29280 Beiträge

muffinho
Nur Ärger mit dem Michaels.... entweder sie messern unsere arme saarländische Landjugend oder werfen die Kohle mit Badstubers und Didavis zum Fenster raus...

Michaels raus!!!



Airwin
Tifferette hat geschrieben:@Airwin: das stimmt sogar. Und auch mich hat dieses sehr plumpe Nachplappern gerade auf Internetseiten gestört. Das macht das Geseier von Herrn Tichy aber auch nicht besser.

Wobei ich bei einer Deutschenquote von 70% durchaus die Vermutung habe, dass die Aussage mit dem Michael auch generell gilt.



dieses plumpe (und verfälschende) nachplappern durch so wichtige presseerzeugnissen wie der saarbrücker zeitung bis zum claas relotius-spiegel ist leider mittlerweile die regel. Da wir dann halt aus der tatsache dass ausländer*innen unter den messerangreifern vielfach überrepräsentiert sind und dass syrer wiederum in der gruppe der ausländer überrepräsentiert sind schlicht "Die meisten Messerangreifer heißen Michael". Erbärmlich, aber nun gut, der Spiegel will wohl seinem ruf - "Sagen was nicht ist" - treu bleiben.

Bzgl. deiner vermutung - das wäre mal ein thema das nachrecherchiert werden könnte, es werden aber wohl nur erzeugnisse wie TE ein interesse haben . Btw, der artikel war wirklich miserabel geschrieben , allerdings nicht von Tichy sondern von "redaktion" .


Nilkheimer
Halbdaggl
Ach und übbrjens, das Positive: Dass Erdogan und Schergen das System noch nicht so weit gedreht haben, dass noch Siege der Opposition möglich sind, hätte ich nicht gedacht, und es treibt mir fast Tränen der Hoffnung in die Augen.
Aber das macht doch nichts.

muffinho
Und was bedeutet der Wahlausgang in der Türkei nun für die Hochzeitsgesellschaften auf der Autobahn? Ist das jetzt gut oder schlecht?

Airwin
zwei nilkheimer-beiträge in folge an denen es nichts auszusetzen gibt.... . Sauber, man sollte die sommerzeit wohl doch dauerhaft beibehalten.


Mal was anderes. Ich hatte mich schon letzte woche gefragt ob der Clooney-Schorsch jetzt als islamophob bezeichnet werden muß , nachdem er den frommen muslim und sultan von Brunei* als homophob bezeichnet hat, weil dieser schwule steinigen will. => http://www.spiegel.de/panorama/leute/ge ... 60226.html

Ich war mir bei meiner einschätzung noch nicht sicher, tendierte aber dazu clooneys islamophobie gut zu heißen als ich hierauf stieß:

https://www.theguardian.com/education/2 ... st-parents

https://www.dailymail.co.uk/news/articl ... chool.html

In birmingham gibt es freitags jetzt auch schulstreiks , sowas wie fridays for a non-gay future. Wenn ich die muslimischen eltern richtig verstehe, fürchten sie wohl etwas wie eine schwulmachende gehirnwäsche in den "LBGT-lessons" :lol: .
Wie machen das eigentlich berliner KITAs, dass die besorgten eltern nichts von handreichungen wie „Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben“ :lol:
https://www.queerformat.de/murat-spielt ... jetzt-ben/
mitbekommen 8) ? Dass die prinzessin ausgerechnet murat heißt, könnte man meiner bescheidenen meinung nach übrigens durchaus als provokation verstehen :nod: .

Wir leben in interessanten zeiten .



* übrigens träger des bundesverdienstkreuzes

Airwin
muffinho hat geschrieben:Und was bedeutet der Wahlausgang in der Türkei nun für die Hochzeitsgesellschaften auf der Autobahn? Ist das jetzt gut oder schlecht?



Weiß nicht, ich vermute aber, dass dieser wahlausgang nicht auf autobahnen gefeiert wurde :D . Und da integration bekanntermaßen "keine einbahnstrasse" ist, solltest du auch auf diese migranten zugehen und von ihnen lernen :nod: . D.h. du kannst am wochende, sollte der VfB gegen den depp punkten spontan die B14 schließen und den stau filmen . Oder am freitag im remstal einen friday for a non gay future organisieren.
Alles geht, nichts muß :lol:

publicenemy
Benutzeravatar
Halbdaggl
Nilkheimer hat geschrieben:Ach und übbrjens, das Positive: Dass Erdogan und Schergen das System noch nicht so weit gedreht haben, dass noch Siege der Opposition möglich sind, hätte ich nicht gedacht, und es treibt mir fast Tränen der Hoffnung in die Augen.


Noch nicht. Die AKP will einige Ergebnisse anfechten.


muffinho
Ach Airwin, ich seh das Thema entspannt, denn es reiht sich ein in tägliche Ärgernisse im Straßenverkehr, und wenn man sich über alle aufregt (was ich viel zu häufig mache, dank eines gefährlichen Überholmanövers, das mich zu einer Vollbremsung gezwungen hat, wusste mein Großer schon vor dem Kindergarten was ein "dummer Wichser" ist), dann lebt man nicht lange. Was ist denn an diesen Aktionen anders als

-Autokonvoi nach einem Fussballspiel
-Wenn Menschen denken dass Ignoranz eine Behinderung ist und die Nutzung des Behindertenparkplatzes rechtfertigt
-Oma Gretel auf dem Weg zum Bäcker mit ihrem Opel Meriva alles blockiert, weil sie mit ihren 86 Jahren mit allem überfordert ist, aber eben nicht auf den Kaffee-Tratsch mit Hans, Käthe und Bärbel verzichten will
-Der Geschäftsmann denkt, er muss mir auf der Autobahn mit 250 die Lichthupe geben, weil es ihm nicht schnell genug geht, wenn ich mit 180 ein paar LKW überhole
-Bauer Schorsch denkt, er muss das Verbotsschild auf dem Fussgängerweg hinter unserem Haus ignorieren, weil er so ein paar Meter Umweg spart
-Mama Jaqueline meint, dass das Verbotsschild auf dem Weg zum Waldspielplatz reine Deko ist und man sich mit dem SUV durch Horden an entlanglaufenden Familien quetschen muss, weil man den 180 Kilo Arsch keine 200 Meter bewegen will

Und so weiter und so fort..... Spacken noch und nöcher, die Hochzeitsspacken sind ein Ärgernis unter vielen. Dich nervt es halt bzw. Du thematisierst es hier weil es Migrantenspacken sind, aber ist ja nichts neues.

Zum Abschluss, ich persönlich kann über die Breitreifen-Tiefergelegt-Monsterauspuff- Heckspoiler-undsonstigeAufmotzscheisse nur mitleidig schmunzeln, für mich die Kompensation für ein kleines Schwänzchen, da will man wenigstens dass andere Spacken neidisch schauen, wenn man ein wenig am Gas spielt, weil man an anderen Dingen nicht spielen kann/darf. Wenn daher die Hochzeitsspacken in ihren AMG rumposen, packt mich eher das Mitleid als der Frust.

Tifferette
Benutzeravatar
Grasdaggl
Dazu hat der Tichy mit seinen Spießgesellen bestimmt auch wieder ne Statistik aufgestellt, die er dann völlig überteuert verhökert.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Airwin
@muffinho

jo mei und ernsthaft, ich sehe die hochzeitsspacken auch total entspannt, der bericht sollte eigentlich eher dem amusement dienen :prost: .


Die frage ob es islamophobie ist, wenn man islamische homophobie beklagt ist schon eher relevant :bounce: .

Airwin
Tifferette hat geschrieben:Dazu hat der Tichy mit seinen Spießgesellen bestimmt auch wieder ne Statistik aufgestellt, die er dann völlig überteuert verhökert.




alternativ kann man glauben was z.B. das ClaasRelotiusmagazin so erfindet - ein echtes dilemma.

muffinho
Airwin hat geschrieben:@muffinho

jo mei und ernsthaft, ich sehe die hochzeitsspacken auch total entspannt, der bericht sollte eigentlich eher dem amusement dienen :prost: .


Straßenverkehr ist kein amusement, Straßenverkehr ist Krieg!



Wobei in meinem Auto schon ganz andere Worte gefallen sind, auch in Anwesenheit der Kinder :oops:

Smart kommt mir trotzdem keiner ins Haus, da kann ich ja gleich ne Pralinenschachtel fahren

Tifferette
Benutzeravatar
Grasdaggl
Airwin hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben:Dazu hat der Tichy mit seinen Spießgesellen bestimmt auch wieder ne Statistik aufgestellt, die er dann völlig überteuert verhökert.




alternativ kann man glauben was z.B. das ClaasRelotiusmagazin so erfindet - ein echtes dilemma.


So ein Unfug, Airwin.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Airwin
warum? du hast doch selber gesehen, dass flächendeckend "unfug" verbreitet wurde ( "die meisten messerangreifer heißen michael"), insbesondere vom ClaasRelotiusMagazin.

Tifferette
Benutzeravatar
Grasdaggl
Das ist doch albern, Airwin. Der Spiegel hat interne Kontrollmechanismen, die im Fall Relotius versagt haben. Das kann man kritisieren, gar kein Thema. Tichy und seine Spießgesellen haben gar nichts, die schreiben einfach Scheiße drauf los. Das aber gleichzustellen zeugt nicht gerade von einem zielsicheren Koordinatensystem. Du driftest langsam endgültig in Richtung Verschwörungshansel ab, sorry. Wahrscheinlich merkst Du gar nicht, wie sehr Du Dir mit solch einem Stuss Deine ab und zu durchaus validen Punkte entwertest. Ist schade, aber irgendwie auch nicht mein Problem, wenn ich es mir recht besehe...
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Airwin
muffinho hat geschrieben:
Airwin hat geschrieben:@muffinho

jo mei und ernsthaft, ich sehe die hochzeitsspacken auch total entspannt, der bericht sollte eigentlich eher dem amusement dienen :prost: .


Straßenverkehr ist kein amusement, Straßenverkehr ist Krieg!



Wobei in meinem Auto schon ganz andere Worte gefallen sind, auch in Anwesenheit der Kinder :oops:

Smart kommt mir trotzdem keiner ins Haus, da kann ich ja gleich ne Pralinenschachtel fahren




man ist ja schon im rahmen der gefahrenabwehr - gegenüber den mitgliedern von bolidenbestückten hochzeitsgesellschaften - gezwungen einen SUV oder ähnliches zu fahren :D . Am besten einen mit bullenfänger 8)

Airwin
Tifferette hat geschrieben:Das ist doch albern, Airwin. Der Spiegel hat interne Kontrollmechanismen, die im Fall Relotius versagt haben. Das kann man kritisieren, gar kein Thema. Tichy und seine Spießgesellen haben gar nichts, die schreiben einfach Scheiße drauf los. Das aber gleichzustellen zeugt nicht gerade von einem zielsicheren Koordinatensystem. Du driftest langsam endgültig in Richtung Verschwörungshansel ab, sorry. Wahrscheinlich merkst Du gar nicht, wie sehr Du Dir mit solch einem Stuss Deine ab und zu durchaus validen Punkte entwertest. Ist schade, aber irgendwie auch nicht mein Problem, wenn ich es mir recht besehe...



na da scheint jetzt aber bei dir das koordinatensystem etwas verrutscht zu sein. Ich stelle nämlich gar nichts gleich, schon allein deshalb nicht weil ich weder bei TE weiß wie die arbeiten noch beim Spiegel. Allerdings weiß man vom spiegel, dass die supidupi-"kontrollmechanismen" (so sie nicht nur auf geduldigem papier bestehen) mehrfach und über einen sehr langen zeitraum vollkommen versagt haben - und zwar schon bei dingen die sehr einfach überprüfbar waren*. Und mit der vorgeschichte nun so eine überschrift - höggschdpeinlich, das hat mit TE nichts zu tun.

* https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitge ... ug/seite-2

Unter Westfalen
Benutzeravatar
Grasdaggl
Es kommen zurzeit auch nicht mehr adäquat ausreichend neue User dazu, die diejenigen ersetzen könnten, die die Spielchen durchschaut haben.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai



Airwin
der vollständigkeit halber - der ami zeigt nicht nur wie lachhaft die kontrollmechanismen waren , er bringt auch auf den punkt WAS beim SPIEGEL grundsätzlich schief lief und - genau das zeigt diese überschrift - was noch immer schief läuft:
Der Spiegel is conducting an internal review to explain what went wrong. But it seems to me that the blame lies not only with Relotius or a few careless checkers or even the publication’s research methods, but with the mentality of its editors and readers. Relotius told them what they wanted—what they expected—to hear about America; this is a case of motivated reasoning if I’ve ever seen one.


Noch nicht mal das offizielle wahlergebnis bei der legendären reportage über fergus falls hat gestimmt, beim lügen-spiegel mit den kontrollmechanismen:

Germany’s Leading Magazine Published Falsehoods About American Life

Der Spiegel fabricated information in more than a dozen articles—most of which were meant to reveal America’s brutality.


The word spiegel means “mirror” in German, and since its postwar founding, Der Spiegel has proudly held a mirror up to the world. When the magazine published top-secret information about the dire state of West Germany’s armed forces in 1962, the government accused it of treason, raided its offices, and arrested its editors. The resulting “Spiegel affair” led to mass demonstrations against police-state tactics and established an important precedent for press freedom in the young democracy. Throughout its history, the newsweekly has helped set the national agenda, like Time in its heyday.

Over the past weeks, however, the name of the magazine has assumed a new relevance. Der Spiegel has cracked, and revealed ugliness within the publication as well as German society more broadly.

On December 19, the magazine announced that the star reporter Claas Relotius had fabricated information “on a grand scale” in more than a dozen articles. Relotius has been portrayed as a sort of Teutonic Stephen Glass, the 1990s New Republic fabulist. “I’m sick and I need to get help,” Relotius told his editor. While that may very well be the case, his downfall is about more than just one writer with a mental-health problem.

A motif of Relotius’s work is America’s supposed brutality. In one story, he told the macabre tale of a woman who travels across the country volunteering to witness executions. In another, he related the tragic experience of a Yemeni man wrongly imprisoned by the United States military at Guantánamo Bay, where he was held in solitary confinement and tortured for 14 years. (The song that American soldiers turned on full blast and pumped into the poor soul’s cell? Bruce Springsteen’s “Born in the U.S.A.”) Both stories were complete fabrications.

And they should have been easily invalidated. According to the Columbia Journalism Review, Der Spiegel’s fact-checking department is the largest in the world, besting that of the vaunted New Yorker. (In 2013, I spent several months on a fellowship working for a now-defunct English-language unit at Der Spiegel). A diligent checker would have at least contacted the purported death-row roadie to confirm her existence. And the U.S. government keeps scrupulous records about the inmates imprisoned at Guantánamo. Yet Relotius’s inventions escaped the scrutiny of his colleagues.

Der Spiegel is conducting an internal review to explain what went wrong. But it seems to me that the blame lies not only with Relotius or a few careless checkers or even the publication’s research methods, but with the mentality of its editors and readers. Relotius told them what they wanted—what they expected—to hear about America; this is a case of motivated reasoning if I’ve ever seen one.

Consider the story Relotius published in March 2017, “Where They Pray for Trump on Sundays.” In 7,300 words, the German correspondent described the town of Fergus Falls, Minnesota, in the manner of an explorer recounting his visit to a remote island tribe untouched by civilization. Some of the “facts” Relotius reported, like his claim that the city voted 70.4 percent for President Donald Trump when the actual figure was 62.6 percent, could have been exposed as false with a few minutes’ research. The same goes for other, too-good-to-be-true details, like the sign warning “Mexicans Keep Out” and a throwaway line about a resident who had “never seen the ocean.” Most of the story was, according to a devastating analysis written by the Fergus Falls residents Michele Anderson and Jake Krohn, “uninhibited fiction.”

An open-minded editor would have doubted this astonishing tale about a town so jingoistic that its only cinema continues to sell out screenings of American Sniper years after the film’s release (another easily disproven lie). The fact that these blatant deceptions were not exposed until nearly two years after publication speaks to the ignorance about America that characterizes a wide swath of elite German society. Relotius, I submit, was able to get away with his con for so long because he confirmed the preconceived notions of people who fashion themselves worldly yet are as parochial as the red-state hicks of their imagination.

weiter => hier https://www.theatlantic.com/ideas/archi ... ns/579307/