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Plan B
Grasdaggl
@Flache9:
So sieht's aus und kann gar nicht oft genug erwähnt werden.

Das sage ich jetzt als Linker:
Als die AfD von Lucke gegründet wurde, war sie m.E. eine Partei, die in der deutschen Parteienlandschaft gefehlt hat (In Bayern gab's dafür die CSU, aber sonst nirgendwo). Das lag natürlich auch an der CDU, die ja auch den Slogan "Wir sind die Mitte" hat und daher diese Position preisgegeben hat. Ich habe das damals verstanden und fand das auch gut.
Leider ist die AfD danach von rechts unterwandert worden, nachdem die Gründungsmitglieder sich hier nicht rechtzeitig gewehrt haben und hat jetzt eine rechtsradikale Position eingenommen (überwiegend zumindest).
Carpe diem.


Southern Comfort
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Grasdaggl
Die AfD von damals war auch eher ein intellektueller Professorenhaufen. Das soll kein Qualitätsurteil sein. Wählbar war das auch damals nicht.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

exmatthes
Granadaseggl
da hat der flache eine "schöne" Sammlung gebracht.
jo. stimmt. eklig...

und trotzdem
Es sind Nazis und sie werden von Nazis gewählt. Nicht aus Protest , oder wegen finanziellen Sorgen, oder abgehängt sein, etc. Das sind nur die Ausreden, die AfD Wähler immer benutzen um ihren Ideologiegalopp in ihrem Umfeld zu verschleiern.


ist ganz genau DAS der allersicherste und allerzuverlässigste weg, die leute eben nicht mehr zu erreichen.

schützengrabendenken.

es gibt genug ekelpakete bei denen - niemand bestreitet das.
auch unter den wählern natürlich längst nicht nur irgendwie abgehängtenttäuschtgefühlzukurzgekommengefrustete, sondern auch weltanschaulich total danebene.
bestreitet wohl auch niemand.

aber längst nicht alle afd-ler sind nazis.

flache, wie aufgeschlossen wärst Du wohl Deinem diskussionsgegenüber (daß miteinander geredet und diskutiert werde, ist ja wohl hoffentlich die gemeinsame Wunschvorstellung), wenn er Dich vorab, ohne Dich zu kennen, mit Dir geschwätzt zu haben... als linken erzkommunisten klassifizieren würde?!
"nur" weil Du Dich als linken- oder grünenwähler zu erkennen gegeben hattest.

diese Reflexe! verständlich natürlich schon - bringen aber niemanden nirgends weiter.

de mappes
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Spamferkel
Plan B hat geschrieben:
Tifferette hat geschrieben:@Plan_B: Kanntest Du nicht? Ist ein Klassiker. Für mich ist dieses Bild alles, was "Junge Union in Bayern" verkörpert.


Doch, ich glaube, ich kenne das Bild schon.
Und so leid es mir tut. Der Söder sieht wenigstens noch jung aus. Wenn man sich da mal nur den Zimiak dagegen anschaut.


Oder den schlimmsten aller cdu newcomer: Amthor
Ist nichtmal 30 und sieht aus wie 50, Verhält sich aber wie 8
Don't criticize what you can't understand

Auswurf
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Grasdaggl
man sollte allen zuhören, ihnen aber nicht nach dem mund schwätzen oder ihnen zu liebe beschissene politik machen.
Es ist aber am ende des tages nicht relevant, ob dann der nicht unerhebliche teil (schätze an die 10%) an rassisten betrübt sind,
weil das reich auch dieses mal wieder nicht auferstand.


Natürlich haben nicht alle afd wähler ein gefestigtes rechtes weltbild.
Nur schaut der wähler gerne über widerwärtigkeiten hinweg,
wenn er sich vorteile für sich selbst verspricht.
Das ist zum kotzen, aber nicht unbedingt nazimäßig.

Die globalisierung, neue fragen an die tugendhaftigkeit der eigenen existenz - überforderung ---> abwehrhaltung

Es gibt sie nicht und gab sie nie, die sicherheit, welche alle scheinbar gerne hätten.
Über zeitspannen ja, aber niemals mit einer realistischen aussicht auf unumkehrbarkeit dieses zustandes.
Das wollen viele nicht wahr haben
und greifen nach dem strohhalm, der ihnen von rechts gereicht wird.
Ist zwar alles lüge, aber das kümmert nicht die,
die das weder verstehen können noch verstehen wollen.

Eine gute realpolitik
- das Mögliche tun,
mehr kann man nicht machen.
Daran hapert es leider, weil viel zu viele auf blockade setzen,
weil sie was zu verlieren haben
(in und außerhalb der politik)

Aber das ist die aufgabe
und nicht ein sich beugen, oder dem teufel die hand zu reichen
das ist doch keine Musik

Auswurf
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Grasdaggl
und noch ne frage an cantona
wie stellst Du Dir das eigentlich vor,
die garantien für den den vergleichsweise privilegierten festangestellten in der deutschen automobilindustrie?
China und den rest der welt mit vorgehaltener waffe zwingen deren autos für alle zeit zu kaufen...
selbst dann, wenn sie selbst zeitgemäßeres produzieren?
Trump durch genau welche maßnahme dazu zwingen ihn von seinen zollvorstellungen abzubringen?
Oder die binnennachfrage ankurbeln,
damit noch mehr von den dingern hier die städte verstopfen..
Über nachhaltigkeit haben wir da noch gar nicht gesprochen
das ist doch keine Musik

Auswurf
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Grasdaggl
danke, das klingt nett :D
aber dass ich mich durchsetze, kann ich so nicht erkennen.
Ich reagiere ja auch nur getrieben auf beiträge,
die ich nicht unkommentiert lassen will
Grad heut wo ich zeit hab... (hatte)

bin jetzt raus
das ist doch keine Musik

Tamasi
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Allmachtsbachel
Ich sehe es ein bisschen wie ex-matthes – mit einem großen Unterschied.

Zunächst: Es stimmt, es gibt konservativ denkende Leute, die sich mit manchen „modernen“ Veränderungen schwer tun und das muss man akzeptieren und darauf eingehen. Ist halt so.

Der Unterschied:
Ich würde das nicht – sinngemäß – als „AfD-Themen“ verbuchen. Das ist eher konservatives Zeugs, das die AfD gekapert hat (weil es von der CDU schlecht angegangen wurde).

„AfD“ bedeutet für mich, dass man in Deutschland Verhältnisse wie unter Orban, Trump, Putin oder in etwa wie in Polen will. Das hat mit Demokratie bzw. einer lebenswerten Gesellschaft nicht mehr viel zu tun. Und das ist eigentlich absolut unvereinbar mit der CDU – und sowieso mit allem, was der gesunde Menschenverstand und auch die Mehrheit in Deutschland gutheißen. Muss man eigentlich gar nicht erklären.

Also: Ja, die CDU soll ruhig wieder konservativer werden.

Nein, das bedeutet keine „Annäherung an AfD-Positionen“.

Falsches Wording sozusagen.

Und bei der Gelegenheit gleich nochmal ein Generve über die CDU:
Seit wie vielen Jahren höre ich von der CDU jetzt schon, dass „das Recht wieder besser durchgesetzt werden muss“. Dürfte eh allgemeiner Konsens sein – also bitte, DANN MACHT DAS DOCH! Die reden und reden und stellen seit Jahren die selben Forderungen… Dabei hätten sie es in der Hand, umzusteuern. Gerüchteweise sind sie ja in mehreren Parlamenten an der Macht.

Southern Comfort
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Grasdaggl
@tamasi:
Schöner Beitrag.


@haber:

Konkrete AfD-Themen gibt es nur wenige. Es sind eher Parolen... Die AfD besetzt gerne jedes Thema, wenn es nur populär ist (Begründung Weidel: "Man müsse auch mal provozieren."), ungeachtet irgendwelcher Wertevorstellungen, solange es nur den Ämtern und Institutionen das Wasser abgräbt. Solange man einer Menge an Leuten klarmacht, dass der Staat und alles was dazu gehört, nicht auf der Seite der Wähler steht, braucht man auch keine Inhalte. Man zieht eine schlichte Linie in den Sand "Wir" und "die anderen". Ziemlich einfach...

Da spielt es auch keine Rolle, dass die AfD-Inhalte eher nebulös oder widersprüchlich sind. Entweder hat die AfD kein gewachsenes und in sich schlüssiges Wertekonzept, das sie kommunzieren kann (Begründung Gauland. Man sei halt noch nicht so weit, etwas zur Rente sagen zu können) oder sie hat einen moralischen Unterbau, den man besser nur nuschelnd kommuniziert (So ziemlich alles, was der Flügel sagt).

Das "konservative Zeugs" wird zurecht hinterfragt. "Konservativ" ist für mich auch ein leerer Begriff im politischen Kontext. Wenn man mich fragt: Konservativ ist eine Behandlungsform in der Medizin... Damit kann ich was anfangen.

Die CDU weiß mglw. nicht mal mehr selbst, was sie unter "Konservativ" verstehen soll. Ist es nun "pragmatisch"? Oder "bewahrend"?, Sicherlich nicht "altmodisch" oder "gestrig"... Aber "prinzipientreu" und "verlässlich" kann man sicherlich nicht alleine für sich beanspruchen. Geht halt um so etwas wie Identität. Die zweite Volkspartei hat das gleiche Problem. Da gehen einfach Wiedererkennungswerte verloren. Und deshalb fährt man eher Debatten über Vokabular und gründet "Werteunionen".
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

higgi
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Grasdaggl
Tamasi hat geschrieben:Ich sehe es ein bisschen wie ex-matthes – mit einem großen Unterschied.

Zunächst: Es stimmt, es gibt konservativ denkende Leute, die sich mit manchen „modernen“ Veränderungen schwer tun und das muss man akzeptieren und darauf eingehen. Ist halt so.

Der Unterschied:
Ich würde das nicht – sinngemäß – als „AfD-Themen“ verbuchen. Das ist eher konservatives Zeugs, das die AfD gekapert hat (weil es von der CDU schlecht angegangen wurde).

„AfD“ bedeutet für mich, dass man in Deutschland Verhältnisse wie unter Orban, Trump, Putin oder in etwa wie in Polen will. Das hat mit Demokratie bzw. einer lebenswerten Gesellschaft nicht mehr viel zu tun. Und das ist eigentlich absolut unvereinbar mit der CDU – und sowieso mit allem, was der gesunde Menschenverstand und auch die Mehrheit in Deutschland gutheißen. Muss man eigentlich gar nicht erklären.
...

Inakzeptable Verharmlosung einer Nazi Partei
Pfui
Ich werde diesen Beitrag melden müssen
von daher


Tamasi
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Allmachtsbachel
Haber:
Die AfD will - meiner Meinung nach - nicht nur unsere Gesellschaft, sondern auch unser ganzes politisches System ändern. In Richtung Orban, Putin etc. Dafür gibt es genügend Hinweise.

Einer solchen Partei kann sich die CDU nicht ernsthaft "thematisch annähern".

Konservative Gedanken wie meinetwegen, was fällt mir auf die Schnelle ein: "Gleichgeschlechtliche EHE ist mir suspekt"... meine Güte, solche Leute gibt es und die dürfen sich gerne bei der CDU bzw. am Rande der CDU zu Hause fühlen. Das ist aber etwas anderes als: siehe oben.


Flache9
exmatthes hat geschrieben:da hat der flache eine "schöne" Sammlung gebracht.
jo. stimmt. eklig...

und trotzdem
Es sind Nazis und sie werden von Nazis gewählt. Nicht aus Protest , oder wegen finanziellen Sorgen, oder abgehängt sein, etc. Das sind nur die Ausreden, die AfD Wähler immer benutzen um ihren Ideologiegalopp in ihrem Umfeld zu verschleiern.


ist ganz genau DAS der allersicherste und allerzuverlässigste weg, die leute eben nicht mehr zu erreichen.

schützengrabendenken.

es gibt genug ekelpakete bei denen - niemand bestreitet das.
auch unter den wählern natürlich längst nicht nur irgendwie abgehängtenttäuschtgefühlzukurzgekommengefrustete, sondern auch weltanschaulich total danebene.
bestreitet wohl auch niemand.

aber längst nicht alle afd-ler sind nazis.

flache, wie aufgeschlossen wärst Du wohl Deinem diskussionsgegenüber (daß miteinander geredet und diskutiert werde, ist ja wohl hoffentlich die gemeinsame Wunschvorstellung), wenn er Dich vorab, ohne Dich zu kennen, mit Dir geschwätzt zu haben... als linken erzkommunisten klassifizieren würde?!
"nur" weil Du Dich als linken- oder grünenwähler zu erkennen gegeben hattest.

diese Reflexe! verständlich natürlich schon - bringen aber niemanden nirgends weiter.


Weißt du was der große Unterschied ist ?
Weder Links, Grüne, SPD, FDP, CDU oder CSU Wähler wählen die Nazis. AfD Wähler wählen die Nazis!!!
Ich habe mich schon oft mit AfDlern unterhalten und ihr Hauptgründe haben immer was mit Migranten, Religionen, Rassen, Flüchtlinge, Vergewaltigungen, Terroranschläge oder Weltuntergangsszenarien und die Zerstörung des Deutschen Volkes zu tun.
Dann kommen ihre Plakative und populistische Druckbetankung , man nimmt ihnen alles weg. Gefälschte Nachrichten und und und.
Alles was die NSDAP damals auch behauptet hat. Einige wollen nie gewusst haben was da passiert ist. Sie haben ihnen zu Millionen zugejubelt.
Soviel Dummheit existiert nicht. Entweder sie teilen diese Ideologie oder sie tolerieren diesen Nazi Trip.
Egal wie, sie unterstützen die AfD, in dem sie die AfD wählen und somit billigend in Kauf nehmen das Nazis in die Regierung gekommen sind.

Meine Toleranzgrenze ist bei 0,0

Lenny
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Granadaseggl
10-20% Rechte muss jedes Land aushalten, das kann man nicht verhindern bzw. da müsste man in der Bildungspolitik aktiv werden. Die Kunst ist es, diesen Prozentsatz nicht weiter ansteigen zu lassen, weil es dann, wie in Teilen der ehemaligen DDR, eine Eigendynamik bekommt und dann so ein Mist entsteht wie in Thüringen. Sich bei Menschen anzubiedern, die bereits Rechts wählen ist aus meiner Sicht kein idealer Ansatz, weil man ihnen dadurch eventuell das Gefühl gibt, dass sie ja eigentlich im Recht sind.

Cantona
Mir im Übrigen neu, dass während der Koalition der ÖVP mit der FPÖ Österreich zu nem faschistischen Unrechtsstaat geworden ist.

Diese ÖVP-FPÖ Koalition mündete ja direkt in nen ÖVP-Grüne Regierung, was wiederum eigentlich ganz gut passt: AFD/FPÖ genauso populistisch wie diese sogenannte Grünen-Partei, wobei letztere in den 80ern sicherlich ihre Daseinsberechtigung hatte, um (konservative) verkrustete Gesellschaftsstrukturen aufzubrechen. Mittlerweile sind die Grünen zu einer selbstgerechten freiheitsbekämpfenden Verbotspartei degeneriert, die mit ihrer industriefeindlichen Haltung den Wohlstand breiter Bevölkerungsschichten in Deutschland gefährdet und somit die soziale Spaltung verstärken und befeuern wird. Teile der ehemaligen Volksparteien habe die gleiche Ideologie übernommen.

Zurück zur AfD, die eigentliche Frage ist doch:
warum wurde die AfD in kürzester Zeit an der Wahlurne so erfolgreich? (Auch im Westen, siehe Bawü, mit einer gerade noch zweistelligen SPD) Warum sind die Volksparteien so erschreckend schwach?

Ein Teil der Antworten aus meiner Sicht:

- Ausweitung des Niedriglohnsektors in den letzten 30 Jahren.
- zwischen 2000 und 2015 Reallohnentwicklung nahe 0%
- Migrationspolitik in den Jahren 2015 und folgende
- bröckelnde Infrastruktur
- weniger sozialversicherungspflichtige Vollzeitstellen als noch Anfang der 90er
- Massive Einschnitte bei der gesetzlichen Rente
- Fehler bei der Umsetzung der Hartz4 Reformen, die in Teilen korrigiert wurde.
- Explodierende Preise auf den Immobilien und Wohnungsmärkten, schlechte Wohnungsbaupolitik
- eine Energiepolitik, die die Versorgungssicherheit gefährdet und zu einer massiven Verteuerung der Strompreise geführt hat
Etc etc etc...

Die ehemaligen Volksparteien müssen sich fragen, wer ihre Zielgruppe ist und wessen Interessen sie zukünftig vertreten wollen, und sollten tragfähige Konzepte und vernünftige Strategien entwickeln. Permanent zu wiederholen, wie schlimm die AfD ist, hilft bisher offensichtlich nicht weiter.

Nilkheimer
Halbdaggl
Mittlerweile sind die Grünen zu einer selbstgerechten freiheitsbekämpfenden Verbotspartei degeneriert usw. usf.


Ach Franzos, si tacuisses....
Aber das macht doch nichts.

Iron
Grasdaggl
Lenny hat geschrieben:das kann man nicht verhindern bzw. da müsste man in der Bildungspolitik aktiv werden.


Haben wir ein schlechtes Bildungssystem oder schlechte Lehrkräfte... oder beides... gut Höcke ist/war Lehrer ... Hessen... oder liegt es an Hessen?


Unter Westfalen
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Grasdaggl
Für meine Begriffe hat sich AKK selbst aus dem Amt katapultiert.

Den "Unvereinbarkeitsbeschluss" gegen die Linke auch auf die Bundesländer auszudehnen, war ein großer politischer Fehler. Und dies auch noch zum Dogma zu erheben, ein noch größerer.

Und wenn man überlegt, wie viele Tausende ehemalige "Blockflöten" in der CDU und der FDP Unterschlupf gefunden haben, ist das Argument "Nachfolgepartei der SED" geradezu hanebüchen.

In den ersten beiden Wahlgängen hätte man ja gegen Ramelow stimmen können, aber dann im dritten sich enthalten. Ramelow müsste sich Mehrheiten suchen. Wenn Minderheitenregierungen nicht funktionieren, gibt es Neuwahlen, erst recht, wenn sie funktionieren. Alles wäre paletti und man hätte dem Höcke nicht seinen Coup ermöglicht.

Ist schon irgendwie tragikkomisch, aber damit hat AKK ihre politische Beschränktheit halt erneut demonstriert. Die Machtfrage zu stellen, auf dem letzten Parteitag, war schon ein unverzeihlicher Fehler.

Und dann hat sie mit der Rücktrittsankündigung zum falschen Zeitpunkt ihre Partei auch noch in gefährliche Turbulenzen gestürzt.
Häggor, fliag iebor da Näggor, fliag iebor da Rai, fliag midda drennai

Auswurf
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Grasdaggl
Mir im Übrigen neu, dass während der Koalition der ÖVP mit der FPÖ Österreich zu nem faschistischen Unrechtsstaat geworden ist.


saudumms gschwätz
da das niemand behauptet hat
und Du ganz offensichtlich die ersten bestrebungen zb die pressefreiheit zu beschränken verpennt hast

der liebe führer hat das 1000 jährige auch nicht über nacht erschaffen
das ist doch keine Musik

Southern Comfort
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Grasdaggl
Hi Uwe,

Aus dem Grundsatzprogramm der LINKEN...

„Wir wollen die Klassengesellschaft überwinden. Die neue und bessere Ordnung, die der demokratische Sozialismus erstrebt, ist eine von Klassenschranken befreite Gesellschaft.“

Begründet wird es mit Marx und genau dem, was man da so als hämische Klischees entgegenwerfen würde. Sorry, da läuft doch was schief!

Kapitalismuskritik ist eine elementare Notwendigkeit! Aber angesichts der Ergebnisse und des Leids, den er verursacht, sollte besser keinerlei Sozialismus mehr von deutschen Boden ausgehen, auch kein „demokratischer“.

Und solange die Linke hier systematisch was anderes will, als die Parteien der Mitte (und da zähle ich die CSU grade noch mit rein - so weit geht meine Toleranzgrenze), ist da nichts verhandelbar, geschweige denn vereinbar. Das ist ohne Hufeisentheorie einfach nur „out of area“.
Bruno Labbadia ist wie ein Aschenbecher in einer Kneipe, die schon vor 20 Jahren hätte abgerissen werden sollen. Du weißt nicht, warum, aber er steht stetig in der Ecke, voller kalter Kippen und mit dem beharrlichen Geruch von verbrannter Vergangenheit.

Hasenrupfer
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Grasdaggl
Nilkheimer hat geschrieben:
Mittlerweile sind die Grünen zu einer selbstgerechten freiheitsbekämpfenden Verbotspartei degeneriert usw. usf.


Ach Franzos, si tacuisses....


#Mussmanwissen


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