nach einer Weile haben Vater und Sohn die plakative Empfehlung verstanden. Barnetta spielte trotz besserer Angebote aus Zürich und Basel noch zwei Jahre beim kleinen FC St. Gallen, ging dann als Leverkusener Leihspieler nach Hannover, bis er eine Saison darauf bereit war für Bayer 04. "Barnetta ist ein Fall von klassischer Laufbahnplanung", sagt Reschke stolz.

Bayer Leverkusen, vor ein paar Jahren hinter Bayern und Dortmund der freigiebigste Klub der Liga, steht in der Tabelle der Liga-Etats nur noch auf einem UI-Cup-Platz. An der laufenden Auktion für Marko Marin beteiligt sich der Klub nicht mehr. Aber Reschke verspricht: "Für 2010 haben wir schon zwei neue Sahneteilchen an der Angel."

Philipp Selldorf

- sueddeutsche.de -

http://www.bl04.de/include.php?path=arti…gs83583viZIQ7Sg





Wie Bayer Talente sucht
Beste Qualität vom Zuckerhut

Das Scouting-System von Bayer Leverkusen in Südamerika ist für die gesamte Bundesliga wohl vorbildlich. Sportmanager Michael Reschke hat daran einen großen Anteil. Bayers Kader ist jung und langfristig gebunden.

Wenn Michael Reschke aus seinem Arbeitszimmer in der BayArena schaut, sieht er auf Baukräne und Bagger, die das Stadion samt Spielfeld ziemlich verwüsten. Drinnen im Büro des Sport-Managers von Bayer Leverkusen herrscht penible Ordnung, in seinen Akten sowieso. Die Zukunft des Bundesligakaders ist längst in trockenen Tüchern. Und zwar langfristig.

Bereitwillig gewährt der 51-jährige ausgebildete Fußball-Lehrer einen kurzen Einblick in die Unterlagen. 19 überwiegend Stammspieler sind bis 2011 an den Profikader gebunden - und haben dann erst ein Durchschnittsalter von Mitte 20 - keine schlechten Aussichten.

Aber kein Grund für Reschke, sich entspannt zurück zu lehnen. Zusammen mit Chef-Scout Norbert Ziegler plant er gerne für übermorgen. Besonderes Augenmerk richten die beiden dabei nach Südamerika, das effektive Scouting-System in Brasilien ist wohl vorbildlich für die ganze Bundesliga.

Klangvolle Namen der Vergangenheit

Gerne lässt man die klangvollsten Namen der Vergangenheit noch einmal Revue passieren: Jorginho, Paulo Sergio, Ze Roberto, Emerson, Lucio oder Juan. Günstig eingekauft, fast immer mit Gewinn veräußert. Von einer Filiale für die Bayern zu sprechen, hört Reschke nicht gerne, schon eher von einer Zulieferer-Firma mit höchsten Qualitätsansprüchen: »Die Bayern sind unser internationaler Topverein, wenn sie immer wieder auf Spieler von uns zurückgreifen, spricht das ja auch für unsere Arbeit.«

»Kein Gesicht« in der Öffentlichkeit

Wobei die Arbeit eher geräuschlos vonstatten geht, Michael Reschke hat in der Öffentlichkeit »kein Gesicht«. Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser ist gerne präsent, natürlich erst recht Sport-Manager Rudi Völler. Der dreifache Familienvater Reschke hält sich bewusst im Hintergrund: »Das hat den Vorteil, dass ich mich fast in jedem Stadion völlig unbemerkt bewegen kann.«

Dabei ist Reschke längst Bayer-Urgestein. Dieses Jahr ist es 30 Jahre her, dass der ehemalige Jugendtrainer von Viktoria Frechen vom damaligen Kreisauswahltrainer Reiner Calmund unter das berühmte Kreuz geholt wurde, auf sanften Druck.

Nie vergisst Reschke, damals Sport-Mitarbeiter der Kölnischen Rundschau, jenen Sonntagabend, als Calmund nach zweijähriger Funkstille - die beiden hatten Streit nach dem Abwerben zweier Jugendspieler zu Bayer, ihn vor dem Redaktionshaus abfing und sich folgender lustiger Dialog entspann: Calmund: »Na endlich, hör zu, du wirst jetzt Jugendleiter bei Bayer.« - Reschke: »Nö.« - Calmund: »Doch.« Anschließend gingen die beiden zum Essen - und die Sache war geritzt. Genutzt hat es sicherlich dem Klub. Denn nach dem (un-)freiwilligen Abgang Calmunds wuchsen die Befugnisse Reschkes, dem schon der Weggang von Andreas Rettig als damaligem Nachwuchsleiter zum Vorteil geriet.

Renato Augusto der jüngste Coup

Sein Engagement in Südamerika, zusammen mit Ziegler, der dort für einige Monate im Jahr lebt, hat sich längst ausgezahlt. Der jüngste Coup war die Verpflichtung von Renato Augusto und die Ausleihe von Henrique. Wobei sich das ganze eher als »Notlösung« entwickelte. Eigentlich beobachteten sie, die an den 12 Besuchstagen zwischen neun Spielen in Buenos Aires und Sao Paulo pendelten, Thiago Silva. Doch weil dieser bei der Copa Libertadores mit Fluminense überraschend das Finale erreichte, war Bayer auf einen Schlag aus dem (Gehalts)-Rennen. Silva wechselt nun zum AC Mailand.

Aber auch die sechs Millionen Euro, die man nach acht- bis zehntägiger Verhandlungszeit mit drei Besitzern - in Brasilien mittlerweile üblich - schließlich in Renato Augusto investierte, scheinen nach den Eindrücken aus der Hinrunde gut investiert. »Renato wird auf jeden Fall für drei Jahre bei uns bleiben«, so Reschke. Solange steht »die Braut« im Schaufenster Europas. Wird dann verkauft, bleibt sicher ein ordentliches Sümmchen übrig. So war es bislang immer.


Autor: Ralf Wilhelm

Quelle: 11Freunde.de

Link: http://www.11freunde.de/bundesligen/1168…045ae3caac46bfd
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

ayala
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Granadaseggl
Reschke hat große Qualitäten. Niemand wird das ernsthaft bestreiten. Zwei Aber möchte ich jedoch einbringen :

Warum hat man ihm einmal Voeller und jetzt Brazzo vor die Nase gesetzt?
Und hat er genügend Ellbogen und Durchhaltevermögen, um im Mitschwaetzersumpf Cannstatts zu überleben?

Goofy
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Grasdaggl
Natürlich. Isch doch der Kumpel vom Wolle. :roll:

Eine (mögliche) Antwort findet man im Profil von Rudi Völler: http://www.bayer04.de/B04-DEU/de/_site_index.aspx

Leverkusen wird Völler immer Arbeit geben. Vermutlich kann er was, aber der Werksclub braucht ein Gesicht.

Rudi Völler

Direktion Sport

Neben Franz Beckenbauer und Uwe Seeler gehört Rudi Völler zu den bekanntesten und beliebtesten deutschen Fußballspielern.

Zu den Höhepunkten seiner einmaligen Karriere als Bundesliga- und Nationalspieler zählt sicherlich der Gewinn der Weltmeisterschaft 1990 in Italien und der Erfolg in der Champions League mit Olympique Marseille 1993.

Nach dem Karriereende arbeitete Rudi Völler zunächst als Sportdirektor von 1996 bis 2000 bei Bayer 04 Leverkusen, ehe er bis 2004 das Amt des Bundestrainers beim Deutschen Fußball-Bund (DFB)antrat. 2002 unterlag die deutsche Mannschaft bei der Weltmeisterschaft in Japan erst im Finale mit 0:2 gegen Brasilien.

Auch der freiwillige Rücktritt nach der EM 2004 in Portugal schadete seiner weltweiten Popularität in keinster Weise.
Seit Januar 2005 arbeitet Rudi Völler als Sportchef wieder bei Bayer 04 Leverkusen.


Die sind schon ganz schön stolz auf ihren Rudi.
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor

Manolo
Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben:
RedBlues hat geschrieben:So wie sich Reschkes Vita liest, war er immer der brillante Typ im Hintergrund der die Talente angeschleppt hat und evtl auch vom Club überzeugt hat, aber nicht derjenige der sie Entscheidungen in letzter Instanz getroffen hat und den ganzen Verein in sportlicher Sicht geführt hat.

Zustimmung. Allerdings glaube ich nicht, dass er eine Eingewöhnungszeit braucht. Er ist lange im Geschäft, er weiß genau, worauf es bei der Stelle ankommt. In Verantwortung Entscheidungen treffen... das kann man oder kann man nicht. Die Frage ist m.E. also eher, ob er dieses nächste Level kann. Es gibt genügend brillante Co-Trainer, die nie Cheftrainer werden und das ist auch genau richtig so; jeder nach seinen Fähigkeiten sozusagen.

Zwei starke Punkte sprechen aber dafür, dass es trotzdem gutgehen kann:

1. Er hat diesen Job freiwillig angenommen. Sprich: Er traut sich diesen Schritt zu und hat Bock drauf. Dann schafft er's auch, fehlende Erfahrung hin oder her.

2. Er muss gar nicht die in letzter Instanz Entscheidungen treffen. Das macht der andere starke Mann im Verein...

Punkt 1 gefällt mir, Punkt 2 wäre übel.


Unterschreib ich. 2 schließe ich aber aus
Hier könnte ihre Werbung stehen.

CoachingZone
Halbdaggl
Hab ja mein pflichtschuldiges "Herzlich Willkommen, Herr Reschke" ganz vergessen. Das will ich hiermit nachholen. Sie persönlich können ja nichts dafür, dass Sie Ihren überaus sympathischen und erfolgreichen Vorgänger abgelöst haben.

Ich wünsche Ihnen - wie jedem Mitarbeiter meiner Herzens-Fußballmannschaft - viel Glück und Erfolg beim VfB! Erweisen Sie sich als professioneller und von Vereinskungeleien unabhängiger Fachmann für die Kaderplanung und das Scouting sowie die erfolgreiche Neuausrichtung des NLZ.

Und ich hoffe sehr, dass wir das Entgegenkommen der Bajuwaren nicht dereinst mit irgendeinem Kronjuwel bezahlen müssen...
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- Charles Maurice de Talleyrand -


schwaebi
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Grasdaggl
Du meinst, die haben jetzt wieder einen bei uns gut? *kotz*

Tut mir leid, bei mir ist Stimmung wie damals bei tausche Jogi gegen Winni. Der Bauern-Sack kann nichts dafür, aber ich mag ihn einfach schon mal prophylaktisch nicht. Und komm mir hier keiner mit rational. Sch... drauf.
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.


Southern Comfort
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Grasdaggl
Völler und Brazzo sind für mich jetzt kognitiv auf einem Niveau... Und so wie Salihamidzic auf der Bayernbank lediglich die Getränke reichen darf, hat Völler sein begrenztes Aufgabengebiet.

Mal im Ernst: Glaubt ihr der Guardiola hat den Reschke mitnehmen wollen, damit er ihm bei ManC die Ablage macht?
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.


de mappes
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Spamferkel
Wie sollte man das denn einfach tun? Fandasein ist emotional, da kündigt man nicht einfach, weil man mit einer Entscheidung unzufrieden ist

Rudi hats ja schön geschrieben: der vfb war ihm nicht besonders wichtig...völlig ok und dann geht das auch auf Knopfdruck
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CoachingZone
Halbdaggl
Flankengott hat geschrieben:@CoachingZone
Du bist hart im Nehmen. Was müsste denn passieren, dass Du dem Laden Deine innere Mitgliedschaft kündigst?


War nach dem Abstieg schon mal kurz davor.

Als Schindelmeiser kam und bei seinem ersten Auftritt einen überaus sympathischen und kommunikativ äußerst überzeugenden Eindruck machte und seinen Worten auch Taten folgen ließ und schließlich noch Wolf engagierte, da war ich dann wieder Feuer und Flamme und voller Interesse und Begeisterung. Das hat sogar den Dietrich und die Ausgliederung überstanden, obwohl ich beides überhaupt nicht gebraucht hätte.

Wenn jetzt der Hannes durch einen berühmten Kotzbrocken ersetzt wird, dann...

Das braucht halt ein längeres Entlieben, und das ist nicht ganz so leicht zu bewerkstelligen nach all den zusammen verbrachten Jahren. Eine lange Beziehung wirft man ja auch nicht so mir nichts dir nichts selbst bei größeren Querschlägern weg.

Aber bei allem handelt es sich ja sowieso nicht mehr um meinen VEREIN. Von dieser recht sportromantischen Idee habe ich mich schon fast verabschiedet.

Insofern wird sich für mich sicherlich etwas Neues finden lassen, dem ich meine Hingabe verschreibe, da bin ich mir durchaus sicher.
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CoachingZone
Halbdaggl
War einfach eine riesengroße Sauerei, dass uns die drei Punkte nicht angerechnet worden sind. Hätten zum Klassenerhalt sicher gereicht. ;)
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Goofy
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Grasdaggl
Die Bild...

06.08.2017 - 22:01 Uhr

Der Neue saß schon auf der Tribüne!

Michael Reschke (59) sah sich Stuttgarts letzten Härtetest gegen Betis Sevilla (1:2) in Reutlingen an. Schon am Samstag hatte er sich mit VfB-Präsident Wolfgang Dietrich (69) getroffen. Montag reist er nochmal zurück nach München. In den kommenden Tagen wird er seinen Ausstieg bei den Bayern (Vertrag bis 2018) schriftlich fixieren.

Dann kann sich die Super-Spürnase endlich in die Arbeit als neuer VfB-Sportvorstand schmeißen!

Offiziell tritt Reschke seinen Job bei den Schwaben, bei denen er rund 1 Million Euro pro Jahr kassieren soll, erst Ende August an. BILD weiß aber: Schon jetzt wird er in alle Transferaktivitäten eingebunden, das Trio aus Thomas Hitzlsperger, Marc Kienle und Joachim Cast beim Tuning des Kaders unterstützen.

Für rund 15 Millionen dürfen Reschke und nochmal einkaufen, ganz oben auf der Liste stehen ein defensiver Mittelfeldspieler und ein rechter Verteidiger. Und das müssen sie auch! Der VfB ist noch nicht fit für die Bundesliga. In Zukunft sind auch wieder Leihgeschäfte mit Talenten des FC Bayern (wie einst bei Philipp Lahm) möglich.

Der Rekordmeister legt Reschke bei dessen Wechsel nach Stuttgart keine Steine in den Weg, trennt sich absolut friedlich von seinem Chefscout und technischen Direktor. Der hielt sich gestern noch bedeckt, sagte als Noch-Angestellter der Bayern zu BILD nur: „Ich darf offiziell nicht sprechen.“ Im Hintergrund fängt er aber natürlich schon an, die Fäden zu ziehen.

Und bis zum Ende der Transferperiode am 31. August werden seine Drähte sicher noch so richtig heiß laufen!
linksgrünversifft - was davon weit entfernt ist, ist Ironie, Sarkasmus und schlechter Humor


Paleto Gaffeur
Halbdaggl
UNFUCKINGFASSBAR!!! Red Blues wird erschüttert sein....der Sack mischt HEUTE schon mit...Auweia das wird einigen Leuten das Weltbild bös verhageln.
Über Art und Weise kann man diskutieren..sowas ist immer scheisse, wenn einer gefeuert wird, der alles vordergründig gut gemacht hat und wo man den Rest mangels Info gar nicht beurteilen kann UND wo man den vermeintlichen Gegner ohnehin hasst wie die Pest.

Aus meiner Sicht hat der VfB hier einen glaubhaften und erfolgversprechenden Versuch gemacht, sich besser aufzustellen...alles andere zählt erstmal nicht für mich.

Nee Verein Für Bikerärgern. :arr:


RedBlues
Halbdaggl
Bekommt das neue Team jetzt zusätzlich Geld weil man sieht, dass man mit dem geplanten Budget nicht durchkommt?

Was ist denn der Teil mit den nun möglichen Leihen von Bauernspielern? War das mit Schindelmeiser nicht möglich?

Und ja super wichtig, dass Reschke schon jetzt in die Transfers involviert ist. Trampel wird erschüttert sein zu lesen, dass ich das gut finde.

Paleto Gaffeur
Halbdaggl
RedBlues hat geschrieben:Bekommt das neue Team jetzt zusätzlich Geld weil man sieht, dass man mit dem geplanten Budget nicht durchkommt?

Was ist denn der Teil mit den nun möglichen Leihen von Bauernspielern? War das mit Schindelmeiser nicht möglich?

Und ja super wichtig, dass Reschke schon jetzt in die Transfers involviert ist. Trampel wird erschüttert sein zu lesen, dass ich das gut finde.


Eigentlich nicht (obwohl Du am we wirklich jedes abstruse Argument gegen Reschke gestrickt hast :arr: ;) ..weil es objektiv positiv ist UND sie noch 3 Wochen Zeit haben.

Der VfB bewegt sich unglaublich schnell zur Zeit und m.E. gnadenlos erfolgsorientiert und das gefällt mir auch wenn es mur um JS leid tut.

Aber ich habe die letzten 10 Jahre in den Knochen wo dumme Leute noch dümmere geholt haben, saudummes Zeug geredet und noch grösseren Blödsinn produziert haben. Dann lieber so wie heute!