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Hessoschwabe
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Lombaseggl
higgi hat geschrieben:Das war über weite Strecken einfach erbärmlich.
Und was der Walter da nach dem Spiel von sich gibt ist eine Frechheit

Ich fürchte, wenn man die vom Ergebnis herrührende Trunkenheit ausblendet, muss man das wohl so sehen. Immerhin klingen Walters Worte bei den Stimmen zum Spiel doch etwas nachdenklicher als das, was er im Interview 15 Minuten nach dem Spiel abgesondert hat.

fkAS
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Halbdaggl
Bin immer noch zwiegespalten beim VAR. Dass man jetzt immer abwarten muss, bis die Tore überprüft sind, ist schon ein dicker Minuspunkt.
Was die Szene mit dem Auswechselspieler, der ins Spiel eingreift angeht, ist es aber nur teilweise eine VAR Geschichte. Der größere Teil ist die bürokratische Regelumsetzung, ohne den Sinn der Regel zu berücksichtigen. Der Ball wäre ja wohl ins Aus gegangen und er stoppt ihn nur ein paar Zentimeter zu früh. Einfluss auf das Spiel und UNfairness, die mit Elfer geahndet werden müsste, war das nicht. Da müsste der Schiri mehr Spielraum bekommen. Früher konnte er halt sagen, er hats nicht gesehen.
Ähnlich die von der Fifa forcierte Regel, dass der Torwart beim Elfer einen fuß auf der Linie haben muss. Das wurde auch bürokratisch umgesetzt und nicht im Hinblick auf den Sinn der Regel.
Kleines Dilemma: Interpretationsspielraum ist gut, wenn er gut umgesetzt wird. Eröffnet schlechten Schiris aber auch mehr Möglichkeiten zu schlechten Entscheidungen.

fkAS
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Halbdaggl
Zum Spiel:
Minuspunkte: wieder mal Larifari--Verteidigung zu Beginn. Und die ~10 Min nach dem 2:1, wo man einfach souveräner spielen muss.
Pluspunkte: Moral nach 2 aberkannten Treffern und versemmelten Chancen wie der von Förster.
Sollte eigentlich gut fürs Selbstbewusstsein sein, aber aus den letzten Spiele dieser Art konnte kein Schwung mitgenommen werden.
Sieg in Darmstadt und damit 32 Punkte wären das, was letztes Mal zum Aufstieg reichte. Wäre als Zwischenbilanz ok.


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Ich glaube, das Wichtigste ist, dass erst mal Ruhe in die Trainerfrage gekommen ist.
Der Spielverlauf ist hier gestern ja gut dokumentiert worden. Da ist noch sehr viel Luft nach oben. Was Einsatz und Schnelligkeit betrifft, schien mir der Gegner wieder einmal stärker zu sein. Wenn der Ball nach einer Ecke stafettenmäßig beim Torwart landet, scheint mir das eine Überinterpretation des Walterschen Spielsystems zu sein. Und vielleicht kann mir mal einer von euch erklären, ob sich Ballbesitzfußball und Überfallfußball ausschließen.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Plan B
Grasdaggl
Zum Spiel Kiel gegen Bochum:

Die Regel an sich ist kompletter Schwachsinn, nur ist sie halt nun mal da und muss auch befolgt werden. Da hat jetzt niemand im Spiel was falsch gemacht (ausser der Einwechselspieler und Unwissenheit schützt ebne nicht vor Strafe).

Zum Spiel gestern:
Das was der VAR gestern fabriziert hat, war aber sicher nicht im Sinne der Erfindung.
Gomez Check vor den ersten Nichttor. Hier hat der VAR mE nichts zu sagen. Da ist Ermeeensspielraum des Schiris.
Gomez Abseitstor. VAR-Eingriff in Ordnung. Es gibt eine kalibrierte Linie, da ist dann nach Überprüfung klar, ob das Abseits war oder nicht.
Hand vor Elfmeter. VAR-Eingriff eher zweifelhaft, meine Meinung. Aber das Thema Hand im Strafraum ist ohnehin ein Kapitel für sich.
Carpe diem.


factotum
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Granadaseggl
Videoschiritechnisch bin ich mit der Meinungsbildung fertig:

Das macht nur Sinn, wenn mans wie bei den Amis macht, jede crew hat 2 oder max. 3 challenges pro Spiel, dann (nur dann) wird nachgeschaut.
Das entlastet die Schiedsrichter tatsächlich und involviert die wettkämpfenden Parteien.
The shit that used to work, won`t work now.

Airwin
fkAS hat geschrieben:Bin immer noch zwiegespalten beim VAR. Dass man jetzt immer abwarten muss, bis die Tore überprüft sind, ist schon ein dicker Minuspunkt.
Was die Szene mit dem Auswechselspieler, der ins Spiel eingreift angeht, ist es aber nur teilweise eine VAR Geschichte. Der größere Teil ist die bürokratische Regelumsetzung, ohne den Sinn der Regel zu berücksichtigen. Der Ball wäre ja wohl ins Aus gegangen und er stoppt ihn nur ein paar Zentimeter zu früh. Einfluss auf das Spiel und UNfairness, die mit Elfer geahndet werden müsste, war das nicht. Da müsste der Schiri mehr Spielraum bekommen. Früher konnte er halt sagen, er hats nicht gesehen.




Ja schon klar. Nicht der VAR an sich ist das problem sondern die umsetzung. die sollen spielentscheidende eklatante fehler korrigieren. Und nicht so einen scheissdreck. Da paßt der formaljuristische einwand auch nur begrenzt. Es wird in köln eben nicht bei JEDEM einwurf überprüft ob der trainer den ball stoppt solange der noch mit 1% die linie nicht überschritten hat. Oder ob der einwerfende beim folgenden einwurf 1cm im fels stand etc... . Das ist die reine willkür. Wenn die hansel grad fertig sind mit vespern wirds überprüft, wenn nicht dann nicht. Wenn es heute noch eine wettmafia gibt, die muß nur den VAR kaufen, der ist mittlerweile der entscheidende mann.

Tamasi
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Allmachtsbachel
Zum VAR:
Auf twitter habe ich neulich gelesen, dass es bei vielen anderen Sportarten mit VAR - Basketball, Football... - viel mehr Tore / Treffer gibt. Dementsprechend ist es nicht so schlimm, wenn ein Tor aberkannt wird. Beim Fußball hingegen fallen kaum Tore und eins kann schon das Spiel entscheiden. Drum ist das auch so frustrierend.

Zur allgemeinen Bruddelei über unsere Spielweise:
Der HSV hatte gegen Heidenheim 76% Ballbesitz und hat 0-1 verloren - all das mit biederem Dieterheckingfußball, mehr 08/15 geht nicht. Komplett anderer Ansatz als Tim Walter. Trotzdem passiert's.

Anders als Bielefeld sind der HSV und wir nunmal "die Großen".

Nürnberg war einer der leichteren Gegner, die haben uns mehr Platz gelassen als diese kleinen Teams mit ihren elf Kampfhunden. Insofern freue ich mich sehr über die drei Punkte. Aber gegen Darmstadt wird's wieder deutlich schwerer werden.


Plan B
Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben:Zum VAR:
Auf twitter habe ich neulich gelesen, dass es bei vielen anderen Sportarten mit VAR - Basketball, Football... - viel mehr Tore / Treffer gibt. Dementsprechend ist es nicht so schlimm, wenn ein Tor aberkannt wird. Beim Fußball hingegen fallen kaum Tore und eins kann schon das Spiel entscheiden. Drum ist das auch so frustrierend.

...


Also das stimmt so nicht ganz. Den "VAR" gibt es auch in Sportarten wie Rugby oder Baseball und da kann öfters mal eine einzige punktbringende Szene entscheidend sein. Es istdort zwar etwa mehr wie beim Fussball, aber deutlich geringer als beim Basketball oder Handball. Von der Anzahl der punktbringenden Szenen sind diese mit Eishockey vergleichbar.
Carpe diem.

Airwin
zum spiel. Meiner meinung nach eine unglücklich aufstellung bzw umsetzung. In der ersten halben stunde ständig ascasibar auf linksaußenposition, förster und sosa dahinter. In der folge untaugliche dribbelversuche von ascasibar und unterlaufen der brusthohen flanken. Didavi ist auch kein außenbahnspieler, daher in HZ1 null tempo über die flügel.
Zudem spielte castro den LV zuletzt stärker als sosa, und das was castro im MF spielte macht,kann wiederum mangala auch, allerdings dynamischer. So weit vorne wie ascasibar war, wäre imo mangala auch da die bessere option gewesen - wenn man schon keinen flügelspieler bringen will.

In HZ2 dann aber genau der richtige wechsel, mit silas bekam das spiel breite und wurde für nürnberch deutlich schwieriger zu verteidigen.

Zu einzelnen spielern: Philips diesmal fehlerlos und angenehm unaufgeregt, fiel diesmal neben badstuber nicht ab. endo gewohtn gut in der defensive , für einen zwerg echt kopfballstark und mit vielen guten vertikalen bällen. Vorne drin Gomez sichtlich on fire, der ist wieder in der spur. Gegen den ksc noch mit offensichtlichen problemen mit der feinmotorik , gegen sandhausen dann schon mit seiner bekannten torgefahr, lief es gestern dann schon rund. Sehr präsent und auch dynamisch und dann in der HZ2 auch wieder ballsicher und mit der gewissen selbstverständlichkeit beim 2-1 und der vorlage zum 3-1. Für ihn kommt die winterpause eher zur unzeit, hoffe er zeigt in den letzten 2 spielen noch was.

de mappes
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Spamferkel
Tifferette hat geschrieben:@Haber: Ich! :D

Der Videobeweis, so wie er gedacht und geregelt ist, würde nur zu sehr wenigen Überprüfungen führen. So wie er jetzt angewendet wird ist es Nonsens.

Hinzu kommt die sehr kleinliche Regelauslegung.

Beides könnten DFL und DFB ohne weiteres angehen. Machen sie aber nicht, insbesondere aufgrund der fortwährenden Führungsschwäche in der Schri-Leitungsetage.


:nod: :nod: :nod:

Hier ist also noch einer 8)
Don't criticize what you can't understand

de mappes
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Spamferkel
Plan B hat geschrieben:Zum Spiel Kiel gegen Bochum:

Die Regel an sich ist kompletter Schwachsinn, nur ist sie halt nun mal da und muss auch befolgt werden. Da hat jetzt niemand im Spiel was falsch gemacht (ausser der Einwechselspieler und Unwissenheit schützt ebne nicht vor Strafe).

Zum Spiel gestern:
Das was der VAR gestern fabriziert hat, war aber sicher nicht im Sinne der Erfindung.
Gomez Check vor den ersten Nichttor. Hier hat der VAR mE nichts zu sagen. Da ist Ermeeensspielraum des Schiris.
Gomez Abseitstor. VAR-Eingriff in Ordnung. Es gibt eine kalibrierte Linie, da ist dann nach Überprüfung klar, ob das Abseits war oder nicht.
Hand vor Elfmeter. VAR-Eingriff eher zweifelhaft, meine Meinung. Aber das Thema Hand im Strafraum ist ohnehin ein Kapitel für sich.


Zur ersten Szene: korrekt, und die Entscheidung sollte dann auch vom feldschiri kommen nach Ansicht der Bilder

Zur zweiten Szene:
So ist es, mit einer Toleranz von ein paar Zentimetern
Die müsste wie früher als „im Zweifel für den Stürmer“ eingebettet werden

Zur dritten Szene:
Ist absolut ein Kapitel für sich, aber den konnte man auf jeden Fall geben; sah der Verursacher ja ähnlich
Don't criticize what you can't understand


CoachingZone
Halbdaggl
Iron hat geschrieben:
Plan B hat geschrieben: Es gibt eine kalibrierte Linie, da ist dann nach Überprüfung klar, ob das Abseits war oder nicht.


Der Zeitpunkt für die kalibrierte Linie ist ungenau und auch vom jeweiligen VAR abhängig.


Exakt :!:

0,2 sec hin und oder her machen da schnell 20 cm oder mehr aus. Insbesondere bei gegenläufiger Bewegung von Stürmer und Abwehrspieler.
Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech.

- Charles Maurice de Talleyrand -