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Airwin
hab ich schon verstanden. Ich nehme an die sichtweise wäre einem habermas zu ......ähäm.... trivial gewesen?
Aber egal, dann versuchen an deutschen unis eben vermehrt faschisten andere meinungsäußerungen zu unterdrücken, gut dass politiker wie schäuble oder kubicki das entschieden anprangern!




Airwin
@hasenrupfer

einmalig?


es ging da ja auch um de maiziere, um baberowski um lindner und eben auch um lucke. kubicki hat das sehr gut beschrieben, der faz artikel oben auch.



Airwin
Und Lucke ist eh ein Spezialfall. Der will ja nicht mal seine Meinung äußern sondern lediglich seine Vorlesung halten. Aber in Göttingen darf ja nich mal einer wie der de Maizière sein Buch vorstellen :roll: So sorry bin dann mal weg.

Cantona
...naja @airwin: wer die Öffentlichkeit sucht (oder in der Vergangenheit gesucht hat) und irgendwelche streitbaren Thesen raushaut, muss halt damit rechnen, dass auch öffentlich widersprochen wird. Gilt halt für ne Merkel in der Zone wie für nen Lucke in Hamburg...

Unter Westfalen
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Grasdaggl
Linksfaschisten gibt es nicht.
Der Begriff "Faschist" ist untrennbar mit rechtsradikaler Politik verbunden.
Nennt sie von mir aus Rote Socken oder linksgrünversifft oder autonome Gesinnungsterroristen, aber nicht Faschisten. Und Adorno hätte es wissen müssen. Aber, wenn man persönlich angegriffen wird, neigt man zur Übertreibung und bringt sich, wie Lucke, in Verbindung mit der Judenverfolgung.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Cantona
Was ist mit den Soviets unter Lenin und Stalin? Oder wenn man nach Chinas Langem Marsch schaut? Der Begriff Faschismus passt nicht, aber die Verantwortung für die Mio. von Toten haben die jeweiligen Kommunistischen Parteien, die totalitäre Regimes begründet haben. Und die Kommunisten verortet man nun mal links.

Auswurf
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Grasdaggl
für mich ist stalin einfach ein machtgeiler drecksack, der mal pope werden wollte und ist politisch gesehen einfach ein diktator

frage - was eine diktatur mit dem zu tun,
was marx wollte?
das ist doch keine Musik

Cantona
Jaja, das hat er soviel ich weiss nie so genau beschrieben, wie das, "was er wollte", umgesetzt werden sollte. Hat ja bisher auch niemand geschafft.

Cantona
https://m.faz.net/aktuell/politik/ausla ... EPC%253Ds6


Finde es durchaus erstaunlich, dass die europäischen Armeen im Jahr 2000 über 15.000 Panzer verfügten, und heute nur über 5.000. Keine sonderlich weitsichtige Verteidigungspolitik, angesichts der chinesischen, russischen und türkischen Aufrüstung, der Krisenherde vor der europäischen Haustüre, und der Aufforderung der USA an die Europäer, verteidigungspolitisch doch endlich auf eigenen Füssen zu stehen. Ein Versagen der europäischen politischen Eliten auf ganzer Linie.

Auswurf
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Grasdaggl
gut, dann ist stalin eben für Dich in erster linie ein kommunist.
Halte ich für eine äusserst eindimensionale sichtweise
- aber wenn Du damit für Dich gut klarkommst, passt ja alles
das ist doch keine Musik


Bundes-Jogi
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Grasdaggl
*Oberlehrermodusein*hDie Sowjets unter Lenin und Stalin waren keine Faschisten, sondern Sozialisten bzw. Kommunisten. Das Ganze eben auch in Form von totalitären Diktaturen. "Faschismus" leitet sich vom lateinischen Wort "fasces" ab, den Rutenbüdeln, die von Leibwächtern/Dienern im alten Rom vor den hohen Würdenträgern hergetragen wurden. Und der heutige Begriff "Faschismus" im Sinn geht auf Mussolini zurück. *Oberlehremodusaus*. Geschichtsunterricht Klasse 9 oder 10. *ichmussweg*
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).


Southern Comfort
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Grasdaggl
Auswurf hat geschrieben:für mich ist stalin einfach ein machtgeiler drecksack, der mal pope werden wollte und ist politisch gesehen einfach ein diktator

frage - was eine diktatur mit dem zu tun,
was marx wollte?


Nix.

Allerdings: Was Marx wollte, ist unerheblich... Seine Kapitalismuskritik ist in seinen Augen eine schlichte Zustandsbeschreibung und die Entstehung des Kommunismus durch eine Revolution des Proletariats lediglich eine logische Folge dessen. Das war kein normativer Ansatz. Kurz gesagt: Der war Philosoph, kein Revolutionär.

Stalin war schlichtweg ein Despot ohne philosophischen Anstrich. Der hätte in jeder gesellschaftlichen Grundordnung seinen Terror durchgezogen. Den hat der Kommunismus schon nicht interessiert, geschweige denn Marx und Engels.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.


Southern Comfort
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Grasdaggl
Haber hat geschrieben:
Gibts des hat geschrieben:Haber du weisst, dass ich da ganz bei dir bin. Sowohl im Grossen (kein NS keine nazis nein) als auch im kleinen Karo Erwin.
Meine bedenkenträgerische Reaktion war wg.

Haber hat geschrieben: Wir - sag ich mal - ...


Eben: das sagst DU. Wer fühlt sich angesprochen? Bis jetzt sind wir erst 2 :roll: :bounce:



:prost:


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... und natürlich die schweigende Mehrheit.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.




Airwin
Haber hat geschrieben:Bin da eher bei Auswurf und Uwe. Airwin, du weißt doch genau worum es geht. Wir - sag ich mal - haben keinen Bock auf Faschismus und Rassismus und rechtes Gedankengut. Es geht darum, dass sich NS nicht wiederholt. Das ist doch ganz einfach. Da kannst du dich winden wie du willst und zitieren was du willst. Und vergleichen und hinweisen was du magst. Wir wollen keine Nazis.



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jomei, bei dem "wir" bin ich auch dabei, ich hab auch keinen bock auf rassismus, faschismus und nazis.
Es geht darum, dass es in deutschland nach dem NS eine weitere diktatur gab. Eine in der man seinen beruf nicht mehr ausüben konnte wenn man sich mit oppositionellen traf. Eine in der sich die leute nicht trauten ihre meinung offen zu sagen. Und auf sowas hab ich auch keinen bock.



und aus dem anderen fred: "rassismus gewalt und faschismus sind immer rechts" oder so ähnlich. das ist ähnlich schlicht und (un)richtig wie "rassismus, gewalt und stalinismus sind immer links". Eigentlich müssig darüber zu diskutieren , nur idioten würden behaupten dass es keine linke gewalt und keinen linken rassismus gibt, siehe drüben. auswurf ist ausgenommen, der definiert das einfach weg.


und hier nochmal kubicki, der hat das schön treffend vorgetragen :

Zuletzt geändert von Airwin am 1. November 2019 15:11, insgesamt 2-mal geändert.

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