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Southern Comfort
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Grasdaggl
Der Fleischhauer...

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 25695.html

Das fand ich recht witzig...
Wenn Sie mich fragen, dann sind die Naziaufmärsche im Osten kein Problem, das man nicht mit zwei, drei Wasserwerfern in den Griff bekommen könnte. Der Vorteil der Bierwampe ist ja, dass sie ein solides Ziel abgibt. Man muss nur drauf halten, dann fällt der Nazi um und das Plakat, das er hoch hält, gleich mit. Versuchen Sie mal, im Strahl eines "WaWe 10" den Arm zum Hitlergruß zu recken. Viel Spaß bei der Übung, kann ich nur sagen.


Ja, Buuuh, sind ja nur um die Sicherheit besorgte Bürger...
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Airwin
Und nochmal was gutes aus der FAZ:

TV-KRITIK: MAYBRIT ILLNER :
Der Feind steht rechts

Im ZDF diskutierte Maybrit Illner über die Ereignisse in Chemnitz. Kurz zuvor versuchte der sächsische Ministerpräsident die Bürger vom demokratischen Rechtsstaat zu überzeugen. Dazu müssen die Medien ihrern Beitrag leisten.



Zeitungsenten sind so alt wie die Presse. Das betrifft in gleicher Weise das Hantieren mit unbestätigten Gerüchten. Bisweilen ist auch schlichte Dummheit am Werk. Das war wieder einmal gestern in der Berichterstattung über Chemnitz zu erleben. So meldete ein Kollege des Redaktionsnetzwerks Deutschland, die Berliner Bereitschaftspolizei nehme ihre Beamten mit Migrationshintergrund nicht mit zu einem Einsatz nach Chemnitz. Sie wolle „niemanden provozieren“, so die Auskunft. Der Erregungsfaktor war angesichts eines solchen Verhaltens programmiert. Die Berliner Polizei dementierte diese Zeitungsente entschieden.

Am selben Nachmittag musste sich die Redaktion von Sandra Maischberger gegen den Vorwurf von Zuschauern wehren, sie habe in ihrer Sendung über Chemnitz manipuliert, um unliebsame Informationen zu unterdrücken. Sie machte mit einem Sendeausschnitt die Absurdität des Verdachts deutlich. Schließlich sorgte ein Justizbeamter mit der anonymen Veröffentlichung des Haftbefehls gegen einen der Tatverdächtigen des Tötungsdelikts von Chemnitz für Aufsehen. Nach seiner Entdeckung sah er sich als Whistleblower in der Tradition eines Edward Snowden: Er habe das Verschweigen der Wahrheit nicht mehr ertragen.

Nur war in diesem Haftbefehl zum Tathergang lediglich das zu lesen, was die Staatsanwaltschaft schon längst veröffentlicht hatte. Der Justizbeamte hatte der Öffentlichkeit lediglich Namen des Täters und der Zeugen mitgeteilt. Das war skandalös, undenkbar für einen seriös arbeitenden Journalisten. Einige empörten sich über das Durchstechen solcher Informationen aus der Justiz. Es sind die gleichen Kollegen, die für Informanten aus Justiz und Politik ansonsten sichere Briefkästen anbieten. Der Beamte muss mit einem Strafverfahren rechnen. Der Neuigkeitswert dieses veröffentlichten Haftbefehls tendierte gegen Null.

Irrsinn und Groteske
Wer sich anschließend die Diskussion des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer mit Bürgern in Chemnitz anhörte, machte vor allem eine Erfahrung: deren tiefsitzendes Misstrauen gegen Politik und Medien. Das hat nicht zuletzt mit einer Berichterstattung zu tun, die manchmal die Einordnung der Fakten auch ohne deren vorherige Klärung praktiziert. So wurde von Bürgern bestritten, dass es bei der Spontandemonstration am Sonntag zu „Hetzjagden“ oder sogar „pogromartigen“ Situationen gekommen sei. Diese Begriffe bestimmten den Tonfall der Berichterstattung. Sie wirkten auf alle Beobachter mit guten Gründen schockierend. Diese Perspektive beruhte letztlich auf einem einzigen Videoausschnitt, der Männer zeigte, die ausländisch aussehende Menschen verfolgten.


Rechte Netzwerke von den Identitären bis zum intellektuellen Vordenker der Rechtsradikalen, Götz Kubitschek, sehen das längst als entscheidende Schnittstelle zum Angriff auf den demokratischen Rechtsstaat. Den Medien und der etablierten Politik hier eine Lüge nachzuweisen, wäre ein Triumph. Kretschmer fand die richtigen Worte. Nicht nur sei selbst ein Einzelfall einer zu viel, so seine Antwort an die Kritiker. Vielmehr sprach er in der Versammlung von fünfundzwanzig vergleichbaren Vorfällen. Die „Freie Presse“ als Chemnitzer Lokalzeitung schilderte den vergangenen Sonntag so: „Die Situation geriet zeitweise außer Kontrolle, es kam zu Übergriffen und Jagdszenen auf offener Straße. Deeskalationsversuche der Polizei schlugen fehl.“ Der Chefredakteur sprach in einem Interview mit Deutschlandradio Kultur von „sehr vereinzelten Fällen aus dieser Demonstration heraus“, was aber „mit einer Hetzjagd im wörtlichen Sinne nichts zu tun“ gehabt habe.

Entsprechend häufig wird Torsten Kleditzsch zurzeit in rechten Publikationen zitiert. Seine Aussage wird allerdings nicht unglaubwürdig, nur weil sie Rechtsextremen ins Konzept passt. In der Sendung von Maybrit Illner vertrat lediglich Antje Hermenau eine vergleichbare Sichtweise. Die frühere Spitzenpolitikerin der sächsischen Grünen warnte davor, mit aggressiven Begriffen wie „Hetzjagd“ und „Lynchjustiz“ Stimmung zu machen. Matthias Nattke vom Kulturbüro Sachsen widersprach dieser Einschätzung. Es habe „Menschenjagden gegeben.“

Mit einer Klärung dieses Sachverhalts ist das leider nicht zu verwechseln. Denn selbst wenn es in Chemnitz keine Hetzjagden gegeben haben sollte, sind die vergangenen Tage als politisches Desaster zu bewerten. Am Montag gab es zwei Demonstrationen. Die den Protest gegen die beiden kriminellen Migranten artikulierte, fand wesentlich mehr Zuspruch als die Gegendemonstration. In dieser fanden sind Rechtsradikale jeder Coleur. Mitten drin, oder hinten dran, protestierten normale Chemnitzer Bürger, die dieser Szene kaum zuzuordnen waren. Selbst das Zeigen verfassungsfeindlicher Symbole, wie den Hitler-Gruß, oder das Artikulieren offen rassistischer Parolen, führte nicht zum Bruch unter den Demonstranten. Das kann man zwar bei Frau Illner kritisieren, ändert aber nichts an dem Problem. Was motiviert die Bürger, sogar mit Neonazis zu demonstrieren?

Wenn jemand die Demonstranten allesamt für Neonazis hält, sollte er sich ernsthaft Gedanken machen. Können diese tatsächlich fünfmal so viele Menschen für eine Demonstration mobilisieren als ihre politischen Gegner? Der Journalist Olaf Sundermeyer ist einer der besten Kenner des deutschen Rechtsextremismus. Er berichtete bei Frau Illner in einem Interview über den Verlauf des gestrigen Tages. Seine ernüchternde Erkenntnis: „Was heute ausgeblieben ist, ist ein deutliches Zeichen der Stadtgesellschaft, die sagt: Wir wollen uns distanzieren von Fremdenfeindlichkeit und Nazis.“ Daran änderten auch die Einwände von Marco Wanderwitz (CDU) nichts. Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium verwies zwar auf das zivilgesellschaftliche Engagement in der Stadt. Nur konnte Sundermeyer davon leider nichts bemerken.

Historische Umbruchstimmung?
In Chemnitz wird das Misstrauen sichtbar, dass die gesellschaftliche Atmosphäre zunehmend bestimmt. Migranten und liberales Bürgertum fürchten die Aggressivität, die ihnen nicht zuletzt von Neonazis entgegenschlägt. Einzelhändler, die seit Jahren in Chemnitz leben und ihre Geschäfte haben, stellen sich ebenso wie ausländische Studenten der Universität die Frage, welche Perspektiven sie in dieser Stadt haben. In einem Interview schilderte die Kulturjournalistin Sophie Sumburane ihre Erfahrungen mit alltäglichen Anfeindungen. Sie ist mit einem Afrikaner verheiratet und lebte bis zum Jahr 2014 in Leipzig – bis sie es selbst in dieser eher liberal geprägten Großstadt nicht mehr aushielt.


Auf der anderen Seite stehen Bürger, die von allen möglichen Erfahrungen mit Flüchtlingen berichten. Das reicht von Respektlosigkeiten bis zu tätlichen Übergriffen, manchmal zu schweren Gewaltverbrechen. Sie verlieren das Vertrauen in die innere Sicherheit, passen ihr Verhalten entsprechend an. Für Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) hat das mit der Realität wenig zu tun. Das seien gefühlte Ängste. Aber man müsse sie ernstnehmen, selbst wenn sie als Beschreibung gesellschaftlicher Wirklichkeit in ihren Augen eher Hirngespinste zu sein scheinen. So besteht Politik in Frau Barleys Sichtweise nur noch aus zwei Komponenten. Entweder hat man es mit ideologisch motivierten Rassisten zu tun. Da ist jede Debatte sinnlos. Oder mit verwirrten Bürgern. Da wird Politik zur Psychotherapie. Man muss die Menschen nur davon überzeugen, dass es sich bei Kriminalität von Flüchtlingen um Einzelfälle handelt. Ob Frau Barley umgekehrt Erfahrungen wie die von Sophie Sumburane als „Einzelfall“ bezeichnen würde?

Barley Einlassungen erinnern auf fatale Weise an den Umgang der sächsischen CDU mit dem Rechtsextremismus. Die Sachsen seien dagegen „immun“, so der langjährige Ministerpräsident Kurt Biedenkopf in einem viel zitierten Interview vor mehr als zehn Jahren. Neonazis? Alles Einzelfälle, ohne gesellschaftliche und politische Relevanz. Solche Botschaften verfangen nicht mehr, wie wohl nicht nur in Chemnitz zu erleben ist. Sie treffen auf einen Staat, dem beide Seiten nicht mehr zutrauen, ihren Schutz sicherzustellen. Das muss zu denken geben. Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki befürchtete bei Markus Lanz, dass die AfD bei dreißig Prozent landen könnte. Immerhin will aber Michael Kretschmer endlich um die Bürger kämpfen, sie von der Handlungsfähigkeit des demokratischen Rechtsstaates überzeugen. Ansonsten droht, was der erwähnte Götz Kubitschek zustimmend zitiert. Er hofft, „dass jetzt genau die Stunde schlägt, die historische Umbruchstimmung einsetzt.“ Der Feind steht rechts. Das gilt erst recht, wenn die Polizei in Chemnitz „Hetzjagden“ oder „Pogrome“ am vergangenen Sonntag noch rechtzeitig verhindern konnte.



Die barley mit den naiven rehaugen ist wirklich die hohlste nuss in dieser mit hohlen nüssen reich gesegneten partei .
Zuletzt geändert von Airwin am 31. August 2018 10:12, insgesamt 1-mal geändert.

factotum
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Granadaseggl
Gut in einem Punkt hat er recht...ansatzweise: Man darf diesen Vollspacken nicht mehr dieses Riesenforum bieten...totschweigen!


PG, wie soll das gehen, ausser Du stellst Dich als benevolent dictator zur Verfügung und kümmerst Dich um die Umsetzung?
The shit that used to work, won`t work now.

factotum
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Granadaseggl
Der Fleischhauer...

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 25695.html

Das fand ich recht witzig...
Wenn Sie mich fragen, dann sind die Naziaufmärsche im Osten kein Problem, das man nicht mit zwei, drei Wasserwerfern in den Griff bekommen könnte. Der Vorteil der Bierwampe ist ja, dass sie ein solides Ziel abgibt. Man muss nur drauf halten, dann fällt der Nazi um und das Plakat, das er hoch hält, gleich mit. Versuchen Sie mal, im Strahl eines "WaWe 10" den Arm zum Hitlergruß zu recken. Viel Spaß bei der Übung, kann ich nur sagen.

Ja, Buuuh, sind ja nur um die Sicherheit besorgte Bürger...


Der Beitrag vom Herrn Fleischhauer ist tatsächlich sehr gut und lesenswert, am wenigsten wegen der von Dir (kontextfrei) herausgehobenen Passage.
Das Teil (zur Gänze) lesen und verstehen, täte vielen hier drin gut.
The shit that used to work, won`t work now.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Jessas, ich komme kaum hinterher. Das hier bezieht sich noch auf den Chemnitzer JuLi-Text, den Airwin verlinkt hat:

Der junge Liberale leidet unter
beliebte(n) Narrative(n) in Heute-Show und Extra 3


Ach Gott, der Arme. :(

:roll:

Der schreibt schon viel Unsinn. Die von ihm kritisierte einseitige Wahrnehmung spiegelt er doch selbst wieder - mit vielen, sehr einseitigen Wahrnehmungen. Die eigene Bestätigung der üblichen Vorurteile. Nun gut, er ist jung, er darf das. :D

Aber:

Ein kleiner Teil ist tatsächlich sehr interessant:
Die Vereinnahmung durch den rechten Mob, deren Hass und Straftaten, dürfen nicht dazu führen, dass keine grundsätzliche Diskussion in sensiblen Themen mehr möglich ist

Ja. Da stimme ich zu und da sehe ich auch ein Problem.

Sehr gut & ausgewogen übrigens neulich ein Beitrag im heute journal: Da kam ein Chemnitzer zu Wort, der zum einen sehr glaubhaft klargemacht hat, dass er kein Rechter ist (war eher so ein Typ, den die Rechten gleichmal aussortieren würden. :lol: :roll: ). Zum anderen hat er aber auch Missstände und Alltagsverschiebungen in Chemnitz angesprochen, die durch Flüchtlinge kommen und die ein Problem für die Bewohner sind.

Aber wie soll man auf Probleme hinweisen oder sie gar lösen, wenn man sofort in die eine oder andere Ecke gestellt wird?

Sehr gut auch der obige Hinweis von factotum, dass es hier um Emotionen geht. Ist ja nix Neues, muss aber anscheinend immer wieder in Erinnerung gerufen werden. Ob da "Fakten" dagegen anhelfen? Fraglich. Der AfD hinterherrennen wie es die CSU macht, ist aber auch der allergrößte Quatsch. Quittung demnächst, der Wahltag wird lustig.

Fazit also: Schwierig.

Juhu.

Paleto Gaffeur
Halbdaggl
Sorry ich habe keine Lösungen sondern meine Meinung dazu, die ich aus dem ableite, was ich sehe in halbwegs seriösen Medien....mehr nicht, auch wenn das irgendwelchen verschwafelten Männchen nicht passt (was mir wiederum am Arsch vorbeigeht).

In Zeiten wie diesen mit gigantischem Medienangebot, die um viel zu wenig Geld für ihre journalistische Arbeit rangeln, wird jedes Wort dieser "Leute" dankbar aufgegriffen, veröffentlicht, getwittert, gewasweissicht....ist dann halt so, darf man sich über die Auswirkungen eben nicht wundern.

Aber an der Stelle hat der Wissenschaftler sogar recht...vollkommen, ist nur nicht neu oder spektakulär aber trotzdem korrekt. Und dann diese Schlussfolgerungen.....

PS Fleischhauer :lol: :lol: ...ja cool geschrieben nur bei DEM kann ich mir NULL vorstellen, dass er mal die Fresse in den Wind hält...das ist doch ein Salonkolumnist...oder täusch ich mich da? Das klingt als hätte er mal einen Wawe10 kennengelernt...aber bestimmt als Gastbeifahrer :lol:
Zuletzt geändert von Paleto Gaffeur am 31. August 2018 10:30, insgesamt 1-mal geändert.



Airwin
wenn factotum das schreibt lasse ich mich nicht zwei mal bitten. Der artikel ist wirklich gut und trifft irgendwie auch gut aufs forum zu: Wann sind wir hier so zimperlich geworden?

Land in Angst
Wann sind wir so zimperlich geworden?
Früher musste man sich als Journalist die Kugeln um die Ohren pfeifen lassen, um als Held zu gelten, heute reicht ein Besuch im deutschen Osten. Die Empörung über das Getobe in Sachsen ist ebenso maßlos wie die Aufmärsche selbst.


Früher hatten wir Peter Scholl-Latour. Als junger Mann war Scholl-Latour in Vietnam, wo er erst Granatbeschuss und dann Gefangenschaft beim Vietcong überstand. Anschließend fuhr er im Schaufelboot den Kongo hinauf, trank Tee mit Ajatollah Khomeini und speiste beim Taliban. Im gesetzten Alter saß er dann in Talkshows und ließ die Zuschauer an seinem Weltwissen teilhaben. Wer halb Kalkutta aufnehme, rette nicht Kalkutta, sondern werde selbst Kalkutta, sagte er zum Beispiel, und alle schauten ungläubig, wie man so etwas sagen kann.



Heute haben wir Frontal 21. Das Kriegsgebiet, aus dem die Reporter berichten, sind nicht die Berge über Da Nang, sondern die Elbwiesen bei Dresden oder die Innenstadt von Chemnitz. An die Stelle des Vietcong sind die Mitläufer von Pegida und der "Gruppe Freital" getreten. Statt Kugeln droht heute eine in die Länge gezogene Passkontrolle durch die Polizei oder der Verlust eines Handys bei einer Rangelei mit den Ostnazis. Gefahrvolles Reporterleben: Wer die Frontberichte aus Sachsen liest, zieht unwillkürlich den Kopf ein.

Ist es in Ordnung, Journalisten bei ihrer Arbeit zu behindern? Nein, ist es natürlich nicht. So wie es grundsätzlich nicht in Ordnung ist, Menschen zu beschimpfen oder zu bedrohen, weil man ihre Anwesenheit nicht mag. Sind die Vorgänge so gravierend, dass sich Bundeskanzlerin und Bundespräsident einschalten müssen? Da habe ich meine Zweifel.

Erst die Presseschikanen in Dresden, dann das Versagen der Polizei in Chemnitz: Wenn man den Kommentaren glauben darf, dann wankt der Rechtsstaat. "Ungeheuerlich" sei das, was sich da in Sachsen zutrage, lese ich in der "Süddeutschen", einen "Hauch von Weimar" sieht der Kollege Roland Nelles durchs Land ziehen. Dass sich am Mittwoch der Uno-Hochkommissar für Menschenrechte einschaltete, war so gesehen nur eine Frage der Zeit. Schockiert beobachte die Weltgemeinschaft die Vorgänge in Deutschland, erklärte Seid Raad al-Hussein. Der Mann kommt übrigens aus Jordanien, einem Land, in das wir nicht einen Asylbewerber abschieben dürften, ohne dass die Grünen einen Veitstanz aufführten.

Ich habe bei jeder größeren Zusammenrottung ein schlechtes Gefühl. Wo Menschen sich mit Gleichgesinnten zusammenfinden, um ihre Überlegenheit über andere vorzuführen, suche ich das Weite. Ich käme nur nie auf die Idee, wegen solcher Demonstrationen die Demokratie am Abgrund zu sehen.

Versuchen Sie mal im Strahl eines Wasserwerfers den Hitlergruß

Wenn Sie mich fragen, dann sind die Naziaufmärsche im Osten kein Problem, das man nicht mit zwei, drei Wasserwerfern in den Griff bekommen könnte. Der Vorteil der Bierwampe ist ja, dass sie ein solides Ziel abgibt. Man muss nur drauf halten, dann fällt der Nazi um und das Plakat, das er hoch hält, gleich mit. Versuchen Sie mal, im Strahl eines "WaWe 10" den Arm zum Hitlergruß zu recken. Viel Spaß bei der Übung, kann ich nur sagen.

Das kurze Gedächtnis scheint das Signum unserer Zeit. Es mag vielen nicht mehr präsent sein, aber es ist gerade mal 14 Monate her, dass ein gewalttätiger Mob durch die Hansestadt Hamburg zog, um alles zu zerdeppern, was irgendwie nach Kapitalismus aussah. Erinnert sich noch jemand an die G-20-Proteste? Oder, unter den Älteren, an die Aufzüge in der Hamburger Hafenstraße? An Brokdorf, die Startbahn West, die jährlichen Umzüge in Kreuzberg? Auch damals brannte das bengalische Feuer. Auch damals war die Polizei so überrascht von der Übermacht der Demonstranten, dass es zwischenzeitlich so aussah, als würde die Straße regieren.

Ist deshalb der Rechtsstaat in die Knie gegangen? Ist er nicht.

Wenn man unbedingt nach geschichtlichen Parallelen zu heute suchen will, dann liegen die Siebzigerjahre sehr viel näher als die Dreißiger. Die Menschen standen sich unversöhnlich gegenüber. Es gab so viel Hass und Gewalt, dass sich die Regierung gezwungen sah, die Sicherheitsbehörden mit immer weiteren Befugnissen auszustatten. Rasterfahndung, Radikalenerlass: alles Ergebnisse der Siebziger.

Die Maßlosigkeit der Empörung korrespondiert mit der Maßlosigkeit der Proteste

Es ist übrigens auch nicht so, dass die Presse immer wohlgelitten war. Wo der schwarze Block aufmarschierte, war man gut beraten, sich nicht als Medienvertreter erkennen zu geben. Die "taz" war gerade noch geduldet. Wer vom SPIEGEL oder von der "Frankfurter Allgemeinen" kam, galt als Vertreter der "bürgerlichen Schweinepresse" und musste mit Prügel rechnen. Ich habe nie jemanden darüber klagen hören, dass die Pressefreiheit in Gefahr sei, weil Autonome einem Journalisten ein blaues Auge verpassten oder den Arm umdrehten.

Man soll nicht aufrechnen, ich weiß. Die eine Entgleisung macht die andere nicht besser.

Ich finde es nur bemerkenswert, wie sehr die Maßlosigkeit der Empörung mit der Maßlosigkeit der Proteste korrespondiert. Vielleicht entspringt die Angstlust, mit der auf jeden Naziaufmarsch im Osten reagiert wird, genau jenem Bedürfnis nach Imagination eines Feindes, das man der anderen Seite vorwirft. Alle Sachsen für die Umtriebe von ein paar Hundert Nazideppen in Haft zu nehmen, ist in etwa so plausibel wie von den G-20-Autonomen auf alle Hamburger zu schließen.

Wenn ich mir etwas für meinen Berufsstand wünschen dürfte, dann wäre es ein wenig mehr Coolness. Bei SPIEGEL TV war man immer stolz, wenn die Objekte der Betrachtung auf die Kamera zustürmten, um das Objektiv mit den Händen zuzuhalten, oder anderweitig aus der Rolle fielen. Ich erinnere mich, wie mir der Ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske mal eine verpassen wollte, weil ihm meine Fragen nicht gefielen. Der Kameramann, den ich dabei hatte, konnte sein Glück kaum fassen. "1a-Fernsehen", sagt er, als Bsirske von mir abließ. "Ich hoffe nur, ich habe alles drauf."

Heute gilt es schon als schlimme Entgleisung, wenn sich die Feststellung der Personalien über Gebühr hinzieht. Eine "Entfremdung eines Teils unserer Sicherheitsbehörden vom Rechtsstaat und der grundgesetzlichen Ordnung" glaubte der FDP-Innenpolitiker Konstantin Kuhle vergangene Woche feststellen zu müssen. Und das, weil die sächsische Polizei 45 Minuten gebraucht hatte, um bei einem ZDF-Team die Ausweise zu kontrollieren.

Wann sind wir so zimperlich geworden?

de mappes
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Spamferkel
Unter Westfalen hat geschrieben:
Zu mir ist die Redewendung noch nicht durchgestochen


Doch, zu Dir wurde die Redewendung durchgestochen!

Und zwar von mir.
8)


Nun ja, vorher noch nicht :mrgreen:
Don't criticize what you can't understand

factotum
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Granadaseggl
PS Fleischhauer :lol: :lol: ...ja cool geschrieben nur bei DEM kann ich mir NULL vorstellen, dass er mal die Fresse in den Wind hält...das ist doch ein Salonkolumnist...oder täusch ich mich da? Das klingt als hätte er mal einen Wawe10 kennengelernt...aber bestimmt als Gastbeifahrer :lol:


Immerhin hat er offenbar (there are pics so it did happen) seine Fresse ins Fäuschdle vom Bsirske gehalten. Damit hat er vielen schon Vieles voraus.

Mir geht es bei meiner Bewertung des Artikels aber ausnahmsweise nicht um den Unterhaltungswert. Da steht viel drin, was man besser verinnerlichen sollte, als gerade üblich.
The shit that used to work, won`t work now.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Zu Fleischhauer:

Naja. In der Rückschau bewertet man die Geschehnisse immer anders als wenn man mitten drin ist.

Und auch wenn ich mich in der 70ern - zu Zeiten von "Rasterfahndung, Radikalenerlass" - mehr für Playmobil als für Politik interessiert habe: Ich kann mich nicht erinnern, dass RAF-Sympathisanten eine passende Partei in den Parlamenten hatten und schon gar nicht relativ hochprozentig.

Southern Comfort
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Grasdaggl
Die Spiegelkolummnen sollte man allesamt mit gebremsten Schaum lesen. Einordnungen in Kategorien wie richtig und falsch sind so totalitär... Ich finde es angemessen, das mal als "eine Perspektive unter vielen" zu sehen. Das senkt die Scheuklappen - imho.

Und das nimmt mir nicht den Spaß... :mrgreen:
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.


de mappes
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Spamferkel
Iron hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:überheblich, arrogant und besserwisserisch


Damit lassen sich 95% der User hier beschreiben :lol:


:lol: :prost:
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Airwin
Southern Comfort hat geschrieben:Die Spiegelkolummnen sollte man allesamt mit gebremsten Schaum lesen. Einordnungen in Kategorien wie richtig und falsch sind so totalitär... Ich finde es angemessen, das mal als "eine Perspektive unter vielen" zu sehen. Das senkt die Scheuklappen - imho.

Und das nimmt mir nicht den Spaß... :mrgreen:




Eine sehr gute sichtweise :nod: . Gilt natürlich auch für diesen kommentar bei TE:

FAKTEN STATT ERZÄHLUNGEN

Leider kein Einzelfall: Der Mord von Chemnitz
VON ROLAND TICHY

Im Schnitt gibt es jeden Tag einen Asylbewerber, der eines Mordes oder Totschlags verdächtigt wird. Diese Tatsache wird verschwiegen, der Protest dagegen denunziert, die Bevölkerung verleumdet.



Folgt man den Medienberichten oder Sendungen wie Maybrit Illner, dann steht Deutschland vor dem Bürgerkrieg. Die Bundesjustizministerin Katarina Barley fordert da beispielsweise die Bürger auf, „jetzt aufstehen“. Aufstehen gegen die Sachsen, gegen Demonstranten in Chemnitz.

Bleiben wir bei den Fakten: In Chemnitz kam es nicht zu dem, was Barley, Illner und viele andere verbreiten. An Ort und Stelle waren die Reporter der lokalen Freien Presse. Die Kollegen haben keine Hetzjagden beobachtet, keine Neonazis, die Ausländer jagen, auch der Polizeibericht weiß dazu nichts zu berichten. Es wird von vereinzelten Schlägereien zwischen linken und rechten Gruppen berichtet. Bitte prüfen Sie das selbst nach. Die Polizei hatte mit starken Kräften und Hubschraubern das Geschehen unter Kontrolle; vielleicht nicht jedes Feuerwerk, das auf beiden Seiten von Radikalen gezündet wurde, und nicht jeden Jugendlichen, der die jeweils andere Seite provozierte.

Für die gegenteilige Behauptung gibt bis es bis heute keinerlei Beweise. Keine Videos, keine Zeugenaussagen bei der Polizei, keine Anzeigen, keine Belege. Es gibt nur die Behauptung einiger linker Gruppen und radikaler Aktivisten aus dem Umfeld der ZEIT, die über twitter und Facebook die Medienlandschaft aufgestachelt haben, ihre Falschbehauptungen zu verbreiten. Wir haben die fragmentarischen Videos geprüft und verworfen. Wir haben auch andere Quellen herangezogen. Wir hörten ein Triumphgeheul aus der wirklichen rechtsradikalen Szene. Sie hat es mit wenigen Typen und Figuren geschafft, den Eindruck zu vermitteln, sie würde Chemnitz, ja ganz Sachsen beherrschen. Die westdeutschen Medien sind auf die Propaganda hereingefallen, die Links- wie Rechtsradikale verbreiten. Und ganz Deutschland steht Kopf. Es ist ein herbeigeschriebener, herbeigesendeter Tumult. Es gab ihn so nicht.

Chemnitz wird benutzt. Von beiden Seiten. Auch von der Bundeskanzlerin, die von „Zusammenrottungen“ spricht, wo es um das demokratische Recht der Demonstration für dieses oder gegen jenes geht. Es mag einem nicht passen, aber es steht im Grundgesetz und gehört zu unseren nicht verhandelbaren Grundsätzen. Es drängt sich der Verdacht auf, dass jeder Protest niedergeschrieben und niedergesendet werden soll. Hier werden zunächst die Bürger einer Stadt verleumdet, dann ein ganzes Bundesland, nur um legitimen Protest gegen die Einwanderungspolitik zu denunzieren. Man gibt sich entsetzt darüber. Folgenfrei bleiben Mordaufrufe und Anleitung zum Mord, wie ihn linke Medien verbreiten. Wir verlinken nicht und zitieren nicht, weil wir nicht helfen wollen, waffentechnische Mordanleitungen publik zu machen.

Aber es ist Tatsache, dass Chemnitz zu einer verbalen Gewaltorgie, zu einer Verrohung der Sprache und der Aufrufe benutzt wird. Daran beteiligen sich auch die Bundesjustziministerin und die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli. Das darf nicht so weitergehen.


Wenn man dann eine Stufe tiefer geht, wird der eigentliche Skandal sichtbar. Drei Bürger werden brutal mit Messern angegriffen, einer stirbt. Durch einen veröffentlichten Haftbefehl erfahren wird, dass es ein Iraker und ein Syrer waren, und das Bild verdüstert sich: Von Vorstrafen wegen schwerer Straftaten ist da die Rede, von Freiheit auf Bewährung, von erschwindeltem Flüchtlingsstatus und von rechtlich gebotener, aber nicht vollzogener Abschiebung.

Es ist das bekannte Muster des politisch gewollten Staatsversagens. Deutschland
hat Gewalttäter angelockt, nährt sie, finanziert sie, gibt ihnen Unterkunft und jede Form der Unterstützung – die Antwort ist Gewalt. Man kann es dramatischer formulieren: Für die Hätschelkinder der Einwanderungspolitik wird der Rechtsstaat als Schutzschild eingesetzt. Wer darüber berichtet, wie jener Justizbeamte, der den Haftbefehl veröffentlicht hat, wird dagegen mit der Härte des Gesetzes verfolgt. Und Bürger, die gegen die Messerstechereien protestieren, werden mit kleinen Minderheiten von Radikalinskis in einen Topf geworfen, um alle als Nazis denunzieren zu können. Jede Form von Kritik soll zum Schweigen gebracht werden.


Jeder Mord ist ein Einzelfall und muss als solcher behandelt werden. Aber in der Gesamtbetrachtung ergibt sich ein Muster. Die vielen Fälle sind keine Einzelfälle mehr, betrachtet man die Zahlenreihe, wie sie auf Tichys Einblick mehrfach veröffentlich wurde. Die Beteiligung von Asylbewerbern an Tötungsdelikten lässt sich durch einen kurzen Blick in die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) leicht ermitteln. Laut Tabelle 61 gab es im Jahr 2017 insgesamt 2.678 Tatverdächtige in den Kategorien Mord (823) und Totschlag (1.855). Davon waren 1.534 Deutsche und 365 Asylbewerber. Im Schnitt gibt es also jeden Tag einen Asylbewerber, der eines Mordes oder Totschlags verdächtigt wird. Jeden Tag ein Einzelfall.

Damit sind Asylbewerber relativ zur Anzahl an der Gesamtbevölkerung ca. 89 mal so
häufig Tatverdächtige eines Mord- oder Totschlagdelikts wie Deutsche. Proportional bedeutet relativ zur Anzahl der zu vergleichenden Gruppen. Ist zum Beispiel einer von 1.000 Asylbewerbern tatverdächtig, so müssten 72.000 von 72 Millionen Deutschen tatverdächtig sein, um dieselbe Proportion aufzuweisen. Da 1.534 Deutsche eines Mordes oder Totschlags verdächtigt werden, müsste es ca. 72 Millionen/1534*365, also ungefähr 17 Millionen Asylbewerber in Deutschland geben, damit diese nicht überproportional an Mord oder Totschlagsdelikten beteiligt wären.

Für alle, die es genauer wissen wollen, im Folgenden noch eine kurze Analyse von
Mord und Totschlag in Deutschland anhand der PKS 2017. Im Jahr 2017 gab es 1.030 Mordopfer (625 versucht, 405 vollzogen) und 1.834 Opfer von Totschlag (1.520 versucht, 314 vollzogen), also insgesamt 719 Personen wurden getötet (davon 544 Deutsche, 75,7%), 2.145 Personen haben einen Tötungsversuch überlebt (davon 1.309 Deutsche, 61,0%). Das heißt, ca. 40% der Mordopfer wurden getötet, aber nur 17% der Totschlagopfer, im Schnitt also 25%.

Es ist ein leider einschlägiges Täter-Profil
Noch eine abschließende Anmerkung zum üblichen Erklärungsversuch, dass Asylbewerber nur scheinbar krimineller sind, da es sich hauptsächlich um junge Männer handelt und junge Männer immer krimineller sind als der Rest jeder Bevölkerung. Tabelle 40 der PKS gibt die Belastungszahlen der Deutschen nach Alter und Geschlecht an, also wie viele Tatverdächtige es je 100.000 Personen der unterschiedlichen Altersgruppen gibt. Für Mord und Totschlag ist die am meisten belastete Gruppe Deutscher die der Männer im Alter von 21 oder 22 Jahren mit 11,4 Tatverdächtigen je 100.000 Personen. Bei Frauen sind es die 23- und 24-jährigen mit 2,3 Tatverdächtigen je 100.000 Personen. Bei Asylbewerbern sind die Tatverdächtigen nicht nach Alter aufgeschlüsselt, man muss es also abschätzen.

Im Jahresdurchschnitt 2017 gab es ungefähr 115.823 männliche und 75.620
weibliche Asylbewerber (Quellen: hier und hier), davon waren nun 348 Männer und 17 Frauen Tatverdächtige von Mord und Totschlag. Umgerechnet auf 100.000 Personen ist die Belastungszahl bei männlichen Asylbewerbern dann bei ca. 300 und bei weiblichen Asylbewerbern bei ca. 22,5. Das heißt, unabhängig vom Alter sind männliche Asylbewerber 26 mal so oft Tatverdächtige wie deutsche Männer im Alter von 21 oder 22 Jahren und weibliche Asylbewerber 10 mal so oft Tatverdächtige wie deutsche Frauen im Alter von 23 oder 24 Jahren. Dies berücksichtig nicht, dass 2017 etwa 28,7% der männlichen und 40,6% der weiblichen Asylbewerber Kinder unter 11 Jahren waren. Der oben genannte Erklärungsversuch trifft also auf Asylbewerber offensichtlich nicht zu.

Die Form der Berichterstattung wie in Chemnitz ist auch kein Einzelfall. Wenn
Migranten schwer verletzen, töten und morden, berichten ARD und ZDF in der Regel nicht. Wenn Bürger gegen massenhafte Einzelfälle demonstrieren, wird falsch berichtet und verleumdet.

Paleto Gaffeur
Halbdaggl
factotum hat geschrieben:
PS Fleischhauer :lol: :lol: ...ja cool geschrieben nur bei DEM kann ich mir NULL vorstellen, dass er mal die Fresse in den Wind hält...das ist doch ein Salonkolumnist...oder täusch ich mich da? Das klingt als hätte er mal einen Wawe10 kennengelernt...aber bestimmt als Gastbeifahrer :lol:


Immerhin hat er offenbar (there are pics so it did happen) seine Fresse ins Fäuschdle vom Bsirske gehalten. Damit hat er vielen schon Vieles voraus.

Mir geht es bei meiner Bewertung des Artikels aber ausnahmsweise nicht um den Unterhaltungswert. Da steht viel drin, was man besser verinnerlichen sollte, als gerade üblich.


WATT????? :shock: :lol: :lol: Der Ich-flieg-LH-Firstclass-Bsirske hat dem eine gelangt???? :lol:
Hat er wenigstens zurückgeschlagen? :arr:

Ganz cool bleiben, ich bin in diesem Forum einer der ganz wenigen, die JF gut finden....ok meistens, manchmal isser auch blöd. Und er sagt ja nix anderes als: Bauscht diese Trottel nicht so auf!




Unter Westfalen
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Grasdaggl
knaust hat geschrieben:Und vor allem vergleicht er die ganze Zeit Äpfel mit Birnen.


Ich glaube, mit dem Artikel hat er eine Bewerbung für Syrien, Irak und den Donbas geschrieben.
Drücke ihm die Daumen, dass es gelingt und freue mich schon auf seine Berichte von der Front.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Unter Westfalen
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Grasdaggl
de mappes hat geschrieben:
Iron hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:überheblich, arrogant und besserwisserisch


Damit lassen sich 95% der User hier beschreiben :lol:


:lol: :prost:


Welcher Kategorie ordnest Du dich denn zu?
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Also abgesehen davon , dass ich als bekennender wexelwähler keine partei habe, was schreibt den der junge liberale deiner meinung nach so schlimmes?


@Airwin
Die Frage kannst Du ohne viel Intelligenzeinsatz selbst beantworten.
Schreib mir doch mal, was Dich an seinen Äusserungen so euphorisiert hat,
dann verkehre sie in das genaue Gegenteil
und schon hast Du meine Antwort.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

witzfeld
Lombaseggl
Isch hab mal ne Frasche. Wenn mal so nebenbei mal die Bilder der Protestinaken anschaut fällt auf, dass sie alle erhebliche Zahnprobleme haben. Fehlende Zähne akute Karies usw. Woran liegt das? Schlechte Ernährung, zuviel Menschenfleisch? Komisch

de mappes
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Spamferkel
Unter Westfalen hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:
Iron hat geschrieben:
Damit lassen sich 95% der User hier beschreiben :lol:


:lol: :prost:


Welcher Kategorie ordnest Du dich denn zu?


Zur Mehrheit...obwohl ich in vielen Themen die 5% darstelle
Aber aufgrund dieser 95% „Besserwisser“ fällt es halt auch schwer, anders aufzutreten

Ist aber Off Topos Uwe. ;)
Don't criticize what you can't understand

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