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Unter Westfalen
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Grasdaggl
Bundes-Jogi hat geschrieben:http://www.spiegel.de/sport/fussball/mesut-oezil-welche-rolle-spielen-die-berater-a-1220069.html


"Sögüt wird als treibende Kraft hinter der Özil-Erklärung beschrieben, als einer, der eher in internationalen Dimensionen denkt, dem der deutsche Markt nicht so wichtig erscheint."

Ich bin gespannt, wie sich Özils Marktwert entwickelt, wenn er nicht mehr im deutschen Trikot auftritt.

Was sein Äußerung zum Sponsor betrifft, hätte ich sie ernst genommen, wäre er vom Vertrag zurückgetreten, als die Dieselaffäre auch Stuttgart erreicht hat.

Ich war noch nie ein Freund des Kapitals. Aber wenn ein Unternehmen sich von einer Werbefigur trennt, weil sie einen Imageschaden befürchtet, so ist das in Wirtschaftskreisen ein völlig normaler Vorgang.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

publicenemy
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Halbdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:
Bundes-Jogi hat geschrieben:http://www.spiegel.de/sport/fussball/mesut-oezil-welche-rolle-spielen-die-berater-a-1220069.html


"Sögüt wird als treibende Kraft hinter der Özil-Erklärung beschrieben, als einer, der eher in internationalen Dimensionen denkt, dem der deutsche Markt nicht so wichtig erscheint."

Ich bin gespannt, wie sich Özils Marktwert entwickelt, wenn er nicht mehr im deutschen Trikot auftritt.

Was sein Äußerung zum Sponsor betrifft, hätte ich sie ernst genommen, wäre er vom Vertrag zurückgetreten, als die Dieselaffäre auch Stuttgart erreicht hat.

Ich war noch nie ein Freund des Kapitals. Aber wenn ein Unternehmen sich von einer Werbefigur trennt, weil sie einen Imageschaden befürchtet, so ist das in Wirtschaftskreisen ein völlig normaler Vorgang.


Ich nehme schon an, dass Özil den Erdogan wählen würde, wenn er denn in der Türkei wählen dürfte. Das gefällt mir zwar nicht, er wäre damit aber ein typischer deutschtürkischer Wähler. Ich kann mich doch nicht pauschal von denen distanzieren. Die wohnen in meiner Nachbarschaft, deren Kinder gehen in dieselbe Schule wie meine, etc.pp. Und dann zu sagen, er macht das ausschliesslich wegen der Kohle, ist auch ein blödes, durch nichts zu belegendes Urteil. Da bin ich auch ganz bei Gas Gerd und seiner Beurteilung der Aussagen unseres Aussenministers in dieser Sache.

Hasenrupfer
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Grasdaggl
tommes hat geschrieben:
Allgemeingültig stimmt nicht, aber mehrheitlich stimmt sicherlich

:nod:


Ach, ihr habt also repräsentative Einzel-Interviews geführt? Abseits vom Sportplatz, im seriösen Rahmen? Quantitative oder qualitative Fragen?

Falls nicht, bleibt das weiterhin anekdotische Evidenz...

Und ich will eure Beobachtungen überhaupt nicht abwerten oder gar bestreiten, sondern euren Blick weiten.

Hasenrupfer
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Grasdaggl
Kronenclub hat geschrieben:Das wird nicht beschwiegen weil man es nicht wahrhaben will, sondern weil die Problematik schlicht nicht bekannt ist. Wer Sonntags auf dem Golfplatz steht und Samstags Abends mit dem Taxi vom Nobelitaliener oder vom Theater abgeholt wird kennt eben die Brennpunkte gar nicht. Tiffis Feldhockey natürlich nicht zu vergessen.


Feldhockey? Wusste gar nicht, dass hier manch einer diesem proletarischen Zeitvertreib nachgeht.

Nein, sogar bei Uns im Polo-Club gibt es seit kurzem sehr wohl auch eine Person mit nicht-deutschen Wurzeln! Er heißt wohl "Ozan", gesprochen vermutlich "Otsan" oder auch "Otschan", ein tüchtiger Mensch. Beim Aufnahmegespräch trat er respektvoll im Ralph-Lauren-Hemd vor.

Lediglich der Akzent verrät seine Herkunft, er ist gebürtig aus Ravensburg.


Hasenrupfer
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Grasdaggl
darkred hat geschrieben:Gelebte Inklusion. Bravo.
A herzliches "vergelts Gott".


Aber nein doch, da muss eine Missinterpretation vorliegen! Bei "Inklusion" handelt es sich um diese behinderten Menschen, wobei es durchaus Berührungspunkte gibt.

Jedenfalls wurde für Benedikt Victor, Sprößling wohlgeachteter Club-Mitglieder, eine exzellente Vorrichtung konstruiert, sogar die Sprachsteuerung funktioniert ausgezeichnet.
Lediglich seine moldawische Pflegerin muss bisweilen neben dem Pferd herlaufen.


Unter Westfalen
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Grasdaggl
So, wie ich @Haber kenne,
isst er zum Bulgur keinen Döner,
sondern Gyros.
Dazu einen selbstgemachten Wein
und zum Schluss einen Ouzo!

;)
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de mappes
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Spamferkel
Hasenrupfer hat geschrieben:
tommes hat geschrieben:
Allgemeingültig stimmt nicht, aber mehrheitlich stimmt sicherlich

:nod:


Ach, ihr habt also repräsentative Einzel-Interviews geführt? Abseits vom Sportplatz, im seriösen Rahmen? Quantitative oder qualitative Fragen?

Falls nicht, bleibt das weiterhin anekdotische Evidenz...

Und ich will eure Beobachtungen überhaupt nicht abwerten oder gar bestreiten, sondern euren Blick weiten.


gegenseitiges blicke erweitern wäre das Stichwort ;)
Don't criticize what you can't understand


Iron
Grasdaggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Seit dem Gammelfleischdönerskandal in NRW esse ich keinen Döner mehr.


Es gibt auch welche die stellen ihre Dönerspieße selbst her.

de mappes
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Spamferkel
aber auch aus Gammelfleisch oder?

mir ist das ziemlich egal...da wird immer mal wieder Gammelfleisch drin sein...kocht ab und an hoch, dann ebbt es ab...aber es ändert sich kaum was.
solange er gut durchgegrillt ist passt das schon ;)
Don't criticize what you can't understand

Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Iron hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:Seit dem Gammelfleischdönerskandal in NRW esse ich keinen Döner mehr.


Es gibt auch welche die stellen ihre Dönerspieße selbst her.


Mesut Özil aber vermutlich nicht. Ich meine nur... wegen dem Thema... :oops:

Bin mir übrigens gerade nicht sicher, ob das hier auch schon gepostet wurde:
https://www.der-postillon.com/2018/07/o ... ssium.html
Mancher Arzt vermutet nun, dass es mit Hoeneß' Beruf als Wurstfabrikant zu tun haben könnte, dass er überall seinen Senf dazugeben muss.

Ich hab ne Weißwurst als Gehirn, ich bin der Hoeneß... :banane:
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!


Strafraumgitarre
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Halbdaggl
de mappes hat geschrieben:Wird halt schwer, wenn man andauernd witzig sein soll...das schaffft keiner

Doch, Du schon... vielleicht nicht immer ganz freiwillig, aber immerhin. :vfb:
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!



Unter Westfalen
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Grasdaggl
de mappes hat geschrieben:Nee selbst ich nicht...deswegen lasse ich es auch oft...das ist ne kunst, die kaum einer beherrscht jimmi;)


Das mag ich an mappes:

Egal, was ist, immer ein fröhliches Lied auf den Lippen.

:prost:
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Southern Comfort
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Grasdaggl
Reinhard Grindel hat geschrieben:Erklärung des DFB-Präsidenten Reinhard Grindel

Fußball hat eine hohe gesellschaftspolitische Relevanz. Das unterstreichen die Diskussionen der vergangenen Tage. Die Rücktrittserklärung von Mesut Özil hat eine Debatte über Rassismus im Allgemeinen und die Integrationsfähigkeit des Fußballs im Besonderen ausgelöst. Ich will mich als DFB-Präsident dieser Debatte nicht entziehen.

Das sportliche Abschneiden bei der WM hat vieles infrage gestellt. Natürlich stelle auch ich mir die Frage, was ich in dieser Zeit hätte besser machen können. Ich gebe offen zu, dass mich die persönliche Kritik getroffen hat. Noch mehr tut es mir für meine Kollegen, die vielen Ehrenamtlichen an der Basis und die Mitarbeiter im DFB leid, im Zusammenhang mit Rassismus genannt zu werden. Für den Verband und auch für mich persönlich weise ich dies entschieden zurück.

Die Werte des DFB sind auch meine Werte. Vielfalt, Solidarität, Antidiskriminierung und Integration, das alles sind Werte und Überzeugungen, die mir sehr am Herzen liegen. Ich habe in meiner Zeit beim DFB erleben dürfen, was der Fußball für die Integration leisten kann. Und ich bin sehr stolz darauf, wie viel wir in unserem Verband, in den Landesverbänden, in jedem einzelnen Verein bewegen.

Wir leben unsere Werte. Deshalb haben wir als DFB das Foto mit dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan kritisch hinterfragt. Ich bedauere es sehr, dass dies für rassistische Parolen missbraucht wurde. Rückblickend hätte ich als Präsident unmissverständlich sagen sollen, was für mich als Person und für uns alle als Verband selbstverständlich ist: Jegliche Form rassistischer Anfeindungen ist unerträglich, nicht hinnehmbar und nicht tolerierbar. Das galt im Fall Jerome Boateng, das gilt für Mesut Özil, das gilt auch für alle Spieler an der Basis, die einen Migrationshintergrund haben.

In der Konferenz mit meinen Kollegen aus den Landesverbänden und im Präsidium mit den Vertretern des Amateur- und des Profibereichs haben wir eine gemeinsame Linie festgelegt. Es geht jetzt für den DFB darum, drei zentrale Themenfelder anzugehen. Erstens müssen wir die laufende Debatte zum Thema Integration und den veränderten Resonanzboden für dieses Thema in unserer Gesellschaft zum Anlass nehmen, unsere Arbeit in diesem Bereich weiterzuentwickeln und zu fragen, wo und wie wir neue Impulse setzen können. Zweitens muss es als Konsequenz aus dem enttäuschenden WM-Verlauf eine fundierte sportliche Analyse geben, aus der die richtigen Schlüsse gezogen werden, um wieder begeisternden, erfolgreichen Fußball zu spielen. Das ist Aufgabe der sportlichen Leitung, der wir dafür die notwendige Zeit gegeben haben. Und drittens haben wir alle das große gemeinsame Ziel, den Zuschlag für die Ausrichtung der EM 2024 zu bekommen. Für all diese Vorhaben arbeiten wir gemeinsam in den kommenden Wochen und Monaten mit großem Engagement.

Das Turnier kann eine neue Geschichte des Fußballs erzählen, Kinder in die Vereine bringen, Menschen noch enger zusammenbringen. Mit und ohne Migrationshintergrund. United by football.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Southern Comfort
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Grasdaggl
Ich finde, das bringt die Debatte auch nicht weiter. Özil etwas zu übertrieben, Grindel etwas zu blutleer. *Achselzuck* Wann ist das nächste LaOla-Länderspiel, wo wir uns alle wieder lieb haben und alles, was heuite schwelt wieder scheißegal sein wird?
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Schwach, wie erwartet.
Manche Menschen können in besonderen Situation über sich hinauswachsen.
Grindel gehört nicht dazu.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

darkred
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Halbdaggl
Die einzige Einlassung von Relevanz ist hier...
Rückblickend hätte ich als Präsident unmissverständlich sagen sollen, was für mich als Person und für uns alle als Verband selbstverständlich ist: Jegliche Form rassistischer Anfeindungen ist unerträglich, nicht hinnehmbar und nicht tolerierbar.
...ob das reichen wird, die wild züngelden Flammen der mediengepeitschten Rassismusdiskussion einzudämmen...? Mir deucht, eher nicht.