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Tamasi
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Allmachtsbachel
Southern Comfort hat geschrieben:Dabei waren die Pläne, welche Klinsmann dem VfB bereits zu Jahresbeginn präsentierte, weit fortgeschritten. Nicht nur, dass der ehemalige Bundestrainer für seinen Posten als Vorstandsvorsitzender konkrete finanzielle Vorstellungen gehabt haben soll, auch Personalien präsentierte er bei den Gesprächen: So hätte Matthias Hamann (51), Bruder von Sky-Experte Dietmar und ehemaliger Bundesliga-Profi (58 Erstliga-Spiele) nach SPORT BILD-Informationen sein Sportdirektor werden sollen.

Ich verstehe das so, dass Klinsmann dem VfB "zu Jahresbeginn" weit fortgeschrittene - aus Sicht von Klinsmann sicher: "nicht diskutable" :lol: - Pläne vorgelegt hat. Inklusive Hamann als Sportdirektor.

Lohengrin hat aber darauf verwiesen, dass zu diesem Zeitpunkt Mislintat noch bei Arsenal war. Er hat erst im Mai beim VfB angefangen. "Zu Jahresbeginn" war noch der allseits skeptisch gesehene Michael Reschke Sportdirektor. Dass Klinsmann sich hierfür Alternativen überlegt hat... - das war aus meiner Sicht durchaus angebracht.

Jetzt haben wir eine völlig andere Personalsituation.

Ich finde es nicht schlüssig, wenn man Klinsmann unterstellt, dass er dennoch seine alten - von einer ganz anderen Personalsituation ausgehenden - Pläne durchziehen will. Mislintat ist nicht Reschke, es besteht jetzt viel, viel weniger Umkrempel-Bedarf wie zu Jahresbeginn.

ABER:
Dabei waren die Pläne, welche Klinsmann dem VfB bereits zu Jahresbeginn präsentierte, weit fortgeschritten.

Man kann das natürlich auch anders lesen. Nämlich, dass die Pläne, die Klinsmann dem VfB - quasi als lose Ideen - zu Jahresbeginn präsentiert hat, inzwischen weit fortgeschritten sind. Er hat für sich weiter gearbeitet, Hamann festgemacht und dies nun vor einer Woche beim letzten Gespräch den VfB-Leuten vorgestellt. Als Weiterentwicklung seiner losen Ideen vom Jahresbeginn.

Wenn das so wäre, wäre es absurd und ein absolutes KO-Kriterium. Gar keine Frage.

Aus meiner Sicht ist bei dieser Formulierung halt beides denkbar, die obige Interpretation aber schlüssiger. Vielleicht fehlt mir aber ein Teil des Textes, der klar belegt, dass die zweite Lesart richtig ist.

Langer Rede, kurzer Sinn: Schade, dass man es nicht schafft, ihn kooperativ einzubinden (Ich hätte ihn mir im AR gewünscht), aber sehr gut, dass an der derzeitigen Führungsmannschaft nichts geändert wird.

Da ist für mich kein Spielraum für Missinterpretationen. Das sehe ich genau so.






darkred
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Halbdaggl
SC

@Tamasi hat meine Gedanken dazu schon recht gut ausgeführt.
Was Stand Januar der projektierte Planungsstand von Klinsmann war, kann in der Diskussion jetzt nicht, einfach mal die zeitlichen Horizonte ignorierend, in "Klinsmann wollte Mislintat durch Hamann ersetzen" münden. Darum ging es mir.

Ob die Personalie an sich die richtige für den VV-Posten wäre ... oder gewesen wäre ... ist in der Tat zweiseitig beleuchtbar und diskutabel. Da bin ich bei Dir. ;)

Southern Comfort
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Grasdaggl
Naja, vermutlich hat der Klinsmann einfach mal was in den Raum gesetzt - damals. Der hatte vermutlich keine konkreten Vorstellungen von einer Führungsarbeit beim VfB. Und sein Netzwerk ist wohl auch eher lose. Und vermutlich ist es alles nur ein Hirnfurz der Sportbild... Wenn Dich die Peters-Episode nicht aufhorchen lässt, dann brachen wir es nicht vertiefen. Für mich ist die Gefahr des tabula rasa mit oder ohne Sachverhaltsquetsche zu groß (gewesen).
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Rhoihesse
Schoofseggl
Das Klinsmann zuletzt abgesagt hat ist vielleicht auch seinen Forderungen geschuldet,
die man ihm nicht zugestanden hat.
Könnte mir bei ihm gut vorstellen, das er auch bei Neuverpflichtungen oder Kaderzusammenstellung
gerne ein Wörtchen mitgeredet hätte.
Dafür sollten allein Hitz & Mitz mMn zuständig sein.
Letztendlich für alle vermutlich eine gute Entscheidung.....




Balbriggan
Granadaseggl
Unter Westfalen hat geschrieben:Vor 5 Monaten hätten wir Klinsi gerne genommen.
Jetzt sind neue Leute am Ruder und es geht bergauf.
Nicht schon wieder den dritten Schritt vor dem zweiten machen.
Es ist gut, so wie es jetzt ist.

Im Umkehrschluss plärrt man dann in 5 Monaten nach Klinsmann wenn es wieder schlecht läuft. Diese Denkweise scheint auch bei den VfB Verantwortlichen zu herrschen.
Vielleicht hat ihn auch das abgeschreckt.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Bei SPORT1 erklärt der frühere Bayern-Stürmer und -Trainer die Hintergründe seiner Absage.

"Es war ganz trocken. Ich hatte die Einladung Ende Juni zum Gespräch. Daraufhin gab es weitere Kommunikation in erster Linie mit E-Mails und Telefonaten", erinnert sich Klinsmann. "Ich hatte einfach das Gefühl, es passt nicht. Vielleicht ist der Zeitpunkt nicht der richtige, aber deswegen habe ich ihnen abgesagt. In der Konstellation, wie sie momentan in der Führungsebene besetzt sind, hatte ich kein gutes Gefühl."

Zu den unterschiedlichen Versionen der beiden Parteien wollte sich Klinsmann nicht explizit äußern. "Es ist klar, der eine sagt das, der andere sagt das - letztendlich ist Fakt, dass es nicht zusammenpasst. Damit ist das Thema erledigt."

Führungsebene... Sicher ist das der Schlüssel, nicht irgendwelche Hamann-Debatten. Porth und Klinsmann mögen sich nicht, ist ja bekannt. Außerdem hatte es zwischen Dietrich und Klinsmann "atmosphärische Störungen" gegeben und nach wie vor ist auch Hartmut Jenner im AR und der gilt auch als WD-Sympathisant. Das hätte mit Klinsmann doch nie funktioniert - für beide Seiten nicht.

Dazu passend macht Klinsmann sich im gleichen Atemzug für Buchwald als Präsident stark:
"Er wäre der richtige, weil er Ahnung vom Fußball hat und er eine Legende ist. Er hat eine große Reichweite, so einen Klub zu führen und zu repräsentieren. Ich wäre begeistert, wenn Guido Präsident werden würde. Er bringt alles mit, Ehrlichkeit, Geradlinigkeit, Fachwissen - und er hat keine Angst anzuecken und eine Konfrontation auszuleben."

Das freut den Porth sicher. :lol:


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Balbriggan hat geschrieben:
Unter Westfalen hat geschrieben:Vor 5 Monaten hätten wir Klinsi gerne genommen.
Jetzt sind neue Leute am Ruder und es geht bergauf.
Nicht schon wieder den dritten Schritt vor dem zweiten machen.
Es ist gut, so wie es jetzt ist.

Im Umkehrschluss plärrt man dann in 5 Monaten nach Klinsmann wenn es wieder schlecht läuft. Diese Denkweise scheint auch bei den VfB Verantwortlichen zu herrschen.
Vielleicht hat ihn auch das abgeschreckt.


Kann es daran liegen, dass alle, die mit dem VfB zu tun haben,
bipolar sind? :mrgreen:
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


Öcher
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Granadaseggl
Also da wir ja aktuell im absoluten Chaos versinken (O-Ton Wolle), müssen wir uns da beeilen!
Aber das war abzusehen, dass Klinsmann mit dem AR nicht kann, man hat aber das Gerücht gern aufgenommen damit man Ruhe und Optimismus in der VfB-Fan-Welt kreieren kann.
Buchwald als Repräsentant und Präsi, wieso nicht, würde dem VfB AR sichtlich gut tun, da muss aber meiner Meinung nach am meisten passieren. Wenn man die AR-Größen mit anderen Clubs vergleicht, ist der VfB da schon sehr klein.
always nai dahanne






fkAS
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Halbdaggl
Tamasi hat geschrieben:Dazu passend macht Klinsmann sich im gleichen Atemzug für Buchwald als Präsident stark:
"Er wäre der richtige, weil er Ahnung vom Fußball hat und er eine Legende ist. Er hat eine große Reichweite, so einen Klub zu führen und zu repräsentieren. Ich wäre begeistert, wenn Guido Präsident werden würde. Er bringt alles mit, Ehrlichkeit, Geradlinigkeit, Fachwissen - und er hat keine Angst anzuecken und eine Konfrontation auszuleben."

Das freut den Porth sicher. :lol:

Das ist jetzt aber ein Minuspunkt für Klinsmann. Buchwald hat wenig, was ihn zum Präsidenten qualifiziert. V.a. strategisches Denken, Kommunikation und Medienkompetenz fehlt. Und dass er Konfrontationen nicht ausleben kann, zeigt ja sein Rücktritt.