Wenger hat seit letzter Saison einen Defensiv-Coach (Steve Bould, ehemaliger Spieler), vielleicht braucht er auch eine gute Fee, die die Spieler immer rechtzeitig vor Anpfiff wachküsst.
Es war alles im Überfluss vorhanden, was gegen Olympiakos komplett fehlte: Sanchez hat sich anscheinend ausgeschlafen, Walcott kam mit 20m Anlauf auf dem Rücken angeschlittert um dem Gegner blitzsauber den Ball abzunehmen, und Özil hat gespielt wie ein junger Gott, Bälle verteilt wie Bonbons im Schulhof.
Özil passt eh in dieses Team wie die Faust aufs Auge: meldet sich oft ab, um dann im nächsten Spiel eine Performance abzuliefern, bei der man sich fragt, warum die überhaupt noch eine Shortlist zum Weltfußballer des Jahres zusammenstellen.
Zu Özil heißt es immer, dass manche eben kapieren was für ein Fußballgott er ist, und andere eben nicht. Ist aber nur die halbe Wahrheit, der hat schon einige Spiele drin, in denen er viel Murks abliefert. Das ist ja gerade das Frustrierende. Der erste Satz in diesem Artikel trifft den Nagel auf den Kopf: “Ah yes, Mr Özil. Welcome, we’ve been expecting you.”
http://www.theguardian.com/football/blo ... ed-swaggerDas Spiel zeigt natürlich auch, wofür ein frühes Tor gut ist, oder zwei. United hatte auch Chancen, aber Cech stand im Tor, nicht Ospina, der arme Wurm. Und und. Überzeugende Siege in wichtigen Spielen bzw. gegen die stärksten Teams gab’s aber in der Vergangenheit wirklich nicht oft, das ist schon neu. Umso verwunderlicher die Debakel gegen Zagreb und Olympiakos.