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cordoba
Granadaseggl
Nilkheimer hat geschrieben:- I feel that [User X] is a colossal arschenloch.

[SPOILER]

Ich hatte mich vor Aeonen im Zeitungshimmel entgegenkommender Weise als user:LiebIing angemeldet.
Um allen Foristen die Ansprache zur erleichtern.

Geholfen hat's wenig bis nichts.
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fkAS
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Halbdaggl
Airwin hat geschrieben:zum klimawandel hat jetzt auch fdp-kubicki seinen senf dazugegeben...

Und was ist die Lehre daraus? Es sind immer die andern. Hauptsache, man muss nicht selbst Verantwortung übernehmen. So fährt man halt die Kiste gegen die Wand. Kubicki wird's nicht mehr erleben. Ist aber halt ziemlich assig.

@AfD und "Klimaskeptiker" - es gibt enge Verbindungen der AfD zu EIKE, ein Atom- und Fossillobby-Verein, der schon seit Jahren Bullshit zu Klimafragen verbreitet und auch am AfD Parteiprogramm mitgeschrieben hat. Der Quatsch wurde mal von Lesch auseinandergenommen.
Zuletzt geändert von fkAS am 15. Mai 2019 22:35, insgesamt 1-mal geändert.


fkAS
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Halbdaggl
Aber sie motiviert wenigstens Entscheidungen. Je später die fallen, desto teurer werden die.
Erstmal würde es aber helfen, wissenschaftliche Erkenntnisse ernst zu nehmen und danach zu handeln.

cordoba
Granadaseggl
Entscheidung um der Entscheidung willen.
Bissle wenig. Eventuell nicht nachhaltig.

Die Wissenschaft kann uns auch nicht retten.

Es bleibt allein die Hoffnung auf Vernunft.
Die leider sehenden Auges immer mehr verkuemmert. leider zusehends
Zuletzt geändert von cordoba am 15. Mai 2019 22:45, insgesamt 1-mal geändert.
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cordoba
Granadaseggl
Wenn alle auf Pferden reiten, und ein einzelner ist inmitten derer zu Fuss unterwegs, dann versuche ich zu ihm vorzudringen, steige von meinem Ross und verhelfe ihm in meinen Sattel.

Die Antwort auf Deine Frage musst Du Dir damit selbst geben.
Fuerchte Dich nicht!
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Unter Westfalen
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Grasdaggl
Nilkheimer hat geschrieben:Sind Steigbügelhalter eigentlich noch schlimmer als die Reiter?


Eine Änderung ist erst dann in Sicht, wenn das in klimaschädliche Technik investierte Kapital mehrheitlich zu klimafreundlicher Technik gewechselt ist.
Kubicki ist Steigbügelhalter und Rossknecht zugleich. Zu alt, um zu erkennen, dass er eine Mähre striegelt.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai




exmatthes
Granadaseggl
normalerweise ja nicht, aber heut hau ich auch mal gleiche zweie raus in diesem thread:

1. airwin! meinst wohl, ich's net merk! hast ja schon wieder dieses pausbackenmonsterle!

2. heut in der stz: sös ist gegen g5! wegen irgendwelcher ominöser strahlen natürlich, und weil's dafür viele zusätztlich Antennen bräuchte, und weil das Internet insgesamt bannig Strom braucht.
vor ein paar tagen: Matthias von herrmann, seinerseits frontmann der sog. "parkschützer", heute irgendwas bei den linken, befand, daß nach den dieselfahrverboten ein ice-verbot für Stuttgart vonnöten sei.
warum und weshalb erstens m.e. kaum daherphantasiebar, zweitens weiß ich's nimmer.

tja: fortschritt an allen fronten allez!

wie können irgendwelche verbohrte altvordere nur auf den Gedanken "die linken gesellen sind gegen alles" kommen?!
böseböseböse! :lol:

Tifferette
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Grasdaggl
cordoba hat geschrieben:
Die Wissenschaft kann uns auch nicht retten.

Es bleibt allein die Hoffnung auf Vernunft.


Die Wissenschaft kann uns aber sagen, was jetzt vernünftig wäre. Optionen aufzeigen. Ich sehe da keinen Widerspruch, im Gegenteil.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

factotum
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Granadaseggl
uWe hat geschrieben:
Eine Änderung ist erst dann in Sicht, wenn das in klimaschädliche Technik investierte Kapital mehrheitlich zu klimafreundlicher Technik gewechselt ist.


Ich fürchte, die Produktion von was auch immer wird nie klimaneutral werden können. Für Omelettes braucht man immer Eier. Wirklich nachhaltig helfen werden nur (deutlich) weniger Individuen mit (deutlich) weniger Kram und Aktionsradius auf diesem Planeten.
Schwer zu machen, schon gar nicht zügig.

Schnelle Abhilfe bring eigentlich nur Aufforstung, weltweit, in wirklich kolossalem Maßstab. So 10 bis 20 Bäume pro Nase ( global wohlgemerkt) in den kommenden zehn Jahren müsste man anpflanzen und am Leben halten.

Das hilft nicht nur beim Co2, sondern auch bei den diversen grossen, mittleren und kleinen Wasserkreisläufen, die wirklich kriegsentscheidend sind, was die zukünftige Bewohnbarkeit von unserer Kartoffel betrifft.
The shit that used to work, won`t work now.

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Iron hat geschrieben:Klimafteundliche Technik :? Bestimmt gibt es demnächst noch klimarettende Produkte.


Kann sein. Wir lassen uns überraschen.
Klimafreundliche User in unserer kleinen Welt hier gibt es zumindest.

Zur Erläuterung:
Das sind die, die positiv denken und dafür sorgen, dass hier gute Stimmung herrscht. 8)
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Strafraumgitarre
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Halbdaggl
Haber hat geschrieben:Ich hoffe zb der neue VfB Coach erklärt die Abwehr nicht zum Stiefkind denn das wäre unvernünftig. Und fußballerisch gesehen unwissend.

Oh, wir haben beides: Country UND Western. :)
Fick den Reichskanzler! Und den Kaiser!

Unter Westfalen
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Grasdaggl
factotum hat geschrieben:
uWe hat geschrieben:
Eine Änderung ist erst dann in Sicht, wenn das in klimaschädliche Technik investierte Kapital mehrheitlich zu klimafreundlicher Technik gewechselt ist.


Ich fürchte, die Produktion von was auch immer wird nie klimaneutral werden können. Für Omelettes braucht man immer Eier. Wirklich nachhaltig helfen werden nur (deutlich) weniger Individuen mit (deutlich) weniger Kram und Aktionsradius auf diesem Planeten.
Schwer zu machen, schon gar nicht zügig.

Schnelle Abhilfe bring eigentlich nur Aufforstung, weltweit, in wirklich kolossalem Maßstab. So 10 bis 20 Bäume pro Nase ( global wohlgemerkt) in den kommenden zehn Jahren müsste man anpflanzen und am Leben halten.

Das hilft nicht nur beim Co2, sondern auch bei den diversen grossen, mittleren und kleinen Wasserkreisläufen, die wirklich kriegsentscheidend sind, was die zukünftige Bewohnbarkeit von unserer Kartoffel betrifft.


Ich glaube, das Deprimierende an der verfahrenen Situation ist, dass in einer globalen Welt nicht global gedacht wird. Jeder hat seine eigene Erklärung und leitet daraus die eigene Berechtigung ab, sich klimaschädlich zu verhalten.
Dass ich als kleiner Gärtner 6 Obstbäume in meinem Garten habe und einen Teil unseres Gemüses selbst anbaue, beruhigt mein Gewissen, aber ändert nichts.
Immerhin gibt es in NRW eine Aktion, dass die Kiesvorgärten mit den grünen Kugelbüschen einer doch mehr insektenfreundlichen Anpflanzung weichen sollen.
Leider ist und wird in NRW einiges, was die rotgrüne Vorgängerregierung auf den Weg gebracht hat, von Schwarzgelb wieder einkassiert. Bestes und aktuelles Beispiel der Landesentwicklungsplan (LEP).
Wen es nicht langweilt:

https://www.land.nrw/de/pressemitteilun ... -nordrhein

:mrgreen:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

cordoba
Granadaseggl
Tifferette hat geschrieben:[
Die Wissenschaft kann uns aber sagen, was jetzt vernünftig wäre. Optionen aufzeigen. Ich sehe da keinen Widerspruch, im Gegenteil.

Der Erkenntnisgewinn von Wissenschaften basiert auf Verstand.
Ich möchte meinen, dass das höhere Prinzip der Vernunft nicht dem Verstand emergent ist.

Die Aussage, dass Wissenschaft immer den aktuellen Stand des Irrtums darstellt, halte ich für vernünftig.
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Tifferette
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Grasdaggl
Strafraumgitarre hat geschrieben:
Haber hat geschrieben:Ich hoffe zb der neue VfB Coach erklärt die Abwehr nicht zum Stiefkind denn das wäre unvernünftig. Und fußballerisch gesehen unwissend.

Oh, wir haben beides: Country UND Western. :)


Quattrex' Country Bunker.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Plan B
Grasdaggl
factotum hat geschrieben:
uWe hat geschrieben:
Eine Änderung ist erst dann in Sicht, wenn das in klimaschädliche Technik investierte Kapital mehrheitlich zu klimafreundlicher Technik gewechselt ist.


Ich fürchte, die Produktion von was auch immer wird nie klimaneutral werden können. Für Omelettes braucht man immer Eier. Wirklich nachhaltig helfen werden nur (deutlich) weniger Individuen mit (deutlich) weniger Kram und Aktionsradius auf diesem Planeten.
Schwer zu machen, schon gar nicht zügig.

Schnelle Abhilfe bring eigentlich nur Aufforstung, weltweit, in wirklich kolossalem Maßstab. So 10 bis 20 Bäume pro Nase ( global wohlgemerkt) in den kommenden zehn Jahren müsste man anpflanzen und am Leben halten.

Das hilft nicht nur beim Co2, sondern auch bei den diversen grossen, mittleren und kleinen Wasserkreisläufen, die wirklich kriegsentscheidend sind, was die zukünftige Bewohnbarkeit von unserer Kartoffel betrifft.


Heute morgen stand in unserer Zeitung, dass durch die Temparaturzunahme der Lebenszyklus der Bäume steigt oder anders gesagt, die Lebenserwartung der Bäume sinkt. Damit wird dort gespeichertes CO2 wieder schneller freigesetzt (obwohl man das mE so einfach nicht sagen kann. Wenn der Kohlenstoff in fester oder flüssiger Form verbleibt - Holz, Torf, Kohle, Öl, dann ist dieser trotzdem dem CO2-Kreislauf entzogen, dazu ist im Artikel aber nichts dringestanden) . Man benötigt also wahrscheinlich sogar noch mehr Bäume.

Was die klimafreundliche Erzeugung (nicht den Verbrauch!) von allem angeht, sind wir wohl inzwischen bei einem Faktor von 0.74 angekommen. Bei 1 würde alles aus regenerativen Energien produziert werden, bei Werten über 1 bleibt sogar noch was für das Klima übrig. Mal schauen, ob ich dazu was finde, um das detaillierter erklären zu können und ob ich einen Zeitfunktion dazu finde.
Carpe diem.

Tifferette hat geschrieben:
cordoba hat geschrieben:
Die Wissenschaft kann uns auch nicht retten.

Es bleibt allein die Hoffnung auf Vernunft.


Die Wissenschaft kann uns aber sagen, was jetzt vernünftig wäre. Optionen aufzeigen. Ich sehe da keinen Widerspruch, im Gegenteil.


Natürlich nicht. Das klingt zunächst mal nach dem Dümmsten was man hier je gehört hat, aber folgendes ist durchaus richtig: blinder Glaube an neue Technologien kann uns nicht retten. Der ist leider ziemlich weit verbreitet: irgendjemand in Silicon Valley wird schon was erfinden, dann kann’s weitergehen wie bisher. Hat sehr religiöse Züge, ist gefährlich.

Tifferette
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Grasdaggl
Klar. Ich lache mir zB jedes Mal den Arsch ab oder stehe fassungslos daneben (je nach Stimmung), wenn der nächste IT-ler was von "the code is law" erzählt. Um es mal auf meinen Tätigkeitsbereich zu beziehen.

Aber es gibt einen Unterschied zwischen Wissenschaft und Technologie, darum geht es mir. Vielleicht liegt hier (bzw. bei Cordoba) der Hase im Pfeffer, vielleicht ging das schlichtweg durcheinander. Technologie allein kann uns nicht retten, das sehe ich ähnlich.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

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cordoba
Granadaseggl
Eine Wissenschaft könnte durchaus zu der Erkenntnis kommen, dass die Lebensform "homo sapiens mult." keinen Segen für den Planet Erde darstellt.
Urteilt man zudem utilitaristisch und bezieht dabei jedwelches Leben ein, dürfte man das Experiment "Mensch" max. auslaufen lassen.
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Gut, das ist die Fortführung eines Gedankens, den Bernhard Grzimek schon in den Siebzigern ausgeführt hat, und der war sicherlich auch nicht der erste.

“Hallo? Hier sind zu viele Leute.”

(Aus dem Gedächtnis zitiert) Lustigerweise ist Geburtenkontrolle auch nachgewiesenermaßen der schnellste Weg aus der Armut. Man muss nicht einmal jemanden dazu zwingen, sondern einfach nur den Frauen Zugang zu Mitteln der Familienplanung ermöglichen. Das gilt sowohl für Entwicklungsländer als auch für abgehängte Bevölkerungsteile in reichen Industrienationen.

Will mann aber nicht – vgl. unter anderem neueste Abtreibungsgesetze in US-Staaten plus republikanische Mehrheit im Supreme Court etc.

fkAS
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Halbdaggl
cordoba hat geschrieben:Eine Wissenschaft könnte durchaus zu der Erkenntnis kommen, dass die Lebensform "homo sapiens mult." keinen Segen für den Planet Erde darstellt.
Urteilt man zudem utilitaristisch und bezieht dabei jedwelches Leben ein, dürfte man das Experiment "Mensch" max. auslaufen lassen.

Wissenschaft ist eine Methode, die uns erst mal hilft, Zusammenhänge zu verstehen. Bspw. die Zusammenhänge zwischen Treibhausgase in die Atmosphäre zu blasen, Erwärmung des Planeten und Folgen für unsere Lebensbedingungen. Handlungsleitende Erkenntnisse kann man dann unter bestimmten Prämissen gewinnen. Bspw. der Prämisse, dass man die Lebensbedingungen derjenigen, die noch eine zeitlang auf dem Planeten verweilen oder der kommenden Generationen nicht massiv verschlechtern sollte.
Vernünftig erscheint es mir jedenfalls, die wissenschaftlichen Befunde zu nutzen und nicht zu ignorieren.

Nice hat geschrieben:Lustigerweise ist Geburtenkontrolle auch nachgewiesenermaßen der schnellste Weg aus der Armut. Man muss nicht einmal jemanden dazu zwingen, sondern einfach nur den Frauen Zugang zu Mitteln der Familienplanung ermöglichen. Das gilt sowohl für Entwicklungsländer als auch für abgehängte Bevölkerungsteile in reichen Industrienationen.

Spricht nichts dagegen. Man sollte die Bevölkerungsproblematik nur nicht gegen "Klimaschutz" ausspielen, wie das Kubicki versucht. Hauptverantwortlich für die aktuellen Klimaänderungen sind immer noch die reichen Industrienationen. Und die für den Schaden verantwortlich sind, sollten auch die Kosten tragen. Sollte einem Liberalen eigentlich nicht fremd sein.