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Airwin
Wenn Du sagst, Du willst auf die hier übliche Weise ( die der Airwin natürlich mitetabliert hat) nicht mehr drüber reden, dann kann ich das verstehen, weils wirklich nichts bringt.


den schuh muß ich mir wohl tatsächlich auch anziehen. Ist halt schwierig in so einem pforum , es gab durchaus schon ansätze einer gesitteten diskussion mit einzelnen usern, die dann halt meist von irgendeinem anderen troll user sogleich mit den üblichen phrasen torpediert wurden. Mit tifferette z.B kann man eigentlich gepflegt debattieren, wenn es nicht gerade um den münchner hauptbahnhof geht.




Airwin
DER IST AUCH VERDAMMTNOCHMAL SCHEISSE!!!!



:lol: scho recht, ich werde es vermeiden bahnhöfe ganz allgemein zu thematisieren, sind offenbar städteübergreifend ein emotionales thema.



Das hat sich vermutlich aus dem Umstand ergeben, dass besagte Thematik die am stärksten emotional befrachtete ist. Und dementsprechend hier die langlebigsten und intensivsten Streitereien erzeugt hat.


ja und außerdem weil irgendwie jedes thema wieder zur mutter aller prob zu diesem thema zurück führt bzw. zurückgeführt wird.
Schau dir einfach die letzten seiten an. Ich verteidige mappes, die klampfe führt sogleich - einigermaßen sinnbefreit - das flüchtlingsthema ein. Ich schreibe was zu claas, irgendjemand stellt den bezug zur lügenpresse her (den ich ja ausdrücklich verneint habe), illuminat UWe deklariert es als erbärmlich und schon ist man bei jedem thema im alten trott.


aber egal jetze, die nacht ist noch jung, habe die ehre , gehabt euch wohl.


Auswurf
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Grasdaggl
also sorry
(auch an factotum)
was ist das für ein entlarvender scheiss, wenn jemand so in die diskussion startet

der spiegel hat im aufreibenden kampf gegen trump die qualitätssicherung vernachläßig


ist unter aller sau und kann sich dann gerne mit sich selbst unterhalten.
Nur ein typisches beispiel zur vorgehensweise.
Ist für mich nur hässlich und lässt sich nicht relativieren.
Sowas würd ich franky verzeihen können,
airwin produziert den schrott bei vollem bewusstsein
das ist doch keine Musik




Airwin
Auswurf hat geschrieben:also sorry
(auch an factotum)
was ist das für ein entlarvender scheiss, wenn jemand so in die diskussion startet

der spiegel hat im aufreibenden kampf gegen trump die qualitätssicherung vernachläßig


ist unter aller sau und kann sich dann gerne mit sich selbst unterhalten.
Nur ein typisches beispiel zur vorgehensweise.
Ist für mich nur hässlich und lässt sich nicht relativieren.
Sowas würd ich franky verzeihen können,
airwin produziert den schrott bei vollem bewusstsein



was ist daran falsch bzw "hässlich"? Brinkhäuser hatte direkt nach der wahl die spiegel-redaktion "ab jetzt" im widerstand gegen trump gesehen auch zur verwunderung von (trump-kritischen) journalisten-kollegen: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ ... 42639.html
Und wie man jetzt sieht wurde die qualitätssicherung grob vernachläßigt und Claas hat nach der wahl einige quasi komplett erfundene geschichten über trump-wähler wie er sie sich vorstellt - geschrieben.

Daher kann man das - durchaus etwas zugespitzt - so formulieren.
Zuletzt geändert von Airwin am 21. Dezember 2018 21:28, insgesamt 1-mal geändert.


Unter Westfalen
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Grasdaggl
vivafernanda hat geschrieben:Worum geht`s?

Ihr streitet jetzt schon seit Tagen und ich hab keine Ahnung, wer der claas ist.




;) :prost: ;)

PS: streiten tun wir eigentlich erst seit heute. Einfach mal den von Niedrich Frietzsche eingestellten Artikel des SPIEGEL lesen. Lohnt sich.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


Airwin
meine güte die FAZ will sich auch noch blamieren :roll:

Den freilich musste der „Spiegel“-Reporter Juan Moreno im eigenen Haus quasi undercover leisten, wie er bei „Spiegel Online“ im Video erzählt. Er fuhr einer anderen Geschichte wegen nach Las Vegas und machte einen Abstecher nach Arizona, um Relotius’ Angaben in der Geschichte „Jaegers Grenze“ zu überprüfen, die von einer Bürgerwehr handelt, die angeblich auf eigene Faust die Grenze zu Mexiko kontrolliert. Moreno fand schnell heraus, dass der Kollege Relotius nie da gewesen war und die Leute, die er zitierte, nie getroffen hatte.

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ ... 52403.html




3 wochen war der Claas dort, einfach mal die im eigenen text :!: verlinkte quelle
lesen herr hanfeld :roll:

Auswurf
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Grasdaggl
wenn der relotius auschliesslich gegen trump angschrieben hätte,
oder/und der spiegel unter nicht beachtung seiner bisher für ihn selbst geltenden regeln alles seine kräfte darauf bündeln würde gschichtn gegen trump zu beschaffen

Dann, wäre Dein vorwurf berechtigt

So aber ist er billige stimmungsmache
das ist doch keine Musik

Tifferette
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Grasdaggl
Airwin hat geschrieben:meine güte die FAZ will sich auch noch blamieren :roll:

Den freilich musste der „Spiegel“-Reporter Juan Moreno im eigenen Haus quasi undercover leisten, wie er bei „Spiegel Online“ im Video erzählt. Er fuhr einer anderen Geschichte wegen nach Las Vegas und machte einen Abstecher nach Arizona, um Relotius’ Angaben in der Geschichte „Jaegers Grenze“ zu überprüfen, die von einer Bürgerwehr handelt, die angeblich auf eigene Faust die Grenze zu Mexiko kontrolliert. Moreno fand schnell heraus, dass der Kollege Relotius nie da gewesen war und die Leute, die er zitierte, nie getroffen hatte.

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ ... 52403.html


3 wochen war der Claas dort, einfach mal die im eigenen text :!:


Bei "Jaegers Grenze" geht es um eine Bürgerwehr in Arizona, an der mexikanischen Grenze. So wie ich es verstehe war Relotius dort nicht. Fergus Falls, das da verlinkt ist, liegt in Minnesota und ist der Schauplatz von "In einer kleinen Stadt". Dort war er für drei Wochen. Der Hanfeld blamiert sich da nicht.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Es ist zu diesem Thema ja schon einiges verlinkt worden.
Falls das eine Wiederholung ist, bitte ich um Nachsicht:

http://www.spiegel.de/spiegel/fall-claa ... 45063.html

Also ganz ehrlich, ich weiß nicht, ob ich den Mut und vor allem die Ausdauer gehabt hätte, wie Moreno.
Wenn ehrlicher Journalismus dadurch gestärkt wird, hätte die Angelegenheit auch noch was Gutes bewirkt.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Airwin
Bei "Jaegers Grenze" geht es um eine Bürgerwehr in Arizona, an der mexikanischen Grenze. So wie ich es verstehe war Relotius dort nicht. Fergus Falls, das da verlinkt ist, liegt in Minnesota und ist der Schauplatz von "In einer kleinen Stadt". Dort war er für drei Wochen. Der Hanfeld blamiert sich da nicht.



du und hanfeld haben recht, das sind zwei geschichten . Hab gerade beide gelesen, tenor ist ähnlich , in der provinz leben dumme fremdenfeindliche hinterwäldler die ausschließlich fox schauen , allesamt den trump wählen und an die 3 Gs (god , Guns and no Gays) glauben. Und sie heißen zB jaeger und haben natürlich deutsche vorfahren so wie sich das für einen anständigen rassisten gehört :lol: .

Aber was ich mich ernsthaft frage: Wie kann der behaupten er sei dort gewesen? Werden beim spiegel reisekosten komplett ohne belege abgerechnet? Flüge , hotelübernachtungen etc.? Oder bezahlte er das von den spenden seiner leser :mrgreen: ? Egal, die kontrollmechanismen beim spiegel sind jedenfalls weltklasse.

darkred
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Halbdaggl
factotum hat geschrieben:Nilki:

Och, Stilkritik hab ich schon gelegentlich geübt, ich finde z.B. die Kriminalitätsupdates nicht erhellend oder zielführend bzw. sogar kontraproduktiv. Das weiss der Airwin bzw. kann er wissen, macht er halt trotzdem.

Auf der emotionalen Ebene kann ich seinen furor ein Stück weit nachvollziehen. Er äussert sich hier (seit Jahren) durchaus überwiegend inhaltlich, argumentiert zur Sache, bekommt aber von der Front der Anständigen nur sehr wenig tatsächliche Diskussion angeboten, dafür stets und ständig attitude ( erbärmlich, nicht wahr).

Das ist mir zu dürftig..... einerseits seine attitude zu verdammen, aber selber auch nichts weiter als die eigene attitude anzubieten. Dabei gäbe es eine Menge zu reden, so zwischenblasig.

Allgemein zur Politik, nicht nur hier drinnen: Die reflexhafte Disserei hat sich schon lange verselbständigt. Ich finde das langweilig und würde mir was anderes wünschen.


Ich möchte hier nilkend nickend beipflichten.
Das quichott'sche Anreiten gegen die sich in Hysterie drehenden, antifaschistischen Windmühlen habe ich mittlerweile, aus den von dir genannten Stereotypien, aufgegeben.

Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Mal was anderes als Windmühlen: Fliesen, Fliesenkleber und Ökoseife. :)

Auf folgenden Artikel bin ich heute morgen im Netz gestoßen und finde den sehr lesens- und daher auch teilenswert:
Stell Dir vor, die Firma macht dicht und keiner geht heim

Kurzzusammenfassung: Griechenland, Schuldenkrise, Firma meldet Insolvenz an, Chefs verpissen sich, Belegschaft besetzt Firma und produziert einfach weiter.
Kurz darauf ließen die Besetzer ihre Firma als Sozialkooperative S.E. Viome eintragen und kauften die meisten der wenigen Maschinen, die sie für die neue Produktion nutzen konnten, bei Insolvenzversteigerungen mit Gewerkschafts- rücklagen und Spendengeldern zurück. Nur das Gelände gehört ihnen nach wie vor nicht. Doch immerhin versucht die Polizei nicht mehr, es zu räumen. Als sie es noch versuchte, stellten sich stets Hunderte Menschen aus der Umgebung schützend vor die Werkstore und verwehrten jedem den Eintritt, der etwas gegen die neuen Spielregeln in der ehemaligen Klebstofffabrik hatte.

Das Kollektiv ist enttäuscht von den alten Spielregeln der Wirtschaft und hat seine eigenen aufgestellt: Es gibt keinen Chef, alle haben das gleiche Mitspracherecht, und jeder übernimmt fast jede Aufgabe – von der Buchhaltung übers Seifenschneiden bis zum Toilettenputzen. Alle bekommen den gleichen Lohn. So arbeiten sie seit bald sechs Jahren. Erfolgreich, finden sie.

Die ehemalige Eigentümerin von Viome und Tochter des Konzerngründers, Christina Philippou, bezeichnet die neue Belegschaft dagegen als Bettler. In einem Fernsehinterview sagte sie über die Menschen: „Sie wollen, dass die Regierung sagt, oh, ihr seid fantastische Arbeiter, also geben wir euch einfach die Fabrik. In welchem Wirtschaftssystem passiert so etwas?“ Philippou wurde in erster Instanz wegen nicht bezahlter Unternehmenssteuern und Löhnen zu zehn Jahren Haft verurteilt. Die Strafe wurde später in Sozialstunden umgewandelt, die binnen zwei Jahren geleistet werden sollten. Heute lebt Philippou als Frührentnerin in Thessaloniki.

„Unsere Produkte hatten einen exzellenten Ruf – und wer hat sie hergestellt?“, fragt Koumatsioulis. „Meine Kollegen und ich. Nicht die Chefs. Die haben uns am Ende bestohlen und im Stich gelassen. Wie kann man argumentieren, dass dieses System gerecht ist?“

„Ich war beeindruckt, wie viel Solidarität es schon in den ersten Monaten gab“, sagt er. Gerade jene, die kaum etwas hatten, kamen vorbei und teilten ihren Besitz. Manchmal war es nur eine Packung Spaghetti oder ein Zwei-Euro-Stück. Wichtiger war, dass jemand da war, der an einen dachte und glaubte. „Die Krise hat uns solidarischer gemacht“, sagt Vragoteris, der Vorsitzende. Als kürzlich Abgesandte der Stadtwerke mit der Polizei vor den Toren standen, um den Strom wegen einiger unbezahlter Rechnungen abzustellen, waren binnen einer Stunde wieder mehr als hundert Unterstützer vor Ort, die sich der Polizei in den Weg stellten. Der Strom blieb an. Und die Rechnungen sind heute bezahlt.

Die diplomierte Chemikerin deutet auf das Labor. Gewöhnlichen Arbeitern sei hier früher der Zutritt verwehrt gewesen. Heute darf, nein: soll jeder rein. Seitdem sieht es dort zwar aus, als hätte man grobe Fehler im Umgang mit Sprengstoff gemacht, dafür hat kürzlich erst ein Arbeiter durch Tüfteln einen teuren, synthetischen Ausgangsstoff durch einen viel günstigeren und ökologischeren ersetzt. Früher hätte man ihn von der Schwelle gejagt, heute hat er den Fortbestand der Firma gesichert.
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!


publicenemy
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Halbdaggl
Interessant. In Argentinien gibt es das, so weit ich mich erinnere seit der Krise am Anfang dieses Jahrtausends. Dort aber zu Hunderten und es nennt sich Fabricas Recuperadas.


thoreau
Granadaseggl
Ja. Habe schon die ganze Zeit darauf gewartet, dass es strafrechtlich irgendwie relevant ist. Bei einem solchen Maß an krimineller Energie liegt die Selbstbereicherung wohl nah.