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CoachingZone
Halbdaggl
Tamasi hat geschrieben:Passt hier besser rein:

Airwin hat geschrieben:klopp hat das vor dem CL finale auf den punkt gebracht: Wenn die anderen die besseren kicker haben, dann müssen meine eben mehr machen

:mrgreen:


Ist doch eine alte Weisheit, entweder den Ball laufen lassen oder selber laufen (müssen)...
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -







Tamasi
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Allmachtsbachel
Da war auch jener Starkicker, den sein Klub auf dem Weg zum Training über einen Überraschungstest auf dem Vereinsgelände informierte. Dem Spieler fiel plötzlich seine Erkältung wieder ein, er kehrte um. Oder der deutsche Top-Profi, den der Kontrolleur beim Versuch eines Überraschungstests nicht mal per Handy orten konnte: Der Spieler war gerade in der Kirche. Sagte er später. Filmreif auch der Fall des Dopingkontrolleurs, der vor verschlossener Haustür stand, obwohl die Zielperson im Hause war. Ein - Achtung! - Akustik-Gutachten bescheinigte später, dass sich der Kicker zufällig in einem Winkel seines Domizils befunden hatte, wo die Türglocke nicht zu hören war.

Mehr dazu hier:
https://www.sueddeutsche.de/sport/dopin ... -1.4227729








Airwin
irgendwie mag @tamasi meine videos nicht. Beitrag über stuttgarter hools von RT deutsch und somit unter framingverdacht. Beiträge der ARD sind selbstverständlich per se frei beeinflußungsversuchen :P , aber dieser dafür sensationsheischend, arrogant und eklig :evil: .

ich werde mich weiterhin bemühen .

cordoba
Granadaseggl
Meine Bemerkung war nicht ironisch gemeint...
....bis auf den letzten Satz.
Der OeR folgte m.W. einst dem selbstauferlegten Kodex, keine Toten zur Schau zu stellen.
Damit haben sie wohl gebrochen, sofern es sich nicht um ein Fake-Video handelt.

Ich pflichte hier also Tamasi bei.
Das Video ist schaebig und zynisch.
Ich bin Brustringer ©





cordoba
Granadaseggl
darkred hat geschrieben:Würde es gerne verstehen.
Tote im ÖR zeigen ist zynisch und in Verbindung mit Maradonas Wirken dort schäbig?


Die Bloßstellung eines offensichtlich kranken, scheinbar unmündigen Menschen ist schäbig.
Erst recht, wenn dies im Gewand der Satire geschieht.
Einen solchen Beitrag zudem mit Bildern von Toten zu unterlegen, die - wie überfahrenes Wild - im Kofferraum eines Personenkraftwagens pferchen, ist mindestens zynisch.

Möglich, dass ich mit meiner Ansicht aus der Zeit gefallen bin, aber hey....


p.s.
Das mit der Beschwerde an den Rundfunkrat überlege ich mir vielleich doch...
Ich bin Brustringer ©

darkred
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Halbdaggl
Ich habe mir den Beitrag nun das zweite Mal angeschaut und kann Deine Empörung, zumindest in der Schärfe, nicht teilen.
Okay, hier werden zwei Geschichten erzählt (Maradonas ... öhm ... "sportliches Engagement" und die Brutalität des Drogenkartells in Sinaloa), deren Verquickung und Bebilderung man durchaus kritisch sehen kann. Dennoch ist das die bittere Realität im Alltag dieser Stadt. Und gerade bei der Frage "Wer bezahlt denn Maradona hier siebenstellige Beträge für sein Engagement" wirkt diese Verquickung schon nicht mehr so weit her geholt, weil man sich ja doch fragen muss, woher die Kohle bei einem Verein kommt, der sich weder Trainingsplatz noch eine Geschäftsstelle leisten kann... :?:

Bei der Bloßstellung eines "offensichtlich kranken, unmündigen Menschens" bin ich aber endgültig raus.
Wir sprechen hier über eine Person des öffentlichen Lebens, die zeitlebens die Öffentlichkeit suchte und somit auch zwangsläufig von ihr heimgesucht wird. Es hat DM doch niemand gezwungen sich das Hirn wegzukoksen. Wenn man sich den Medien verkauft, dann schwimmt man mit Ihnen oben auf der Welle ... aber dann halt auch mal im Abwasserkanal. So läuft das doch nun mal...

Und natürlich ist da ein pervertiertes System von Menschen um ihn herum, die es "nur gut meinen" und dann eben mal 30.000 € für ein kurzes Interview aufrufen. Er wird bis zum bitteren Ende gemolken und da kann man in der Tat ein Stück weit Mitleid empfinden, ohne Frage. Aber am Ende sehe ich das gemäß der Lebensweisheit "wie man sich bettet so liegt man". Das mag nun zynisch klingen, aber mein Bedauern über den Verfall eines Kickers der sein gesamtes Leben in Saus und Braus verbracht hat, hält sich dann doch in Grenzen.

Und inhaltliche Merkmale für eine "Satire" kann ich in dem Beitrag nicht finden ... außer du meinst dieses untermalende mexikanische Geklimper. Nö, die Realsatire liefert der dezent hirnfrittierte Diego schon selbst...