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Der Kicker bleibt dran:

Das soll alles bekannt gewesen sein, sagen Dietrich und Porth, stellvertretender Aufsichtsratschef der VfB AG. Wirklich? Wusste der Vorstand anno 2016, wie es Finanzchef Stefan Heim versichert, dass noch Geld aus diesen Engagements an Dietrich fließen kann? "Nein", erklärt der damalige Sportvorstand Jan Schindelmeiser gegenüber dem kicker. "Allgemein bekannt war, dass Wolfgang Dietrich über die Firma Quattrex in geschäftlichen Beziehungen zu einigen Fußball-Clubs stand. Inwieweit dies über verschiedene Tochtergesellschaften verlief, war mir nicht bekannt. Da es offensichtlich keine Einwände von Seiten der DFL gab, war dieses Thema im Vorstand und für mich abgehakt." Luxemburger Fonds? Indirekte Beteiligungen? Das war "niemals Gegenstand von Gesprächen oder gar offiziellen Sitzungen", sagt Schindelmeiser. Ein krasser Widerspruch zu der Darstellung von Dietrich, Heim und Porth.

https://www.kicker.de/news/fussball/bun ... haken.html


Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Strafraumgitarre hat geschrieben:Einer der Aufsichtsräte ist der Chef vom Aufsichtsratsvorsitzenden? Okay... :?

Ist Porth dann der Ankerpräsident?


Nein, der ist die personifizierte Hohlraumversiegelung.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).




Strafraumgitarre
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Halbdaggl
de mappes hat geschrieben:Da hat sich schindelmeiser wohl mal wieder eingesperrt und keine Sachverhalte nachgeprüft :arr:

Wessen Aufgabe mag es wohl sein, finanzielle Verflechtungen und mögliche Interessenkonflikte
eines Präsidentschaftskandidaten oder Präsidenten zu prüfen und zu bewerten?

Die des Sportvorstands oder die des Aufsichtsrats?
Hmmmm, schwierig... :|
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!


darkred
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Halbdaggl
Strafraumgitarre hat geschrieben:
Auswurf hat geschrieben:gitti

Powered by Monty Python: "How to irritate people" :lol: :lol: :lol: :prost:

Auswurf hat geschrieben:geb Dir bei allem recht,
aber war nicht buchwalds auf nachfrage erneuerte kritik im dopa der auslöser für den porthschen befreiungsschlag (kerze im strafraum) :lol: ?

Weiß ich ehrlich gesagt gar nicht. Aber wenn der dagglhafte Allmachts-Porth nur zwei Gramm mehr Grips in seiner Aufsichtsbirne hätte, hätte er - zu diesem Zeitpunkt und in dieser Situation des Clubs - anders reagiert.
Souveräner. Cleverer. Staatstragender meinetwegen. Irgendwie halt. Aber nicht so! Nicht jetzt!


Bin da voll bei Dir ... und ja es sagt auch viel darüber aus, wie "geschlossen" da beim VfB agiert wird.
Es ist nichts weiter als ein Armutszeugnis von Porth, diesen Mist zum JETZIGEN Zeitpunkt wieder aufzuwärmen. Da verlange ich von einem Daimlervorstand und AR-Mitglied des VfB schlichtweg mehr Contenance in Abhängigkeit der Gesamtsituation.
Und der Präses bestärkt ihn noch darin, anstatt zur Ordnung zu rufen und die wirklich wichtigen Themen in den Vordergrund zu rücken... bezeichnend.

de mappes
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Spamferkel
Strafraumgitarre hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:Da hat sich schindelmeiser wohl mal wieder eingesperrt und keine Sachverhalte nachgeprüft :arr:

Wessen Aufgabe mag es wohl sein, finanzielle Verflechtungen und mögliche Interessenkonflikte
eines Präsidentschaftskandidaten oder Präsidenten zu prüfen und zu bewerten?

Die des Sportvorstands oder die des Aufsichtsrats?
Hmmmm, schwierig... :|


Öcher hat geschrieben:War nicht die Aussage, der ganze Vorstand e.V. UND Daimler als möglicher Ankerinvestor hätten es vorab geprüft? Alles lag offen?
Don't criticize what you can't understand

Tifferette
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Grasdaggl
Strafraumgitarre hat geschrieben:Und just zu diesem Zeitpunkt, da man noch vier Relegationspokalsvermeidungsspiele vor der Brust hat, direkt vor einem immens wichtigen Heimspiel und in einer Situation, in der es gilt, nun aber wahrlich alle verbliebenen Kräfte zu bündeln, da fällt dem Porth nix besseres ein, als mit der ollen Buchwald-Kamelle um die mediale Ecke zu kommen und seinem gekränkten Ego zuliebe ein Nebenkriegsfass aufzumachen, mit dem er dann gleich auch noch gegen Klinsmann schießt, wo er grad schon mal dabei ist.


In der Tat. Da fehlt jegliches Gespür.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Ja halt – das war doch Selbstverteidigung: Sport1 hatte am Sonntag zuvor den Buchwald in die Flughafenkneipe eingeladen, und Porth nicht. Da muss man halt reagieren. Öffentlich-intern geht ja nicht mehr, so wie im Herbst (“Das wird Gegenstand der nächsten Aufsichtsratssitzung sein”).

Wenn die Ehre auf dem Spiel steht, muss der Verein auch mal hintanstehen – zumal ja alles in Ordnung ist, denn “nur weil die Mannschaft in einem desolaten Zustand ist,…” etc.


Strafraumgitarre
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Halbdaggl
de mappes hat geschrieben:die opfer-täter-rolle wird hier wirklich interessant interpretiert


"Herr Schindelmeiser, wie weit sind sie denn jetzt mit dem gesuchten Rechtsverteidiger?"

"Tut mir leid, Herr Porth, ich bin mit den Kontoauszügen vom Chef noch nicht durch. Das kann dauern..."
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!




darkred
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Halbdaggl
Schindelmeiser hat svst. silbernes Besteck gestohlen oder mutwillig und zum Nachteil des Vereins Deals abgeschlossen bzw. verhindert. Des Weiteren ist er vermutlich WD auf die Schliche gekommen, was dessen Firmenkonstrukte anbetrifft und musste deshalb dringend ausgetauscht werden. Vertrauensbruch und so.
GLÜCKLICHERWEISE stand gleichzeitig mit Reschke ein begnadeter und von Frühstückskumpel Uli gut beleumundeter Fachmann parat, den man aufs hohe Pferd des Sportdirektor hieven konnte.
Dann hat man ihn so lange in Überforderung wursteln lassen, bis man sehendes Augen dem nächsten Abstieg entgegen segelte. Wichtig war nach dem Rauswurf aber das man sagen konnte, dass man sich das alles ganz ganz anders vorgestellt hat...

Also da kann man dem Dietrich echt nicht am Zeug flicken ... iwo da verbietet sich jede Kritik. UND die Frage aus welchen Beweggründen Schindelmeiser gehen musste sowieso. Weil Dietrich sagt es ging nicht mehr und das muss schließlich reichen. Wo kommen wir denn da hin hier alles blöde hinterfragen zu müssen. Man muss da auch mal Vertrauen haben können. Ging ja schließlich anderthalb Jahre gut mit dat Mischaäl. Weit über Verweildauerschnitt einer VfB-Führungskraft. Was wollt ihr denn eigentlich?


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Strafraumgitarre hat geschrieben:
de mappes hat geschrieben:die opfer-täter-rolle wird hier wirklich interessant interpretiert


"Herr Schindelmeiser, wie weit sind sie denn jetzt mit dem gesuchten Rechtsverteidiger?"

"Schwierig, Chef, sehr, sehr schwierig. Ich habe leider noch keinen gefunden, der in Ihrer Angelegenheit das Mandat wahrnehmen möchte."
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai




darkred
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Halbdaggl
Ahh. Jetzt.
Danke Schorsch. :arr:

Ausführlicher Artikel, der die Person Dietrich gut beleuchtet und zudem die richtigen Fragen (in den Raum) stellt.

Auf eine erste Anfrage verstieg sich der Mann, der schon mit der Ventric AG in den 2000er-Jahren dank aus der Kirch-Insolvenzmasse herausgelöster Forderungen gegen Fußballklubs Geld machte, zu der Aussage: "An der Quattrex Finance GmbH war ich zu keinem Zeitpunkt mit 50 Prozent beteiligt, sondern lediglich Minderheitsgesellschafter." Haltbar ist diese nicht. Nach der ersten Veröffentlichung des "Kicker" fand sich plötzlich in den "Stuttgarter Nachrichten" die Behauptung (kein Zitat), dass Dietrich seit Januar 2018 kein Gesellschafter mehr der QF sei. Doch die Tabelle und das Handelsregister lügen nicht und dieses führt nach wie vor die VMM als 50-prozentigen QF-Eigner (Stand: 30. April 2019).

Zudem wirkte Dietrichs Aussage, dass er seine Anteile an der Quattrex GP Sarl am 13. Oktober 2016, also vier Tage nach seiner Inthronisierung beim VfB, verkauft habe, wie eine Nebelkerze. Denn laut Luxemburger Handelsregister ist der Anteilsübertragungsvertrag auf den 9. Dezember 2016 datiert, hinterlegt wurde dies am 21. Dezember 2016. Die zeitlichen Unterschiede lachte er in einer Runde mit Journalisten am 23. April 2019 weg: das dauere nun mal. Als wäre ein Verkauf wirksam, wenn man ein Notariat von seiner Absicht informiert.

Ist plötzlich eine Grippewelle unter Stuttgarts Notaren ausgebrochen?
Immerhin: So blieb mehr Platz, um zu erklären, warum das Handelsregister nach wie vor seine VMM als Anteilseigner der QF führt, wenngleich er diese mit Wirkung zum 1. Januar 2018 veräußert haben will: "Die Verzögerung bei der Aktualisierung des Handelsregistereintrages der Quattrex Finance GmbH liegt vor allem daran, dass sich der vereinbarte Kaufpreis am Bilanzergebnis 31.12.17 orientiert und dieses erst seit kurzem vorliegt." Erst seit drei bis fünf Wochen läge die Bilanz vor, hieß es in bereits erwähnter Journalistenrunde. Seltsam. Denn laut Unternehmensregisterauszug wurde der Jahresabschluss der QF am 26. November 2018 festgestellt und hinterlegt am 10. Dezember 2018. Ob als nächstes eine bislang unbekannte, plötzliche Grippewelle unter Stuttgarts Notaren als Grund für die Verzögerung benannt wird? April, April.


Pepé Dietrich will sich ja nach der Saison den Kritikern stellen und Antworten geben.
Bleibt nur zu hoffen, dass es jemand aus der Journaille oder auch dem Mitgliedsbestand gibt, der ihm bei den zeitlichen Abfolgen richtig unangenehm und ohne sich mit einem Basta abfertigen zu lassen auf den Zahn fühlt. Gerade was diese Bilanz-Argumentation anbetrifft.