Kino Muza hat geschrieben:https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.ruecktritt-von-guido-buchwald-wie-viele-ex-profis-braucht-der-vfb-stuttgart.301fc7ab-1b10-45c8-97a6-491fbfb976cf.html
Dieser Artikel ist sehr, sehr entlarvend. Kurzum, es ist wie in vielen noch nicht modernisierten Teilen der Gesellschaft: Alte, weiße Männer.
Da sagt er was.
Die Vermutung liegt schon nah: alles gesetzte schwäbische Topmanager. Alles, wirklich alles außer Hochdeutsch. Stell’ dir vor du hast die Staubsaugerfirma vom Papa total modernisiert und viele geile Ideen, wie man den Lieblingsverein (auch schon der Lieblingsverein vom Senior: Schlienz, Sawitzki etc.) auch auf Vordermann bringen kann. In der
brand eins-Sammlung alle relevanten Stellen mit Post-Its markiert, und dann kommen diese dahergelaufenen Altkicker und unterbrechen dich ständig in der Aufi-Sitzung.
Dabei könnten sie sehr wohl recht haben, wenn sie sagen, dass Buchwald, Ohlicher und Berthold eben nicht genau die Art von Sportkompetenz mitbringen, die man braucht. Ich sehe aber keine Bemühungen, die
richtigen ehemaligen Spieler, Trainer, Sportdirektoren oder Vereinsmanager (Handball? Hockey?) in die Gremien zu bringen. Nullo. Leute mit oder ohne dreistelliger Anzahl an Bundesligaspielen, die
wissen wie Profi-Sport funktioniert. Die gibt es, inner- und außerhalb von Schwaben. Könnte man mal gucken.
Die Stuttgarter Zeitung hat herausgearbeitet, dass in den anderen Vereinen auch kaum Ex-Bolzer im Aufsichtsrat hocken. Also vor dem Hintergrund der totalen Dominanz deutscher Vereine im professionellen Fußball.
Trotzdem. Wie viele
Experten für Profisport sitzen beim VfB in den Entscheider-Gremien? Und wie viele waren das jemals? Eine Hand müsste zum Abzählen genügen, wenn ich mich nicht täusche.