higgi hat geschrieben:Simon hätte aus den letzten 20 Chancen 10 Tore gemacht

Nichts muss, aber alles kann.
higgi hat geschrieben:Simon hätte aus den letzten 20 Chancen 10 Tore gemacht

Nice Weather hat geschrieben:Bin ein großer Fan, spätestens seit ich in Rosi’s Bar auf St. Pauli auf dem Scheißhaus mal las “An Jesus kommt keiner vorbei – außer Hrubesch über rechts”.
Nice Weather hat geschrieben:Ja gut äh, das war ein Remix.
Balbriggan hat geschrieben:HSV und Köln arbeiten an einem Tauschgeschäft. Papadopolous der freigestellt ist geht nach Köln und Terodde zu den Hamburgern.
Nun ja, Terodde kann Aufstieg.
higgi hat geschrieben:Wenn das so kommt muss ich mappes recht geben, Hamburg ist durch
In den 17 Saisonspielen hatte der HSV genau 114 Ecken getreten (Quelle kicker.de). Erfolgserlebnisse gab es genau 2. Ein Treffer gegen Stuttgart (Eigentor) und Letschert in der Nachspielzeit gegen Kiel.
Lt. Kicker bekamen die Gegner insgesamt 59 Ecken zugesprochen. Der HSV kassierte dadurch 5 Treffer (KSC, Stuttgart, Bielefeld, Wiesbaden und Sandhausen).
Der Gegner braucht im Schnitt ca. 12 Ecken, um gegen uns zu treffen, während der HSV selbst 57 Anläufe benötigt, um ein Tor zu erzielen.
Hasenrupfer hat geschrieben:Balbriggan hat geschrieben:HSV und Köln arbeiten an einem Tauschgeschäft. Papadopolous der freigestellt ist geht nach Köln und Terodde zu den Hamburgern.
Nun ja, Terodde kann Aufstieg.
Sagt deine Frisörin, oder traust dich auch net ne Quelle zu verlinken...


Nice Weather hat geschrieben:Berliner haben anscheinend bessere Freizeitangebote.

Der eine dachte an einen verfrühten Aprilscherz, der andere vermutete, die Homepage des Klubs könnte von böswilligen Hackern missbraucht worden sein. Schließlich scheint nichts unmöglich in diesen Tagen in Hannover.
Aber nein. Dass nichts unmöglich ist, beweist der Zweitligist mit dem nun vollzogenen Personalwechsel selbst. Ausgerechnet Gerhard Zuber soll es richten. Die einstige rechte Hand jenes Ex-Managers Horst Heldt, den Profi-Boss Martin Kind als Schlüsselfigur des sportlichen und wirtschaftlichen Niedergangs der vergangenen Jahre identifiziert haben will und dies gerade erst wieder öffentlich kundtat.
Dieser Zuber, unweigerlich auch eine Figur des steten Abschwungs, soll nun in einer angespannten Situation rund um den Kader wieder die entscheidenden Hebel bei den Niedersachsen bedienen. Hebel, von denen er mehr als ein halbes Jahr lang konsequent fern gehalten wurde. Als kalt gestellter Mitarbeiter hatte er zuletzt weder Zugang zu bestimmten Räumlichkeiten, noch zum vereinseigenen Computernetzwerk. Interne Prozesse, Entscheidungen oder vertrauliche Gespräche liefen komplett an ihm vorbei.
Jetzt holt Hannover 96 diesen Zuber buchstäblich aus der Kiste. Das ist für einen Außenstehenden schwer zu verstehen. Was nichts mit den Qualitäten des neuen "starken Mannes" zu tun hat, sondern mit der Vorgeschichte dieses Schrittes, die erst an diesem Mittwoch einen weiteren unschönen Höhepunkt erlebt hatte - vor dem Arbeitsgericht Hannover, wo Zuber bescheinigt wurde, einen sogar unbefristeten Arbeitsvertrag zu besitzen. Einen Vertrag, aus dem Kind den 44-Jährigen dem Vernehmen nach lieber heute als morgen entbunden hätte. Jedenfalls bis zum Donnerstag, als man Zuber tatsächlich das "volle Vertrauen der Geschäftsführung" aussprach.
Die Botschaft dieses Vorgangs jedoch: Echtes, tiefes Vertrauen gibt es in Hannover für sportliche Entscheidungsträger nicht. Das spürte nun der erst im vorigen Sommer mit viel Vorschusslorbeeren ins Amt eingeführte Sportdirektor Jan Schlaudraff genau so, wie seine zahlreichen Vorgänger. Eiskalt und pragmatisch setzt die Geschäftsführung stattdessen nun auf die intern sofort verfügbare, Geld sparende Lösung für die nächste Zäsur. Ungeachtet der Tragweite und der öffentlichen Wahrnehmung, in der 96 seit geraumer Zeit so ziemlich alles dafür tut, um sich wenigstens um fragwürdige Titel wie "Lachnummer" oder "Skandalnudel" im deutschen Profifußball aussichtsreich zu bewerben.
Und Zuber? Der spielt das Spiel mit. Muss er ja auch. Kraft seines Vertrages hat er schließlich seine Arbeit beim Klub abzuliefern. Wie das funktioniert und wie wohl er sich in seiner Haut fühlt, darüber darf trefflich spekuliert werden. Und auch darüber, wie sehr er sich (arbeits-)moralisch nun mit vollem Engagement den ihm wieder anvertrauten Aufgaben widmen kann.