Airwin hat geschrieben:Zu FrankNfurter: Ich habe auf Einschränkungen seiner Daten hingewiesen. Ich weiß nicht, wieso er so pikiert darauf antwortet
ja auf einschränkungen die offensichtlich schon enthalten waren, vielleicht war er ja von deinem reflexhaften einwand pikiert?Und wo genau setzt er sich mit den Positionen von Thunberg auseinander? Ich finde da nur Beleidigungen. Und einen Hinweis auf kosmische Zyklen mit Hintertürchen. D.h. er hat von der Materien nicht die geringste Ahnung. Ich bleibe bei Neidkomplexen als Erklärung für diese Ergüsse.
sehr interessant deine analyse seiner motivation. Mein eindruck ist , dass es dem Onfray weniger um eine auseinandersetzung mit "thunbergs positionen" geht, sondern darum, dass es gar nicht ihre positionen seinen also lediglich nachgeplappertes? Und darum was davon zu halten ist, wenn erwachsene ein solches nachplappern entzückt abfeiern? Man darf einem philosophen durchaus die freiheit zugestehen sich mit diesen aspekten der thematik auseinanderzusetzen und ich verstehe gar nicht wie man sich darüber ärgern kann (oder sich wie die strafraumgittare ausdauern erregt)
Warum ist mein Einwand reflexhaft?
Warum muss man eine Position als "Nachgeplappere" disqualifizieren? Mein Eindruck von der Diskussion ist, dass sich Thunberg wesentlich sachkundiger mit dem Problem des Klimawandels befasst hat als Onfrey. Der verweist auf kosmische Zyklen, die der Klimaforschung natürlich bekannt sind, aber für die aktuelle Erwärmung in den letzten ein bis zweihundert Jahren keinen entscheidenden Einfluss haben können. Mir scheint, Onfrey plappert da "Klimaskeptiker"-Thesen nach.
Man darf sich natürlich darüber wundern, dass die Politik stärker auf einen Schulstreik oder ein Rezo-Video zu reagieren scheint als auf die Positionspapiere von wissenschaftlichen Fachgesellschaften. Aber warum lädt man die Häme dann bei Thunberg ab und wirft ihr nachgeplappere, Dummheit etc. vor? Immerhin gibt sie im großen und ganzen den wissenschaftlichen Sachstand wider und erkennt die Dringlichkeit des Problems. Dass die Lösungsansätze komplexer sind, darf man ihr nicht vorwerfen.
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