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Unter Westfalen
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Grasdaggl
knaust hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:Psychologen unterliegen wie Ärzte per se der Schweigepflicht.
Dennoch würde ich nicht unbedingt mich einem Angestellten meines Arbeitgebers anvertrauen wollen.


Das stimmt so definitiv nicht, da Psychologe nicht das gleiche wie Psychotherapeut ist.


Doch, das stimmt definitiv so.

http://www.bdp-bw.de/backstage2/baw/doc ... flicht.pdf

;)
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai



Unter Westfalen
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Grasdaggl
Man muss als Sportpsychologe auch kein Psychotherapeut sein.
Kann jeder machen, solange er das "Diplom" von seiner Berufsbezeichnung fernhält. ;)
Bestes Beispiel ist dieses Forum.
Sind wir nicht alle irgendwie Fußballpsychologen? :vfb:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Manolo hat geschrieben:Scheinbar hatte/hat aber aogo nicht das vertrauen in die Trainer, dies richtig zu handhaben. Sehr schade.


Stell’ dir mal vor du hast so eine Koryphäe wie Bruno Labbadia oder Felix Magath als Trainer. Es wird langsam besser, aber Fußball ist nach wie vor ein Sport der groben Klötze.

GrinsiKlinsi
Granadaseggl
Manolo hat geschrieben:Ist schon nicht ganz einfach. Wie bei einer verletzung wäre es ansich schon auch wichtig, dass der trainer um die Probleme/Sorgen/Nöten des spielers weiß. Muss ja nicht dazu führen, dass man dann nicht/weniger spielt. Kann aber natürlich dazu führen. Wobei dann die Frage ist, ob auch dies nicht manchmal besser wäre. Scheinbar hatte/hat aber aogo nicht das vertrauen in die Trainer, dies richtig zu handhaben. Sehr schade.


Absolute Zustimmung. Was bringt es einem Spieler eine Verletzung zu verheimlichen? Er kann so sicher keine 100%ige Leistung abrufen und läuft Gefahr sich im Spiel noch schwerer zu verletzen.

Genau so verhält es sich mit psychischen Problemen. Wenn ich zB Probleme mit dem Druck im Abstiegskampf habe, sollte ich es dem Trainer und dem Psychologen sagen. So ein Problem kannst du nur zusammen lösen.
Wenn die Lösung lautet, dass der Spieler dann im wichtigen Spiel nicht aufläuft, ist es doch evtl. besser für das Team als wenn der Spieler nichts sagt und dann im Spiel entscheidende Fehler macht. Da ist doch keinem geholfen. Dem Verein nicht und dem Spieler auch nicht.

Sehr naiv. Schön wär’s, aber Magath zum Beispiel hat neulich in der ARD nur dreckig gelacht, als er auf Mertesackers Interview angesprochen wurde. Der würde so einen Spieler fallen lassen wie eine heiße Kartoffel.

Iron
Grasdaggl
Die armen Fußballer :lol: in andren Sportarten geht es wesentlich härter zu. Ist ja gut wenn die sich Psychologen nehmen, Kann aber auch Magath verstehen. Ich glaube aber nicht dass er Mertesacker wie ne heiße Kartoffel fallen lassen hätte, schließlich brachte er seine Leistung und nur das zählte bei Magath.

Iron
Grasdaggl
GrinsiKlinsi hat geschrieben:Wenn ich zB Probleme mit dem Druck im Abstiegskampf habe

Meistens steckt man als Mannschaft nicht im Abstiegskampf weil irgendjemand Angst vor dem Druck verspürt, sondern weil die Mannschaft schlecht ist. Den Druck vor Spielen hast du eigentlich immer. Wenn ein Spieler Probleme hat, dann eigentlich immer und nicht nur im Abstiegskampf...

fkAS
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Halbdaggl
Iron hat geschrieben:
GrinsiKlinsi hat geschrieben:Wenn ich zB Probleme mit dem Druck im Abstiegskampf habe

Meistens steckt man als Mannschaft nicht im Abstiegskampf weil irgendjemand Angst vor dem Druck verspürt, sondern weil die Mannschaft schlecht ist. Den Druck vor Spielen hast du eigentlich immer. Wenn ein Spieler Probleme hat, dann eigentlich immer und nicht nur im Abstiegskampf...

Was heißt die Mannschaft ist schlecht? Das kann ja durchaus auch an mentalen Problemen liegen und nicht an den grundsätzlichen fußballerischen Fähigkeiten.
Und der Druck im Abstiegskampf kann beastender empfunden werden als der Kampf um die Spitzenplätze - sagen doch viele Spieler, die beides schon erlebt haben. Kann ich auch nachvollziehen.

Manolo
Grasdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Sehr naiv. Schön wär’s, aber Magath zum Beispiel hat neulich in der ARD nur dreckig gelacht, als er auf Mertesackers Interview angesprochen wurde. Der würde so einen Spieler fallen lassen wie eine heiße Kartoffel.


Magath mag da lachen. Von der jungen Trainergeberation lacht da denke ich keiner und bei den älteren die meisten wohl auch nicht.
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fkAS
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Halbdaggl
Es gibt Vereine, bei denen erwartet man nicht viel. Da ist der Abstiegskampf vielleicht weniger belastend, aber wenn Vereine, die sich eigentlich mehr versprochen haben unten reinrutschen ist der Druck deutlich höher. Da wackelt ja auch die Existenz des Vereins. Das können nicht alle Spieler ausblenden - da kann man wohl noch eher die Pfiffe im Stadion ignorieren.

Iron
Grasdaggl
fkAS hat geschrieben:Es gibt Vereine, bei denen erwartet man nicht viel. Da ist der Abstiegskampf vielleicht weniger belastend, aber wenn Vereine, die sich eigentlich mehr versprochen haben unten reinrutschen ist der Druck deutlich höher. Da wackelt ja auch die Existenz des Vereins. Das können nicht alle Spieler ausblenden - da kann man wohl noch eher die Pfiffe im Stadion ignorieren.


Ich glaube du kennst den Druck unmittelbar vor dem Wettkampf, vor dem Anpfiff nicht. Da geht die Düse und nicht mitten in der Woche...

aber der Druck im Fußball ist trotzdem am größten.
Das ist ja auch vom Sportler abhängig. Selbst wenn nur 10 Zuschauer vor Ort sind und man in der Sekunde wochenlanges Training performen muss, kann der Druck in Konkurrenzsituation riesig (Brechreiz, Durchfall) werden.
Zuletzt geändert von Iron am 7. April 2018 12:54, insgesamt 1-mal geändert.

Iron
Grasdaggl
Manolo hat geschrieben:
Nice Weather hat geschrieben:Sehr naiv. Schön wär’s, aber Magath zum Beispiel hat neulich in der ARD nur dreckig gelacht, als er auf Mertesackers Interview angesprochen wurde. Der würde so einen Spieler fallen lassen wie eine heiße Kartoffel.


Magath mag da lachen. Von der jungen Trainergeberation lacht da denke ich keiner und bei den älteren die meisten wohl auch nicht.


Ich denke man unterschätzt diese Trainer. Die kennen das alle genauso. Haben aber in der Öffentlichkeit ein völlig anderes Bild.

Die Spieler wissen das teilweise auch voneinander, oder erkennen zumindest gewisse Muster: hier wird Gunesch gefragt, ob er denkt dass es vielen so geht, und die Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen.



Trotzdem ist das was anderes als eine Zerrung. Das hat was mit der Tabuisierung dieser Probleme zu tun, mit dem Konkurrenzkampf um einen Platz im Team, und und. Man unterstellt als Spieler dann vielleicht auch dem besten Trainer der Welt, dass er diese Dinge in letzter Konsequenz halt doch in Erwägung zieht. Der Trainer ist auch nur ein Mensch, und steht ebenfalls unter riesigem Druck. Und man kann von einem ehrgeizigen Sportler auch nicht erwarten, dass er sagt “gut, ist vielleicht für unseren geliebten Verein auch besser, wenn mich der Trainer auswärts gegen Bayern nicht aufstellt.”

Es geht für den Spieler darum, den Druck ganz individuell in den Griff zu kriegen und sich selbst ein gutes Gefühl zu geben, und wenn jemand es vorzieht, sich dafür ganz bewusst extern Hilfe zu holen, aus den von Aogo angesprochenen Gründen, dann gehe ich davon aus, dass der Netto-Effekt positiv ist. Wir reden ja hier auch nicht von extremen psychischen Störungen, die ein Spieler dem Arbeitgeber verheimlicht, sondern von der Bewältigung von Drucksituationen.

de mappes
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Manolo hat geschrieben:
Nice Weather hat geschrieben:Sehr naiv. Schön wär’s, aber Magath zum Beispiel hat neulich in der ARD nur dreckig gelacht, als er auf Mertesackers Interview angesprochen wurde. Der würde so einen Spieler fallen lassen wie eine heiße Kartoffel.


Magath mag da lachen. Von der jungen Trainergeberation lacht da denke ich keiner und bei den älteren die meisten wohl auch nicht.


So ist es...von den derzeitigen Trainern der bunfesliga fällt mir keiner ein, der diese Informationen derart urzeitlich verarbeitet
Don't criticize what you can't understand

de mappes
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fkAS hat geschrieben:Es gibt Vereine, bei denen erwartet man nicht viel. Da ist der Abstiegskampf vielleicht weniger belastend, aber wenn Vereine, die sich eigentlich mehr versprochen haben unten reinrutschen ist der Druck deutlich höher. Da wackelt ja auch die Existenz des Vereins. Das können nicht alle Spieler ausblenden - da kann man wohl noch eher die Pfiffe im Stadion ignorieren.


Genau...wie Freiburg z.b.
Don't criticize what you can't understand

Auswurf
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Grasdaggl
mich würde mal interessieren,
was margot denkt, wenn selbstzweifel hochkommen
- falls er die jemals hatte.

in meinen augen ist er stehengeblieben auf höchst unangenehme art.
Für manche mag er gerade deshalb wie eine Eiche in stürmischen zeiten wirken.
das ist doch keine Musik

Iron
Grasdaggl
Nice Weather hat geschrieben:Das hat was mit der Tabuisierung dieser Probleme zu tun, mit dem Konkurrenzkampf um einen Platz im Team, und und.


Wenn ich einen kurzen Schwanz habe, dann rede ich doch auch nicht darüber... vor allem nicht in der Öffentlichkeit...

Nice Weather hat geschrieben:Und man kann von einem ehrgeizigen Sportler auch nicht erwarten, dass er sagt “gut, ist vielleicht für unseren geliebten Verein auch besser, wenn mich der Trainer auswärts gegen Bayern nicht aufstellt.”


Ein Spieler, Sportler der da Probleme hat, der hat das bei jedem Spiel.Die Frage ist doch nur, wie gut kann er mit diesem Problem dennoch seine Leistung bringen. Aber es ist am Ende eben auch eine Frage der Qualität ob der Sportler im Wettkampf seine Leistung bringt oder nicht und wenn nicht, dann kann er diesen Sport eben nicht auf Profiniveau ausüben.

mich würde mal interessieren,
was margot denkt, wenn selbstzweifel hochkommen
- falls er die jemals hatte.

in meinen augen ist er stehengeblieben auf höchst unangenehme art.
Für manche mag er gerade deshalb wie eine Eiche in stürmischen zeiten wirken.


Am Ende macht er nichts anderes. Ein Sportler der damit so große Probleme hat, dass er seine Leistung nicht voll bringen kann, wird eben aussortiert... schon viel früher, bevor Magath die Spieler überhaupt in die Finger bekommt...

Iron hat geschrieben:Ein Sportler der damit so große Probleme hat, dass er seine Leistung nicht voll bringen kann, wird eben aussortiert... schon viel früher


Ist richtig. Wir reden ja von Profis, das heißt sowohl Aogo als auch Merte und Gunesch konnten letztendlich mit dem Druck umgehen. Es geht eher um das Wohlbefinden des Spielers – Gunesch und Mertesacker beschreiben die selbe Situation: sobald der Schiri anpfeift ist alles weg und es geht nur um Fußball – die Minuten vor dem Anpfiff sind die Hölle gewesen. Das kann natürlich auch ein Faktor für den Erfolg des Teams sein, aber ich weiß nicht ob es hilft, wenn man das in die Mannschaft hinein– und an die sportliche Leitung heranträgt.

Gunesch sagt er habe als 28jähriger den 19jährigen Mitspielern vor dem Anpfiff eben gerade nicht gesagt, dass er Schiss und Panik hat – aus offensichtlichen Gründen.

Aber es ist was ganz anderes, wenn er und Mertesacker und Aogo davon in der Öffentlichkeit reden – und auf die Art und Weise, wie sie es tun. Das sind ja positive Geschichten, wohingegen zum Beispiel Enkes Story ein totaler Schock war.

Manolo
Grasdaggl
tommes hat geschrieben:Bin da bei Iron.
Es mag zwar in anderen Sportarten härter zugehen, aber der Druck im Fußball ist trotzdem am größten. Das liegt am großen Interesse.
Allerdings spielt es keine Rolle, ob du als Spieler im Abstiegskampf steckst, um die Meisterschaft spielst oder im gesicherten Mittelfeld spielst. Der Druck ist vor 60.000, die nach fast jedem Fehlpass raunen oder pfeifen, immer da.


ich bin da bei den spielern, die sich bisher geäußert haben. da kenne ich (wie as) auch diverse aussagen von spielern, dass abstiegskamf schlimmer ist oder eben vor finalspielen. dass es kein spiel ganz ohne druck gibt, ist natürlich trotzdem nicht falsch. bei uns ist er aber gerade mit sicherheit geriner und damit weniger belatsend als bei den letzten fünf.

dann gibt es noch sondersituationen wie spiele gegen den ex-arbeitgeber. damit kommen einige sehr gut klar und ziehen sich extremotivation daraus, während andere eher neben sich stehen.

nice hat geschrieben:Und man kann von einem ehrgeizigen Sportler auch nicht erwarten, dass er sagt “gut, ist vielleicht für unseren geliebten Verein auch besser, wenn mich der Trainer auswärts gegen Bayern nicht aufstellt.”


erwarten sicher nicht. besser wäre es manchmal vielleicht aber. denn wenn der spieler dann spielt und dies sehr schlecht, ist er erst recht raus aus dem team und hat obendrein ein pleite mitzuverantworten. aber klar man rsikiert, wenn man nicht spielt, immer seinen platz. daher auch die einwilligung zum fitspritzen.
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Iron
Grasdaggl
Manolo hat geschrieben:
tommes hat geschrieben:Bin da bei Iron.
Es mag zwar in anderen Sportarten härter zugehen, aber der Druck im Fußball ist trotzdem am größten. Das liegt am großen Interesse.
Allerdings spielt es keine Rolle, ob du als Spieler im Abstiegskampf steckst, um die Meisterschaft spielst oder im gesicherten Mittelfeld spielst. Der Druck ist vor 60.000, die nach fast jedem Fehlpass raunen oder pfeifen, immer da.


ich bin da bei den spielern, die sich bisher geäußert haben. da kenne ich (wie as) auch diverse aussagen von spielern, dass abstiegskamf schlimmer ist oder eben vor finalspielen. dass es kein spiel ganz ohne druck gibt, ist natürlich trotzdem nicht falsch. bei uns ist er aber gerade mit sicherheit geriner und damit weniger belatsend als bei den letzten fünf.

dann gibt es noch sondersituationen wie spiele gegen den ex-arbeitgeber. damit kommen einige sehr gut klar und ziehen sich extremotivation daraus, während andere eher neben sich stehen.


Der z.b. Brechreiz entsteht ja nicht weil irgendjemand sagt dieses Spiel wäre jetzt besonders wichtig oder sein Exarbeitgeber...

Manolo
Grasdaggl
Iron hat geschrieben:
Manolo hat geschrieben:
tommes hat geschrieben:Bin da bei Iron.
Es mag zwar in anderen Sportarten härter zugehen, aber der Druck im Fußball ist trotzdem am größten. Das liegt am großen Interesse.
Allerdings spielt es keine Rolle, ob du als Spieler im Abstiegskampf steckst, um die Meisterschaft spielst oder im gesicherten Mittelfeld spielst. Der Druck ist vor 60.000, die nach fast jedem Fehlpass raunen oder pfeifen, immer da.


ich bin da bei den spielern, die sich bisher geäußert haben. da kenne ich (wie as) auch diverse aussagen von spielern, dass abstiegskamf schlimmer ist oder eben vor finalspielen. dass es kein spiel ganz ohne druck gibt, ist natürlich trotzdem nicht falsch. bei uns ist er aber gerade mit sicherheit geriner und damit weniger belatsend als bei den letzten fünf.

dann gibt es noch sondersituationen wie spiele gegen den ex-arbeitgeber. damit kommen einige sehr gut klar und ziehen sich extremotivation daraus, während andere eher neben sich stehen.


Der z.b. Brechreiz entsteht ja nicht weil irgendjemand sagt dieses Spiel wäre jetzt besonders wichtig oder sein Exarbeitgeber...


noe, nicht irgendjemand, sondern man selbst. verstehe nicht, wie man ernsthaft darüber diskutieren kann, ob es je nach spiel/tabellensituation/runde unterschiedliche druckgrade gibt.
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Iron
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Nice Weather hat geschrieben:Aber es ist was ganz anderes, wenn er und Mertesacker und Aogo davon in der Öffentlichkeit reden – und auf die Art und Weise, wie sie es tun. Das sind ja positive Geschichten, wohingegen zum Beispiel Enkes Story ein totaler Schock war.


Gut Enke war Krank, da wäre der erste Schritt natürlich die Krankheit zu akzeptieren und sich auch entsprechend behandeln zu lassen. Was Aogo und Mertesacker haben, ist wohl bei sehr vielen Sportlern weniger oder stärker ausgeprägt.... aber interessant ist das schon, weil es Mertesacker ... menschlicher macht

Iron
Grasdaggl
Manolo hat geschrieben:noe, nicht irgendjemand, sondern man selbst. verstehe nicht, wie man ernsthaft darüber diskutieren kann, ob es je nach spiel/tabellensituation/runde unterschiedliche druckgrade gibt.


Als Fan schon, aber als Sportler kann man das sicher nicht so beurteilen. Sicher ist es als Sportler angenehmer einen Erfolg zu feiern, statt nur die Pflicht zu erfüllen, um nicht abzusteigen... aber was sagt das über den einzelnen Sportler auf, der sich jedes mal die Hose vollkackt vor dem Spiel? Ab wann hat man denn ein Abstiegskampfspiel... sicher gibt es immer mal 1, 2 Spiele die man "ubedingt" gewinnen muss um Ziele zu erreichen, aber letztendlich sind es die Medien da ab dem 14. Spieltag vom Endspiel reden, damit die Fans sich Langweiler reinziehen.

Aogo sagt ja selbst vom internen Konkurrenzkampf, jedes beschissene Spiel kann den Stammplatz kosten...