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de mappes
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Spamferkel
thoreau hat geschrieben:Du ziehst ernsthaft Freundschaftsspiele direkt vor dem Turnier als Argumentation heran?
Die "Seilschaft" Bierhof und Löw war bis zu diesem Turnier insbesondere eins. Nämlich extrem erfolgreich.
Hungrige junge Spieler nominieren statt Kroos, Özil, Khedira, Müller? Wen denn?
Natürlich war die Leistung größtenteils schwach aber was du hier als "Alternativen" vorschlägst ist nun wirklich eher das "hinterher weiß es jeder besser"-Konzept.



nicht nur das, zwei potentielle alternativen, die in das schwaebi.schema passten, nämlich goretzka und draxler, schließt sie selbst aus da zu schwach...
wäre man ohne die Altmeister ausgeschieden, hätte ein Großteil der aktuellen Kritiker gesagt: war klar, wenn man die erfahrenen daheim lässt
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Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Die Frage ist, hat sich Löw selbst hinterfragt, seine Fehler kritisch analysiert, seine Taktikvorgaben, seine Kader-Zusammenstellung, seine Aufstellungen, usw. Wenn er die objektiv richtigen Schlüsse zieht, und Dinge entsprechend ändert, könnte - nicht muss - es klappen. Wenn er allerdings ähnlich trotzig, bockig und uneinsichtig reagiert wie 2012 und bei sich keine Fehler sieht und das alles nur als "Betriebsunfall" einstuft und ein trotziges "weiter so" postuliert, dann wird das wohl nichts. Wobei er da ja dann doch einiges geändert hat, und das mit Erfolg. Man wird sehen. Und er muss sich klar sein, dass das frühe WM-Aus an ihm hängen bleiben wird. Und er sollte vom hohen "Weltmeister"-Ross herunterklettern.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).


de mappes
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Spamferkel
Manolo hat geschrieben:Tiffi:
Der Managerposten bei der Nationalmannschaft ist weit weniger anspruchsvoll als bei einem großen klub, da man keine Transfers abwickrln muss. Der Hinweis auf Bode führt daher ins Leere.

Man sollte als Dfb-manager "nur" selbst ein Weltklassekicker gewesen sein oder als Nationalspieler turniererfahrung gegabt haben, um verstehen/sehen zu können, was in so einem Team vorgeht/was es braucht. Reflektieren sollte man auch können.

Daher war Bierhoff auch eine gute Wahl. Nach 14 (?) Jahren braucht es imo aber neue Impulse und Bierhoff hat die Vermarktungsschiene auch überzogen. Kahn wäre als kritischer, ehrgeiziger Zeitgenosse, der als Spieler wirklich alle Höhen und Tiefen erlebt hat, ein gutes Gegengewicht zum Nationaltrainer.

Wie Bierhoff hat er übrigens auch Wirtschaftwissenschaften studiert. Eine Vermarktungsagentur hat er mW auch. Fremd ist ihm das also auch nicht. Mir fehlt aber die Fantasie dafür, dass Kahn wie Bierhoff überziehen würde.

Dass er keinen Trainerschein hat, finde ich sogar gut. Seine Erfahrung reicht locker, um zu sehen, wenn etwas nicht läuft und in Ansätzen Vorschläge zu machen. Würde ein Trainer den Posten haben, sehe ich die Gefahr als zu hoch an, dass er sich für den besseren Nationaltrainer hält. Bsp. Rangnick käme für mich daher absolut nicht in Frage.


sehr gut dargelegt
ausserdem kam Bierhoff ja auch wie die Jungfrau zum kinde an den job
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Tamasi
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Allmachtsbachel
Kahn hat zwar keinen Trainerschein, aber er hat eine gewissen fußballerische Kompetenz und daher auch eine Meinung. Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass er nur brav zuarbeitet. Ich sehe ihn auch überhaupt nicht als Teamplayer.

Löws Stil dürfte dem Eier-Kahn außerdem zu soft sein und zwischen den beiden würde es wohl keine zwei Tage gut gehen.

Ja, es braucht Veränderungen. Kahn halte ich aber für völlig ungeeignet.

Ich kahn das nicht beurteilen. Aber ich finde, dass er seinen Traumjob eh gefunden hat: der Welke gibt ihm ein Stichwort, dann kichert er und sagt was untypisch bescheidenes, und die Nation schließt ihn immer weiter ins Herz.

de mappes
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Spamferkel
Unter Westfalen hat geschrieben:
Frank N Furter hat geschrieben:
darkred hat geschrieben:Vielleicht ist er ja des Wandels fähig?


Möglich ist alles, Darkred, aber würdest Du es in dem Fall drauf ankommen lassen?

Löw hatte ja Gegenwind, z.B. Hummels nach dem ersten Spiel, der stinksauer über die wirklich so offensichtlich unsinnige Taktik gegen Mexiko war. Hat Löw irgendetwas taktisch geändert? Ich hörte ihn immer nur weiter schwadronieren von der "Dominanz" und dem Diktum des Ballbesitzes und der Idee dem Gegner "sein Spiel" aufzuzwingen" usw....

Es existiert ja auch hier keine Wahrheit, aber ich traue Jogi Löw nicht zu, dass er ab jetzt neue Spieler zu einer neuen Mannschaft mit einem dazu passenden neuen Spielkonzept zusammenschweißt. Dazu müsste er zu viel an den Dingen ändern, denen er seinen eigenen größten sportlichen Erfolg verdankt. Das ist von jedem Menschen, egal wie klug und lernfähig er ist, wirklich auch verdammt viel erwartet. Wer hat denn überhaupt schon mal als Trainer so einen Neustart bewältigt?



Jetzt mal ganz im Ernst, auch wenn es sich sarkastisch anhört.
Jogi bräuchte einen guten Psycho-Couch. Falls er schon einen hat, soll er ihn rausschmeißen. Und dann sollte er sich wirklich frisurmäßig beraten lassen (sinnbildlich: den alten Zopf abschneiden) und mit einem Schnitt zurückkommen, der altersentsprechend ist.
Und schließlich - vielleicht ist das sein Hauptproblem - sollte er sein Privatleben ordnen.


ne gute psyscho-couch oder nen guten psyscho-coach?
sie haben ja einen...der glaube ich so schlecht nicht ist (reputationsmäßig)
welche Frisur ist denn altersentsprechend? Glatze?
Woher weißt du, dass sein Privatleben ungeordnet ist?
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CoachingZone
Halbdaggl
Jogi Löw kann taktisch ja mehr als nur seinen Handball-Style, das hat er beispielsweise 2010 bewiesen, als er mit lupenreinem Umschalt- und Konterspiel die Fußball-Welt überrascht und begeistert hat, oder auch 2017 beim Confed-Cup.

Das Problem ist halt zum einen, dass Deutschland in der Regel nicht mehr der Außenseiter wie 2010 oder sogar 2017 ist - und Konterfußball gegen tiefstehende Mannschaften nur selten zu einem Erfolg führt.

Das zweite Problem ist, dass dieser Fußball den Herrn Löw ästhetisch nicht befriedigt.

Insofern stellt sich durchaus die Frage, welche Lösungen der Bundes-Jogi in Zukunft findet.



Edith meint noch, dass sie irgendwie das Gefühl hat, der DFB habe auf einen Rücktritt gehofft/gewartet und will nicht den Königsmörder geben.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

higgi
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Grasdaggl
Wenn man glaubt was die Maulwürfe der FAZ gesteckt haben muss es im WM Quartier ziemlich gemenschelt haben
Alt gegen Jung, keine leistungsbasierte Nominierung/Aufstellung (Özil, Neuer etc...) schlechte Planung der WM, schlechtes Hotel, usw usf
von daher



Per Fetto
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Granadaseggl
Wenn ich das lese, sollte man sich wohl eher von den jungen Soichern trennen, als an den alten zu zweifeln. Und die Unterkunft als Ausrede für die desolaten Auftritte ... da wird mir bald der Neymar symphatisch.


higgi hat geschrieben:Wenn man glaubt was die Maulwürfe der FAZ gesteckt haben muss es im WM Quartier ziemlich gemenschelt haben


Das kam auch schon während des Turniers durch. Waldi Hartmann gab nach dem ersten Spiel ebenfalls bekannt, dass ein Spieler ihm das gesteckt habe.

Die einzelnen Punkte klingen für mich nach einem Sammelsurium der Unzufriedenheiten – da hatte anscheinend jeder was, was ihm nicht gepasst hat. Worauf man sich einigen kann: der richtige Geischt hat gefehlt. Wenn überhaupt, dann hätte man dem wohl vom ersten Tag an im Trainingslager entgegensteuern müssen.

Wenn man zu dem Schluss kommt, dass man die jungen Herrschaften in Zukunft anders anfassen muss, dann kann Jogi Löw durchaus noch der richtige sein. Wenn ich allerdings den Bierhoff davon reden höre, dass ein Weitermachen richtig sei, weil er in sich “die Energie spürt”, dann weiß ich auch nicht so recht.

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Der Carlo Wild vom kicker nervt rum, Deutschland hätte 2012 und 2016 Europameister werden MÜSSEN. 2012 hat Löw im Halbfinale zwar Fehler gemacht, aber ob man im Finale gegen Spanien (die die Italiener 4:0 auseinander genommen haben) gewonnen hätte, wird man nie erfahren. Damals waren die Spanier noch viel stärker. Aber Herr Wild ist ja auch der Meinung, dass Bayern jede Saison die Champions League gewinnen MUSS.

http://www.kicker.de/news/fussball/nati ... rn.html#fb
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

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Halbdaggl
Bundes-Jogi hat geschrieben:Der Carlo Wild vom kicker nervt rum, Deutschland hätte 2012 und 2016 Europameister werden MÜSSEN. 2012 hat Löw im Halbfinale zwar Fehler gemacht, aber ob man im Finale gegen Spanien (die die Italiener 4:0 auseinander genommen haben) gewonnen hätte, wird man nie erfahren. Damals waren die Spanier noch viel stärker. Aber Herr Wild ist ja auch der Meinung, dass Bayern jede Saison die Champions League gewinnen MUSS.

http://www.kicker.de/news/fussball/nati ... rn.html#fb


In dieser Phase wurde - wie schon 2012 - der mit diesem exquisiten Personal sehr gut mögliche Gewinn einer Europameisterschaft verpasst:


Tut mir leid, aber "sehr gut möglicher Gewinn" ist nicht gleich "werden müssen".
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

darkred
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Halbdaggl
Das mit dem Ausheben des Leistungsgedanken muss sich Löw sehr wohl aufs Brot schmieren lassen. Und es ist doch vollkommen nachvollziehbar dass das bei den jüngeren Spielern nicht gerade auf Gegenliebe stößt... das fing bei Neuer anstatt ter Stegen an und die Ausbootung von Sané war für viele ja auch nicht wirklich nachvollziehbar...
Zuletzt geändert von darkred am 3. Juli 2018 17:16, insgesamt 1-mal geändert.



Unter Westfalen
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Grasdaggl
Mago hat geschrieben:Und Verweise auf Löws Privatleben gehen schon mal gar nicht. Ich dachte, hier ginge es um Fußball.


Wenn Du nicht der Meinung bist, dass das auch einen Einfluss gehabt haben könnte, soll es mir Recht sein.
Ich persönlich meine, dass Jogi nach der Scheidung nicht mehr so unbeschwert war, wie früher. Kann mich auch völlig irren.
Und nein, ich ziehe keine Parallele vom Zeitpunkt des privaten Ereignisses zum Leistungsabfall der Deutschen Mannschaft.
Und noch mal nein, weil Du die früheren Themen zu "social media" möglicherweise nicht verfolgt hast. Da ich mich darin nicht tummele, sind sie für mich irrelevant. Ausgenommen natürlich dieses Forum, in dem viele richtig gute Leute sind.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Unter Westfalen
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Grasdaggl
de mappes hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:
Frank N Furter hat geschrieben:
Möglich ist alles, Darkred, aber würdest Du es in dem Fall drauf ankommen lassen?

Löw hatte ja Gegenwind, z.B. Hummels nach dem ersten Spiel, der stinksauer über die wirklich so offensichtlich unsinnige Taktik gegen Mexiko war. Hat Löw irgendetwas taktisch geändert? Ich hörte ihn immer nur weiter schwadronieren von der "Dominanz" und dem Diktum des Ballbesitzes und der Idee dem Gegner "sein Spiel" aufzuzwingen" usw....

Es existiert ja auch hier keine Wahrheit, aber ich traue Jogi Löw nicht zu, dass er ab jetzt neue Spieler zu einer neuen Mannschaft mit einem dazu passenden neuen Spielkonzept zusammenschweißt. Dazu müsste er zu viel an den Dingen ändern, denen er seinen eigenen größten sportlichen Erfolg verdankt. Das ist von jedem Menschen, egal wie klug und lernfähig er ist, wirklich auch verdammt viel erwartet. Wer hat denn überhaupt schon mal als Trainer so einen Neustart bewältigt?



Jetzt mal ganz im Ernst, auch wenn es sich sarkastisch anhört.
Jogi bräuchte einen guten Psycho-Couch. Falls er schon einen hat, soll er ihn rausschmeißen. Und dann sollte er sich wirklich frisurmäßig beraten lassen (sinnbildlich: den alten Zopf abschneiden) und mit einem Schnitt zurückkommen, der altersentsprechend ist.
Und schließlich - vielleicht ist das sein Hauptproblem - sollte er sein Privatleben ordnen.


ne gute psyscho-couch oder nen guten psyscho-coach?
sie haben ja einen...der glaube ich so schlecht nicht ist (reputationsmäßig)
welche Frisur ist denn altersentsprechend? Glatze?
Woher weißt du, dass sein Privatleben ungeordnet ist?


Ad 1: beides
Ad 2: schneidet der allen die Haare?
Ad 3: Stirn frei, oben und an der Seite kürzer. Obwohl, ich brauchte auch einige Jahre, bevor ich mich zur Aufdeckung der Geheimratsecken entschlossen habe.
Ad 4: Das ist eine Vermutung von mir. Habe was in der Antwort an @Mago geschrieben.
Mein Ansatz ist, dass Löw nicht mehr die fast unangreifbare Ikone ist, zu dem man ihn, nicht ohne eigenes Zutun gemacht hat gemacht hat. Wenn jetzt schon "Maulwürfe" aus dem Team harsche Kritik üben, könnte mir vorstellen, dass eine "gewisse Presse" sich auch im Privatleben auf die Suche macht.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai



Unter Westfalen
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Grasdaggl
Per Fetto hat geschrieben:Mir kommts so vor, als ob der Westfale deutlich zu viel Zeit beim Friseur verbringt und dort auch noch die falschen Zeitschriften durchblättert.

:P :mrgreen:



Beim Türken liegt nur der Koran aus,
auf Arabisch. 8)
Der Friseur ist gleich neben dem salafistischen Dönerlokal, von dem ich neulich berichtet hatte. :arr:
Und die Ärzte müssen ja alle sparen in den heutigen Zeiten. :cyclops:
Für Männer nur Sport-Bild (oder Bild im Sport?) und Auto, Motor, Sport.
Beides nicht meine bevorzugte Lektüre.
:mrgreen:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai