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Airwin
Hey, gibt's nicht mal einen Mann zu Abwechslung?




frauen sind - wir feministen wissen das - eine benachteiligte minderheit, daher möchte ich sie bei der avatarwahl positiv diskrimieren. Ich hoffe auf dein verständnis :arr: .

Airwin
.....mir fällt gerade auf...diese pausbacken...der irrlichternde, debildiabolische blick bei beiden.... .

Ok das wäre jetzt eine krude verschwörungstheorie :mrgreen:


Airwin
exmatthes hat geschrieben:airwin,
mach doch mal dieses pausbackenbild wieder weg bitte!
kann ich ums verrecken nicht ab das gör.
hat mir nix getan, vertritt, im grunde und überhaupt, ja ein berechtigtes anliegen.
und trotzdem.



Die mutter der prophetin hat übrigens ein - etwas verstörendes - buch veröffentlicht. „Szenen aus dem Herzen. Unser Leben für das Klima“. Heißt wirklich so, kein scheiß :D .

Die Thunberg-Ernmans: Eine unendlich traurige Familiengeschichte
Greta Thunbergs Mutter Malena Ernman hat ein Buch mit dem Titel „Szenen aus dem Herzen. Unser Leben für das Klima“ geschrieben (es stehen zwar alle Namen der vierköpfigen Familie auf dem Cover, aber Ernman ist die Autorin). Sie schildert darin Gretas bisheriges Leben und ihren Weg zur Umweltaktivistin. Das Buch erschien in Schweden bereits im vergangenen August und endet, als Greta gerade ihren Schulstreik beginnt.

Ernman hatte schon vor dem Ruhm ihrer Tochter als schwedischer Promi mit „klimafreundlichen“ Social-Media-Posts und Kolumnen Aufmerksamkeit erregt. Nach der Lektüre des Buches wundert mich nichts mehr. Das, was öffentlich in Gestalt der Klima-Prophetin Greta sichtbar wurde, ist lediglich die Spitze eines ausgemachten Familien-Dramas. Wikipedia schreibt, das Buch schildere „wie die Klimakrise eine Familienkrise verursacht hat“. Nein, das Buch schildert, wie die vermeintliche Klimakrise von einer Familie vorgeschoben wird, um sich der eigenen Krise nicht stellen zu müssen.

Malena Ernman ist eine erfolgreiche Opernsängerin, Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie, und hat Schweden 2009 beim Eurovision Song Contest vertreten. Ihr Mann Svante Thunberg ist Schauspieler, nach der Geburt der gemeinsamen Töchter Greta (2003) und Beata (2005) blieb er bei den Kindern, während Ernman ihre Karriere verfolgte. Ihre Engagements führten sie nach Berlin, Paris, Wien, Amsterdam oder Barcelona. Alle paar Monate eine neue Stadt, die Familie begleitete sie: „Unser Alltag war unvergleichlich, unser Alltag war einfach wunderbar“, schreibt Ernman.

Doch Greta kommt in die fünfte Klasse, und plötzlich geht es ihr gar nicht mehr gut. Sie weigert sich zu essen, weint den ganzen Tag und ist depressiv. Irritierenderweise wird dem Leser dieser Wechsel abrupt in lediglich einem Absatz präsentiert, so als wäre er eine folgerichtige Entwicklung. Stattdessen möchte man fragen, ob bis dahin tatsächlich alles so wunderbar gelaufen ist. Weniger knapp wird hingegen Malena Ernmans Abschied von der Oper geschildert, denn sie beschließt nun, beruflich kürzer zu treten. Am 2. November 2014 gibt sie ihre letzte Opernvorstellung in Schweden; dieser Abend wird auf immerhin fünf Seiten beschrieben – inklusive eines theatralischen Ohnmachtsanfalls seitens Ernmans. Typisch Opern-Diva? Wenn sie im Folgenden den Zusammenbruch ihrer beiden Kinder darlegt, behält sie diesen eigenartigen Tonfall, schwankend zwischen Bühnen-Dramatik und einer seltsamen Abgeklärtheit, bei.

Der Zusammenbruch zweier Kinder

Gretas Hungerstreik wird lebensbedrohlich: Zwei Monate lang isst sie fast nichts. Sie braucht 53 Minuten, um ein Drittel einer Banane herunterzubekommen, 5 Gnocchi kosten sie 2 Stunden und 10 Minuten. Die Eltern fahren mit ihr ins Krankenhaus und ins Zentrum für Essstörungen. Schließlich steht sie kurz davor, eingewiesen und zwangsernährt zu werden. Nach einem entscheidenden Krisen-Gespräch in der Klinik ist Greta bereit, wieder mit dem Essen anzufangen. Es wird besser, doch ihre Essstörung (eine kleine Auswahl von Lebensmitteln auf eine bestimmte Art zubereitet, mit viel Zeit zum Essen und vorzugsweise zu Hause) bleibt bestehen. Zusätzlich werden bei ihr Asperger-Syndrom, hochfunktionaler Autismus und OCD (Zwangsstörungen) diagnostiziert.

Eines Tages sieht Greta in der Schule einen Film über die Verschmutzung der Weltmeere, in dem eine riesige Insel aus Plastikmüll gezeigt wird und bricht in Tränen aus. Auch ihre Klassenkameraden sind zunächst betroffen, doch als die Lehrerin gegen Ende der Stunde ankündigt, für eine Hochzeitsfeier nach Connecticut zu fliegen, ist die Trauer dahin und alle unterhalten sich über aufregende Reisen ans andere Ende der Welt. Greta kann das nicht verstehen. In der Schule fühlt sie sich sowieso nicht wohl, da sie durch ihr sonderbares Verhalten auffällt und gemobbt wird.

Schließlich sitzt sie in der lauten, stickigen Schulmensa und soll einen Hamburger essen, umgeben von Gesprächen über „Markenklamotten, Make-up und Handys“. Fleisch – Mitschüler – Müllinsel. Ihr wird alles zu viel. Dieser Augenblick wird zum Schlüsselmoment für Gretas späteres Engagement für den Klimaschutz, ihre künftige Mission. Ist es zu weit hergeholt, ihren Kampf gegen den Klimawandel als einen Stellvertreter-Kampf gegen ihre persönlichen Probleme zu betrachten?

ADHS, Asperger und Tics
Bald darauf gerät auch die kleine Schwester Beata in eine schwere Krise. Die Eltern haben mit Greta alle Hände voll zu tun und vernachlässigen sie. „Beata verschwindet in ihrem Zimmer, sobald sie von der Schule nach Hause kommt. Wir kriegen sie kaum zu Gesicht. Sie spürt unsere Unruhe und geht uns aus dem Weg.“ Die damals knapp Neunjährige muss wegen Gretas komplizierter Speiserituale ihr Abendessen ständig alleine einnehmen. „Bald kümmern wir uns auch um dich, mein Schatz, aber zuerst muss Greta gesund werden“, versucht Ernman ihre kleine Tochter aufzumuntern. Ein schlechtes Gewissen hat sie, aber die Situation ist nun mal nicht zu ändern, oder?

Es überrascht wenig, dass diese Rechnung nicht aufgeht. Als Beata in die vierte Klasse kommt, erträgt sie es nicht mehr, mit ihrer Familie zusammen zu sein, fühlt sich durch ihre Eltern gestört. In der Schule fällt sie nicht auf, doch zu Hause bekommt sie einen Wutanfall nach dem anderen. Sie fühlt sich vernachlässigt, beschimpft ihre Mutter als „Schlampe“, „Bitch“ und „schlechteste Mutter der Welt“ und bewirft sie mit Gegenständen.


Da erinnert sich Ernman, dass Beata bereits als Vierjährige zu sehr starken Trotzanfällen neigte. Einmal, es ist Winter und die Familie hält sich gerade in Brüssel auf, weigert sie sich einen Monat lang, ihre Strümpfe zu wechseln. Ihre Eltern nehmen sich an einem freien Tag schließlich fünf Stunden Zeit, um sie von frischen Socken zu überzeugen, aber es hilft nichts. Das Kleinkind gewinnt den Machtkampf. Ernman und ihr Mann lassen sie schließlich ohne Strümpfe ihre Schuhe anziehen. Der Vater findet das ganze offenbar auch noch komisch: „‚Verglichen mit dir ist Lotta aus der Krachmacherstraße die reinste Mahatma Ghandi‘“, witzelt er.

Mit knapp 11 Jahren erhält Beata die Diagnose „ADHS mit Zügen von Asperger, OCD (Zwangsstörungen) und eine Störung mit oppositionellem Trotzverhalten“. Beata hat einige Tics entwickelt, beispielsweise braucht sie für einen Weg von einem Kilometer eine ganze Stunde, denn: Sie muss bestimmte Pflastersteine meiden. „Sie muss immer den linken Fuß zuerst aufsetzen und wenn sie sich vertut, muss sie wieder von vorne anfangen.“ Das Bemerkenswerte daran ist: Sie hat diese Zwänge nur, wenn sie mit ihrer Mutter zusammen ist. Diese schreibt dazu: „Und das kann ich gut nachvollziehen. Mir ging es mit meiner Mutter genauso – alle meine Tics traten in ihrer Gegenwart sehr viel stärker hervor.“ Leider geht Ernman der Sache nicht näher auf den Grund, wenigstens nicht in ihrem Buch.

„Ausgebrannte Menschen auf einem ausgebrannten Planeten“
Überhaupt scheint sie das Wesentliche nicht wahrnehmen, nicht zum Kern ihrer Probleme vordringen zu wollen. So bezeichnet sie sich selbst als Sozialphobikerin, die kaum eine Premierenfeier übersteht und nach Auftritten in Stockholm fluchtartig „noch vor den Zuschauern“ das Theater verlässt und sich auf dem Fahrrad abschminkt. Das mache sie aber „ungemein effektiv“. Dieses permanente Schönreden von Dingen, die eben nicht schön, sondern belastend sind, steht Ernman bei der Erkenntnis ihrer eigenen Person, aber auch des Wesens ihrer Kinder im Weg. Einerseits wehrt sie sich dagegen, dass andere ihre Töchter wegen ihrer Diagnosen abstempeln. Andererseits stilisiert sie diese Handicaps im nächsten Moment zu „Superkräften“. Nicht ein einziges Mal im gesamten Buch stellt sie sich selbst oder ihren Mann als Eltern in Frage. Schuld sind immer die anderen – die Schule, die Gesellschaft, das Gesundheitssystem. Oder der Klimawandel.

„Denn es ging uns beschissen. Mir ging es beschissen. Svante ging es beschissen. Den Kindern ging es beschissen. Dem Planeten ging es beschissen. Sogar dem Hund ging es beschissen“, heißt es weiter. Eine Projektion des eigenen Unglücks auf den gesamten Globus. Die perfekte Ausrede, damit sich Malena Ernman keiner innerfamiliären Ursachenforschung für ihre Misere stellen muss.

Mit viel Pathos nimmt sie CO2-Werte, Statistiken über psychische Kinder- und Jugenderkrankungen und Burn-out, Aufzählungen von Unwetter-Katastrophen der vergangenen Jahre und gibt Feminismus und Antirassismus hinzu, rührt einmal um und fertig ist der pathetische Rest des Buches. „Es geht dabei um ausgebrannte Menschen auf einem ausgebrannten Planeten.“ Eine neurotische, verdrängende Frau flüchtet sich in einen Klimawahn. Selbst ihre Flugangst versucht sie mit ihrem schlechten Gewissen über den CO2-Ausstoß zu erklären. Am Ende bekommt sie Burn-out und eine eigene ADHS-Diagnose. Um ihren Mann Svante kann es leider nicht viel besser bestellt sein. Sie zitiert ihn an einer Stelle mit: „Ich unterhalte mich nicht mit meinen Nachbarn. Ich schaffe es ja kaum, mit meinen Freunden oder meinen eigenen Eltern zu sprechen.“

Die herbei prophezeite Klima-Katastrophe gibt Malena Ernman und ihrer Familie die Möglichkeit, das eigene Schicksal und auch die Zuständigkeit für das eigene Wohlergehen hintenanstellen zu können. Die Erde ist krank, die Thunbergs sind krank, also sind wir alle krank, basta. Erst wenn „die Menschheit“ sich ändert, wird es auch Familie Thunberg-Ernman besser gehen. Hoffnungslose Projektion? Kindischer Boykott der Eigenverantwortung? Oder wahnhaftes Streben nach diesseitiger Erlösung?

„Szenen aus dem Herzen. Unser Leben für das Klima“ von Greta & Svante Thunberg und Beata & Malena Ernmann, 2019, Frankfurt am Main: Fischer Verlag, hier bestellbar.




Airwin
Nilkheimer bzw failing Washington Post hat geschrieben:
Nearly four years after German Chancellor Angela Merkel chose to leave the country’s borders open amid a vast influx of asylum seekers to Europe, a significant majority of the approximately 1.5 million people who have arrived since remain out of the labor force. Many are taking required integration and language courses. Nearly 200,000 are registered as unemployed.


But after spending billions of euros to accommodate the newcomers, Germany is beginning to reap some gains. The number who are either working or participating in a job training program has been growing, and was at more than 400,000 as of the end of 2018. Of those, 44,000 were enrolled in apprenticeships, according to German business groups.




ich fürchte leider schon, dass diese bilanz des grauens weitgehend stimmt. Die "significant majority" hat nach 4 jahren mit arbeiten gar nichts am hut. Weniger als 1/3 arbeiten (zumeist im niedrigstlohnsektor) oder stecken in (endlos)vorbereitungskursen . 44000 von 1,5 millionen - also knapp 3% - machen eine ausbildung .

thoreau
Granadaseggl
In dem Interview steckt ja alles drin. Sich selbst als missverstandenen Querdenker hochsterilisieren, hohle Medienkritik, Gleichsetzung von Linksextremismus und Rechtsextremismus, Gleichsetzung der AfD und der Linken. Angst vor „Überfremdung“. Kein Wunder, dass airwin da ordentlich einer abgeht. Hofft sicher schon auf einen Starschnitt zum Runterladen bei tichy!

Airwin
Im Claas Relotius magazin(print) dazu letzte woche ein schöner artikel über den neudeutschen Fadi Karram, der dem arbeitsmarkt leider noch nicht zur verfügung stehen möchte. Online-artikel hinter bezahlschranke, ich tippe daher nur die schönsten passagen.

https://www.spiegel.de/plus/wie-ein-flu ... 0163724148

betreuerHowe: Sie wollen eine größere. Ganz ehrlich: Ich könnte in der Wohnung, die sie jetzt haben, mit meiner Frau gut wohnen. Ich habe zu Fadi gesagt: Wohlstand geht immer. Besser geht immer. Aber deine Wohnung zahle ich von meinen Steuern.
Fadi Karram bekommt im Monat 815 Euro Hartz IV (für sich, seine Frau und seine Tochter), die Miete in Höhe von 580 Euro wird vom Jobcenter übernommen. Fernsehen ist frei, ebenso die Krankenversicherung."

[...]

"Karram: Es ist ein Geben und ein Nehmen, so sehe ich das. Die deutsche Regierung ist doch nicht dumm . Es ist eine Investition in die Zukunft. Was wir jetzt bekommen, geben wir in der Zukunft zurück. Ich sehe nur die Eile nicht ein. Nach Arbeit gesucht habe ich noch nicht. Irgendwie habe ich mich nicht gefühlt." :lol:

[...]

Weiter Spiegel: "Manchmal hat Horst von Howe Sorge, dass Deutschland sich mit den Flüchtlingen übernimmt. Howe: Ich mache es für Deutschland, so sehe ich das. Ich habe Angst, dass Deutschland Merkels Versprechen nicht einlösen kann. Wir werden damit leben müssen, dass viele Flüchtlinge ihren Lebensunterhalt nicht verdienen können. Die Generation von Fadi nicht. Manchmal habe ich den Eindruck, sie verachten uns. Sie haben keinen Respekt vor uns. Sie lachen uns aus.



Horst und Farim, da wächst zusammen was zusammen gehört :arr:

Airwin
thoreau hat geschrieben:In dem Interview steckt ja alles drin. Sich selbst als missverstandenen Querdenker hochsterilisieren, hohle Medienkritik, Gleichsetzung von Linksextremismus und Rechtsextremismus, Gleichsetzung der AfD und der Linken. Angst vor „Überfremdung“. Kein Wunder, dass airwin da ordentlich einer abgeht. Hofft sicher schon auf einen Starschnitt zum Runterladen bei tichy!



Ja vieles richtig was der maaßen da von sich gab. Aber von einer irgendwie gearteten erregung bin ich dann doch weit entfernt :D .
Wie ist das bei dir und Gretas „Szenen aus dem Herzen. Unser Leben für das Klima“ ?
Hoffst schon auf einen starschnitt bei bento ( aber sicher ohne anschließendes "runterladen"! )

jagdhuette
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Halbdaggl
Wenn ich in den neuen Bundesländern unterwegs bin oder im Ruhrgebiet, dann sehe ich massenhaft Vollblut Arier mit der gleichen Einstellung. Nur haben die von Geburt an die Chance hier zu leben. Woran liegt es bei diesen Menschen? Gibt es vielleicht einfach faule Menschen und weniger faule und wieso ist das ein Problem?

thoreau
Granadaseggl
Airwin hat geschrieben:
thoreau hat geschrieben:In dem Interview steckt ja alles drin. Sich selbst als missverstandenen Querdenker hochsterilisieren, hohle Medienkritik, Gleichsetzung von Linksextremismus und Rechtsextremismus, Gleichsetzung der AfD und der Linken. Angst vor „Überfremdung“. Kein Wunder, dass airwin da ordentlich einer abgeht. Hofft sicher schon auf einen Starschnitt zum Runterladen bei tichy!



Ja vieles richtig was der maaßen da von sich gab. Aber von einer irgendwie gearteten erregung bin ich dann doch weit entfernt :D .
Wie ist das bei dir und Gretas „Szenen aus dem Herzen. Unser Leben für das Klima“ ?


Ah. Sorry, war das doch missverständlich? Ich dachte ich hätte mit der dritten Person Singular klar gemacht, dass ich an einer Unterhaltung MIT Dir keinerlei Interesse habe. Dass Dir auch schmutziger Zynismus gegen Minderjährige mit Idealismus nicht zu billig ist, ist ja jetzt auch wirklich nichts Neues, aber nur ein weiterer Punkt auf der Liste, der dich zu einem traurigen Würstchen macht.

thoreau
Granadaseggl
jagdhuette hat geschrieben:Wenn ich in den neuen Bundesländern unterwegs bin oder im Ruhrgebiet, dann sehe ich massenhaft Vollblut Arier mit der gleichen Einstellung. Nur haben die von Geburt an die Chance hier zu leben. Woran liegt es bei diesen Menschen? Gibt es vielleicht einfach faule Menschen und weniger faule und wieso ist das ein Problem?


Der Unterschied ist, dass die nicht-arischen Arbeitslosen die Jobs die sie nicht wollen den arischen Arbeitslosen, die sie nicht wollen, wegnehmen. Eigentlich ganz einfach!

Airwin
latürlich ist das so. Der unterschied dürfte v.a. darin liegen , dass die nordrheinwestfalen und osis nicht nach deutschland geholt wurden um angeblich den fachkräftemangel zu beseitigen und jagdhüttes rente zu sichern.
Auch dürften ansichten wie z.B. die , dass frauen nicht auto fahren sollten und schwule zu steinigen sind unter nordrheinwestfälischen und ostdeutschen
ariern
eher seltener verbreitet sein.

Vermute ich zumindest :D .
Zuletzt geändert von Airwin am 9. Mai 2019 09:15, insgesamt 2-mal geändert.

exmatthes
Granadaseggl
explizit ohne(!) jemandem zu unterstellen, den begriff wirklich hahnebüchen und bösartig zu verwenden (und ohne daß ich hier mitdiskutiern will - ich seh's nur grad mehr zufällig):

könnt man "arisch" nicht bitte einfach weglassen?!

ich bin beileibe kein verfechter von "das darf man wegen xy nimmer sagen", aber das ist numma eine der Vokabeln, die erstens definitiv historisch negativst behaftet, zweitens zwecks wegen leichter Ersetzbarkeit höchst überflüssig sind.

dankeee!


Airwin
traurigen Würstchen




ach döröö, sind wir nicht alle irgenwie traurige würstchen, du eben ein altes, veganes , greta-bewunderndes ?

thoreau
Granadaseggl
Nichts der drei Dinge trifft auf mich zu. Im Gegensatz zu deiner Truppe habe ich mir eher abgewöhnt Menschen zu verehren. Respekt vor Menschen ist eigentlich ausreichend. Aber Spott als Reaktion auf die Erkenntnis der eigenen moralischen und idealistischen Unterlegenheit ist natürlich immer ein deutlich einfacheres Mittel und den kognitiv und emotional eher Unterversorgten vorbehalten. Und jetzt kehre ich zurück zum schönen airwinfreien Dasein. Das reale Leben ist schon voll genug von Versagern.

Airwin
Nichts der drei Dinge trifft auf mich zu.


ich glaub dir ja, dass du nicht vegan bist und womöglich noch nicht mal greta-fan. Aber wenn alte , weisse männer von ihrer moralischen überlegenheit schwadronieren wirkt das immer ein wenig befremdlich.
Und ein alter, weisser mann bist du definitiv :bounce: .

Unter Westfalen
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Grasdaggl
thoreau hat geschrieben:Nichts der drei Dinge trifft auf mich zu. Im Gegensatz zu deiner Truppe habe ich mir eher abgewöhnt Menschen zu verehren. Respekt vor Menschen ist eigentlich ausreichend. Aber Spott als Reaktion auf die Erkenntnis der eigenen moralischen und idealistischen Unterlegenheit ist natürlich immer ein deutlich einfacheres Mittel und den kognitiv und emotional eher Unterversorgten vorbehalten. Und jetzt kehre ich zurück zum schönen airwinfreien Dasein. Das reale Leben ist schon voll genug von Versagern.


:nod: :nod: :nod:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

thoreau
Granadaseggl
Erwin, dass die Wahrheit Dich nicht interessiert ist ja nun wirklich nichts Neues. Aber das wirkt schon sehr verzweifelt und irgendwie auch traurig. Hängt sicher auch noch irgendwie mit deiner Angst vor Frauen zusammen. Aber da kann man sicher psychoanalytisch was machen. Bleib dran.

cordoba
Granadaseggl
thoreau hat geschrieben:. Und jetzt kehre ich zurück zum schönen airwinfreien Dasein.

Verletz' Dich nicht beim Aufstieg!
Ich bin Brustringer ©

Airwin
Toll, endlich wieder mal staatstragend-pastoral nilkheimern :!:

Nichts der zwei Dinge trifft auf mich zu (Ich gebe Ihnen mein EHRENWORT :D ) . Im Gegensatz zu deiner Truppe habe ich mir eher abgewöhnt Frauen zu verehren. Respekt vor Frauen ist eigentlich ausreichend. Aber doröscher Zorn als Reaktion auf die Erkenntnis der eigenen moralischen und idealistischen Fehlbarkeit ist natürlich immer ein deutlich einfacheres Mittel (als WAS eigentlich :lol: ?) und in dem Fall den offensichtlich kognitiv bereits Inkontinenten vorbehalten.
Und jetzt kehre ich wieder feierlich zurück an meinen Schreibtisch. Die Rente von UWe und die Psychoanneliese von Dörö muß ja im realen Leben ersma erwirtschaftet werden. Ich bleib latürnich dran!

Airwin
nochmal ein gutes interview aus der NZZ, schon ein paar wochen alt. Über fordernde kinder und erwachsene und den staat als mutti (sic!)


Robert Harrison über Wohlstandsbürger: «Nehmen gilt als Menschenrecht, das Geben ist bloss für die Doofen»
War der Mensch einst ein Untertan, so führt er sich heute auf wie ein Kind: Alles dreht sich um das eigene Ego. Der Kulturphilosoph Robert P. Harrison diagnostiziert im wohlhabenden Westen eine neue Infantilisierung – und eine Rückkehr zu Stammesgesellschaften. Wie wird das alles enden?

[...]

Halten Sie die Absage an die wohlstandsfördernde Globalisierung für naiv?

Schauen Sie: Das Kind profitiert von der Fürsorge seiner Eltern, ohne sich dessen bewusst zu sein. Das Tischlein ist immer gedeckt, für Geborgenheit und Wohlergehen ist stets gesorgt, als würde im Hintergrund ein guter Geist wirken. Die Ansprüche wachsen in den Himmel. Aber diesen Geist gibt es nicht. Es gibt bloss die Hand der Menschen, die arbeiten, leisten und liefern. Irgendwann wacht das Kind auf und begreift, dass die menschliche Ordnung kein Naturzustand ist, sondern das Gegenteil davon – das Ergebnis harter, unaufhörlicher Arbeit. Dieses Erwachen, fürchte ich, steht uns noch bevor.

Hat der Staat im Westen die Rolle des Erwachsenen übernommen? Er muss sich um seine Kinder kümmern, von der Wiege bis zur Bahre. Und die Kinder formulieren, ihrer Rolle gemäss, ständig neue und weitergehende Ansprüche.

Alles soll kostenlos sein – die Musik, die Filme, die Informationen. Und anonyme andere – eben der Staat – sollen für mein Wohlergehen sorgen. Nie war J. F. Kennedys Statement an die jungen Amerikaner – «Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann, fragt, was ihr für euer Land tun könnt» – unzeitgemässer als heute. Die permanente Anspruchshaltung stellt das Resultat einer tiefgreifenden Infantilisierung dar. Nehmen gilt als Menschenrecht, das Geben ist bloss für die Doofen. Doch wächst der Mensch am Geben. Heidegger hatte recht, als er aus der Sorge das Zentrum seiner Philosophie machte: Der Mensch ist das Wesen, das im Geben und Teilen sein machte: Der Mensch ist das Wesen, das im Geben und Teilen sein Potenzial wirklich ausschöpft.

Bleiben wir bei Ihrer Metaphorik. Agieren die modernen Staaten denn eher als Väter oder als Mütter?

Es gibt beide Modelle. China ist wohl der Inbegriff des paternalistischen Staates: Er wacht autoritär über seine Kinderlein, die politischen Führer wissen besser, was für die Untergebenen gut ist, als diese selbst. Die Kinder haben nichts zu sagen, sondern bloss zu lernen vom höchsten Leader Xi Jinping. Das Gegenmodell sind die westlichen Demokratien, deren Wohlfahrtsstaaten eher wie Mütter agieren: Sie sind weniger autoritär, dafür leiten sie an, umsorgen, unterstützen, führen sanft, aber nicht weniger konsequent. Der Maternalismus – als Gegenbegriff zu Paternalismus – ist sehr effizient. Die Bürger sind keine Untertanen, sondern eben Kinder, die der Betreuung bedürfen. Der New Green Deal in den USA, freie Bildung für alle, ein kostenloses Gesundheitssystem, ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle – mein Gott, das ist so kindisch, so realitätsfern. Alles ist schon da, man muss es nur einfordern. Die radikalen Linken kultivieren diese Form des Etatismus auf geradezu rührende Art und Weise.



https://www.nzz.ch/feuilleton/robert-ha ... ld.1474483