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Unter Westfalen
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Grasdaggl
Hasenrupfer hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:Möchte nur so nebenbei bemerken, dass mein Quiz noch nicht gelöst worden ist. :arr:


Ich glaube, du darfst es auflösen. In welchem Kontext ist dir dies denn begegnet?


Ok, dann hier endlich die Lösung:

GIUSEPPE VERDI

in einem Brief an seine mütterliche Vertraute Clarina Maffei 1870, als die Deutschen anfingen, Paris zu beschießen.

Schade, dass @SC nicht weiter gebohrt hat.

Die Bezeichnung Wagners, "Leierkastenmusik" * für die Werke Verdis, ist diesem ja nicht unbekannt geblieben. Insofern steckt in dieser Passage auch eine eigene Verletzung. Doch so, wie Werfel in seinem Verdiroman geschrieben hat, hat Verdi nicht reagiert. Er fühlte sich Wagner nicht unterlegen, im Gegenteil. Er war sich seines Ranges durchaus bewusst. Und mit Otello (Libretto Arrigo Boito, ehemaliger Wagner-Adept wie Nietzsche, später überzeugter Verdianer) hat er das unübertroffene Meisterwerk geschrieben.

* Ob Wagner neidisch war, dass "Isoldes Liebestod" nirgendwo auf dem Leierkasten gedreht wurde?? Wir wissen es nicht. Aber zuzutrauen wäre es ihm, denn Neid und Missgunst waren bei ihm durchaus hervorstechende Charaktermerkmale.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

darkred
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Halbdaggl
AS
Hätte auch fast den Dichterfürst benannt ... ob dem "wohlverwandt" ... konnte mir bei J.W. jedoch nicht so viel Frivolität vorstellen. Geiles Versle jedenfalls. :mrgreen:

UW
Verdi. :shock:
Wär ich im Leben nicht drauf gekommen...

Nice
Top! --> Orwell.

Hätte da noch ein Buchzitat.

„Wir alle verlieren ständig Dinge, die uns wichtig sind“, sagte er, nachdem das Klingeln aufgehört hat. „Wichtige Gelegenheiten und Möglichkeiten, oder unwiederbringliche Gefühle. Das macht das Leben aus. Aber in unserem Kopf – oder vielleicht sogar der Kopf selbst – ist ein kleines Zimmer, in dem diese Dinge als Erinnerungen aufbewahrt bleiben. Ein Zimmer wie unsere Bibliothek. Und um über unseren genauen geistigen Zustand auf dem Laufenden zu sein, müssen wir die Karteikarten in diesem Zimmer ständig ergänzen. Wir müssen reinigen, lüften und das Blumenwasser wechseln. Anders ausgedrückt, man lebt auf Ewigkeit in seiner eigenen Bibliothek.“


Tipp 1:
Der Autor schreibt atmosphärisch dichte, bisweilen ins Surrealistische abgleitende Romane, deren Protagonisten gerne in vielschichtiger Tiefe gezeichnet werden.

Weitere folgen bei Bedarf. ;)

CoachingZone
Halbdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:@CZ

Hergottsack Kerle, hier machsch oin uffHochkultur ond bei meim haosch guugld! :evil:


Bisch a weng eifersüchtig?! :mrgreen:

Sorry, aber irgendwie war ich bei deinem zu müde, was sich an einem für mich unüblichen miserablen Textverständnis gezeigt hat, oder wie erklärst du dir, dass ich tatsächlich eine Kritik an der französischen Kunst herausgelesen habe.

Auf Verdi wäre ich aber ohne Spickeln nie und nimmer gekommen...

Zur Verdi-Wagner-Debatte habe ich eine deutliche Meinung, die ich aber eher im Klassikthread äußere, wenn ich mal viel Zeit habe...

A propos, haste schon den Glass angehört?
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Southern Comfort
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Grasdaggl
Verdi...

Sapperlott und Potzblitz!
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

thoreau
Granadaseggl
darkred hat geschrieben:
Hätte da noch ein Buchzitat.

„Wir alle verlieren ständig Dinge, die uns wichtig sind“, sagte er, nachdem das Klingeln aufgehört hat. „Wichtige Gelegenheiten und Möglichkeiten, oder unwiederbringliche Gefühle. Das macht das Leben aus. Aber in unserem Kopf – oder vielleicht sogar der Kopf selbst – ist ein kleines Zimmer, in dem diese Dinge als Erinnerungen aufbewahrt bleiben. Ein Zimmer wie unsere Bibliothek. Und um über unseren genauen geistigen Zustand auf dem Laufenden zu sein, müssen wir die Karteikarten in diesem Zimmer ständig ergänzen. Wir müssen reinigen, lüften und das Blumenwasser wechseln. Anders ausgedrückt, man lebt auf Ewigkeit in seiner eigenen Bibliothek.“


Murakami?

Southern Comfort
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Grasdaggl
Dann mach ich zur Lockerung, was triviales filmisches:

„Ich habe einen Drachen und ich werde ihn benutzen!“
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.


CoachingZone
Halbdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:Dann mach ich zur Lockerung, was triviales filmisches:

„Ich habe einen Drachen und ich werde ihn benutzen!“


Aus der Serie zur Buch-Heptalogie, bei der die beiden letzten Bücher vermutlich nie geschrieben werden? (Hab die nur auf englisch geguckt...)

Die hübsche Blonde, die gerne dem Feuer entsteigt?
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Southern Comfort
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Grasdaggl
Beide falsch!

Die Produzenten dieses Fulms sind mit ihrem Konzept bei Disney abgeblitzt. Und das haben Sie dann in ihrem Film... „verarbeitet“...
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

fkAS
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Halbdaggl
darkred hat geschrieben:thoreau
Weltklasse!
Weißt du auch welches Buch...?

Kommt mir irgendwie bekannt vor. Und auf Deutsch hab ich nur Wilde Schafsjagd im Regal stehen... allerdings vor Ewigkeiten gelesen

fkAS
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Halbdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:Beide falsch!

Die Produzenten dieses Fulms sind mit ihrem Konzept bei Disney abgeblitzt. Und das haben Sie dann in ihrem Film... „verarbeitet“...

Drachen zähmen leicht gemacht?

CoachingZone
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@SC

Mist!

Dann vielleicht aus: Drachenzähmen leicht gemacht?

Mist! @fkAS war schneller. :evil:
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Southern Comfort
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Grasdaggl
auch nicht... ist wohl unter Eurem Niveau? :lol:

nächster Tipp:

Zitatgebers Kumpel klingt wie Victor Burger
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

thoreau
Granadaseggl
darkred hat geschrieben:Harry Potter...?

thoreau
Weltklasse!
Weißt du auch welches Buch...?


Ich habe bisher nur 1Q84 gelesen zu meiner Schande (ich kann Bücher dieser Art und dieses Umfangs normalerweilse nur im Urlaub angehen), glaubte nur den Stil erkannt zu haben. Werde deshalb raten: Kafka am Strand.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
CoachingZone hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:@CZ

Hergottsack Kerle, hier machsch oin uffHochkultur ond bei meim haosch guugld! :evil:


Bisch a weng eifersüchtig?! :mrgreen:

Sorry, aber irgendwie war ich bei deinem zu müde, was sich an einem für mich unüblichen miserablen Textverständnis gezeigt hat, oder wie erklärst du dir, dass ich tatsächlich eine Kritik an der französischen Kunst herausgelesen habe.

Auf Verdi wäre ich aber ohne Spickeln nie und nimmer gekommen...

Zur Verdi-Wagner-Debatte habe ich eine deutliche Meinung, die ich aber eher im Klassikthread äußere, wenn ich mal viel Zeit habe...

A propos, haste schon den Glass angehört?


noch nicht, aber mache ich noch.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


Unter Westfalen
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Grasdaggl
So, jetzt kommt etwas für Krimileser:

Kapitel 1 Nachtschicht

Sie erreichte den Parkplatz vor der vereinbarten Zeit. Als sie aus dem Wagen stieg, hüllte sie die dichte Finsternis der extrem feuchten Julinacht ein, die ihr wohl wegen der drückenden Schwüle undurchdringlich und zäh vorkam.

Masako Katori spürte, wie ihr das Atmen schwer fiel, und sah zum sternlosen Nachthimmel auf. Ihre von der Klimaanlage im Auto trockene, abgekühlte Haut war auf der Stelle von klebrigem Schweiß benetzt.

In die Autoabgase, die vom Shin-Oume-Highway herüberdrangen, mischte sich schwach der ölige Geruch nach Frittiertem, der typisch war für die Lunchpaket-Fabrik, in der Masakos Schicht bald beginnen würde.

Ich will zurück, schoss es ihr durch den Kopf, als ihr der Gestank in die Nase stieg. Wie sie darauf kam und wohin sie zurück wollte, wusste sie nicht. Sicher nicht in das Haus, das sie eben erst verlassen hatte. Aber warum nicht nach Hause zurück? Und wohin denn sonst? Masako hatte das irritierende Gefühl, vom Weg abgekommen zu sein.


Was so harmlos beginnt, endet in einem Kampf auf Leben und Tod zwischen einer Frau und einem Mann. Nichts für schwache Nerven!

Von schriftstellerischer Meisterschaft internationalen Ranges (FAZ)

Der aufregendste Kriminalroman, den ich seit langem gelesen habe (aspekte)

@CZ

Du kaosch wiadr guugla, aber halt dei Gosch!

@alle übrigen
viel Spaß beim Raten
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

CoachingZone
Halbdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:So, jetzt kommt etwas für Krimileser:

(...)

@CZ

Du kaosch wiadr guugla, aber halt dei Gosch!

@alle übrigen
viel Spaß beim Raten


Sorry, aber ich hab doch noch nie was verraten!!! :evil: :evil: :evil:

Krimis habe ich nur in meiner Jugendzeit gelesen, fast ausschließlich von Agatha Christie, deswegen bin ich hier sowieso raus...
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Unter Westfalen
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Grasdaggl
CoachingZone hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:So, jetzt kommt etwas für Krimileser:

(...)

@CZ

Du kaosch wiadr guugla, aber halt dei Gosch!

@alle übrigen
viel Spaß beim Raten


Sorry, aber ich hab doch noch nie was verraten!!! :evil: :evil: :evil:

Krimis habe ich nur in meiner Jugendzeit gelesen, fast ausschließlich von Agatha Christie, deswegen bin ich hier sowieso raus...


:prost:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

darkred
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Halbdaggl
thoreau hat geschrieben:
darkred hat geschrieben:Harry Potter...?

thoreau
Weltklasse!
Weißt du auch welches Buch...?


Ich habe bisher nur 1Q84 gelesen zu meiner Schande (ich kann Bücher dieser Art und dieses Umfangs normalerweilse nur im Urlaub angehen), glaubte nur den Stil erkannt zu haben. Werde deshalb raten: Kafka am Strand.


BINGO.

Sollte es dir nochmals nach angenehm verstörender Urlaubsbelletristik sein, dann empfehle ich 'Mr. Aufziehvogel' von Murakami.


Hasenrupfer
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Grasdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:Beide falsch!

Die Produzenten dieses Fulms sind mit ihrem Konzept bei Disney abgeblitzt. Und das haben Sie dann in ihrem Film... „verarbeitet“...


Klingt nach Shrek...

Ansonsten vlt reign of fire (unterschätzter Endzeitfilm übrigens) oder diese Drachengschichte mit Dennis Quaid.

Wir müssen mal bissle was abarbeiten hier, sonst wird's Toro ganz anders wege der Regeln.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Wahrscheinlich pipileicht, vielleicht aber auch nicht:

“[…], Melon Farmer!”


Ist das ein Buch oder ein Film?
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


Southern Comfort
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Grasdaggl
Shreck... passt.


- Oooh, that's a bingo! Is that the way you say it, "That's a bingo"?
- You just say "bingo."
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.