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Tamasi
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Allmachtsbachel
Jetzt wird da dieses Kieler 3-0 zum Saisonauftakt beim HSV glorifiziert. Ja, nun... Der HSV unter Titz hat eigentlich genau so gespielt wie oben im Artikel der Walter-Fußball beschrieben wird (der Torwart rückt auf die Position der IV vor etc.). Kiel hat die früh attackiert und eiskalt ausgekontert.

Was heißt das jetzt? Konnte Kiel beides spielen, Ballbesitz UND schnelles Umschalten? Ist Tim Walters Spielidee flexibler als gedacht? Oder war das einfach noch ganz viel „Markus Anfang“ und als Kiel Walters System voll verinnerlicht hatte, erging es ihnen wie Titz‘ HSV und sie wurden ausgeschaut & abgeschossen - wie im Verlauf der Rückrunde?

Keine Ahnung. Ich hoffe auf die erste Variante und dass der Ehrgeizling Walter nicht sein System beweisen, sondern gewinnen will. Und dass er deshalb flexibler und pragmatischer ist als wir denken.

Tifferette
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Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben:Jetzt wird da dieses Kieler 3-0 zum Saisonauftakt beim HSV glorifiziert. Ja, nun... Der HSV unter Titz hat eigentlich genau so gespielt wie oben im Artikel der Walter-Fußball beschrieben wird (der Torwart rückt auf die Position der IV vor etc.). Kiel hat die früh attackiert und eiskalt ausgekontert.

Was heißt das jetzt? Konnte Kiel beides spielen, Ballbesitz UND schnelles Umschalten? Ist Tim Walters Spielidee flexibler als gedacht? Oder war das einfach noch ganz viel „Markus Anfang“ und als Kiel Walters System voll verinnerlicht hatte, erging es ihnen wie Titz‘ HSV und sie wurden ausgeschaut & abgeschossen - wie im Verlauf der Rückrunde?



Pah, die hatten es da halt noch nicht verstanden und sind einfach ihrem Bauchgefühl gefolgt.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)


fkAS
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Halbdaggl
Tamasi hat geschrieben:Jetzt wird da dieses Kieler 3-0 zum Saisonauftakt beim HSV glorifiziert. Ja, nun... Der HSV unter Titz hat eigentlich genau so gespielt wie oben im Artikel der Walter-Fußball beschrieben wird (der Torwart rückt auf die Position der IV vor etc.). Kiel hat die früh attackiert und eiskalt ausgekontert.

Was heißt das jetzt? Konnte Kiel beides spielen, Ballbesitz UND schnelles Umschalten? Ist Tim Walters Spielidee flexibler als gedacht? Oder war das einfach noch ganz viel „Markus Anfang“ und als Kiel Walters System voll verinnerlicht hatte, erging es ihnen wie Titz‘ HSV und sie wurden ausgeschaut & abgeschossen - wie im Verlauf der Rückrunde?

Keine Ahnung. Ich hoffe auf die erste Variante und dass der Ehrgeizling Walter nicht sein System beweisen, sondern gewinnen will. Und dass er deshalb flexibler und pragmatischer ist als wir denken.

Also wiederum, was ich von Kiel gesehen habe, war der Torwart nie so offensiv wie bei HSV/Titz. Beim HSV sah das eher statisch aus mit extrem breit stehenden IV und der Torwart, der fast schon dazwischenschiebt. Bei Kiel ist die Viererkette eher flexibler, da schiebt dann ein IV in den 6er Raum vor statt hinten quer zu spielen.
Und was ich bislang gesehen habe, war das auch alles recht dynamisch. Umschaltspiel wird ja nicht aufgegeben. Konter muss man immer können. Nur wird das Spiel nicht alleine darauf ausgelegt.

fkAS
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Halbdaggl
tommes hat geschrieben:Man sollte im Fußball nicht auf eine bestimmte Spielidee setzen. Manche Sportdirektoren wollten/wollen diese Spielidee dann auch noch allen Jugendmannschaften aufdrücken.
Völlig unsinnig.

Jugendspieler müssen verschiedenste Positionen und verschiedene Spielformen spielen können.
Ihnen wurde leider jahrelang beigebracht, dass man spielen, spielen, spielen muss.
1:1-Situationen, Torschuss und Kopfballtiming wurden nicht mehr trainiert.
Und dann wundert man sich, wenn Jahre später Torjäger fehlen.
...
Seit Jahren ist das schnelle Umschaltspiel wesentlich erfolgreicher, als Ballbesitzfußball. Deshalb finde ich es komisch, dass ein Absteiger, der dieses Umschaltspiel nie spielte und auch nicht spielen konnte, jetzt plötzlich Ballbesitzfußball spielen möchte....

So statisch wie du das beschreibst ist die Spielidee nicht. Wenn Mislintat die Spielidee als aktiv und mutig beschreibt, dann kann man das mit verschiedensten Spielformen umsetzen. Es wird ja auch keine fixe Grundordnung vorgegeben (Die Idee mit 442 über alle Teams ist doch schon lange tot). Eigentlich müsste dir Walters Idee gefallen: flexibles Positionsspiel, in der Spieler bestimmte Räume besetzen müssen, aber ist nicht festgelegt welcher Spieler. Wenn sinnvoll ist der IV dort wo man den 10er erwartet.
Anspruchsvoll ist es, aber der Walter hatte mit Kiel jetzt nicht die Übermannschaft in der zweiten Liga gehabt. Wenn die das halbwegs umsetzen können, dann muss der VfB nicht zwingend daran scheitern.

de mappes
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Spamferkel
:nod:

Ballbesitzspiel könnte halt in Liga 2 durchaus funktionieren, da wir ja schon in Richtung Bayern der zweiten Liga gehypt werden...aber ohne zu übertreiben werden wir eine der besten Mannschaften haben und den Ball werden sie uns sowieso oft überlassen, sodass man was damit anfangen können sollte

Was die Vorgabe über die ganzen Jugendmannschaften betrifft:

Sehe ich wie tommes...da ist vieles an individuellen Stärken untergegangen in den letzen Jahren
Aber auch da fand ein Umdenken statt und ich sehe auch kein Problem darin, beides zu fördern
Spielidee und individuelle Eigenschaften...sah man bei der a-Jugend ja auch ganz gut, wenngleich die paar spiele dieses überragenden jahrgangs sicher nicht vollumfänglich aussagen dazu liefern
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Tamasi
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Allmachtsbachel
AS:
Eigentlich ärgere ich mich über den obigen Artikel. Da wird Walters Idee so beschrieben wie der Titz-HSV. Ich habe Kiel beim Gastspiel bei Union gesehen und da waren sie eigentlich ganz „normal“. (Eigentlich auch besser als Union, naja...) Jedenfalls stand der Torwart da auch nicht so wie Pollersbeck.

Das ist ja das, was mir Hoffnung macht. Walter hat theoretisch „große“ Ideen - ist bei der Umsetzung aber durchaus pragmatisch. Und somit „klüger“ als bspw. Zorniger.

Oder auch nicht. :D

de mappes
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Spamferkel
ich weiß nicht, ob der Artikel besser hier oder im Thread Journalismus aufgehoben ist:

https://www.stuttgarter-zeitung.de/gallery.vfb-stuttgart-tim-walter-und-co-das-ist-das-neue-trainerteam-des-vfb-param~2~1~0~6~false.18ac79cb-638f-45da-9479-b5bd0ba3adde.html

zum einen wieder eine klick-generierende Bildergalerie, zum anderen gleich beim Cheftrainer dieser Fehler:

Tim Walter ist ab 19. Juni der neue Chefcoach des VfB Stuttgart: Der 43-jährige Fußballlehrer kommt vom Zweitligisten Holstein Kiel. Dort hat er nach dem Abgang von Markus Anfang eine Saison lang gearbeitet. Es war sein bisher einziges Jahr im Profibereich. Zuvor war Tim Walter ein erfolgreicher Nachwuchstrainer – beim FC Bayern München und Karlsruher SC. Der Familienvater ist dafür bekannt, offensiv spielen zu lassen.


Haben die das Jahr bei der zweiten der Bayern schlicht unterschlagen oder glaubt man in der Redaktion dort noch, dass Regionalliga nicht auf Profiebene abläuft?! :roll:

darüber hinaus ist der Artikel taufrisch von heut morgen und wurde in ähnlicher form schonmal präsentiert.
jedenfalls sind die Mitglieder des Trainerteams immernoch dieselben...gut ist nach 2 Wochen vergangener Zeit auch keine Selbstverständlichkeit :mrgreen:
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de mappes
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Spamferkel
ist das eine Definition, die der DFB abgegeben hat oder woher kommt denn diese Zuteilung?
Ich kenne die auch aber wer sich ein wenig mit Regionalligafussball beschäftigt (im Saarland großes Thema :D ) kommt schnell zu dem Schluss, dass dort unter Profibedingungen gearbeitet wird...

praktisch beurteilt: Walter hatte definitiv ein Jahr unter Profibedingungen gearbeitet, bevor er nach Kiel ging.
Und das ist auch gut so :mrgreen:
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de mappes
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Spamferkel
verstehe die Aufregung jetzt nicht...ist alles gut, tiffi :lol:

zu viel Sensibilität vielleicht?

naja Thema dann schließen und über wichtigere dinge diskutieren bitte :mrgreen:

wollte mich eigentlich nur echauffieren über Journalisten, die gefühlt etwas weniger über vfb und drumherum wissen als der gemeine fan...aber ist eigentlich sowieso bekannt.

diskutabel wäre vielleicht die nicht-Neubesetzung der Positionen Torwarttrainer und Athletik-Coach...falls es jemanden interessiert :bounce:
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muffinho
Was ist hier los? Chaos ohne mich? Muss ich wieder die alten "Der Football Manager 2017 darf nicht mit FM2017 abgekürzt werden, weil es schon den FIFA Manager 2014 gibt und jeder Nappel weiß, dass für Jedermann auf Ewigkeit die Abkürzung FM für den FIFA Manager reserviert ist" Posts von damals raussuchen, um das Chaos zu vervollständigen? :arr:


de mappes
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Spamferkel
George Best hat geschrieben:
Mappsischatzi hat geschrieben:verstehe die Aufregung jetzt nicht

Zu spät. Das ganze Forum dreht durch. Tiffi dreht total am Rad! Blankes Entsetzen allenthalben. Totales Chaos.
Da hast du wieder was angerichtet.


Ich entschuldige mich und verspreche, dass sowas nie wieder vorkommt
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fkAS
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Halbdaggl
tommes hat geschrieben:Na klar gefällt mir variables Spiel. Aber mir gefällt eben nicht das Spiel von Pep.
Bin jedenfalls gespannt. In der 2. Liga kann das klappen.

Pep-Fußball triffts auch nicht. So wie Walter mE spielen lässt, ist mehr Zug zum Tor drin, insgesamt offensiver, aber auch riskanter als Pep. Mal abgesehen davon, dass die Kieler jetzt auch nicht die technischen Fertigekeiten hatten, den Ball so laufen zu lassen wie Bayern oder Barca.
Peps aktueller Fußball schaut mE auch anders aus als die extreme Ballkontrolle bei seinen vorigen Vereinen. Liegt vielleicht auch nur an der Konkurrenz in der PL.
Was mir bei Kiel noch etwas negativ aufgefallen ist, war die Chancenverwertung. Mag daran liegen, dass es nicht grad der Topkader ist, aber manchmal fehlte der rechtzeitige Abschluss. Da wollten sie "den Ball ins Tor tragen".
Letztlich hab ich auch keine Ahnung, ob Walter funktioniert, aber spannend find ich die Spielidee schon. Da schwingt dann trotz Abstieg etwas Vorfreude mit. Zumindest bis zum ersten Realitätscheck.


fkAS
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Halbdaggl
Deinen Widerspruch sehe ich da nicht. Es ist kein exzessives Ballgeschiebe im Mittelfeld, sondern geht nach vorne. Vor dem Tor wird allerding hin und wieder, der noch besser postierte Mann gesucht, statt gleich abzuschließen.

Ich seh nicht, dass gut stehen und umschalten der erfolgreichste Fußball wäre. Wer verlegt sich denn darauf aus der ersten Hälfte der Bundesligatabelle abgesehen von VW, Düsseldorf und vielleicht Gladbach? Alle anderen versuchen doch inzwischen mehr zu entwickeln. Und international waren lange die spanischen Vereine vorne. Liverpool hat mit der Taktik zwar das CL-Finale gewonnen aber ihre typische Spielweise war das nicht. Natürlich muss jede Mannschaft Umschaltspiel drauf haben und Tempo entwickeln können.
Mal abwarten, was der VfB so anbietet. Im luftleeren Raum zu argumentieren ist etwas brotlos.

publicenemy
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Halbdaggl
Das Spiel von Pep funktioniert nur mit Weltklassespielern. Mit dem VfB so spielen zu wollen, wäre höggschdes Risiko.

Ich bin davon überzeugt, dass man defensiv sehr viel mehr über eine passende Taktik, viel Übung und Laufbereitschaft verbessern kann als in der Offensive. Da spielt die individuelle Klasse eine wesentlich bedeutendere Rolle. Von daher teile ich hier Tommes‘ Ansicht, dass für den VfB ein schnelles Umschaltspiel auf der Basis einer stabilen Defensive am Erfolg versprechenden ist.

Südstern
Seggele
Schaut euch die Statistik der Saison 2018 /19 an. In dieser Saison hatte VfB ein Torschussverhältnis von 36:36.

Hannes Wolf konnte die Defensive stabilisieren, aber er scheiterte auch am Offenspiel mangels Qualität.
Admiral Adama aus Battlestar Galactica sagte:"There's a reason why the military doesn't sit in the middle of the government. There's a reason why we're separate."