Mit dem Wort Resterampe werden immer Spieler in Verbindung gebracht, die nicht als erste Wahl gelten – die müssen nicht vereinslos gewesen sein. Das ist ein beliebter Begriff, um Unmut über die Transferpolitik des eigenen Vereins auszudrücken, oder um gegnerische Fans zu foppen.
Wenn man unbedingt will, kann man Textkritik betreiben und Reschke eine schlechte Wortwahl vorwerfen – weil Vollidiot ein etwas amtsärztlicher Begriff ist. Zu scharf nicht, aber einfach ziemlich trocken, humorlos und holzhammerförmig. Na und.
Reschke findet Kritik an den geholten Spielern scheiße, und das ist verständlich: Natürlich ist Resterampe ein Begriff, der Spieler herabwürdigt. Ich glaube Reschkes Antwort war an genau drei Sport-Bild-Leser gerichtet: Andreas Beck, Dennis Aogo und Ulmi Badstuber. Dürfte ihren Zweck erfüllt haben.