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de mappes
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Spamferkel
stimmt schon...auch gestern waren sie das schlechtere Team...wie gegen uns (ok da aber mit 10 mann)
und dann haben sie zweimal den lucky Punch durch haller
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muffinho
Ich bitte um eine detaillierte Aufstellung, in welchen Spielen wir 2006/2007 das schlechtere Team waren, selbst wenn wir gewonnen haben, dazu noch eine genaue Analyse der Schiri-Leistung bzw. Fehlentscheidungen gegen uns, eine Gegenüberstellung der jeweilig Verletzten im Team und warum es bei uns immer scheißer (Copyright by Erik Meijer) ist.



Tamasi
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Allmachtsbachel
Ich denke, da ist einiges eine "Momentaufnahme". Ob das langfristig so bleibt? Ich bezweifle es. Aber interessant ist es allemal - der derzeitige Erfolg von Hotte & Hannover:

"Es geht für uns nur um den Klassenerhalt. Jeder Punkt zählt." Das meint Horst Heldt durchaus ernst. 96-Trainer André Breitenreiter sagt ja auch nach jedem Sieg nichts anderes. Zuletzt nach dem 4:2 gegen Titelanwärter Borussia Dortmund.

Vielleicht ist diese Bodenhaftung das Wichtigste nach dem Wiederaufstieg gewesen. Die Mannschaft habe nach dem "alternativlosen Aufstieg", wie es Präsident Martin Kind kanzlerinnenartig formulierte, gelernt, mit Druck umzugehen, glaubt Heldt. So ähnlich wie der FC Bayern, nur eine Klasse tiefer. Und nun ist eine Entwicklung in Hannover zu beobachten, die nicht viele erwartet hatten.

Mancher hatte 96 als ersten Anwärter für den erneuten Abstieg eingeschätzt. Doch mit den Entscheidungen im März, Martin Bader durch Heldt zu ersetzen, der den Trainer Daniel Stendel durch Breitenreiter ersetzte, hat Kind nach manchem personalpolitischen Fehlschlag offenbar alles richtig gemacht.

Wer nach den Gründen sucht, weshalb beim Aufsteiger derzeit ein Rädchen ins andere greift, landet automatisch bei Heldts altem Schalker Weggefährten Breitenreiter. Zum einen, weil der sich offenbar zu einem Taktikfuchs entwickelt hat. Sein Team kann mittlerweile während des Spiels den Gegner mit mehreren Systemen überraschen. Beim 1:0 zu Saisonbeginn gegen Schalke überrumpelte er den als Taktik-Experten geltenden Kollegen Domenico Tedesco mehrmals mit neuen Strategien. Heldt sagte damals lachend, er habe da gar nicht mehr folgen können.

Mindestens genauso wichtig ist aber offenbar Breitenreiters Gabe, mit Menschen umzugehen. "Er hat das Gespür für jeden Einzelnen", sagt Heldt. Ein Beispiel: Beim DFB-Pokalspiel in Wolfsburg berief er Felix Klaus nicht einmal in den Kader und erteilte ihm eine öffentliche Rüge: Klaus rufe seine großen Fähigkeiten nicht ab. Drei Tage später, beim Sieg gegen Dortmund, stand Klaus nicht nur in der Startelf, sondern machte sein bestes Spiel seit Langem inklusive eines Freistoßtores in den Winkel. Klaus gab später zu, er brauche manchmal einen "Arschtritt".

Der andere Aspekt des Aufschwungs ist die Transferpolitik. Sechs Spieler für etwa 20 Millionen Euro kamen im Sommer, Ausgabenrekord für 96, Durchschnitt in der Bundesliga. Heldt ist in letzter Instanz dafür verantwortlich, aber mit Breitenreiter, dem neuen Sportlichen Leiter Gerhard Zuber (auch ein früherer Schalker) sowie dem von Kind eingesetzten sportlichen Aufsichtsrat Martin Andermatt diskutieren drei weitere Leute mit. Beim letzten Transfer - der Außenstürmer Ihlas Bebou, 23, kam Ende August für 4,5 Millionen Euro von Fortuna Düsseldorf - gab es "gewisse temporäre Irritationen", wie Kind es ausdrückte. Andermatt, mit einem Beratervertrag der 96-Fußball-AG ausgestattet, war gegen den Kauf. Er wollte lieber einen günstigeren Flügelspieler und noch einen Innenverteidiger verpflichten. "Knapp vorbei am großen Knall", titelte damals der Kicker. Heldt sagt, es hätte einiges "geklärt" werden müssen. Er sei nun mal für das operative Geschäft zuständig. Gehe es schief, sei sein "Gesicht als erstes in der Zeitung".

Doch es geht gerade ziemlich wenig schief in Hannover. Die Zugänge waren allesamt Verstärkungen, bis auf Torwart Michael Esser wurden alle Stammspieler. Der frühere Hoffenheimer Pirmin Schwegler ist jetzt der ruhende Pol im zentralen Mittelfeld, die Außenverteidiger Julian Korb (Gladbach) und Matthias Ostrzolek (HSV) sind offensivstarke Außenverteidiger, vorne sorgt neben Bebou, der wohl aufregendsten Verstärkung, auch Sturmspitze Jonathas für positive Unruhe. Und das Beste an den Zugängen: Keiner hat das sehr gute Klima im Team kaputtgemacht.

Bebou, den zweimaligen Torschützen gegen Dortmund, beobachtete Heldt schon zu Schalker Zeiten. Auch Bayer Leverkusen war schon einig mit ihm. Dann erwischte Heldt offenbar den richtigen Moment zur Verhandlung. Den Offensivspieler bezeichnet er als Musterschüler. Er habe sich nicht "wie Graf Koks aufgeführt", lobt Heldt. Bebou sei nicht nur wegen seiner Fähigkeiten - Geschwindigkeit, Technik, Übersicht - im Team schnell anerkannt gewesen, sondern auch, weil er ruhig und konzentriert gearbeitet habe und auch von den Mitspielern etwas fordere.

Selbst der riskanteste Transfer Jonathas erwies sich nicht als Flop. Der brasilianische Torjäger von Rubin Kasan ist nun mit fast neun Millionen Euro der teuerste Einkauf der 96-Historie. Es hätte schon deshalb schiefgehen können, weil er in elf Jahren für elf verschiedene Klubs spielte und sich damit das Attribut Wandervogel erarbeitete. Doch die Scouting-Abteilung erkannte nicht nur, dass er eine gute Torquote hatte und fast nie verletzt war, sie kam auch hinter das Geheimnis der vielen Wechsel: Heraus kam, dass Jonathas noch immer darunter leidet, dass er als Kind ausgesetzt wurde. Er kann nur schwer Vertrauen aufbauen. Bei 96 will man versuchen, ihm dieses Vertrauen zu geben.

http://www.sueddeutsche.de/sport/bundes ... -1.3734925


de mappes
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Spamferkel
Manolo hat geschrieben:Die Hannoveraner haben mW auch keine verletzungssorgen. Ob der kader auch in der Breite was taugt, ist daher noch fraglich.


richtig...aber auch an dem Artikel ist einiges dran
ich finde die sind im sportlichen Bereich mit andermatt und zuber gut aufgestellt...und Kind macht natürlich auch kräftig die Schatulle auf
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Tamasi
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Allmachtsbachel
Ich bezweifle auch, dass Hannover sich so gut hält. Wird am Ende wohl einen Mittelfeldplatz ergeben, aber auch das wäre durchaus bemerkenswert.

An Kinds Schatulle liegt's sicher nur am Rande, genau darum geht's ja in dem Artikel. Das mit den wenigen Verletzten ist auch interessant, vor allem im Zusammenhang mit dem Auswahlkriterium für Jonathas. Trotzdem glaube ich nicht an Jonathas (und verletzt war er ja auch gerade).

Mal sehen, wie es mit Breitenreiter weitergeht. Auf Schalke galt er ja als zu leichtgewichtig. Und nun soll er ein Taktikfuchs sein? Hat er sich so gut weitergebildet?

de mappes
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Spamferkel
oder war die Bewertung auf schalke dürftig?
in Paderborn hatte er ja durchaus erfolg...ob das nun auf seine taktischen Finessen zurück zu führen ist glaube ich aber weniger

20 mio raushauen geht aber eben nur mit Kind...Durchschnitt in der Liga schon...aber als 2. Aufsteiger eben...

ob die wenigen Verletzungen am scouting liegen bezweifle ich ebenfalls...unsere Verletzungen z.b. sind in den fällen kaminski, donis, insua oder ailton nicht auf anfälligkeiten zurück zu führen...
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Tamasi
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Allmachtsbachel
Vielleicht ist auch das gute Mannschaftsklima der wichtigste Faktor. Davon hat auch Paderborn gelebt. Und ein verschworener Haufen setzt auch den ein oder anderen kleinen taktischen Kniff mit größerer Überzeugung um.

Bei Schalke und den vermeintlichen großen Stars hat Breitenreiters Art dann eben nicht so gut funktioniert wie bei den Underdogs und gescheiterten Helden in Paderborn und Hannover. "Zum Teambuilding malen wir jetzt alle unsere Schlitten lila an!"

Bei uns hingegen gab's ja immer mal Stimmen, dass das interne Klima nur so mittelgut wäre. Ehrlich gesagt: Keine Ahnung, ob da was dran war oder ist.


Manolo
Grasdaggl
Tamasi:
Auf den bebou-Transfer bin ich schon etwas neidisch. Und Sane find ich bekanntlich auch nicht ganz schlecht. Außergewöhnlich sind aber imo denn ich nur die Ergebnisse gegen Schalke und Dortmund, wobei man beide an einen guten Tag zuhause schlafen kann (sicher aber nicht schlafen muss)
Hier könnte ihre Werbung stehen.

de mappes
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Spamferkel
wobei man beide an einen guten Tag zuhause schlafen kann (sicher aber nicht schlafen muss)


:lol:

zu bebou: ja schon ein interessanter spieler, aber wir haben IMO dort auch gute besetzungen
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darkred
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Halbdaggl
So eine Scheiße.
Die frühe Dezimierung durch den Superschiri hat uns auf die Verliererstrasse gebracht. Der HSV war ein durchaus schlagbarer Gegner. Aber irgendwann läufst du das halt nicht mehr zu. FUCK.
Echt. Kotzt mich an. Brauch noch einige Astra mehr. Ab auf die Schanze.
Cheers from HH.


Nilkheimer
Halbdaggl
Ah, ich wollte gerade schreiben: Stell Dir vor, es ist Bunzliga"spitzenspiel" und koin interessiert's.

Aber den Fan interessiert's halt doch, da kannze ja auch nix sagen.
Aber das macht doch nichts.