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de mappes
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Spamferkel
und glück hat nicht jeder, ich weiß :mrgreen:

Hätte der Kemmerich eigentlich einfach anschließend in die AFD wechseln können?
Solche Übertritte zumindest von Abgeordneten gab es doch schon...auch das ist in meinen augen ne Sauerei
Don't criticize what you can't understand

Tamasi
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Allmachtsbachel
Oh, das wochenlange Schmierentheater gibt‘s wohl sowieso.

Laut SZ hat Kemmerich zwar von Rücktritt geredet - dennoch tritt er erstmal nicht zurück. Gibt diverse Umwege und das Ganze könnte sich in der Tat noch über Wochen ziehen.

Gut, man muss ihn verstehen. So hoch wird er nie wieder fliegen.

https://sz.de/1.4787102

Wenn‘s nicht so ernst wäre, wär‘s eigentlich ein absurd lustiges Schauspiel.
Zuletzt geändert von Tamasi am 6. Februar 2020 17:30, insgesamt 1-mal geändert.



Bundes-Jogi
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Grasdaggl
CDU und AfD sind gegen Neuwahlen. Wahrscheinlich hofft die CDU Thüringen entweder auf eine von der AfD tolerierte Minderheitsregierung, oder, wie in Österreich, eine blau-schwarze Koalition. Das haben ja einige CDUler in Thüringen ja schon nach der Wahl gefordert...

Bild
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).



Unter Westfalen
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Grasdaggl
In Hamburg liegt die FDP bei 5% in der letzten Umfrage.
Das wird wohl kein Thüringer Ergebnis werden.
Die Kandidatin kann einem eigentlich leid tun.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai


Hasenrupfer
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Tifferette hat geschrieben:
Hasenrupfer hat geschrieben:
Kronenclub hat geschrieben: Demokratischer geht's nicht.


Na dann, alles gut. Wer braucht schon parlamentarische Mehrheiten.

Das ist eine praktische Frage. Und eine wichtige. Aber formal gibt es am demokratischen Prozess nichts auszusetzen. Auch wenn es zum Kotzen ist.


Sorry, aber das ist mir zu technokratisch gedacht.

Zum Einen gibt es den sogenannten Wählerwillen, dem mit der Wahl des Vertreters einer 5-Prozent-Partei sicherlich nicht Rechnung getragen wird.
Zum Anderen wird der demokratische Prozess einer indirekten Wahl im Parlamentarismus ad absurdum geführt, indem die afd ihrem eigenen Kandidaten keine einzige Stimme gibt.

Formaljuristisch korrekt, ansonsten ein meines Wissens nach nie dagewesener Vorgang in der deutschen Landespolitik.


Bundes-Jogi
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Haber hat geschrieben:
Hasenrupfer hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben:Das ist eine praktische Frage. Und eine wichtige. Aber formal gibt es am demokratischen Prozess nichts auszusetzen. Auch wenn es zum Kotzen ist.


Sorry, aber das ist mir zu technokratisch gedacht.

Zum Einen gibt es den sogenannten Wählerwillen, dem mit der Wahl des Vertreters einer 5-Prozent-Partei sicherlich nicht Rechnung getragen wird.
Zum Anderen wird der demokratische Prozess einer indirekten Wahl im Parlamentarismus ad absurdum geführt, indem die afd ihrem eigenen Kandidaten keine einzige Stimme gibt.

Formaljuristisch korrekt, ansonsten ein meines Wissens nach nie dagewesener Vorgang in der deutschen Landespolitik.


Trickserei, Taktieren und Täuschen gehört nicht in die Politik


Lobenswerter Ansatz. Aber TATSÄCHLICH geht es in der Politik NUR DARUM. Scheiße, aber ist so.
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Bundes-Jogi
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Grasdaggl
Das Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933, beziehungsweise das „Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“, wie es offiziell verharmlosend hieß, hob die Gewaltenteilung auf und war somit der zentrale Schritt zur endgültigen Machtübernahme Hitlers und zur Etablierung der nationalsozialistischen Diktatur.

Ihm vorausgegangen waren die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 und einen Tag nach dem Reichstagsbrand die „Notverordnung zum Schutz von Volk und Staat“ vom 28. Februar, die bereits wichtige Grundrechte, wie das Versammlungsrecht und die Pressefreiheit, außer Kraft gesetzt hatte. Die anschließenden Reichstagswahlen vom 5. März – die letzten, an denen mehr als eine Partei teilnehmen sollte –, fanden bereits unter enormen Druck durch Einschüchterung, Verfolgung und Gewalt gegen andere politische Parteien und Wähler statt. Das Wahlergebnis fiel daraufhin zwar mit einer klaren Mehrheit für die Regierung Hitler (43,9% NSDAP, 8% „Kampffront Schwarz-Weiß-Rot“) aus, erbrachte damit aber noch nicht die für das geplante Ermächtigungsgesetz benötigte Zweidrittelmehrheit. Um diese zu erreichen wurden Mandate von Abgeordneten, die nicht anwesend waren – dies betraf vor allem Kommunisten und Sozialdemokraten, die in inhaftiert, auf der Flucht oder überfallen worden waren – für nichtig erklärt, weitere Abgeordnete hielten dem Druck, etwa durch Morddrohungen, nicht stand, andere Stimmten aus freien Stücken für das Gesetz.

Die Abstimmung fand in der Kroll-Oper statt, die aufgrund des Reichstagsbrands als Provisorium diente und von der SS abgesperrt wurde. Abgeordnete wie Otto Wels, die nicht dem Regierungslager angehörten, mussten unter Beschimpfungen von Nationalsozialisten ins Gebäude dringen. Im Innern waren vor allem an den Ausgängen und Plätzen der Sozialdemokraten die schwerbewaffneten Mitglieder der SS und SA positioniert, über dem Podium trumpfte eine riesige Hakenkreuzflagge. Hitler wurde für seine erste Rede vorm Reichstag bejubelt, anschließend trugen die Vorsitzenden der Parteien ihre Begründungen zur Abstimmung über das Ermächtigungsgesetz vor. Das Gesetz und die nationalsozialistische Diktatur unter Hitler waren längst nicht mehr aufzuhalten, die Machtverhältnisse eindeutig – in dieser Situation tritt Otto Wels ans Rednerpult. Es sind die letzten freien Worte, die für 13 Jahre in einem deutschen Parlament erklingen sollten:

„Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht. […] Wir deutschen Sozialdemokraten bekennen uns in dieser geschichtlichen Stunde feierlich zu den Grundsätzen der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit, der Freiheit und des Sozialismus. Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten. [...] Das Sozialistengesetz hat die Sozialdemokratie nicht vernichtet. Auch aus neuen Verfolgungen kann die deutsche Sozialdemokratie neue Kraft schöpfen.
Wir grüßen die Verfolgten und Bedrängten. Wir grüßen unsere Freunde im Reich. Ihre Standhaftigkeit und Treue verdienen Bewunderung. Ihr Bekennermut, ihre ungebrochene Zuversicht verbürgen eine hellere Zukunft.“


https://www.fes.de/adsd50/otto-wels

Und hier die Rede von Otto Wels. Hitler soll gtobt haben. Aber das kam ja öfter vor.

3. März 1933: Ablehnung des Ermächtigungsgesetzes
Rede des SPD-Fraktionsvorsitzenden Otto Wels
Meine Damen und Herren! Der außenpolitischen Forderung deutscher Gleichberechtigung, die der Herr Reichskanzler erhoben hat, stimmen wir Sozialdemokraten um so nachdrücklicher zu, als wir sie bereits von jeher grundsätzlich verfochten haben. Ich darf mir wohl in diesem Zusammenhang die persönliche Bemerkung gestatten, daß ich als erster Deutscher vor einem internationalen Forum, auf der Berner Konferenz am 3. Februar des Jahres 1919, der Unwahrheit von der Schuld Deutschlands am Ausbruch des Weltkrieges entgegengetreten bin. Nie hat uns irgendein Grundsatz unserer Partei daran hindern können oder gehindert, die gerechten Forderungen der deutschen Nation gegenüber den anderen Völkern der Welt zu vertreten. Der Herr Reichskanzler hat auch vorgestern in Potsdam einen Satz gesprochen, den wir unterschreiben. Er lautet: "Aus dem Aberwitz der Theorie von ewigen Siegern und Besiegten kam der Wahnwitz der Reparationen und in der Folge die Katastrophe der Weltwirtschaft." Dieser Satz gilt für die Außenpolitik; für die Innenpolitik gilt er nicht minder. Auch hier ist die Theorie von ewigen Siegern und Besiegten, wie der Herr Reichskanzler sagte, ein Aberwitz. Das Wort des Herrn Reichskanzlers erinnert uns aber auch an ein anderes, das am 23. Juni 1919 in der Nationalversammlung gesprochen wurde. Da wurde gesagt: "Wir sind wehrlos, wehrlos aber ist nicht ehrlos." Gewiß, die Gegner wollen uns an die Ehre, daran ist kein Zweifel. Aber daß dieser Versuch der Ehrabschneidung einmal auf die Urheber selbst zurückfallen wird, da es nicht unsere Ehre ist, die bei dieser Welttragödie zugrunde geht, das ist unser Glaube bis zum letzten Atemzug. ... (Zuruf bei den Nationalsozialisten: "Wer hat das gesagt?") ... Das steht in einer Erklärung, die eine sozialdemokratisch geführte Regierung damals im Namen des deutschen Volkes vor der ganzen Welt abgegeben hat, vier Stunden bevor der Waffenstillstand abgelaufen war, um den Weitervormarsch der Feinde zu verhindern. Zu dem Ausspruch des Herrn Reichskanzlers bildet jene Erklärung eine wertvolle Ergänzung. Aus einem Gewaltfrieden kommt kein Segen, im Innern erst recht nicht. Eine wirkliche Volksgemeinschaft läßt sich auf ihn nicht gründen. Ihre erste Voraussetzung ist gleiches Recht. Mag sich die Regierung gegen rohe Ausschreitungen der Polemik schützen, mag sie Aufforderungen zu Gewalttaten und Gewalttaten selbt mit Strenge verhindern. Das mag geschehen, wenn es nach allen Seiten gleichmäßig und unparteiisch geschieht, und wenn man es unterläßt, besiegte Gegner zu behandeln, als seien sie vogelfrei. Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht. Nach den Verfolgungen, die die sozialdemokratische Partei in der letzten Zeit erfahren hat, wird niemand billigerweise von ihr verlangen und erwarten können, daß sie für das hier eingebrachte Ermächtigungsgesetz stimmt. Die Wahlen vom 5. März haben den Regierungsparteien die Mehrheit gebracht. Damit ist die Möglichkeit gegeben, streng nach Wortlaut und Sinn der Verfassung zu regieren. Wo diese Möglichkeit besteht, besteht auch die Pflicht. Kritik ist heilsam und notwendig. Niemals, seit es einen Deutschen Reichstag gibt, ist die Kontrolle der öffentlichen Angelegenheiten durch die gewählten Vertreter des Volkes in solchem Maße ausgeschaltet worden, wie das jetzt geschieht, und wie das durch das neue Ermächtigungsgesetz noch mehr geschehen soll. Eine solche Allmacht der Regierung muß sich um so schwerer auswirken, als auch die Presse jeder Bewegungsfreiheit entbehrt. Meine Damen und Herren! Die Zustände, die heute in Deutschland herrschen, werden vielfach in krassen Farben geschildert. Wie immer in solchen Fällen fehlt es auch nicht an Übertreibungen. Was meine Partei betrifft, erkläre ich hier: wir haben weder in Paris um Intervention gebeten, noch Millionen nach Prag verschoben, noch übertreibende Nachrichten ins Ausland gebracht. Solchen Übertreibungen entgegenzutreten, wäre leichter, wenn im Inland eine Berichterstattung möglich wäre, die Wahres von Falschem scheidet. Noch besser wäre es, wenn wir mit gutem Gewissen bezeugen könnten, daß die volle Rechtssicherheit für alle wiederhergestellt sei. Diese Möglichkeit zu geben, das, meine Herren, liegt bei Ihnen. Die Herren von der nationalsozialistischen Partei nennen die von ihnen entfesselte Bewegung eine nationale Revolution, nicht eine nationalsozialistische. Das Verhältnis ihrer Revolution zum Sozialismus beschränkt sich bisher auf den Versuch, die sozialdemokratische Bewegung zu vernichten, die seit mehr als zwei Menschenaltern die Trägerin sozialistischen Gedankengutes gewesen ist und auch bleiben wird. Wollen die Herren von der Nationalsozialistischen Partei sozialistische Taten verrichten, so brauchen sie kein Ermächtigungsgesetz. Eine erdrückende Mehrheit wäre ihnen in diesem Hause gewiß. Jeder von Ihnen im Interesse der Arbeiter, der Angestellten, der Beamten oder des Mittelstandes gestellte Antrag könnte auf Annahme rechnen, wenn nicht einstimmig, so doch mit gewaltiger Mehrheit. Aber dennoch wollen Sie vorerst den Reichstag ausschalten, um ihre Revolution fortzusetzen. Zerstörung von Bestehendem ist aber noch keine Revolution. Das Volk erwartet positive Leistungen. Es wartet auf durchgreifende Maßnahmen gegen das Wirtschaftselend, das nicht nur in Deutschland, sondern in aller Welt herrscht. Wir Sozialdemokraten haben in schwerster Zeit Mitverantwortung getragen und sind dafür mit Steinen beworfen worden. Unsere Leistungen für den Wiederaufbau von Staat und Wirtschaft, für die Befreiung der besetzten Gebiete werden vor der Geschichte bestehen. Wir haben gleiches Recht für alle und ein soziales Arbeitsrecht geschaffen. Wir haben geholfen, ein Deutschland zu schaffen, in dem nicht nur Fürsten und Baronen, sondern auch Männern aus der Arbeiterklasse der Weg zur Führung des Staates offensteht. Davon können Sie nicht zurück, ohne Ihren eigenen Führer preiszugeben. Vergeblich wird der Versuch bleiben, das Rad der Geschichte zurückzudrehen. Wir Sozialdemokraten wissen, daß man machtpolitische Tatsachen durch bloße Rechtsverwahrungen nicht beseitigen kann. Wir sehen die machtpolitische Tatsache Ihrer augenblicklichen Herrschaft. Aber auch das Rechtsbewußtsein des Volkes ist eine politische Macht, und wir werden nicht aufhören, an dieses Rechtsbewußtsein zu appellieren. Die Verfassung von Weimar ist keine sozialistische Verfassung. Aber wir stehen zu den Grundsätzen des Rechtsstaates, der Gleichberechtigung, des sozialen Rechtes, die in ihr festgelegt sind. Wir deutschen Sozialdemokraten bekennen uns in dieser geschichtlichen Stunde feierlich zu den Grundsätzen der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit, der Freiheit und des Sozialismus. Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten. Sie selbst haben sich ja zum Sozialismus bekannt. Das Sozialistengesetz hat die Sozialisten nicht vernichtet. Auch aus neuen Verfolgungen kann die deutsche Sozialdemokratie neue Kraft schöpfen. Wir grüßen die Verfolgten und Bedrängten. Wir grüßen unsere Freunde im Reich. Ihre Standhaftigkeit und Treue verdienen Bewunderung. Ihr Bekennermut, ihre ungebrochene Zuversicht verbürgen eine hellere Zukunft.


https://www.ns-archiv.de/system/gesetze ... /index.php
„Selbst das wildeste Tier kennt doch des Mitleids Regung“ – „Ich kenne keins und bin deshalb kein Tier“ (Richard III).

Tifferette
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Grasdaggl
Hasenrupfer hat geschrieben:
Formaljuristisch korrekt, ansonsten ein meines Wissens nach nie dagewesener Vorgang in der deutschen Landespolitik.


Ja. Ich sage doch selbst, dass es zum Kotzen ist.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Tifferette
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Grasdaggl
Bundes-Jogi hat geschrieben:Lobenswerter Ansatz. Aber TATSÄCHLICH geht es in der Politik NUR DARUM. Scheiße, aber ist so.

Eben. War auch noch nie anders. Da sollte man keine Verklärung betreiben.
"They may be drinkers, Robin, but they are also human beings."

(Batman)

Airwin
Tifferette hat geschrieben:
Bundes-Jogi hat geschrieben:Lobenswerter Ansatz. Aber TATSÄCHLICH geht es in der Politik NUR DARUM. Scheiße, aber ist so.

Eben. War auch noch nie anders. Da sollte man keine Verklärung betreiben.


insbesondere bei den alten griechen, gell @Haber :idea:

Nilkheimer
Halbdaggl
Es sind immer die sehr Rechten, die eifrig auf die ach so tolle Einhaltung der formaldemokratischen Regeln hinweisen. Und wollen usn dabei bewusst glauben lassen, dass die Demokratie in ihrer westlichen Ausprägung nur dann eine ist, wenn sie mit Rechtsstaatlichkeit und vor allem mit bestimmten Grundwerten einhergeht.

M.a.W.: Bloße formale Abstimmungsmehrheiten interessieren keine Sau, das reicht nicht für "Demokratie" aus.
Aber das macht doch nichts.

Airwin
Zum Einen gibt es den sogenannten Wählerwillen, dem mit der Wahl des Vertreters einer 5-Prozent-Partei sicherlich nicht Rechnung getragen wird.


ja, der wählerwille... . Es gab in THÜ halt auch eine deutliche mehrheit der wähler bzw einen "wählerwillen"die keinen Ramelow als MP wollte. Bei den im osten konservativeren fdp und cdu-wählern ist das der kandidat der mauermörder-nachfolgepartei. den ost-west-konflikt innerhalb der parteien sieht man jetzt ja deutlich bei cdu und fdp. Im westen hält man eine duldung von rot-rot-grün für denkbar, im osten eben nicht.

das wird sich auch durch neuwahlen nicht ändern, dort würden wahrscheinlich lediglich die parteien an den rändern also linke und afd stärker . In so einer situation - da hat kronenclub recht - muß man halt lösungen suchen abseits der jeweiligen maximalforderungen. cdu und fdp (und deren wähler) im osten könnten eine duldung von rot-rot-grün wohl eher mitgehen wenn der MP nicht ein politiker von der Ex-SED wäre, der mehr als 30 jahre lang vom verfassungsschutz beobachtet wurde.

Die THÜ-cdu lehnt dementsprechend neuwahlen ab, man darf gespannt sein wie es weitergeht.

Airwin
https://www.rtl.de/cms/nach-thueringen-wahl-kinder-von-thomas-kemmerich-unter-begleitschutz-zur-schule-4482431.html
6. Februar 2020 - 21:06 Uhr
Wahl in Thüringen ist heftig umstritten

Die Kinder von Thüringens neuem Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich sind heute teilweise unter Begleitschutz zur Schule gegangen. Das erfuhr RTL aus dem Umfeld Kemmerichs.
Demnach soll einer der jüngeren Söhne unter Schutz zur Schule gegangen sein, der volljährige Sohn sei hingegen alleine zur Schule gegangen. Eine der Töchter soll bei der Mutter zuhause geblieben sein.

Für die Familie werde derzeit ein Sicherheitskonzept vom LKA erstellt. Dazu wollte sich das LKA allerdings nicht äußern. "Nach den bundesweit einheitlichen Standards unterliegen alle Angelegenheiten des Personen- und Objektschutzes der Geheimhaltung. Zu taktischen Schutzmaßnahmen werden seitens des TLKA keine weiteren Auskünfte erteilt.", teilte das LKA RTL auf Anfrage mit.

Die Polizei Jena bestätigt RTL, dass das Wohnhaus Kemmerichs in Weimar 'bestreift' wurde in der vergangenen Nacht. So gab es einen Versuch, den Gehweg vor dem Haus mit einer Parole zu beschmieren, dies konnte aber verhindert werden. "Die Polizei ist sensibilisiert für das Thema und wird weiter solche Objekte verstärkt mit Streifen überwachen", so Pressesprecherin Franziska Groh zu RTL.


Der kemmerich hat 6 kinder und sofort die antifaschisten 8) vor dem haus. Frag mich ob es der "sieg der mitte - Lindner" war , der ihn überzeugt hat .

higgi
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Grasdaggl
Leute ich will mal kurz das Thema wechseln, wie haltet ihr es mit dem Corona Virus?
Ich weis die nüchternen Zahlen sind erstmal nicht weiter tragisch, weil die Grippe weit mehr Tote pro Jahr fordert ...
Diese Zahlen sind aber gefälscht, man kann von mehreren 100.000 Infizierten ausgehen und die tatsächliche Sterblichkeitsrate dürfte auch weit höher liegen.
Was mich gerade im Speziellen beunruhigt sind die Bilder von den Toten die in den Krankenhäusern auf dem Boden rumliegen, das sich Ärzte und Pflegepersonal nicht schützen und auch nicht behandeln können. Das es keine 14 Tage dauert von den ersten Symptomen bis zum Tod ...
Es ist meines Erachtens nur eine Frage der Zeit bis das ganze sich außerhalb Chinas verbreitet.
Die würden doch sonst nicht Millionen von Menschen abschotten.
Da ist irgendwas im Busch ... bin sonst der Letzte der sich über irgendwas Sorgen macht, aber das hier ist anders.
Wie seht ihr das?
von daher

Auswurf
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Grasdaggl
higgi
ohne zeit für erklärungen
- ich fühle mich zu 0,0000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000025 prozent bedroht
und stelle nur die gegenfrage,
wie Du auf höhere opferzahlen kommst.
Schon alleine der verlauf der krankheit bei ausgeflogenen westlern,
zeigt ja deutlich, dass man sich den analysen der befragten fachmänner bislang bedenkenlos anschliessen kann.

allerdings halte ich alle atemfilterträger für paranoide opfer,
die jede panikmache dankbar aufsaugen, als wärs ihr sinn des lebens
angst zu haben
das ist doch keine Musik

Airwin
diese Geschichtsvergleiche,
dieses "war schon immer so",
das Wort "Verklärung" in diesem Zusammenhang und dann noch
der Joke mit den alten Griechen ;)

verwässert imo die berechtigte Kritik an diesem einzigartigen Fall vorgestern und schwächt die berechtigte Kritik ab. Das kommt dann halt bei mir a bissle als Verallgemeinerung rüber und verharmlost den konkreten Einzelfall vielleicht, stimmts? :roll:

Bin deshalb aber nicht beleidigt :P .



das ist schön haber, dass du nicht beleidigt bist und auch dass du selten beleidigst :D :prost: . "War schon immer so" stimmt trotzdem auch wenn das aufstellen eines eigenen kandidaten dem man dann keine einzige stimme gibt ein novum sein dürfte.
"Gerechtigkeit ist feinden zu schaden und freunden zu nutzen" ist m.W. von irgendeinem :oops: ollen griechen. und platon kritisierte daran vor alllem, dass man ja darüber wer freund und wer feind ist getäuscht (sic) werden könnte. Und "sich täuschen" und "getäuscht werden" war bei ihm docheh ein populätes motiv :?: Wirst du wahrscheinlich mehr drüber wissen.... :prost:
Zuletzt geändert von Airwin am 7. Februar 2020 10:04, insgesamt 1-mal geändert.


Auswurf
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Grasdaggl
die zahl der infizierten ist mir völlig schnuppe
- es geht nur um die mortalitätsrate und die wird mit dem doppelten faktor wie bei grippe angegeben.
Und Ja, das glaube ich, bis zum bewei des gegenteils
Wertweit wird das vorgehen der chinesen ja gelobt - nach fehlern am anfang
das ist doch keine Musik

Airwin
also ich glaub die zahlen nicht, hab aber trotzdem keine angst dass der coronavirus bei der vernichtung der menschcheit dem klima zuvor kommt :arr: .

Glaube die zahlen u.a. deshalb nicht :
Während in Wuhan die Zahl der Virus-Toten steigt, lassen chinesische Parteikader ihrem Frust über die politischen Verhältnisse freien Lauf. Ihre Offenheit erstaunt.

https://www.faz.net/2.1677/kampf-gegen- ... 18836.html
Zuletzt geändert von Airwin am 7. Februar 2020 10:11, insgesamt 2-mal geändert.

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