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Mik38
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Lombaseggl
Ich habe türkische Freunde. Selbst die fanden die "Foto-Sache" nur noch peinlich und die nun entstandene Situation, aufgrund Özils Vorwürfen, als gar nicht hinnehmbar. Was hat der Dummkopf sich dabei gedacht, die ganzen AKP-Deppen jetzt noch mit ins Boot zu holen? Die lachen sich doch wieder einen Arsch!!!
Mesut Özil ist ein kleiner, dummer Wichser ... soll er auf der Insel bleiben - die nehmen es mit der (Brexit-)Wahrheit auch nicht so genau!

Und: die Dreckstexte hat er von jemanden schreiben lassen. Wie könnte dieser Tiefflieger so etwas selbst schreiben?

Tifferette
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Grasdaggl
Airwin hat geschrieben:Mesut Özil und İlkay Gündoğan haben sich für ihren Trikottausch mit Erdoğan den Shitstorm redlich verdient. [...]


Lieber Airwin,
sei doch bitte so gut und zitiere nicht nur einen Satz. Das gibt dann auf einmal eine andere Tonlage. Wie geht es nämlich weiter?
Aber der Ärger, der bis ins Kanzleramt reicht, beruht auch auf einem seltsamen Missverständnis. Einem Wunschdenken, dass Fußballer nicht nur Tore schießen und Pässe schlagen, sondern auch Vorbilder sind, Repräsentanten von Nationen und Werten.


Und außerdem: der Autor heißt "Oliver Fritsch", nicht "Die ZEIT". Es scheint immer noch nicht durchgedrungen zu sein, dass die Journalisten nicht gleichgeschaltet sind.

Ich weiß, ist alles ganz schön komplex, ne.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

CoachingZone
Halbdaggl
RedBlues hat geschrieben:Konsequent von Özil und der Liebesbrief an Grindl ist großartig, bin mla gespannt wie die Spinndoctors des DfB das gegen Özil drehen


Strafraumgitarre hat geschrieben:Erste Reaktionen:

Uli Hoeneß hat geschrieben:Ich bin froh, dass der Spuk vorbei ist. Der hat seit Jahren einen Dreck gespielt. Den letzten Zweikampf hat er vor der WM 2014 gewonnen. Und jetzt versteckt er sich und seine Mist-Leistung hinter diesem Foto.

Seine 35 Millionen Follower-Boys, die es natürlich in der wirklichen Welt nicht gibt, kümmern sich darum, dass er überragend gespielt hat, wenn er einen Querpass an den Mann bringt.

Die Entwicklung in unserem Land ist eine Katastrophe. Man muss es mal wieder auf das reduzieren, was es ist: Sport. Und sportlich hat Özil seit Jahren nichts in der Nationalmannschaft verloren!


Hmmm... :?


Beim DFB löst man das eleganter. Da schickt man erst mal die Amigos aus München vor und lässt sich Schützenhilfe geben.

Özil hat halt die Frechheit besessen, nie zur bajuwarischen Fußballfamilie gehören zu wollen. Da muss man jederzeit mit einem Nachtreten rechnen. Das Blöde ist halt, dass die Aussagen von UH nun (bislang unwidersprochen) in der Welt sind.

Aber das eigentlich Unglaubliche ist, wie da jemand ein solches Urteil entgegen aller Statistiken (und auch der Einschätzung Löws) spricht und die Zeitungen dies auch unkommentiert abdrucken - aber FAKTEN interessieren in dieser Debatte sowieso nicht mehr...
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Tifferette
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Grasdaggl
Nichts in der N11 verloren? Um es mal in seinen eigenen Worten zu sagen: die Meinung hat Hoeneß ziemlich exklusiv. Lässt auch tief blicken, wo bei den Bauern der Fußballsachverstand sitzt (oder: nicht mehr sitzt).
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Southern Comfort
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Grasdaggl
Ach der Uli disqualifiziert sich doch von alleine. Das verhallt hoffentlich wie das Meckern eines alten Mannes.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.


CoachingZone
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Tifferette hat geschrieben: Lässt auch tief blicken, wo bei den Bauern der Fußballsachverstand sitzt (oder: nicht mehr sitzt).


Gab es da jemals einen?

Das einzige, was die Unaussprechlichen und deren oberster Chef immer besaßen, und das muss man neidlos anerkennen, war FußballMARKTsachverstand und (so zumindest meine Vermutung) schon früh genügend Amigos, die sie mit Geld versorgt haben, um jeden aufstrebenden Konkurrenten kleinzuhalten, indem man die besten Spieler mit Geld zuschüttet und wegkauft.

Wann haben sie denn jemals etwas sportlich Wertvolles aufgebaut?

Waren die Unaussprechlichen in den 80ern und 90ern, selbst in den 2000ern, wirklich so überragend sportlich erfolgreich? Oder hat sie nicht meistens die individuelle Klasse der zusammengekauften Spieler gerettet? Wer hat Klinsmann installiert (und wieder abgesägt)? Die kurze Blütephase unter Heynckes, den man von den erfolgreichen Leverkusenern geholt hat, und Guardiola, der jedoch niemals die CL gewonnen hat, scheint schon wieder lange vorbei.

Mittlerweile zehren sie doch insbesondere von den jahrzehntelang gehorteten CL-Millionen, die sie in der BL konkurrenzlos machen. Aber international? Warum können sie (vielleicht) einen Pavard vom VfB holen, aber eben keinen Umtiti oder Varane?

Man kann nur hoffen, dass sie noch ein paar solche Missgriffe wie Ancelotti machen. Die Spieler haben jedenfalls alles, was sie unter Guardiola ausgezeichnet hat, schon wieder verlernt. Trotz allem wird ihr Geld noch eine Weile ausreichen, leider.

Gehört aber eigentlich nicht in diesen Thread...
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

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Strafraumgitarre hat geschrieben:Ich wiederhole mich: Ich befürworte ausdrücklich eine "Integrationsdebatte" (ich setze das Wort deswegen in Anführungszeichen, weil es mir nicht sonderlich zusagt. Gemeint ist eine öffentliche Debatte, wie wir alle als Gesellschaft miteinander leben wollen und auf welche grundsätzlichen Werte sich alle, die da sind und somit Teil davon sind, einigen können oder eben auch nicht.). Eine solche öffentliche "Standortbestimmung" halte ich grundsätzlich von Zeit zu Zeit für notwendig für eine leb- und auch wehrhafte Demokratie und ein respektvolles Miteinander: Kurz: Für eine Gemeinschaft, die man bildet. Ob freiwillig oder nicht, man bildet sie. Wir alle bilden sie und sind Teil davon.


Exakt.

Leider enden momentan alle Debatten in der nicht spezifizierten Nennung deutschtümelnder Werte aus der Zeit von vor 85 Jahren, und immer noch ist die Herkunft des Blutes wichtiger als die des Bodens. (Dass aber auch die Germanen vor knapp zweitausend Jahren eingewandert sind und beispielsweise die ansässigen Kelten vertrieben haben, das interessiert heute natürlich keinen mehr... Dass die so genannte "deutsche Bevölkerung" selbst ein Mischmasch aus den unterschiedlichsten Nationalitäten und Kulturen ist, wird auch gerne vergessen...)

Insbesondere braucht es eine selbstreflektierende Debatte, die zunächst einmal anerkennt, dass doch kaum ein Deutscher wie der andere lebt. Diese mikrokulturellen Unterschiede sind dann doch genauso wenig oder viel gesellschaftstragend wie die Unterschiede in einer Multikultikultur.

Nein, hinter dieser ganzen Integrationsdebatte steht für mich ganz klar der Kampf der Menschen ums finanzielle Wohlergehen und/oder die Verteidigung des Wohlstandvorsprungs, sei er auch noch so klein. Würde es allen Menschen (den Flüchtlingen wie den hier Lebenden) wirtschaftlich gut gehen, wäre das Thema Zuwanderung und Integration keines oder zumindest kein großes.

Gehört aber eigentlich in den Politikthread, den ich mittlerweile nicht mehr verfolge.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Tifferette
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Grasdaggl
CoachingZone hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben: Lässt auch tief blicken, wo bei den Bauern der Fußballsachverstand sitzt (oder: nicht mehr sitzt).


Gab es da jemals einen?


Reschke.

:mrgreen:
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

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Plan B
Grasdaggl
CoachingZone hat geschrieben:...
Gehört aber eigentlich in den Politikthread, den ich mittlerweile nicht mehr verfolge.


Ist auch besser so. Lohnt nicht wirklich.
Carpe diem.


Manolo
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"Ich bin tief traurig über die von Mesut Özil getroffene Entscheidung. Wenn es zu Konflikten kommt, muss man unglaublich schnell versuchen, diese Konflikte durch Gespräche zu erledigen. Das hat der DFB vor der WM aus welchen Gründen auch immer nicht geschafft und jetzt kommt der Vorgang wieder hoch. Durch Fehler in der Kommunikation ist etwas passiert, das bei Migranten nie passieren darf: Sie dürfen sich nie als Deutsche zweiter Klasse fühlen."
Der ehemalige DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger
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Tifferette
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Grasdaggl
Der Zwanziger hat auch viel falsch gemacht, aber im Vergleich mit Grindel wirkt der wie aus einer anderen, besseren Zeit. Habe ich neulich von irgendeinem Journalisten gelesen - unter Zwanziger hätte es das nicht gegeben.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

CoachingZone
Halbdaggl
Tifferette hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben: Lässt auch tief blicken, wo bei den Bauern der Fußballsachverstand sitzt (oder: nicht mehr sitzt).


Gab es da jemals einen?


Reschke.

:mrgreen:


Der zählt nicht. Der wurde doch nur Leverkusen zur Schwächung weggekauft und dem UH zur Frühstücksunterhaltung im Knast zur freien Verfügung gestellt. Wirklich etwas zu sagen haben dort nur die Leute mit Stallgeruch wie der Brazzo...
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Manolo
Grasdaggl
Tifferette hat geschrieben:Der Zwanziger hat auch viel falsch gemacht, aber im Vergleich mit Grindel wirkt der wie aus einer anderen, besseren Zeit. Habe ich neulich von irgendeinem Journalisten gelesen - unter Zwanziger hätte es das nicht gegeben.


In etwa wie der Oettinger-Mappus-Wechsel...
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CoachingZone
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Manolo hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben:Der Zwanziger hat auch viel falsch gemacht, aber im Vergleich mit Grindel wirkt der wie aus einer anderen, besseren Zeit. Habe ich neulich von irgendeinem Journalisten gelesen - unter Zwanziger hätte es das nicht gegeben.


In etwa wie der Oettinger-Mappus-Wechsel...


Sehr guter Vergleich.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

Hessoschwabe
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Lombaseggl
In dieses Fass "Özil-Affäre" wird aber auch jeder Eimer Scheiße gekippt, der gerade irgendwo rumsteht.

    Alles Flaschen beim DFB
    Deutschland eine zutiefst rassistische Gesellschaft
    Wahlhilfe für einen Despoten
    Schlechtestes WM Abschneiden ever
    Özil-Basching = Deutschtürken Bashing
    .....

Und über diesen Sud soll jetzt diskutiert werden!?

Bin stark dafür, die Zutaten wieder zu isolieren und einzelnen zu besprechen - falls was dabei rauskommen soll.

Airwin
Tifferette hat geschrieben:
Airwin hat geschrieben:Mesut Özil und İlkay Gündoğan haben sich für ihren Trikottausch mit Erdoğan den Shitstorm redlich verdient. [...]


Lieber Airwin,
sei doch bitte so gut und zitiere nicht nur einen Satz. Das gibt dann auf einmal eine andere Tonlage. Wie geht es nämlich weiter?
Aber der Ärger, der bis ins Kanzleramt reicht, beruht auch auf einem seltsamen Missverständnis. Einem Wunschdenken, dass Fußballer nicht nur Tore schießen und Pässe schlagen, sondern auch Vorbilder sind, Repräsentanten von Nationen und Werten.


Und außerdem: der Autor heißt "Oliver Fritsch", nicht "Die ZEIT". Es scheint immer noch nicht durchgedrungen zu sein, dass die Journalisten nicht gleichgeschaltet sind.

Ich weiß, ist alles ganz schön komplex, ne.



Liebe Tifferette,

ich hatte ja schon mehrere sätze zitiert, natürlich die, die damalige tonlage am besten wiedergeben. Und ja es war fritsch und nicht "die ZEIT" schon klar, aber dessen meinung war ganz sicher keine außenseitermeinung, weder in seinem blatt noch in anderen. Es wurde ja ganz ernsthaft diskutiert ob der DFB die beiden "rausschmeißen sollte" (auch hier im pforum - einige dürften dem himmel bzw dem zeus :roll: danken , dass der politikfred gelöscht wurde).

Schlimm dass jetzt teilweise die leute die das ganze entfacht haben scheinheilig fordern grindel hätte özil vor ihrer/der kritik schützen müssen. Und ja komplex das ganze.

schwaebi
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Grasdaggl
:puke: Hoeness. Wie kann man nur so eine gequirlte Sch... rausschwätzen.

Pavard, da willst Du nicht hin.
Die Dauer einer Minute hängt sehr davon ab auf welcher Seite der Klotüre man sich befindet.

Airwin
und weil's so komplex ist hier 2 stimmen aus der spd :


Heikö Maas (51, SPD), Bundesaußenminister:

„Ich glaube auch nicht, dass der Fall eines in England lebenden und arbeitenden Multimillionärs Auskunft gibt über die Integrationsfähigkeit in Deutschland.“


Bundesjustizministerin Katarina Barley :

„Es ist ein Alarmzeichen, wenn sich ein großer, deutscher Fussballer wie Mesut Özil in seinem Land wegen Rassismus nicht mehr gewollt und vom DFB nicht repräsentiert fühlt.“


bezeichnend - der eine wertet ihn ab, die kollegin beklagt dann den rassismus :roll: .

Southern Comfort
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Grasdaggl
Ist ein schönes Beispiel für Meinungsvielfalt.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

darkred
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Halbdaggl
Haber hat geschrieben:
Insbesondere braucht es eine selbstreflektierende Debatte, die zunächst einmal anerkennt, dass doch kaum ein Deutscher wie der andere lebt.


zitat von coaching zone.

finde ich gut, können wir drüber reden ..., so in der art hat es neulich auch auswurf geschrieben. dass das eine aufgabe ist, mit den unterschieden leben zu können.

ich finde das wirklich gut. man merkt ja auch hier, wie unterschiedlich wir ticken.


"Jedem Tierchen sein Pläsierchen" ... "leben und leben lassen" ... damit bin ich zu 100% d'accord.
Ob der Stammbaum nun bis zu Kaiser Wilhelm zurück reicht oder ob Deutscher mit türkischen Eltern ist mir dabei herzlich schnurz. Es geht aber am Ende um die freiheitlichen Werte, die man hier hoch halten und verteidigen muss ... und die letztlich auch den "einenden Boden" für alles danach kommende bereiten sollten.
Und da gerät die multikulturelle Gesellschaft bisweilen schnell an ihre Grenzen, weil sich das jeweilige Verständnis dafür dann doch unterscheidet. Es entzündet sich doch Vieles an der Frage, wieso so viele Deutsche mit türkischen Wurzeln dem Antidemokraten Erdgogan huldigen, hierzulande aber gerne die Vorzüge einer offenen, liberalen Gesellschaft in Anspruch nehmen. Und keiner der Befragten kann oder will diesen Widerspruch erklären.

Airwin
Southern Comfort hat geschrieben:Ist ein schönes Beispiel für Meinungsvielfalt.



innerhalb der regierung innerhalb einer partei.


Aber stimmt, den staz werde ich mir merken :mrgreen: .

Manolo
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darkred hat geschrieben:
Haber hat geschrieben:
Insbesondere braucht es eine selbstreflektierende Debatte, die zunächst einmal anerkennt, dass doch kaum ein Deutscher wie der andere lebt.


zitat von coaching zone.

finde ich gut, können wir drüber reden ..., so in der art hat es neulich auch auswurf geschrieben. dass das eine aufgabe ist, mit den unterschieden leben zu können.

ich finde das wirklich gut. man merkt ja auch hier, wie unterschiedlich wir ticken.


"Jedem Tierchen sein Pläsierchen" ... "leben und leben lassen" ... damit bin ich zu 100% d'accord.
Ob der Stammbaum nun bis zu Kaiser Wilhelm zurück reicht oder ob Deutscher mit türkischen Eltern ist mir dabei herzlich schnurz. Es geht aber am Ende um die freiheitlichen Werte, die man hier hoch halten und verteidigen muss ... und die letztlich auch den "einenden Boden" für alles danach kommende bereiten sollten.
Und da gerät die multikulturelle Gesellschaft bisweilen schnell an ihre Grenzen, weil sich das jeweilige Verständnis dafür dann doch unterscheidet. Es entzündet sich doch Vieles an der Frage, wieso so viele Deutsche mit türkischen Wurzeln dem Antidemokraten Erdgogan huldigen, hierzulande aber gerne die Vorzüge einer offenen, liberalen Gesellschaft in Anspruch nehmen. Und keiner der Befragten kann oder will diesen Widerspruch erklären.


es wählen auch viel deutsche antidemokratische Parteien. muss man leider damit leben und hoffen, dass sie vom Irrweg abweichen.
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Southern Comfort
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Grasdaggl
Airwin hat geschrieben:
Southern Comfort hat geschrieben:Ist ein schönes Beispiel für Meinungsvielfalt.

innerhalb der regierung innerhalb einer partei.


JA! Was für eine seltsame Vorstellung, dass wir immer der gleichen Meinung sein müssen, weil andere Merkmala (hier: Parteizugehörigkeit) übereinstimmen.

CSU/CDU-Streit, Führungsdiskussion in der SPD, Wagenknecht vs. Kipping, grüne Flügel seit jeher, ein Richtungsstreit nach dem anderen in der AfD...

Wer keine unterschiedlichen Meinungen ertragen kann und auch mal Konflikt nicht austragen will, braucht keine Demokratie. Er hat nicht mal verstanden, wie sie gedacht ist. Hegel'sche Dialektik und so...

Und als Brückenschlag zu Özil: Ich teile seine Auffassung zu Erdogan nicht, aber das muss ich auch nicht. Ich kann sehr gut damit leben, dass er trotzdem N11 spielte. Er vertritt vermutlich auch eine andere Meinung, welche Autos man so fahren sollte oder wie Kaffee am besten schmeckt.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.