nice hat geschrieben:Es kommt halt auf die Höhe an. Einen Vorteil für den Verein gibt es dann, wenn eine Summe ausgehandelt wird, die höher ist als das, was die Interessenten blechen wollen. Aber prinzipiell ist es ein Zugeständnis an den Spieler.
So sehe ich das auch. Wenn man eine AK vereinbart, die im Wesentlichen die Schmerzgrenze des Vereins ist, dann erreicht man zumindest mal das lästige:
- "Wir müssen ihn nicht kaufen, nicht um jeden Preis. Manche Ablösesummen muss man einfach prüfen"
- "Wir haben keinen Verkaufsdruck. Wer ihn haben will, muss schon auf einem edelsteinbesetzten Phönix einfliegen."
Dann ließt ein jeder den Vertrag und man weiß woran man ist. Man hängt eigentlich nur noch ein Preisschild an Rüdiger. Und offen gestanden ist das doch genau das, was der VfB will...
Ob sich das in einem Jahr noch lohnt? Wer weiß es schon? Aber wenn man diesen Gedanken anstrengt, dann hat das doch auch Relevanz für die Entscheidung heute ohne AK. Ist das, was Wolfsburg heute zahlen will, das beste Angebot das kommen wird? Oder spielt Rüdiger unter Zorniger einfach nen Riesenstiefel und man verkauft ihn nachher besser für ein Butterbrot, damit er vom Hof ist. Dann wären heute die 9-10 Mios doch ganz ok gewesen.
Oder er spielt ne Riesen-EM, meldet Hummels in allen Punkten ab und hat die freie Auswahl zwischen ManCity, Real Madrid, Juventus und oho! den Bayern... Dann verkauft man ihn heute besser nicht.
Ergo: Mit oder ohne Preisschild, die Ungewissheit bleibt.
(Klar können auch solche Klauseln umgangen werden... aber auch das kostet.)
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.