du aber haust nur dinger raus und untermauerst sie mit NIX
keine diskussionsgrundlage
keine diskussionsgrundlage
das ist doch keine Musik
—Sie bilden sich ein, kritisch zu sein, weil sie die AfD nicht leiden können. Sollte diesen Mangusten aber morgen einer aus dem Alphamännchenbüro mitteilen, daß die AfD irgendwie doch nicht so scheiße, weil im Rundfunkrat vertreten oder der Verlag ihr gewogen ist – dann sind diese Wichser*innen als erste dabei, die paar verbliebenen echten Journalisten zu denunzieren und Adolf Höcke gar nicht so verkehrt zu finden. Sie lassen ja schon heute Julian Assange in Belmarsh verrotten, ohne Mitleid, sie finden kein sympathisierendes Wort für Chelsea Manning in der Beugehaft, sie lachen über Edward Snowden in seinem miesen Exil – die politischen Journalisten unserer Qual.medien sind ein Haufen Dung, durch den der Arsch der herrschenden Klasse seine Winde leitet.
Auswurf hat geschrieben:kleiner tipp von schneewittchen an die böse stiefmama
"da hinten steht ein spiegel"
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Das Projekt fand auch ausserhalb der Schweiz Beachtung, so in der Zeit, der taz, der Tiroler Tageszeitung und im Standard.
Auch in der Westschweiz etablierte sich mit Bon pour la tête ein neues Online-Magazin mit Crowdfunding. Dahinter stehen unter anderen ehemalige Journalisten des im Januar 2017 eingestellten Magazins L’Hebdo. wikipedia
Der politische Troll
Ein Essay von Constantin Seibt (Text) und Friederike Hantel (Illustration), 21.12.2019
Noch vor kurzem bedeuteten schlechte Organisation und schlechte Manieren den gesellschaftlichen Tod. Heute sind sie der Motor für eine steile politische Karriere
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Die grosse Einfachheit
Die grosse Frage ist: Warum bleiben Trolle nicht dort, wo sie hingehören: in Kellern, Gefängnissen, Internetforen oder Zeitungsredaktionen? Warum tauchen sie plötzlich massenhaft an der Spitze ehrenwerter Demokratien auf? Und sind dort kaum mehr zu entfernen?
Ihr Geheimnis ist: Einfachheit.
Trolle nehmen in allen Bereichen der Politik den direktesten Weg. Keine Tradition, keine Rücksicht, kein Zittern vor der Grösse ihrer Aufgabe lähmt sie. Ihre politische Praxis ist von atemberaubender Effizienz.
Als Troll ist deine Antwort auf jede Frage: «Ich allein kann es richten.»
Diese Antwort ist sowohl die Begründung wie das zentrale Versprechen deiner Kampagne – und hat den Vorteil, dass im Augenblick der Wahl dein wichtigstes Versprechen bereits erfüllt ist.
Für deine nicht existierenden Schwächen und deine Leichen im Keller brauchst du weder Psychologen noch Totengräber – wirf sie direkt deinem politischen Gegner vor.
Im Zweifel: Sag irgendeine Grobheit.
In Debatten hast du jede Chance, angeblich weit kompetentere Leute plattzumachen. (Den Grund dafür nannte Feministin, Kolumnistin und Buchautorin Laurie Penny, als der damals noch berühmte Troll Milo Yiannopoulos sie zum öffentlichen Duell forderte. Sie lehnte ab mit der Begründung: «Not because I’m frightened I’ll lose, but because I know I’ll lose, because I care and he doesn’t.»)
Willst du an der Macht Grosses erreichen, brauchst du keine Anstrengung: Die Ankündigung der grossen Tat genügt. Denn die Show ist alles. (So etwa verlangten Trumps Leute von der Regierung in der Ukraine nicht eine Untersuchung gegen Vater und Sohn Biden. Sondern nur die öffentliche Ankündigung dieser Untersuchung.)
Ist dein wichtigstes politisches Ziel die Zerstörung der herrschenden Elite,
ist Nachdenken das Letzte, was hilft.
Überhaupt löst sprunghafte Willkür fast alle deine Probleme: Sie ist das perfekte Training für die Loyalität deiner Leute, versetzt deine Gegner in Furcht oder zumindest Zweifel und schenkt deinen Wählern Stolz: Hier lebt wenigstens einer, der sich traut.
Wirtschaftspolitik ist für dich keine grosse Kunst: Nimm von deinen Feinden, gib es deinen Freunden.
Kandidaten auswählen ist für dich nicht schwierig. Die Kriterien sind: 1. Leibliche oder charakterliche Verwandtschaft. 2. Verdiente Propagandisten. 3. Langweiler, die dich nie überstrahlen werden.
Denke wie die Wähler. Es gibt keine harten Entscheidungen. Wichtige Leute und Länder erhalten von anderen stets Fünfer plus Weggli plus ein Dankeschön.
Erkläre nicht. Entschuldige nicht. Gib keinen Fehler zu. Greif an, wenn du angegriffen wirst.
Feuere nicht nur eigene Leute, sondern auch eigene Ideen, wenn sie dir auf die Nerven gehen. Mach, was immer dir einfällt, nur keinen Kompromiss.
Lüge, so viel du willst. Erstens ist dies das Bequemste. Zweitens beschäftigt es deine Gegner, die sich sinnlos an deiner vorvorletzten Lüge abarbeiten, während du schon ganz Neues redest.
Kein Wunder, sind Trolle auch in Krisen stets auf der Höhe. Und durch Skandale und Rückschläge fast nicht umzubringen. Denn sie brauchen keine Energie für ihren nächsten Zug, keine Energie für den Job des Regierens, keine Energie für den Lärm, das Chaos und die Panik, die sie verursachen.
Kein Wunder, verbreiten sie sich in Demokratien: Sie sind resistent gegen deren Komplexität.
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Sicher, die Trolle wieder aus der Politik zu entfernen, wird ein langer Kampf. Wer sein Land liebt, muss ihn mit entschlossener Freundlichkeit führen.

Abschied als Spieler steht fest
Der VfB plant schon die
Gomez-Zukunft!
Launiges Gespräch: Mario Gomez (34/r.) und seinen neuer Trainer Pellegrino Matarazzo. Der Stürmer: „Im Moment macht es mir wahnsinnig viel Spaß mit der jungen Mannschaft zu arbeiten.“
Artikel von: URsula Vielberg veröffentlicht am
13.01.2020 - 21:56 Uhr
Liegt es an der andalusischen Sonne? An der Unbekümmertheit eines viel gereisten? Oder genießt hier einer einfach seine letzte Ehrenrunde?
VfB-Star Mario Gomez (34) überrollt seine Mitspieler im VfB-Trainingslager in Marbella mit guter Laune. Er flachst viel, er lacht viel.
Es könnte sein letztes Vorbereitungscamp als Profi-Fußballer sein. Im Sommer endet sein Vertrag beim VfB, der Kontrakt wird nicht verlängert. Aber der Verein würde seine Stürmer-Ikone gerne nach der Karriere in einer anderen Funktion einbinden.
Der VfB plant schon die Gomez-Zukunft!
In Marbella haben sich VfB-Vorstands-Boss Thomas Hitzlsperger und Gomez jetzt zusammengesetzt. Hitz: „Es war sehr ausführlich, sehr gut. Ein wichtiges Gespräch mit einem sehr wichtigen Spieler und einer wichtigen Persönlichkeit. Ich wollte von ihm hören, wie er sich das alles vorstellt und habe ihm meine Gedanken mitgeteilt. Es muss klar und transparent sein, weil Mario viel für den VfB getan hat.
Gomez und Hitzlsperger - Spieler und Vereins-Boss. 2007 wurden sie gemeinsam Deutscher Meister.
Auch Sportdirektor Mislintat kann sich Gomez als VfB-Funktionär gut vorstellen: „Einen so smarten Menschen wie er ist kannst du immer gebrauchen.“ Doch bis der Stürmer beim VfB in Business-Kleidung aufkreuzt, könnte es noch dauern. Erstens, weil Gomez sich nach 16 Jahren Profi-Fußball und damit 16 Jahre ohne freie Wochenenden nach einer Auszeit sehnt. Zweitens, weil er noch offen lässt, ob er im Sommer tatsächlich aufhören wird.
Knüppeln für den Erfolg: Gomez beim Zirkeltraining in Marbella.
Gomez: „Ich will mich jetzt noch gar nicht entscheiden. Ich lasse alles auf
mich zukommen. Im Moment macht es mir wahnsinnig viel Spaß mit der jungen Mannschaft zu arbeiten. Wir haben zuletzt nicht alle Erwartungen erfüllt, haben eine Okay-Hinrunde hinter uns. Jetzt geben wir Gas, steigen auf, feiern wie bei der Meisterschaft 2007. Und dann schaue ich, wie es weiter geht.“