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Tamasi
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Allmachtsbachel
Die einen verkaufen Spieler, die anderen Trainer. So hat jeder Klub sein Geschäftsmodell.

Aber eine Million... Puh. Normal würde ich sagen, ein guter Trainer ist das - in der Fußballwelt - locker wert. Aber ob das jetzt wirklich sein muss? Erstens die Bedenken, zweitens... wechseln wir eh bald wieder. Weil wir sind der VfB.

fkAS
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Halbdaggl
Auch mit ner Mio Ablöse wird er Dank niedrigerem Gehalt günstiger kommen als einer der üblichen Verdächtigen aus dem Trainerkarussel. Und ob letztere mehr Erfolg garantieren, muss man wohl auch bezweifeln. Willig wär natürlich billiger, aber ob der so recht will?
Ich find die Besetzung spannender als damals bei Zorniger, nicht ganz so risikoreich, aber natürlich schon sehr mutig. Hoffentlich darf er sich überhaupt in der ersten Liga beweisen.


Auswurf
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Grasdaggl
unabhängig von allem,
hab ich achtung vor hecking.
War doch auch für gladbach in deren situation ein echter stabilisator.
Dass dort jetzt dort für die zukunft anders geplant wird, kann man verstehen, schmälert aber nicht seine erbrachte leistung - findi, als experte
das ist doch keine Musik

Über Hecking zu sagen, dass man sich von ihm trennt, weil man mit ihm nicht weiter als bis X kommen wird, ist ein richtiges Brett – vor allem wenn’s vom Sportdirektor der Gladbacher kommt. Ist sehr hart, und weiß nicht so recht, was ich davon halten soll.

Zu Beginn der Saison hieß es auch, dass er zu einem Systemwechsel überredet werden musste. Da ist es eigentlich ein Wunder, dass die überhaupt so weit gekommen sind – und das ist dann wiederum schon ein Verdienst, den man Hecking zurechnen muss.


Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Schade nur, dass der gute Walter Ende November nach einer krachenden Niederlage gegen Augsburg (oder in Liga 2 gegen Regensburg) entlassen werden wird.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Iron
Grasdaggl
Ich finde Rangnick recht langweilig. Tuchel ist auch eher sonderbar. Denen ist der Klopp weit überlegen. Aber es gibt noch ein paar andere Trainer die interessanter sind.

Willig sehe ich aber auch bisher überwiegend positiv. Warum sollte man ihm nicht die Chance geben?

CoachingZone
Halbdaggl
Iron hat geschrieben:Willig sehe ich aber auch bisher überwiegend positiv. Warum sollte man ihm nicht die Chance geben?


Weil es sich bislang so anhört, dass wohl er selbst wieder zur Jugend zurück will.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

cordoba
Granadaseggl
Von hochbezahlten Spielern erwarte ich Eigenmotivation.

Von einem Trainer erwarte ich die Farhigkeit ein Leistungsklima zu schaffen und dieses aufrecht zu erhalten. Ein Menschenkenner.

Ein Trainer, der beginnt an sich selbst zu zweifeln wird immer Probleme bekommen (Wolf zum Ende; wohl auch durch 'die Gremien' dazu gedraengt).

Weinzierl schaetze ich inzwischen so ein, dass er am liebsten Maschinen um sich hat.
Knoepfchen druecken - und fertig (s. Gerlinde)
Ich bin Brustringer ©

fkAS
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Halbdaggl
tommes hat geschrieben:Sehe das auch so. Wir brauchen einen intelligenten, guten Trainer, dem unsere Spieler folgen. Dem sie gerne zuhören, der interessant ist.
Einfach mal Trainer bei Interviews oder Pressekonferenzen beobachten. Bei manchen Trainer schaltet man nach 30 Sekunden ab und bei anderen hört man sich die ganze Pressekonferenz gerne an.
Den Spielern geht es auch so.
Klopp, Tuchel, Rosen, Rangnick, Nagelsmann, Hasenhüttl und auch Willig sind aus meiner Sicht Trainer, die interessant sind und für die Spieler auch längere Zeit interessant bleiben.
Bei Walter habe ich größte Bedenken.

Interviews sind ein Kriterium unter anderen. Alleine danach kann man nicht gehen. Bei Wolf hab ich sehr gute PKs gesehen, aber auf den Platz kann ers nur bedingt bringen. Magath war ein Toptrainer, der nur gegrummelt hat. Und wie Iron schon sagt, RR ist monoton und Tuchels Auftritte sind von seiner Laune abhängig. Deine Auswahl ist daher etwas Cherry picking.
Abgesehen davon finde ich, dass Willig sehr gut rüberkommt, aber wie weit er schon ist, eine Mannschaft tatsächlich entwickeln kann, kann ich über die 3 Spiele jetzt doch nicht sagen. Kann ich bei Walter natürlich auch nicht. Bei dem muss man aber doch in Rechnung stellen, dass er Kiel nach einem massiven Umbruch (da sind Spieler weg die für 70-80% aller Tore verantwortlich waren) auf einen guten Platz geführt hat und das mit einer Spielidee, die für eine limitierte Mannschaft außergewöhnlich ist. Er macht das, was man beim VfB immer vermisst hat: kontrolliertes Aufbauspiel mit Zug zum Tor ohne simple lange Bälle bolzen. Dass man darauf gar nicht schaut, weil er in INterviews nicht so gut rüberkommt, kann ich nicht nachvollziehen.


Tamasi
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Allmachtsbachel
Mich sprechen die öffentlichen Auftritte von TW auch nicht an. Überhaupt nicht.

ABER:
Er war über mehrere Jahre als Trainer erfolgreich. Lange im Nachwuchsbereich, bei den Bauern, bei Kiel. Er MUSS irgendwas haben, was die Spieler anspricht.

So fair muss man sein, dass man ihm das zugesteht. Was immer es sein mag.

fkAS
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Halbdaggl
cordoba hat geschrieben:Was hilft ein Trainer, der sich gerne selbst reden hoert?

Das ist ja nicht gemeint. Ich würd tommes schon insoweit recht geben, dass man bei Interviews Indizien dafür kriegt, wie einer motivieren und lehren kann. Müssen ja Fußballlehrer sein.
Aber es ist halt nicht alles. Rein von den Interviewauftritten sollte Labbadia bspw. als Trainer keinen Fuß auf den Boden bekommen. Der kann keinen klaren Satz formulieren. Trotzdem hat er mit seinen Teams zumindest zeitweise Erfolg


cordoba
Granadaseggl
fkas,
aber ich habe es so gemeint.

Die Aussendarstellung eines Trainers ist fuer mich kein Entscheidungskriterium, sofern die wesentlichen! Faktoren stimmen.

Tamasi hat geschrieben:Was immer es sein mag

... , und wenn es Bruchsal ist?!
Ich bin Brustringer ©


Aleksiander
Grasdaggl
@Tommes
Dann ausmisten. Gentner hat gestern so stark gespielt, dass ich ihm einen Einjahresvertrag anbieten würde.


Sehr schöne Aussage, und auch richtig. Auch wenn Gente nicht daselbe bringen kann wie ein 25jähriger,
kann ein junger nicht auf diese Erfahrung und Einstellung zurückgreifen. Ich würde Ihm auch Jahresverträge anbieten, solange wie es für beide Seiten passt.
Nichts muss, aber alles kann.


Tamasi
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Allmachtsbachel
Ach was, das klingt halt erstmal schräg, weil unvorstellbar. In diesem Egomanen-Showbiz.

Darum traut sich das auch keiner. Außerdem „gibt’s das nicht!“ Die 4er-Kette war auch erstmal neumodischer Scheiß. :-)

Die schwedische N11 vor ein paar Jahren und Sammer/Lattek. Aber sonst fällt mir da nichts ein, nicht auf der höchsten Ebene. Wäre halt auch so ein „gefundenes Fressen“ für die Medien. :roll:

Aber in der Tat wäre das gut. Ich arbeite auch im Duo, in meinem Arbeitsfeld machen das einige und es bringt eigentlich nur Vorteile. Im stressigen, zeitraubenden Trainerberuf erst recht.

Allerdings muss man halt auch zusammenpassen bzw. sich ergänzen. Und immer mal wieder sein Ego zurücknehmen, schwer genug.

Ob man so ein Team von außen bestimmen kann? Schwierig. „Walter & Willig“ klingt zwar gut, kann ich mir aber nicht vorstellen. Einer von beiden sollte - vielleicht - ein bisschen mehr Erfahrung haben. Willig & Beierlorzer wäre interessant gewesen, auch weil Beierlorzer sehr teamfähig rüberkommt.



CoachingZone
Halbdaggl
cordoba hat geschrieben:Von hochbezahlten Spielern erwarte ich Eigenmotivation.


Das mit der Eigenmotivation ist so eine Sache.

Zunächst einmal muss ein jeder Fußballprofi eine große Portion Motivation mitgebracht haben, sonst hätte er es nicht bis zum Profi geschafft. Auch hier gilt die alte Ballettweisheit (5% Talent, 95% Schweiß).

Allerdings kann diese Motivation natürlich nicht nur aus Eigenmotivation bestehen, sondern auch durch andere Personen (Familie, Trainer, Freund(in), Freunde, Kollegen, ...) "unterstützt" werden. Auch die Motive/Werte für eine Eigenmotivation können unterschiedliche sein (Reichtum, Anerkennung, persönliche Weiterentwicklung, ...). Demnach kann sich die Motivation verringern, wenn solche (zusätzlichen) Einflüsse wegfallen. Das ist zunächst mal menschlich.

Eigenmotivation ist nicht selbstverständlich, nur weil man viel Geld verdient. Um Eigenmotivation aufrechtzuerhalten, bedarf es nämlich durchaus einer gewissen Selbstreflektion. Weil man auch bei Niederlagen und Misserfolgen und sonstigen missgünstigen äußeren Einflüssen bereit sein muss, weiterzumachen und immer 100% zu geben. Das ist zwar einfach, aber nicht für jeden leicht.

Eigenmotivation ist immer leichter, wenn der Erfolg eintritt. Eigenmotivaton aufrechtzuerhalten, wenn vieles schief läuft oder die äußeren Umstände widrig bis unerträglich sind, ist ein Zeichen einer gereiften Persönlichkeit, die bei weitem nicht allen Menschen (schon) zu eigen ist. Da sind auch die Eltern, Lehrer, Trainer, Coaches, etc. gefragt, den jungen Menschen diese Sichtweise auf das Leben mitzugeben.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -

cordoba
Granadaseggl
CZ,
das hast Du schoen dagelegt.

Unter einem eigenmotivierten Spieler verstehe ich einen Spieler, der stets ein volles Potential abrufen moechte. (Sportler, eben.)

Einen guten Trainer zeichnet aus, dass er dieses Potential erkennt, formt und im Verbund mit den anderen Spielern/ Potentialen in Einklang bringt.

Ein sehr guter Trainer besitzt zudem Autoritaet und Wissen, auch bei "Verstimmungen" richtig zu handeln.
Ich bin Brustringer ©