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Tamasi
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Allmachtsbachel
Southern Comfort hat geschrieben:Ich kenne auch den Charakter meiner Angestellten... und wenn jemand am Montag keinen Bock hat und lieber auf ein Bewerbungsgespräch gehen will, dann reagiere ich natürlich auch genau so, bezahle das Gehalt weiter, erinnere keinesfalls an einen unterschriebenen Arbeitsvertrag und fordere auch keine Krankmeldung an, so wie das jeder normale Blaumacher tun würde.

Wie gesagt, der HSV will & muss Kostic loswerden. Keine Ahnung, wie das bei dir und deinen Angestellten ist. :-)

Durch diese vorhersehbare und öffentlich aufgeführte Sandhausen-Posse dürfte der Preis für Kostic eher gesunken sein. Weil sein Querulanten-Stempel frisch erneuert ist.

Southern Comfort
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Grasdaggl
Also erstens: Wenn Verträge nix mehr wert sind solange ich nicht genügend Zucker in den Allerwertesten puste, und alles mit mir machen lasse, damit mein Angestellter bei Laune bleibt... Dann muss fdieser Spieler verdammt gut sein. Das ist Kostic nicht.

Zweitens: Der HSV hat hoffentlich auch langfristigere Ziele als den Verkauf eines Spielers. Und ich würde an deren Stelle mir nicht auf der Nase rumtanzen lassen. Das schwächt meine zukünftige Position gegenüber allen anderen Spieler... verzeihung... allen Investments, die da sind oder kommen.

Aber ich...

... hätte so einen Spieler auch nicht gekauft und damit fängt das Klugscheißen ja schonmal an.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Irgendwie schreiben wir hier aneinander vorbei (was aber nicht schlimm ist). Ich gehe davon aus, dass der HSV Kostic dringend loswerden will. Stichwort Kaderkosten senken etc. Es wurde auch öffentlich kommuniziert, dass Kostic bei einem entsprechenden Angebot gehen darf (= soll).

In solchen Fällen kommt’s dann auch gern mal vor, dass der Spieler eh „für Gespräche“ freigestellt wird. Ist ja auch besser so, als dass er sich in einem Zweitligakloppermatch verletzt. Also ähnlich wie der gehaltsteure Papdopoulos, der auch hätte gehen dürfen und nun langfristig verletzt in Hamburg bleibt.

Bei Kostic und Ekdal wurde stets offen mit einem Abgang gerechnet. Erst nach der Niederlage gegen Kiel waren beide plötzlich wieder ein Thema fürs Sandhausen-Spiel. Fand ich schon auch seltsam - und wenig glaubwürdig.

Edit:
Mir fällt noch ein, dass Kostic ja anscheinend Wolfsburg und Burnley abgesagt hat. Vielleicht sollte der Sandhausen-Aufruf auch ein Zeichen sein, dass er beim HSV in die Pflicht genommen wird, falls er sich weiter ziert und nur zu einem Traum-Traum-Verein will. Dann wär's was anderes. Dann darf man ihn gern auch entsprechend maßregeln. Wir wissen halt nicht, was da intern so alles abläuft...

Manolo
Grasdaggl
Ich find es auch etwas einseitig, wenn man nur auf kostic schaut. Letztlich wollen beide das gleiche: das kostic den verein wechselt. Erschwert wird es dadurch, dass der hsv natürlich möglichst viel geld einnehmen will (legitim) und kostic nicht unbedingt zum höchstbietenden will (legitim). Wäre der hsv nicht so in geldnot würde man ihn einfach auch etwas "unter wert" verkaufen. So will man ihm aber eher "über wert" verkaufen. Kann nur dann gut gehen, wenn sich ein dummer findet, der kostic auch noch zusagt. Höchst unwahrscheinlich. Letztlich wird er am ende wohl unter wert an einen verein verkauft, der ihm auch nicht ganz zusagt. Hätte msn dann auch früher haben können.
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Southern Comfort
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Grasdaggl
@tamasi

Nun, eine Freistellung zur kommenden Freisetzung kann man ohne weiteres auch so kommunizieren und fängt nicht an, über Motivationsdefizite zu reden. Das steigert den Marktwert sicher nicht.

Ralf Becker führte weiter aus, dass nur Akteure im Spieltagsaufgebot stünden, "die für den HSV Gas geben wollen. Filip sagte uns, dass das für ihn gerade nicht möglich ist. Das macht dann für uns keinen Sinn".


Also, wenn der Filip da momentan nicht eine posttraumatische Belastungsstörung hat, dann würde ich statt einer Hilfestellung folgende Lösung für das Dilemma anbieten:

„Kein Problem. Das passt grad ganz gut, denn ich sehe mich leider auch nicht im Stande mit vollem Herzen Dein Gehalt zu zahlen. Das macht dann auch einfach keinen Sinn.“

Das würde ja auch mal etwas Druck aus dem Hamburger Geldbeutel nehmen. Und erneut, es verschießt nichts bei anderen Diskussionen. Die Hoffenheimer Trainingsgruppe 2 war auch so ein Beispiel, wie man es machen kann, wenn man eine unmissverständliche Position haben will.

Wen ich auch nicht verstehe, ist Kostic. So ein paar überforderte Außenverteidiger in Liga zwo überlaufen ist jetzt keine Hammerleistung für ihn, ok... aber es sieht dennoch geil aus und macht möglicherweise auch andere Vereine wieder aufmerksam... Vor allem: Dafür brauch es doch kein Übermaß an Motivation. Dafür würde ich mir als Kostic doch keine Lustlosigkeit nachsagen lassen. Dann hab ich lieber ne Migräne oder nen Schnupfen und kann deswegen nicht spielen... oder am allerbesten: Ich danke dem HSV, dass er mich für die Verwirklichung meines Lebenstraums (in der spanischen Liga zu kicken - Verein ist geheim... höhö) freigestellt hat. Sollte er hinkriegen.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

darkred
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Halbdaggl
Kühne hatte den Hamburgern für die Verpflichtung des Serben vor zwei Jahren ein großzügiges Darlehen gewährt. Für den Transfer des 25 Jahre alten Linksaußen vom VfB Stuttgart nach Hamburg sollen damals rund 14 Millionen Euro geflossen sein. Da diese Summe bei einem Wechsel derzeit nicht erzielt werden kann, ist auch ein Leihgeschäft denkbar. „Er möchte weiterhin 1. Liga spielen“, sagte Trainer Christian Titz und äußerte Verständnis für einen Wechsel.


http://www.sportbuzzer.de/artikel/filip-kostic-kuhne-hamburger-sv-hsv/

Der Spieler will weg, der Verein will, dass der Spieler geht.
Jeder interessierte Sportdirektor der auch nur ein bisschen was von seinem Handwerk versteht, wird die Ablöse drücken soweit es nur geht. Daher halte ich die Alternative "Leihgeschäft mit KO" für wahrscheinlich. Kühne scheint da jetzt auch nicht mehr völlig dagegen zu sein... Hauptsache der Serbe ist von der Payroll.


Iron
Grasdaggl
Southern Comfort hat geschrieben:Also erstens: Wenn Verträge nix mehr wert sind solange ich nicht genügend Zucker in den Allerwertesten puste, und alles mit mir machen lasse, damit mein Angestellter bei Laune bleibt... Dann muss fdieser Spieler verdammt gut sein. Das ist Kostic nicht.

Zweitens: Der HSV hat hoffentlich auch langfristigere Ziele als den Verkauf eines Spielers. Und ich würde an deren Stelle mir nicht auf der Nase rumtanzen lassen. Das schwächt meine zukünftige Position gegenüber allen anderen Spieler... verzeihung... allen Investments, die da sind oder kommen.

Aber ich...

... hätte so einen Spieler auch nicht gekauft und damit fängt das Klugscheißen ja schonmal an.


Ich finde das was der HSV macht ausgesprochen gut. Beide können sich noch danach noch in die Augen schauen, sollte der Transfer nicht klappen.

.. ja als Chef muss man immer wieder Zucker reinblasen weil sonst der AN seine Kreativität eher im Privaten Bereich auslebt statt sie in die Firma einzubringen.

Southern Comfort
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Grasdaggl
@iron

Wir messen Zucker ganz sicher in unterschiedlichen Einheiten... und unser Betriebsklima ist definitiv besser als das im Hamburger Kader. Ist mit etwas Empathie auch keine Kunst. Und zu allererst gehört dazu, dass man sich nach Außen hin immer vor seine Mitarbeiter stellt. Das darf der Becker auch noch gerne verinnerlichen. Ich bin daher bereit mich Manolos Variante anzuschließen.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Iron
Grasdaggl
Der Fan sieht es natürlich gerne wenn man Spieler bestraft, der Verein muss aber alles geben damit sich der Sportler so wohlfühlt, dass er seine optimale Leistung geben kann. Nicht der Chef entscheidet ob die Mannschaft gewinnt oder verliert, sondern jeder einzelne Sportler.

Wenn Kostic aktuell nicht in der Lage ist sein Optimum rauszuholen, dann ist es besser ihn nicht mitzunehmen, weil es eben noch 15, 16 andere Spieler gibt...

Ob er die Wahrheit sagt oder Krankheiten vorschiebt... da finde ich die Variante Wahrheit besser, weil es ja doch jeder weiß dass Kostic keine Lust auf Liga 2 hat... Jeder wusste auch dass Dembele zu Barca wechselt, egal was Watzke von sich gibt...

Eine Trainingsgruppe 2 ist purer Aktionismus. Am Ende gibt es da nur Verlierer.



Tifferette
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Grasdaggl
Vielleicht kennst Du den Tathergang aus irgendwelchen Gründen ja besser als ich. Aber alles, was ich bisher lesen konnte war: Kistic will halt nicht mit.

Was der großartige Arbeitgeber namens HSV draus macht, ist eine Sache. Aber Kistic sollte mitfahren und wollte nicht. Mir ist gerade unklar, was es da zu relativieren gibt.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)


Iron
Grasdaggl
Ich denke nicht dass es "die Anweisung" gab. Liest sich eher nach Absprache und Wechsel vorantreiben an.
Den wechselwilligen Serben hätte der Coach beim SVS gern mitgenommen, Kostic aber wollte lieber seinen Abschied vorantreiben.

Titz hat dafür "Verständnis" und erklärt: "Er kam auf mich zu." Dennoch sieht er "kein Fehlverhalten. Filip trainiert vernünftig, wir gehen ganz normal mit ihm um."




Manolo
Grasdaggl
Kronenclub hat geschrieben:Wenn der Arbeitgeber das akzeptiert ?... dann gibts nichts zu relativieren


Eben. Wäre etwas anderes wenn der hsv farauf bestanden hätte und er dennoch nicht mitgefahren wäre. So hat man sich eben darauf geeinigt, dass er nicht spielt. So wie man es seitens des vereins eigentlich von anfang an wollte.
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Airwin
Manolo hat geschrieben:
Kronenclub hat geschrieben:Wenn der Arbeitgeber das akzeptiert ?... dann gibts nichts zu relativieren


Eben. Wäre etwas anderes wenn der hsv farauf bestanden hätte und er dennoch nicht mitgefahren wäre. So hat man sich eben darauf geeinigt, dass er nicht spielt. So wie man es seitens des vereins eigentlich von anfang an wollte.


:nod:





Kommt es mir nur zuvor oder tritt das beim HSV gehäuft auf, dass die spieler bereit sind alles zu tun um von diesem scheißclub wegzukommen 8) ?



Southern Comfort
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Grasdaggl
Manolo hat geschrieben:
Kronenclub hat geschrieben:Wenn der Arbeitgeber das akzeptiert ?... dann gibts nichts zu relativieren


Eben. Wäre etwas anderes wenn der hsv farauf bestanden hätte und er dennoch nicht mitgefahren wäre. So hat man sich eben darauf geeinigt, dass er nicht spielt. So wie man es seitens des vereins eigentlich von anfang an wollte.


Da entsteht ein Bild von "Kann man nix machen. Der Filip ist halt bockig. Müssen wir so akzeptieren." Und dieses "muss man halt akzeptieren" scheint auch hier bei einigen auch ok so zu sein, was mich wundert... Das ist keine EULA, sondern immer noch ein Arbeisverhältnis. Das beinhaltet ein Direktionsrecht. Kein Spieler akzeptiert, wenn das Gehalt nicht oder nur in Teilen bezahlt wird. So ist nunmal der Deal.

Aber mir ist jenseits von Rechten und Pflichten die Haltung wichtiger: Welche Leidenschaft will man denn bei den anderen mit so einer Einstellung wecken? Morgen hat einer schlecht geschlafen, der andere will ins Kino und der Dritte hat am Abend vor dem Spiel ein wenig zuviel gebechert... Es reicht dem Verein halt offenbar, wenn man sich dann treudoof hinstellt und sagt: "Naja, ich bin halt nicht mit dem vollen Herzen dabei."

Wenn es eine Vereinbarung zwischen Kostic und dem HSV gibt, nicht nach Sandhausen zu fahren, sondern sich nach Ersatz umzuschauen, dann ist das für mich auch völlig in Ordnung. Nur dann verkauft man das nicht so an die Medien. Der Titz versucht da auch nur noch irgendwas zu retten, aber auch er bleibt auf der Schiene: "muss man halt verstehen, akzeptieren..."

Als Kosticberater kann man sich freuen. Die beim HSV machen alles mit, weil sie so dermaßen Schiss haben, dass er Ihnen auf der Gehaltsliste rumhockt, die verkaufen ihn auch mit Minus. Bleibt mehr Potential für die Spielerkasse.

Aber gut, es ist vielleicht etwas anderes, wenn der VfB sich medial ungeschickt anstellt.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.