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Auswurf
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Grasdaggl
Am deutschen Wesen soll die Welt genesen


Wer definiert sich denn übers deutschsein in seinen überzeugungen ?
Wäre ja total bekloppt gestrig, oder afd style.
Grob fahrlässig sich internationaler verantwortung nicht bewusst zu sein

sloggi
Du magst doch die dreibeinigen monster
- die geschichte eines freiheitskampfes bei dem nationalitäten absolut keine rolle spielen,
sondern ein gemeinsames ziel eint.
das ist doch keine Musik

factotum
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Granadaseggl
Heutiger Lesetipp zum Thema: Wer bürgt, wird erwürgt.

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/b ... 06373.html

Bitte um Entschuldigung, schon wieder Migration. Beleuchtet aber eine meiner Hauptsorgen diesbezüglich... was passiert, wenn die Kohle mal nicht mehr reicht und die Rechnungen anfangen, wehzutun.

A propos ewige Flüchtlingsleier, wenn der Herr Tiffert mal dazu käme, das next big thing auf dem Markt der Finanzsauereien genauer zu beschreiben? Würde mich interessieren, selbst wenn die Flüchtlinge nichts dafür können sollten, versprochen.
The shit that used to work, won`t work now.


factotum
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Granadaseggl
Nilk, ich seh das Problem, und ich will es auch loswerden.

Ich glaube nur nicht, dass es in der bisher geübten Weise gelingen wird. Wir müssen die Oberhand gewinnen über diese Thematik, und das schaffen wir nur, wenn wir so ziemlich alles ändern am bisherigen Ansatz.

Ich versuch dazu mal was längeres zu schreiben bei Gelegenheit.
The shit that used to work, won`t work now.

Nilkheimer
Halbdaggl
Ich ahne es ja schon. Andererseits glaube ich, dass es gerade eine ganz gute Entwicklung im Diskurs gibt. Habe nicht das Gefühl, dass "die" das Thema gerade noch so in den Vordergrund gerückt bekommen wie auch schon mal.

Andererandererseits siehst Du wahrscheinlich das "Flüchtlingsproblem" insgesamt als wichtiger als ich an. Wie gsagt: Schon wichtig, gerade im HInblick auf die Wirkung auf manche MItmenschen, gerade im Oschten. Aber nach wie vor: Es gibt wichtigeres, und man muss es sachlich einordnen (sic).

Aber ich will Dir nicht vorgreifen :mrgreen: .
Aber das macht doch nichts.

factotum
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Granadaseggl
Andererandererseits siehst Du wahrscheinlich das "Flüchtlingsproblem" insgesamt als wichtiger als ich an.


Ja, bei mir kommt das noch vor der Digitalisierung. Bei uns ( Schland, politischer mainstream) überwiegt gerade die Auffassung, dass die eigentliche Krise ( 2015) überstanden ist. Das halte ich für grundverkehrt. Wir stehen da erst am Anfang von etwas noch viel Grösserem.
Die Bevölkerungsentwicklung in Afrika und auch im gesamten muslimisch geprägten Raum wird, in Verbindung mit Operation Hellfire ( aka Klimawandel), gewaltige Kräfte entfesseln. Das kommt so sicher wie das Amen in der Kirche, denn beide Entwicklungen wären selbst dann unaufhaltsam, wenn weltweit alle (wir Europäer, Amis, Chinesen etc.) ab morgen früh um 00.01 Uhr genau das umsetzen würden, was den hiesigen Grünen so vorschwebt. Das wird eine drastisch andere Welt werden, und wir müssen versuchen, die zu gestalten, solange wir überhaupt noch proaktiv agieren können.

Haber, die Kacke kommt nicht erst dann ans dampfen, wenn Greenpeace nachts kein Bier mehr verkauft. Das geht schon viel früher los q.e.d.
The shit that used to work, won`t work now.


Sloggi
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Lombaseggl
thoreau hat geschrieben:Was ist "Linksgrünen" eigentlich wieder für ein dummes Geschwätz? Welchen Zweck hat es? Außer der offensichtlichen Selbstidentifikation des Sprechers in Richtung des Gegenteils.


Bei der Verwendung des Begriffs "Linksgrün" geht es um die Differenzierung zwischen pseudoprogressiv- dekadentem Bürgertum (Linksgrün) und den klassischen Linken.

Essen Nord vs. Berlin Prenzlauer Berg
Opel Astra vs. Volvo
Kassler vs. Tofu
Herrengedeck vs. Holunder Bionade

Ich habe allen Respekt vor Leuten mit "klassisch linker" Einstellung. Die möchte ich auf keinen Fall in einen Topf werfen mit den "Linksgrünen".

Verstanden?




Unter Westfalen
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Grasdaggl
Wertkonservativ

(Ein Versuch, sich diesem Begriff zu nähern)

Erste Hypothese: Alle Menschen sind mehr oder weniger wertkonservativ.
Zweite Hypothese: Die jeweiligen Wertvorstellungen können materieller, immaterieller oder imaginärer Art sein. Sie unterscheiden sich daher, je nach Standpunkt, in ihrer „Wertigkeit“.

Der Begriff „konservativ“ kommt ursprünglich von lat. „erhalten, bewahren“ und hat Anfang des 19. Jahrhunderts eine politische Bedeutung bekommen (damals im Gegensatz zur Aufklärung und den Ideen der französischen Revolution), die bis heute nachwirkt. Das Wort wird häufig auch im Kontext von „rückständig“ benützt, was meiner Meinung nach nicht richtig ist.

Wer ist nun „wertkonservativ“?

Beispiel:
Alle User im Segglforum sind eindeutig wertkonservativ.

Begründung:
Alle User im Segglforum wollen den VfB wieder im alten Glanz erstrahlen sehen, z.B., in dem von 2007. Einige Ältere vielleicht auch in dem von 1992, 1984 und gar 1952 und 1950. Unterscheiden könnte man die Gruppe nach „ergebnisorientiert“ und „leistungsorientiert“, was allerdings hinsichtlich des Begriffes „wertkonservativ“ keinen zusätzlichen Erkenntnisgewinn bringen würde.

Der Begriff „wertkonservativ“ wird ja vorwiegend eher von politisch eher Mitte-Rechts Sympathisanten reklamiert, als von Linken. In dem Sinne habe ich den Post von @darkred über Hoffnungen der CDU-Wähler nach dem Wechsel in der Partei-Führungsspitze verstanden. Ob dies historisch richtig oder falsch ist, werden wir weiter unten sehen.

Ich hatte mich neulich ebenfalls als „wertkonservativ“ geoutet, was vielleicht dem einen oder anderen hier etwas merkwürdig vorgekommen ist.

Ich will es daher begründen:
Ich bin dafür, dass
wie früher, wieder mehr Sozialwohnungen gebaut werden, dass die Kommunen wieder eigene Gesellschaften gründen, die bezahlbaren Wohnraum anbieten (in NRW ist eine Initiative in diese Richtung im Entstehen),
befristete Arbeitsverträge, wie früher, nur nach sachlichem Grund abgeschlossen werden,
Arbeitnehmer/innen Ihre Grundbedürfnisse durch ein Beschäftigungsverhältnis befriedigen können und nicht darauf angewiesen sind, zwei oder mehr Stellen anzunehmen,
die Bedeutung der Arbeit somit wieder den Rang früherer Zeiten (bis vor 1990) erhält,
die Deregulierung und Privatisierung als eine Fehlentwicklung erkannt und in Maßen zurückgeführt wird.

Die Liste ließe sich noch um einige Punkte erweitern.

Wäre ich CDU-Sympathisant, würde ich unter dem Begriff „wertkonservativ“ wahrscheinlich
Stärkung der traditionellen Familie gegenüber anderen Partnerschaften oder
Rückkehr zu „christlichen Werten“ verstehen. Vielleicht wäre ich auch Mitglied der „Werteunion“ („Freiheitlich-konservativer Aufbruch“, FKA) und würde folgenden Leitsatz unterstützen:

„Ziel des FKA ist es, die konservativen und wirtschaftsliberalen Kräfte innerhalb der Union stärker zu vernetzen und die Unionsparteien an ihren „Markenkern“ zu erinnern. Die in ihm engagierten Politiker lehnen den aktuellen Kurs der Union ab und möchten konservative Positionen innerhalb der Partei stärken. Der FKA bekennt sich unter anderem zum christlichen Menschenbild und der westlichen Wertegemeinschaft und tritt für einen toleranten, weltoffenen Patriotismus sowie einen starken deutschen Rechtsstaat ein.“

Als vom Neoliberalismus enttäuschter FDP-Wähler könnte ich mir vielleicht die Politik der sozial-liberalen Koalition aus den 70er Jahren zurückwünschen,

als Wähler der Linken, sofern ich DDR-Vergangenheit hätte, mehr und bessere Kita-Plätze, bessere ambulante medizinische Versorgung, Abschaffung der Möglichkeit, sich privat versichern zu lassen; bei WASG-Vergangenheit vielleicht Stärkung der Gewerkschaften und Abschaffung von Hartz IV.

Als Wähler der AFD stünde ich mit leeren Händen da, denn diese Partei vertritt in meinen Augen keine Werte.

Ja, und als Wähler der Grünen?

Ich war sehr erstaunt, als ich in Wikipedia las, dass der Begriff „wertkonservativ“ inhaltlich und zeitlich mit der Bewegung der Grünen zusammenhängt und dass der „Erfinder“ des Begriffes Erhard Eppler war, in der Partei immer etwas von oben herab belächelt, in meinen Augen ein Visionär, der mehr Beachtung verdient hätte.

Aus Wikipedia:

"Der Wertkonservatismus ist ein politisches Schlagwort für eine Grundhaltung, welche die ihr wichtig erscheinenden unter den in einer Gesellschaft tatsächlich oder vermeintlich vorherrschenden Wertvorstellungen bewahren will. Er unterscheidet sich vom Werterelativismus, gilt aber in erster Linie als Gegenbegriff zum sogenannten Strukturkonservatismus.
Der Begriff des Wertkonservatismus wurde 1975 vom SPD-Politiker Erhard Eppler in seinem Buch Ende oder Wende eingeführt. Als wertkonservativ bezeichnete Eppler eine Politik, die sich für die Bewahrung der Natur, einer humanen und solidarischen menschlichen Gemeinschaft, sowie des Wertes und der Würde des Einzelnen einsetzt. Damit bezog sich Eppler vor allem auf die in den 1970er Jahren erstarkende Umwelt- und Friedensbewegung. Diese wolle Herrschaftsstrukturen verändern, um bestimmte Werte zu erhalten.
Dagegen sah Eppler im traditionellen „konservativen Lager“ einen Strukturkonservatismus verankert, dem es um die Erhaltung der vorhandenen Machtstrukturen gehe. Der Begriff des Strukturkonservativismus wurde dabei negativ besetzt; die zu kritisierende Organisation oder Person wird als modernisierungsfeindlicher Bewahrer überkommener Strukturen dargestellt.Laut Eppler geht es dem Strukturkonservatismus um „die Konservierung von Privilegien, von Machtpositionen, von Herrschaft“.
Bereits in den 1970er Jahren wurde dieser Gegensatz von sozialdemokratischen Politikern aufgegriffen, unter anderem von Helmut Schmidt, doch konnten auch die Grünen durch ihr Eintreten für ökologische Themen in Anspruch nehmen, wertkonservativ zu argumentieren. Später ist der Begriff auch von traditionell dem Konservatismus zuzuordnenden Kräften aufgegriffen worden. Den Vorwurf des Strukturkonservatismus weisen Konservative gewöhnlich von sich."


Mein Fazit zu dem Thema:

Es kann sich jeder diesen Begriff für sich selbst zurechtschneidern, wenn es ihm weiterhilft.
Ich werde diesen Begriff zukünftig aber nur noch im Sinne des Urhebers verwenden.
In diesem Sinne grüße ich am Totensonntag meine vielen „wertkonservativen“ Freundinnen und Freunde im Forum.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


RedBlues
Halbdaggl
ob konsevativ oder nicht, dass Ziel muss es sein die Soziale Spaltung der Gesellschaft einzugrenzen, ...

CDU und SPD haben dies in den letzten Jahrzehnten nicht als ihr Thema gehabt und werden es auch in Zukunft nicht haben.

vivafernanda
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Granadaseggl
Dein Post noch detailliert beantwortet: da meine Frau auch eine entsprechend anspruchsvolle Arbeit hat, teilen wir uns alles, jedenfalls was Arbeitszeit und Haushalt angeht.... im Bereich Zwerge zum Kindi/Schule kutschieren und Kontrolle der gewaschenen Hände auf der Gästetoilette liege ich vorne :arr:



muffi, sorry, weil spät:

Aber ich wollte auch nur dies sagen: Hättsch gleich mal des gschrieben und nicht erst, dass (nur) den FRauen Leid geschieht, wenn es nicht genug Kitas gibt, wäre ich ganz still geblieben :nod: ;)
Eine Hand, die schiebt, ist besser als 100 Hände, die ziehen.

muffinho
vivafernanda hat geschrieben:
Dein Post noch detailliert beantwortet: da meine Frau auch eine entsprechend anspruchsvolle Arbeit hat, teilen wir uns alles, jedenfalls was Arbeitszeit und Haushalt angeht.... im Bereich Zwerge zum Kindi/Schule kutschieren und Kontrolle der gewaschenen Hände auf der Gästetoilette liege ich vorne :arr:



muffi, sorry, weil spät:

Aber ich wollte auch nur dies sagen: Hättsch gleich mal des gschrieben und nicht erst, dass (nur) den FRauen Leid geschieht, wenn es nicht genug Kitas gibt, wäre ich ganz still geblieben :nod: ;)


Naja, man muss schon sagen dass die Kita-Problematik generell primär an den Frauen hängen bleibt, weil es eben schon alleine biologisch so ist, dass die Frau erstens schon mal mind. ein halbes Jahr daheim bleibt und auch danach die Mutter primär die erste Zeit beim Kind ist, dazu wollen wohl fast alle Frauen die ersten Monate mit ihrem Kind erst mal genießen und bleiben im Normalfall mind. 1 Jahr daheim.

Aber wie schon gesagt, jeder muss seine kleine Familie so organisieren wie er/sie es für am besten hält. Wenn eine Frau nach dem Mutterschutz direkt wieder arbeiten geht, ist das ihre Entscheidung, solange es innerhalb der Familie entsprechend unterstützt wird.

muffinho
Die Inder ziehen den Schwanz ein

Nach der Tötung eines US-Bürgers auf den indischen Andamanen-Inseln hat sich die Polizei den dort isoliert lebenden Ureinwohnern auf der Insel North Sentinel genähert. Die Polizisten fuhren am Samstag mit einem Boot bis auf 400 Meter an die Insel heran, wie der Polizeichef der Andamanen, Dependra Pathak, am Sonntag sagte. An dem Strand, an dem der 27-jährige John Allen Chau zuletzt lebend gesehen wurde, beobachteten sie demnach Männer vom Inselvolk der Sentinelesen. Diese seien mit Pfeil und Bogen bewaffnet gewesen.

"Sie haben uns angestarrt und wir haben sie angeschaut", berichtete Pathak über die angespannte Begegnung. Die Polizisten machten schließlich kehrt, um eine Konfrontation zu vermeiden.


Wird Zeit dass Trump mal die Navy Seals losschickt oder mit ein paar Mini Nukes aufräumt, er sagt ja immer dass die USA von allen vergewaltigt werden, nun sogar von ein paar Ureinwohnern mit Pfeil und Bogen...


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Dao hett r besser
da Obschd- ond Gemieseschdand vom Papa iebernomma.
Vater: Rebell vom Remstal.
Sohn: Riebl vau Diebenga.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai



Auswurf
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Grasdaggl
palmer ghört nausgschmissa !
Hab ich hier schonmal geschrieben und mir auch egal dass es unter die gürtelinie geht.
Hat eine damals 20 jährige freundin meiner tochter im bus angebaggert, aber gleich um stilschweigen ersucht.

machtgeiler wixer
das ist doch keine Musik


publicenemy
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Halbdaggl
Auswurf hat geschrieben:palmer ghört nausgschmissa !
Hab ich hier schonmal geschrieben und mir auch egal dass es unter die gürtelinie geht.
Hat eine damals 20 jährige freundin meiner tochter im bus angebaggert, aber gleich um stilschweigen ersucht.

machtgeiler wixer


Immerhin fährt er Bus. Das werden nicht viele seiner Amtskollegen machen.


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