Das erste oder das zweite?


Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Das kann sein, liegt auch aufgrund des wesentlich besseren Torverhältnis nahe, ist aber komplett irrelevant. Wichtig ist, dass die eigenen Chancen besser sind als die des Gegners, gegen den man gerade kickt. Und das war für den VfB bisher immer der Fall, mit Ausnahme des Spiels beim HSV.
Unter Westfalen hat geschrieben:Wären alle Alutreffer reingegangen, hätten wir 5 Punkte mehr und würden hier anders diskutieren.
Gang Cannstatt hat geschrieben:meine Ex, die geht mit ihrem blöden Köder am Wilhelmsplatz spazieren

Unter Westfalen hat geschrieben:Das kann sein, liegt auch aufgrund des wesentlich besseren Torverhältnis nahe, ist aber komplett irrelevant. Wichtig ist, dass die eigenen Chancen besser sind als die des Gegners, gegen den man gerade kickt. Und das war für den VfB bisher immer der Fall, mit Ausnahme des Spiels beim HSV.
Bin ich jetzt nicht unbedingt d'accord mit.
Bessere Chancen sind nur was für die Statistik, wenn sie nicht zu Toren führen.
Unter Westfalen hat geschrieben:Inzwischen bin ich der Überzeugung, dass es Torchancen unterschiedlicher Wertigkeit gibt.
Da habe ich wohl meine Zeit verplempert.

Mago hat geschrieben:Ich sehe da keinen Widerspruch. Die Spieler wollen ja nach vorne spielen. Da ist doch klar, dass bei 70 % Ballbesitz Torchancen entstehen. Gemessen am Ballbesitz sind es allerdings gar nicht so viele.
Grundsätzlich ist mir im Spiel nach vorne zu wenig Bewegung drin. (Von) Daher gibt es kaum Anspiele, die wirklichen Raumgewinn bedeuten.
Zudem sind die Spieler nicht ballsicher genug, um bei gleicher Passquote deutlich schneller spielen zu können.
fkAS hat geschrieben:Ja, aber inwiefern gehören große Lücken zwischen IV und DM zum Spielsystem?
Es gibt einfach Situationen im Fußball, in denen man keine einfachen Fehler machen darf.
Das kann sein, liegt auch aufgrund des wesentlich besseren Torverhältnis nahe, ist aber komplett irrelevant. Wichtig ist, dass die eigenen Chancen besser sind als die des Gegners, gegen den man gerade kickt. Und das war für den VfB bisher immer der Fall, mit Ausnahme des Spiels beim HSV.
habe ich ebenfalls die ironie nicht erkannt. 

Iron hat geschrieben:fkAS hat geschrieben:Ja, aber inwiefern gehören große Lücken zwischen IV und DM zum Spielsystem?
Es geht um die Minimierung solcher Fehler. Große Abstände, schlechte Raumverteilung sind natürlich nicht vorgesehen in einem System. Nun gibt es aber das Problem, dass genau der Gegner versucht unsere Schwächen auszunutzen.Es gibt einfach Situationen im Fußball, in denen man keine einfachen Fehler machen darf.
Im Fußball werden ständig Fehler gemacht, mal durch den Druck vom Gegner mal durch eigene Unzulänglichkeiten. Ohne Fehler wäre das Spiel extrem langweilig. Osnabrück hatte auch sehr viele Fehler im Spiel und auch wo man sie deiner Meinung nach nicht machen darf, aber dann muss man als Mannschaft in der Lage sein den Gegner selbst wieder unter Druck zu setzen damit er Fehler macht z.B. beim Abschluss.
Airwin hat geschrieben:yep grundsätzlich richtig. Beim VfB stellt sich m.E. eher die frage ob man auf ein stück dominanz verzichtet und auch auf ein weniger eindeutiges chancenverhältnis , zugunsten eines abschlußsstarken stürmers.
Denn die besseren chancen als der jeweilige gegner zu haben ist halt nur das subziel. Walter muß sich daher fragen ob er das problem der zu wenig erzielten tore durch noch mehr torchancen oder durch weniger torchancen bei besserer verwertung in den griff bekommen will.
Punkt 1 verstehe ich nicht. Der Gegner wird immer versuchen Schwächen auszunutzen, egal welche Spielweise. Inwiefern führt die aktuelle Spielweise zu schlechter Raumverteilung?
. Nehmen wir mal das spiel gegen st.pauli. da hat das team SEHR mutig immer wieder überzahlsituationen auf den flügeln geschaffen und kam so auch oft vors tor. Folge war aber auch ein entblöstes zentrum und wenn das gegenpressing nicht erfolgreich war kamen die konter durch die mitte bis vors tor. Mitterlweile versucht man das zentrum zu schließen - sieht man schon an der aufstellung - kommt aber gegen teams wie osnabrück ,die das zentrum übervölkern, in der mitte nicht durch und auf den flügeln hat man nicht mehr die überzahlsituationen.... .

Airwin hat geschrieben:...mit der individuellen abschlußqualität geht es halt bergab wenn ich 10 kilometer und 25 sprints in den beinen habe. Hatte das schon nach dem dresden-spiel angemerkt. Förster und gonzalez hatten im dutzend diagonalsprints angezogen um von hinten vertikale pässe zu ermöglichen, die dann aber fast nie kamen....
Airwin hat geschrieben:Punkt 1 verstehe ich nicht. Der Gegner wird immer versuchen Schwächen auszunutzen, egal welche Spielweise. Inwiefern führt die aktuelle Spielweise zu schlechter Raumverteilung?
"die aktuelle spielweise" ist eh zu pauschal... .
So hab ich halt hier den Vorwurf verstanden, weil es immer heißt, die Probleme seien bedingt durch "Walterfußball" - das kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Balbriggan hat geschrieben:Trotz des Sieges ist für mich nix von Weiterentwicklung zu sehen. Zuwenig Geschwindigkeit und Positionswechsel vorne drin.
Das Pressing war heute nur minimal vorhanden.